Die für Haus- und Wildschweine äußerst gefährliche Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in ihrer Ausbreitung Richtung Westen offenbar nicht zu stoppen. Die Virusseuche war ursprünglich auf Afrika begrenzt, tritt aber seit 2007 in Osteuropa auf, zunächst in Georgien, später unter anderem in Russland, der Ukraine und im Osten Polens, und zwar bei Wild- und Hausschweinen. Anfang November 2017 meldete die tschechische Republik erste Fälle bei Wildschweinen in der Grenzregion zur Slowakei. Der Versuch der tschechischen Behörden, die weitere Ausbreitung mittels einer großräumigen Umzäunung der betroffenen Waldgebiete zu begrenzen, ist kürzlich gescheitert. Erstmals wurden zum Jahreswechsel auch außerhalb des Elektrozauns infizierte Wildschweine festgestellt.
Deshalb meldet sich nun auch die Kreisverwaltung zu Wort: die Fachleute im Montabaurer Kreishaus rechnen damit, dass der ASP-Erreger früher oder später Deutschland erreicht und auch die Schwarzwildbestände im Westerwaldkreis infiziert. „Es kann auch sehr schnell gehen, etwa wenn ein LKW-Fahrer aus Osteuropa hier sein Salamibrot wegwirft“, erklärt Dr. Helmut Stadtfeld, Veterinärdezernent des Kreises. Zwar sei die Ansteckung von Tier zu Tier die häufigste Verbreitungsursache, aber auch durch kontaminiertes Schweinefleisch und daraus hergestellte Erzeugnisse könne das hochansteckende Virus verschleppt werden.
In der Nacht zum Mittwoch kam es in mehreren Straßenzügen in Höhr-Grenzhausen zu derzeit insgesamt acht Fällen von Sachbeschädigung durch Graffiti. Im Stadtteil Höhr war der Bereich zwischen Jungglasstraße und Innenstadt betroffen. Hinweise zum Tag oder Urheber des Graffiti bitte an die Polizeiwache Höhr-Grenzhausen.
Zum Start der Rückrunde in der Oberliga Südwest geht der TTC Zugbrücke Grenzau II auf Reisen: Die Westerwälder gastieren am Samstag (13. Januar) um 17.30 Uhr beim TV 06 Limbach. Der Tabellenletzte geht als Außenseiter in die Begegnung beim Rangfünften, dennoch wollen die Gäste versuchen den TV zu überraschen und das eine oder andere sportliche Ausrufezeichen zu setzen.
Der Gegner im ersten Spiel des Jahres war zugleich der letzte Gegner der Grenzauer Reserve im abgelaufenen Jahr: Am 9. Dezember verlor der TTC das Heimspiel gegen Limbach mit 2:9. Lediglich ein Doppel und ein Einzel konnten die Gastgeber für sich entscheiden. Vincent Schwickert und Lukas Kalt setzten sich in drei Sätzen gegen das Duo Marco Scheid/Michael Brunk durch. Und Tobias Sältzer gewann seine Partie gegen Michael Brunk ebenfalls mit 3:0.
Für Sältzer ist die Partie in Limbach die erste nach seiner Nominierung in den Bundeskader (D/C-Kader). Auch wenn die junge Grenzauer Mannschaft bisher lediglich einen Punkt einfahren konnte, sagt der 12-Jährige: „Die Teilnahme an der Oberliga war die richtige Entscheidung. Wir lernen hier an jedem Spieltag dazu und werden permanent auf hohem Niveau gefordert.“
Foto: Wolfgang Heil und Tom Neumann
In der im Auftrag des Landkreises Mayen-Koblenz durch den Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) durchgeführten europaweiten Vergabe der Linie 383 hat die Griesar Reisen GmbH aus Ebernhahn das attraktivste Angebot eingereicht und den Zuschlag erhalten. Zum 1. Februar 2018 übernimmt sie den Busverkehr bis Dezember 2021.
Die Linie 383 ist auch weiterhin innerhalb von Vallendar zwischen dem Ortskern und dem Mallendarer Berg unterwegs. Ab 1. Februar wird sie bis zum Bahnhof Vallendar verlängert. Außerdem wird eine zusätzliche Haltestelle „Uhlenhorst“ in der Jahnstraße eingerichtet. Die Linie verkehrt zukünftig montags bis samstags tagsüber im 2-Stunden-Takt und wird durch zusätzliche Fahrten in den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags ergänzt. Zum Einsatz kommen nur Fahrzeuge, welche die neueste Abgasnorm EURO VI einhalten.
Foto: VRM/Griesar
Besinnungstag fand im Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg statt
HACHENBURG. Rund 25 ehrenamtlich Engagierte aus Pfarreien sowie Caritas-Einrichtungen und -Diensten in der Region sind kürzlich im Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg zum ersten Besinnungstag des Jahres zusammengekommen. Ziel des Tages war es, Kraft zu schöpfen, innezuhalten und sich für das eigene caritative Engagement neu stärken zu lassen.
Die Untere Bauaufsicht des Kreises Altenkirchen informiert über eine mögliche Einsturzgefährdung von Gebäuden, die mit so genannten „Wolff“-Holzstegträgern errichtet wurden. Hintergrund dieser Sensibilisierung von Eigentümern und Verfügungsberechtigten ist ein Hinweis des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums als Oberste Bauaufsichtsbehörde.
Am 6. November 2023 war das Dach der Kirche St. Elisabeth in Kassel vollständig eingestürzt. Die Haupttragelemente der Dachkonstruktion der Kirche (Baujahr 1959/60) bildeten geklebte Holzstegträger, die als „Wolff“-Stegträger bezeichnet werden und als einteilige und einfeldrige Satteldachträger ausgeführt waren.
Alsbach,Caan, Nauort, Sessenbach und Wirscheid laden auch in diesem Jahr zur traditionellen Wandertour ein.
Es ist bereits die 10.Dorfwanderung.“,
teilten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der fünf beteiligten Ortsgemeinden mit.
„Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 1000 Personen an unserer
5 Dörfer Tour teil. Das ist ein großartiger Erfolg für unsere Dörfer, an dem 2026 anknüpfen möchten.
Wir freuen uns daher, wenn wir sie auch in diesem Jahr als Teilnehmer begrüßen dürfen. Die 5 Dörfer Tour findet wie immer am
ersten Sonntag im September statt, also dieses Jahr am 06.September, um 09:45 Uhr, in Nauort.
Weitere Details über die Attraktionen in den Dörfern werden später noch mitgeteilt. (Roland Lorenz)
Verbandsgemeinde Bad Marienberg investiert weiter
in die hochmoderne Ausrüstung ihrer Feuerwehren
In seiner Sitzung vom 24.09.2025 hatte der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig die Aufträge zur Ersatzbeschaffung von Tragkraftspritzen für die Freiwilligen Feuerwehren Bad Marienberg, Hof und Neunkhausen im Wert von insgesamt rund 57.000 € vergeben.
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Wie Unternehmen im Kreis Altenkirchen wettbewerbsfähig bleiben
Wissen/Kreisgebiet. Die deutsche Wirtschaft und insbesondere der Landkreis Altenkirchen stecken mitten in einem historischen Umbruch. Die hohe wirtschaftliche Abhängigkeit von der Automobilzulieferindustrie und tiefgreifende globale Veränderungen fordern die regionalen Betriebe stark heraus. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Dekarbonisierung, instabile Lieferketten sowie der demografische Wandel – und damit das zeitnahe Ausscheiden der Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt – sind längst keine bloßen Schlagworte mehr, sondern bestimmen das tägliche Handeln. Wer auch in Zukunft am Markt bestehen und seine Wettbewerbsfähigkeit nicht verlieren will, für den ist die Transformation eine absolute Notwendigkeit.
Ersan Cimen ruft "Lotus Mixed Herbal Paste with Honey" auch in Rheinland-Pfalz zurück. Das Produkt wurde online über Amazon vertrieben und enthält den nicht deklarierten Arzneimittelwirkstoff Sildenafil. Der Wirkstoff kann Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Verdauungs- und Sehstörungen hervorrufen. Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer Reihe von Herzmedikamenten drohen sogar lebensgefährliche Wechselwirkungen. Mittel mit Sildenafil sind in Deutschland deshalb zulassungs- und verschreibungspflichtig und werden nur unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. (LUA)