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Im Westerwald haben sich ebenfalls Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie an den von der IG Metall ausgerufenen 24-Stunden-Streiks beteiligt. So hatten bereits am Dienstagabend etwa 40 Mitarbeiter des Autozulieferers Federal Mogul in Herdorf die Arbeit niedergelegt. Aus der Frühschicht beteiligten sich heute morgen noch einmal 120 Mitarbeiter. Aus der Tagschicht könnten noch einmal 100 Personen angeschlossen haben. Bis Freitag werden in ganz Deutschland über 250 Unternehmen bestreikt.
Heiligenroth (ots) - Gestern Mittag traten zwei südländische junge Frauen unvermittelt an die 84-Jährige Geschädigte auf einem Parkplatz eines Supermarktes heran. Beide bisher unbekannte Personen umarmten die Geschädigte mehrfach, obwohl kein persönlicher Kontakt zueinander besteht. Später bemerkte die Geschädigte, dass ihr Goldarmband am rechten Handgelenk fehlte und entwendet worden war. Personenbeschreibung der unbekannten Tatverdächtigen: Erste Person: ca. 16 Jahre alt, südländisches Ausehen, schwarze Haare, dunkle Kleidung. Zweite Person: ca. 30 - 35 Jahre alt, südländische Erscheinung, schwarze hochgesteckte Haare, dunkle Kleidung.
Trotz zu milder Temperaturen sorgt der Winter für unterkühlte Zeiten am regionalen Arbeitsmarkt: Im Januar ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich gestiegen und hat die Marke von 6.000 überschritten. Derzeit sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur, 6.369 Menschen ohne Job gemeldet – das sind 817 mehr als im Dezember. Die Quote kletterte innerhalb des vergangenen Monats um 0,5 Punkte und liegt jetzt bei 3,6 Prozent. Das sind 0,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die absolute Zahl ist gegenüber dem Januar 2017 um 508 Personen gesunken. Agenturchef Elmar Wagner zeigt sich von dieser Entwicklung nicht überrascht: „Der Arbeitsmarkt reagiere nicht allein auf konjunkturelle, sondern auch auf saisonale Einflüsse. Dies schlage besonders am Jahresbeginn stark zu Buche. Im Westerwaldkreis haben derzeit 3.924 Menschen keinen Job – 464 mehr als im Dezember, aber 280 weniger als im Januar 2017. Die Quote liegt jetzt bei 3,5 Prozent und damit 0,4 Punkte über dem Wert des Vormonats und 0,3 Punkte unter dem des Vorjahresmonats.
Die SPD-Bundestagsfraktion wählte in ihrer heutigen Sitzung die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Gabi Weber aus dem Wahlkreis Montabaur zur neuen entwicklungspolitischen Sprecherin. „Ich danke der Fraktion für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Mir ist es wichtig, die Themen der Entwicklungszusammenarbeit prominent und ihrer Bedeutung angemessen zu platzieren und die Verknüpfungen mit anderen Politikfeldern zu verstärken. Gabi Weber, die bereits seit 2014 im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung arbeitet und in der abgelaufenen Legislaturperiode diesem auch als Stellvertreterin vorsaß, verantwortet das Themenfeld Entwicklungspolitik auch in den aktuellen Koalitionsverhandlungen.
Seit Sommer 2016 gehört der Westerwaldkreis dem Gemeinschaftstarif des VRM an. Bislang flossen vom Bund Unterstützungsgelder, die jedoch künftig entfallen könnten. Eine entsprechende Änderung des Nahverkehrgesetzes steht in diesem Jahr an. Um die Finanzierung und den Betrieb des ÖPNV im Westerwaldkreis auch langfristig sicherstellen zu können, sollen entsprechende Nahverkehrspläne erstellt werden. Dabei handelt es sich um ein Papier „Vorgaben und Rahmenbedingungen zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Westerwaldkreises“. Bis Ende 2019 soll dieser dann in Kraft treten, so der Wunsch des Kreistags.
Im November 2017 gab es in Rheinland-Pfalz noch rund 112.200 Milchkühe. Das waren 1,3 Prozent weniger als im November 2016. Das teilt das statistische Landesamt in Bad Ems mit. Der Rinderbestand insgesamt ist um zwei Prozent abgebaut worden. Aufgrund der niedrigen Milchpreise hatte die Zahl der Milchkühe im vergleichbaren Vorjahreszeitraum sogar um fast vier Prozent abgenommen.
Zwischen November 2016 und 2017 wurden 2,8 Prozent der Rinderhaltungen ganz aufgegeben. Überdurchschnittlich häufig wurde die Milcherzeugung eingestellt. Die Zahl der Haltungen mit Milchkühen ging um 5,5 Prozent zurück. Im November 2017 waren noch 4.972 Rinderhaltungen registriert, davon 37 Prozent mit Milchkühen. Im Durchschnitt hielt im November 2017 ein Milcherzeuger 61 Milchkühe, das waren fast drei Kühe mehr als ein Jahr zuvor.
Annähernd die Hälfte der Milchkühe in Deutschland werden in Bayern und Niedersachsen gehalten. Auf Rheinland-Pfalz entfallen nur 2,7 Prozent des Bestandes in Deutschland. Abgesehen von den Stadtstaaten stehen nur in Thüringen und dem Saarland weniger Kühe als in Rheinland-Pfalz.
Die Milchkuhhaltung ist vor allem in den Mittelgebirgslagen in Rheinland-Pfalz eine wichtige Einnahmequelle in der Landwirtschaft. Rund 46 Prozent der Milchkühe werden im Eifelkreis Bitburg-Prüm und im Landkreis Vulkaneifel gehalten. Vom Rinderbestand insgesamt entfallen 35 Prozent der Tiere auf die beiden Kreise.