Nach dem Verkehrsunfall gestern bei Oberelbert ist die schwerstverletzte 55-jährige vergangene Nacht im Krankenhaus verstorben. Das hat die Polizei heute mitgeteilt. Sie hatte auf der L327 beim Abbiegen die Vorfahrt eines Transporters missachtet. Die beiden anderen Beteiligten des Unfalls erlitten leichtere Verletzungen. Der Sachschaden wurde auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Eine 42-jährige Frau aus Dornburg wurde von zwei derzeit unbekannten Tätern belästigt, als sie am frühen Samstagmorgen zu Fuß auf dem Nachhauseweg war. In der Bahnhofstraße in Langendernbach wurde sie längere Zeit von einem PKW der Marke Opel verfolgt, der mit zwei männlichen Personen im Alter von 20 bis 25 Jahren besetzt war. Diese sprachen die Frau auf vulgäre und beleidigende Art und Weise an. Erst, nachdem sie wegrannte, entfernte sich der Opel in unbekannte Richtung. Die Täter sollen mit einem osteuropäischen Akzent gesprochen haben. Einer der Täter soll blond sein und ein schmales Gesicht haben. Die Geschädigte gab an, dass sich während der Tat, in ihrem Sichtbereich, ein Smart mit laufendem Motor befunden haben soll. Die Insassen des Smart sowie mögliche weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeistation Limburg in Verbindung zu setzen.
Fiersbach (ots) - Zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden kam es am Montag, den 26.11.2018 gegen 08:40 Uhr auf der K 26 in der Gemarkung Fiersbach. Ein 34 Jahre alter Verkehrsteilnehmer befuhr mit seinem Pkw die K 26 aus Richtung Kircheib kommend in Fahrtrichtung Fiersbach. Hinter einer, auf der Strecke befindlichen Kuppe kreuzte nach seinen Angaben ein Rehwild die Fahrbahn von links nach rechts. Um eine Kollision mit dem Tier zu vermeiden wich der Pkw Fahrer nach rechts aus, kam anschließend von der Fahrbahn ab, streifte an einem Baum vorbei und kam letztendlich rechts neben der Fahrbahn auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrzeugführer konnte sich selbstständig aus dem verunfallten Pkw befreien und wurde anschließend durch die Rettungskräfte ins Krankenhaus verbracht. An seinem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Im Gelbachtal führt auf Höhe der „Marauer Mühle“ zwischen Montabaur und dem Stadtteil Wirzenborn eine Fußgängerbrücke über den Gelbach. Die Brücke verbindet den Fuß- und Radweg im Gelbachtal mit der Talstraße L313. Die Brücke wird in der Woche vom 3.-7. Dezember 2018 wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Furt für Pferde neben der Brücke kann weiterhin genutzt werden. Der Grund für die Bauarbeiten: Der Zugang zur Brücke ist bisher nicht barrierefrei. Die Einstiege auf beiden sind mit Treppen und Rampen gestaltet, die allerdings für Rollstühle und Kinderwagen zu schmal und zu steil sind. Auch Radfahrer müssen absteigen, um die Brücke zu passieren. Nun wird auf beiden Seiten der Fußweg so gestaltet, dass man die Brücke ohne Barrieren betreten oder befahren kann. Dazu werden die Brückenköpfe mit Bruchsteinen eingefasst, die den neuen Fußweg stützen. Auf der zum Hang zeigenden Seite der Brücke wurde der Brückenaufgang bereits Anfang Oktober neu angelegt; nun ist die Seite zur Straße hin dran. Im Frühjahr 2019 werden dann der Brückenbelag und das Geländer erneuert. Dafür wird sie dann nochmals für ein paar Tage gesperrt.
Foto: Ingenieurbüro Frings
Neunkirchen.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags (16. Juni) ist durch einen Passanten Qualm aus einem Mehrparteienhaus in der Hochstraße gemeldet worden. Bei den Löscharbeiten stößt die Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung auf einen Leichnam.
Gegen kurz nach halb sechs Uhr entdeckte ein Fußgänger Qualm, der aus der Dachgeschosswohnung kam. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der oberen Wohnung unter Kontrolle bringen. In dem Haus sollten nach ersten Erkenntnissen drei Personen wohnen. Zwei Bewohner sind durch die Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden. Sie verließen selbständig das Haus und blieben unverletzt. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung hingegen wurde zunächst noch vermisst. Bei den Löscharbeiten stießen die Feuerwehrkräfte auf den Leichnam des 58-jährigen Bewohners in dessen Wohnung.
Die Kriminalpolizei erschien ebenfalls vor Ort. Der Brandort kann derzeit noch nicht betreten werden. Die Ermittlungen zu der Brandursache und die Todesursache des 58-Jährigen dauern noch an.
Zur Höhe des Brandschadens und ob zumindest die untere Wohnung bewohnbar ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Das Mons-Tabor-Bad in Montabaur feiert den Sommer und den 80. Geburtstag der DLRG: Am Samstag, dem 20. Juni, gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr Vorführungen der DLRG Ortsgruppe im Außenbecken, von 13.00 bis 17.00 Uhr sorgt das Zephyrus Disco-Team für Spaß und Aktionen im ganzen Bad - an Land und im Wasser. Aufblasbare Spielgeräte laden im Wasser zum Planschen und Toben ein, auf der Liegewiese gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für alle kleinen und großen Besucher. Ein Profi-DJ sorgt für die passende Musik zur Sommer-Pool-Party. Das Mons-Tabor-Bad gibt an diesem Tag 20% Preisnachlass auf die Einzel-Tagestickets: Kinder und Jugendliche zahlen 3,20 Euro, Erwachsene 4,80 Euro. Wer Bahnen schwimmen oder in Ruhe baden möchte, sollte an diesem Tag eines der benachbarten Schwimmbäder aufsuchen oder gerne am Sonntag kommen. (VG Montabaur)
Montabaur/Obererbach, Juni 2026 – Die europaweit vertretene Partei Volt hat Johannes Heinrich Eidt demokratisch als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 nominiert. Die Volt-Mitglieder im Kreisgebiet stimmten für den 38-jährigen Sozialpädagogen aus Obererbach, der damit als erster Volt-Kandidat für das Landratsamt im Westerwaldkreis antritt.
Eidt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und arbeitet hauptberuflich als Jugendhilfeplaner. In seiner Tätigkeit koordiniert er täglich die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, freien Trägern und Bürgerinnen und Bürgern. Eine Erfahrung, die er als Fundament seiner Kandidatur versteht.
„Der Westerwald braucht eine moderne, erreichbare und bürgernahe Verwaltung. Es geht jetzt nicht um parteipolitische Lagerkämpfe, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen." so Eidt nach seiner Nominierung.
Experte informiert in Westerburg
Westerwaldkreis. Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 23. Juni, im Westerburger Café Wällerland: Ab 18.30 Uhr spricht Uwe Sauer vom Betreuungsverein des Regionalen Diakonischen Werks über diese Themen. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos; um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. (Peter Bongard)
Rheinland-Pfalz/Lambsheim. Beim „Lesesommer“ und „Vorlese-Sommer“ sind die Roboter los: Als neue Maskottchen werben sie bei den erfolgreichen landesweiten Leseförderaktionen für das Lesen. Denn vom 15. Juni bis 16. August 2026 ist wieder Lesespaß angesagt: Rund 270 Bibliotheken in ganz Rheinland-Pfalz stellen Kindern und Jugendlichen exklusiv Bücher für das sommerliche Lesevergnügen bereit. Wer mitmacht und mindestens drei Bücher liest oder vorgelesen bekommt, kann mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen gewinnen. Den Startschuss für die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) entwickelten Aktionen gab Kulturminister Sven Teuber am 15. Juni in der Gemeindebücherei Lambsheim.
Zur feierlichen Eröffnung begrüßten Barbara Eisenbarth-Wahl, Bürgermeisterin der Gemeinde Lambsheim sowie Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim die Gäste in der Gemeindebücherei. Das Rahmenprogramm wurde durch eine Lesung, eine Show des Zauberkünstlers Tim Silas sowie Beiträge der Kinder der Karl-Wendel-Grundschule und der Kindertagesstätte „Lambiland“ gestaltet.
„Lesen öffnet Welten und genau das erleben Kinder und Jugendliche beim Lesesommer und Vorlese-Sommer jedes Jahr aufs Neue. Als Vielleser und Leseförderer eröffne ich dieses Aushängeschild für Lesen und Literatur in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit großer Freude. Kinder, die früh Spaß am Lesen entwickeln, entdecken nicht nur Geschichten, sie entdecken sich selbst und die Welt um sie herum. Wer ihnen dabei hilft, gibt ihnen etwas fürs Leben. Mein herzlicher Dank gilt den Bibliotheken im Land, den vielen Ehrenamtlichen vor Ort und dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, das dieses Aushängeschild ins Leben gerufen hat und es Jahr für Jahr mit vollem Einsatz zum Leben erweckt", betont Kulturminister Sven Teuber.
„Die Lebenswelt von Jugendlichen und auch zunehmend von Kindern ist digitalisiert“, so Hans-Günter Scheer, kommissarischer Leiter des Landesbibliothekszentrums RLP. „Mit den beiden Leseförderaktionen ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlesesommer‘ bleiben wir unserem Anliegen treu, Anreize zum Lesen und Vorlesen zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Lesefähigkeit eine wichtige Kulturtechnik bleibt, die auch in der digitalen Welt ihre Schlüsselrolle behalten wird. Mit dem ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlese-Sommer‘ vermitteln die Bibliotheken Freude am Lesen und stärken gleichzeitig die Lesekompetenz der nachfolgenden Generationen. Sie bildet die Grundlage für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, der für eine demokratische und gesellschaftliche Teilhabe wichtiger ist denn je.“
Betzdorf. „Finanzierung der Pflege“ lautet der Titel eines Informationsabends der Kreisverwaltung Altenkirchen, der am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altenkirchen, Altbau, 1. Obergeschoss) stattfindet. Die Finanzierung der Pflege stellt häufig eine große Herausforderung für Pflegebedürftige dar. Reichen eigene Mittel und Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, kann Hilfe zur Pflege nach dem zwölften Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Markus Hahmann vom Sozialamt der Kreisverwaltung Altenkirchen gibt Antworten und referiert über die verschiedenen Möglichkeiten einer Pflegefinanzierung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.
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