Beratung, Workshops und Vorlesungen
Los geht’s am 3. und 23. März 2022
Unter dem Dach der „Wir Westerwälder“ unterstützen die drei Landräte gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis die anstehenden Projekte #MINT-schnuppern und #MINT-Mentoring der Hochschule Koblenz.
„Das Thema MINT ist für unsere Region in zentraler Lage von Europa ein sehr wichtiges Thema. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in MINT-bezogenen Berufen ist sehr groß. Junge Frauen haben daher sehr gute Berufsaussichten in dieser innovativen Branche mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Uns ist es ein großes Anliegen, dass junge Frauen die vielen Chancen vor Ort kennen, erkennen und für sich nutzen können. Dabei möchten wir unterstützen und sind überzeugt, dass die jungen Frauen in unserer Region viele interessante Möglichkeiten haben, ihre beruflichen und privaten Perspektiven zu entwickeln,“ fasst Achim Hallerbach, Landrat des Kreises Neuwied stellvertretend für seine Amtskollegen Achim Schwickert (Westerwaldkreis) und Peter Enders (Altenkirchen) das gemeinsame Engagement der drei Landkreise zusammen, jungen Mädchen und Frauen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. „Daher unterstützen wir sehr gerne die Hochschule Koblenz, die in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt (ALP), der MINT-Region Neuwied und dem Bildungsbüro Neuwied sowie der Agentur für Arbeit Neuwied die zwei innovativen Bildungsangebote #MINTschnuppern und #MINTmentoring entwickelt hat“, so Sandra Köster, Vorständin der „Wir Westerwälder“-AöR.
#MINTmentoring für Frauen mit Berufsabschluss und ohne Abitur
Das kostenfreie Probestudium an der Hochschule Koblenz richtet sich an MINT-interessierte Frauen ohne Abitur und mit Berufsabschluss. Studentinnen der MINT-Fächer und Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekt begleiten die studieninteressierten Frauen, berichten über ihren eigenen Werdegang und beantworten Fragen rund ums Studium. Die Möglichkeit der Teilnahme an online- Vorlesungen der Bachelor-Studiengänge im laufenden Studienbetrieb besteht. In Workshops und Präsentationen können Einblick in den Studienalltag gewonnen werden. Das Programm findet parallel neben dem Berufsalltag und an Wochenenden statt.
Anmeldeschluss: 28.02.2022
#MINTschnuppern für Oberstufenschülerinnen
Das kostenfreie Probestudium richtet sich an Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 und 12, die sich für naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen interessieren und einen Einblick in die MINT-Studiengänge gewinnen möchten. Zu diversen MINT-Schwerpunktthemen lädt die Hochschule Koblenz die Schülerinnen ein, an echten Vorlesungen im laufenden Studienbetrieb, an Übungen und an Praktika teilzunehmen. Schülerinnen kommen in Kontakt mit Professoren und Professorinnen, können sich mit Studierenden austauschen und erfahren, wie praxisnah die Lehre an der Hochschule Koblenz ist. #MINTschnuppern findet jeweils freitags nachmittags und/oder samstags statt.
Anmeldeschluss: 06.03.2022
Mehr Informationen und Anmeldung der Projekte unter: www.hs-koblenz.de/alp (Quelle Wir Westerwälder)
Altenkirchen (Westerwald) (ots)
In den frühen Morgenstunden des 20.02.2022 kam es zu einer 30-minütigen Verfolgungsfahrt im Bereich der VG Hamm (Sieg). Ein weißer Nissan Micra, der der Streifenwagenbesatzung zuvor durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen war, missachtete die Anhalte- und Sondersignale des Streifenwagens und versuchte sich der Verkehrskontrolle durch Flucht zu entziehen. Die Verfolgungsfahrt verlief kreuz und quer durch die Ortschaften Fürthen, Hamm (Sieg), Etzbach, Au (Sieg), Oppertsau und Pracht. Der Flüchtende konnte schließlich in Niederhausen gestellt werden. Zu Personen- und Sachschäden kam es glücklicherweise nicht. Wie sich herausstellte war der 54-jährige Fahrzeugführer und alleiniger Insasse des PKW nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und wies einen Atemalkoholwert von 1,37 Promille auf. Entsprechende Strafverfahren wurden gegen ihn eingeleitet. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Verbandsgemeinderat informierte sich über den aktuellen Stand der Warn- und Schutzmaßnahmen bei Katastrophenfällen in der VG Montabaur
Die Bilder der verheerenden Flutkatastrophe an der Ahr hat mit Sicherheit noch jeder vor Augen. Die Geschehnisse aus dem Juli vergangenen Jahres waren der traurige Beweis dafür, dass bislang undenkbare Szenarien Realität werden können. Gleichzeitig hat die Flutkatastrophe eindrücklich gezeigt, dass vorbeugende Schutzkonzepte und eine rechtzeitige Warnung der Bevölkerung vor derartigen Ereignissen elementar wichtig sind. Dass man sich auch in der Verbandsgemeinde Montabaur intensiv mit diesen Themen befasst, wurde jetzt im Rahmen einer Sitzung des Verbandsgemeinderates, der Ausschüsse für Brandschutz und technische Hilfe sowie Umwelt- und Naturschutz und aller Ortsbürgermeister aus der VG deutlich. Dem vorrausgegangen war ein von allen Fraktionen befürworteter Antrag der CDU-Fraktion, den Verbandsgemeinderat über den aktuellen Stand der Warn- und Schutzmaßnahmen im Brand-, Katastrophen- und Hochwasserschutz in der VG Montabaur zu informieren.
„Die topografischen Verhältnisse in der Verbandsgemeinde Montabaur führen bei uns vermutlich nicht zu einer Flutkatastrophe wie sie die Ahr-Region ereilt hat. Dennoch sind auch wir nicht vor Katastrophen gefeit“, betonte der Erste Beigeordnete Andree Stein und nannte neben Überschwemmungen unter anderem auch Stürme oder Waldbrände als mögliche Gefahrenquellen. „Auch ein Gefahrgut-Unfall auf der A3 oder ein ICE-Unglück könnten eine Katastrophe herbeiführen“, zählte er weitere Beispiele auf. Nicht zuletzt deshalb sei es wichtig, sämtliche Anstrengungen zu unternehmen, um für solche Ernstfälle gut aufgestellt zu sein und unter anderem die Alarmierung der Bevölkerung zu optimieren.
Foto / Quelle: Stadt Montabaur
Markus Negd (links), stellvertretender Löschgruppenführer der Löschgruppe Horressen-Elgendorf, und Michael Schmidtke, Gerätewart der Verbandsgemeinde, mit zwei der insgesamt 50 neuen Megafone, die vergangenen Sommer – unmittelbar nach den Ereignissen an der Ahr - für die Feuerwehren in der VG Montabaur angeschafft wurden. Tritt ein Katastrophenfall ein, soll mit ihnen die Bevölkerung entsprechend gewarnt und informiert werden. Foto: VG Montabaur
Koblenz/Andernach (ots)
Die polizeilichen Aufgaben sind breit gefächert und umfassen die verschiedensten Einsatzgebiete. Neben den allgemeinen Tätigkeiten, beispielsweise im Rahmen des täglichen Streifendienstes, können jedoch außergewöhnliche Sachverhalte dazu führen, dass besondere polizeiliche Maßnahmen erforderlich werden.
Insbesondere plötzlich auftretende Situationen, etwa Großschadensereignisse oder besondere Gefährdungslagen, fordern von Seiten der Polizei ein schnelles, adäquates und in sich abgestimmtes Vorgehen. Hier ist oberstes polizeiliches Ziel, etwaige Gefährdungen oder Schädigungen der Allgemeinheit so gering wie möglich zu halten und die öffentliche Sicherheit und Ordnung schnellstmöglich wiederherzustellen und zu sichern.
Da je nach Lage oftmals ein großes Personalkontingent notwendig wird, welches es nicht nur zeitnah zusammenzuführen, sondern auch bestmöglich über die Einsatzsituation zu informieren gilt, ist es unerlässlich bestimmte Szenarien zu Proben und hierdurch notwendige Erfahrungen zu sammeln.
Das Polizeipräsidium Koblenz führte daher am Donnerstag, 17.02.2022 von 16:30 bis gegen 20.00 Uhr in Andernach eine Einsatzübung in Bezug auf das Einrichten und Betreiben einer Kräftesammelstelle durch.
Die aus der insgesamt positiv verlaufenen Übung gewonnenen Erfahrungen werden nunmehr polizeitaktisch ausgewertet und eventuelle Schwachpunkte kritisch beleuchtet. (Quelle Polizei Koblenz)
Die Firma Demka GmbH ruft die Brotaufstriche "Yörem Antep Ezmesi" und "Yörem Acuka" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde das nicht deklarierte Allergen Sellerie nachgewiesen. Nicht gekennzeichnete Inhaltsstoffe können Allergien auslösen. Allergien sind Überreaktionen des Immunsystems auf an sich ungefährliche Substanzen. Betroffen von diesem Rückruf sind der Brotaufstrich "Antep Ezmesi" (LOT 251223 und LOT 260116) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 23.09.2026 und 16.10.2026 sowie der Brotaufstrich "Acuka" (LOT 251206) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.09.2026. (LUA)
Gackenbach/Buchfinkenland. Tierparks verbinden Tradition und Moderne, was besonders auch für den Wildpark Westerwald im Buchfinkenland gilt! Traditionell können hier Besucher heimische Wildtiere naturnah erleben. Dort, ganz im Süden des Westerwaldes, wird in reizvoller Landschaft aber auch auf Innovation und Forschung gesetzt. Dies wird aktuell durch die Realisierung eines Pilotprojektes in Form eines modellhaften Sanitärgebäudes deutlich.
Weiterlesen ...Der TTC Zugbrücke Grenzau treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison in der Tischtennis-Bundesliga weiter voran und präsentiert mit dem englischen Nationalspieler Liam Pitchford einen international renommierten Neuzugang. Der 31-jährige Brite verstärkt das Team der Westerwälder ab der Saison 2026/27 und stößt damit zum bisher bereits feststehenden Kader um Feng Yi-Hsin, Maciej Kubik, Martin Allegro und seinem Landsmann Samuel Walker dazu.
Weiterlesen ...Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen sind geschützte Tierarten
Sobald die warme Jahreszeit beginnt, erreichen die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung zahlreiche Anfragen, ob und wie Nester von Insekten wie Hornissen und Wespen entfernt werden können. Dabei gilt es jedoch einige wichtige rechtliche und ökologische Aspekte zu beachten.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Montag, 13. April 2026, bis Freitag, 17. April 2026, jeweils in der Zeit zwischen circa 20.00 Uhr des Vorabends bis circa 5.00 Uhr des Folgetages im Zuge der A3 zwischen der Anschlussstelle (AS) Neustadt/ Wied und der AS Dierdorf in Fahrtrichtung Frankfurt die Fahrbahn instand setzen.
Weiterlesen ...Die Erleichterung war riesig im Lager des TTC Zugbrücke Grenzau, nachdem man zuletzt mit vier Siegen in Folge vorzeitig den Klassenverbleib in der Tischtennis-Bundesliga gesichert hatte. Nun geht es - nach der Pflicht - in die Kür: Mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Düsseldorf (Mittwoch, 15. April, 18.30 Uhr) und dem Heimspiel gegen den ASC Grünwettersbach (Sonntag, 19. April, 15 Uhr) beenden die Westerwälder die Saison in der TTBL. Und das mit einer klaren Marschroute: Spaß haben und weitere Punkte sammeln.
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