Altenkirchen (Westerwald) (ots)
In den frühen Morgenstunden des 20.02.2022 kam es zu einer 30-minütigen Verfolgungsfahrt im Bereich der VG Hamm (Sieg). Ein weißer Nissan Micra, der der Streifenwagenbesatzung zuvor durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen war, missachtete die Anhalte- und Sondersignale des Streifenwagens und versuchte sich der Verkehrskontrolle durch Flucht zu entziehen. Die Verfolgungsfahrt verlief kreuz und quer durch die Ortschaften Fürthen, Hamm (Sieg), Etzbach, Au (Sieg), Oppertsau und Pracht. Der Flüchtende konnte schließlich in Niederhausen gestellt werden. Zu Personen- und Sachschäden kam es glücklicherweise nicht. Wie sich herausstellte war der 54-jährige Fahrzeugführer und alleiniger Insasse des PKW nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und wies einen Atemalkoholwert von 1,37 Promille auf. Entsprechende Strafverfahren wurden gegen ihn eingeleitet. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Verbandsgemeinderat informierte sich über den aktuellen Stand der Warn- und Schutzmaßnahmen bei Katastrophenfällen in der VG Montabaur
Die Bilder der verheerenden Flutkatastrophe an der Ahr hat mit Sicherheit noch jeder vor Augen. Die Geschehnisse aus dem Juli vergangenen Jahres waren der traurige Beweis dafür, dass bislang undenkbare Szenarien Realität werden können. Gleichzeitig hat die Flutkatastrophe eindrücklich gezeigt, dass vorbeugende Schutzkonzepte und eine rechtzeitige Warnung der Bevölkerung vor derartigen Ereignissen elementar wichtig sind. Dass man sich auch in der Verbandsgemeinde Montabaur intensiv mit diesen Themen befasst, wurde jetzt im Rahmen einer Sitzung des Verbandsgemeinderates, der Ausschüsse für Brandschutz und technische Hilfe sowie Umwelt- und Naturschutz und aller Ortsbürgermeister aus der VG deutlich. Dem vorrausgegangen war ein von allen Fraktionen befürworteter Antrag der CDU-Fraktion, den Verbandsgemeinderat über den aktuellen Stand der Warn- und Schutzmaßnahmen im Brand-, Katastrophen- und Hochwasserschutz in der VG Montabaur zu informieren.
„Die topografischen Verhältnisse in der Verbandsgemeinde Montabaur führen bei uns vermutlich nicht zu einer Flutkatastrophe wie sie die Ahr-Region ereilt hat. Dennoch sind auch wir nicht vor Katastrophen gefeit“, betonte der Erste Beigeordnete Andree Stein und nannte neben Überschwemmungen unter anderem auch Stürme oder Waldbrände als mögliche Gefahrenquellen. „Auch ein Gefahrgut-Unfall auf der A3 oder ein ICE-Unglück könnten eine Katastrophe herbeiführen“, zählte er weitere Beispiele auf. Nicht zuletzt deshalb sei es wichtig, sämtliche Anstrengungen zu unternehmen, um für solche Ernstfälle gut aufgestellt zu sein und unter anderem die Alarmierung der Bevölkerung zu optimieren.
Foto / Quelle: Stadt Montabaur
Markus Negd (links), stellvertretender Löschgruppenführer der Löschgruppe Horressen-Elgendorf, und Michael Schmidtke, Gerätewart der Verbandsgemeinde, mit zwei der insgesamt 50 neuen Megafone, die vergangenen Sommer – unmittelbar nach den Ereignissen an der Ahr - für die Feuerwehren in der VG Montabaur angeschafft wurden. Tritt ein Katastrophenfall ein, soll mit ihnen die Bevölkerung entsprechend gewarnt und informiert werden. Foto: VG Montabaur
Koblenz/Andernach (ots)
Die polizeilichen Aufgaben sind breit gefächert und umfassen die verschiedensten Einsatzgebiete. Neben den allgemeinen Tätigkeiten, beispielsweise im Rahmen des täglichen Streifendienstes, können jedoch außergewöhnliche Sachverhalte dazu führen, dass besondere polizeiliche Maßnahmen erforderlich werden.
Insbesondere plötzlich auftretende Situationen, etwa Großschadensereignisse oder besondere Gefährdungslagen, fordern von Seiten der Polizei ein schnelles, adäquates und in sich abgestimmtes Vorgehen. Hier ist oberstes polizeiliches Ziel, etwaige Gefährdungen oder Schädigungen der Allgemeinheit so gering wie möglich zu halten und die öffentliche Sicherheit und Ordnung schnellstmöglich wiederherzustellen und zu sichern.
Da je nach Lage oftmals ein großes Personalkontingent notwendig wird, welches es nicht nur zeitnah zusammenzuführen, sondern auch bestmöglich über die Einsatzsituation zu informieren gilt, ist es unerlässlich bestimmte Szenarien zu Proben und hierdurch notwendige Erfahrungen zu sammeln.
Das Polizeipräsidium Koblenz führte daher am Donnerstag, 17.02.2022 von 16:30 bis gegen 20.00 Uhr in Andernach eine Einsatzübung in Bezug auf das Einrichten und Betreiben einer Kräftesammelstelle durch.
Die aus der insgesamt positiv verlaufenen Übung gewonnenen Erfahrungen werden nunmehr polizeitaktisch ausgewertet und eventuelle Schwachpunkte kritisch beleuchtet. (Quelle Polizei Koblenz)
Limburg-Weilburg. Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer hat den Standort des DRK Elz besucht und dort Mitglieder der Ortsvereine Elz und Frickhofen getroffen. Der DRK-Landesverband Hessen vertritt 37 Kreisverbände und 424 Ortsvereine. Im Landkreis Limburg-Weilburg stellen die DRK-Ortsvereine Elz und Frickhofen den 1. Sanitätszug und der DRK-Kreisverband Oberlahn den 2. Sanitätszug, mit Standort in Weilburg.
Mit dem Erlass des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport vom 6. Dezember 2021 wurde der Landrat, in Funktion der Unteren Katastrophenschutzbehörde, in die Lage versetzt, aufgrund der akuten Infektionslage den Einsatz eines Sanitätszuges im Wege der Amtshilfe anzuordnen. Bereits in den Jahren 2020 und 2021 wurden die DRK-Ortsvereine Frickhofen und Bad Camberg, der DRK-Kreisverband Oberlahn sowie der Malteser Hilfsdienst als sogenannte „Vorhalterhöhung“ im Rahmen der Pandemiebekämpfung tätig. Allein im Jahr 2021 leisteten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer weit über 1.000 Einsätze. 
Bildunterschrift: Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer (Dritter von links) mit Mitgliedern des DRK Elz und des DRK Frickhofen.
Kostenfreie Angebote machen Stadt am 10. Mai zum Mega-Spielplatz
Zum zehnten Mal lädt das Kreisfamilienfest zu jeder Menge Spaß und Abenteuer für Groß und Klein. Diesmal ist es am 10. Mai in Höhr-Grenzhausen zu Gast und verwandelt die Stadt in einen Mega-Spielplatz, bei dem die Jugendpflegen aus dem Westerwaldkreis zeigen, was sie alles „in petto“ haben. Auch örtliche Vereine, Initiativen, Einrichtungen und gastronomische Betriebe sind herzlich eingeladen, sich mit Aktionen zu beteiligen.
Sechs Wochen exklusives Zeichnungsfenster für die Ortsgemeinde – danach steht das Angebot weiteren Interessierten offen
KOBLENZ/GÖRGESHAUSEN. Die Bürgerinnen und Bürger von Görgeshausen können sich ab Montag, 20. April um 10 Uhr, finanziell am Ausbau des örtlichen Solarparks beteiligen. An diesem Tag startet das Angebot der Vermögensanlage auf der digitalen Beteiligungsplattform der Energieversorgung Mittelrhein (evm) und der Energiegesellschaft Görgeshausen (EGG). Die exklusive Zeichnungsphase für Einwohnerinnen und Einwohner der Ortsgemeinde läuft sechs Wochen. Anschließend wird die Bürgerbeteiligung für evm-Kundinnen und -Kunden sowie Mitarbeitende der evm-Gruppe geöffnet.
"Hallo ihr Lieben, mein Name ist Meline und ich möchte heute um eure Unterstützung bitten – für einen Ort, der tagtäglich Leben rettet: das Tierheim Ransbach-Baumbach.
Ich selbst engagiere mich seit letztem Jahr ehrenamtlich im Tierheim als Gassigängerin und erlebe hautnah, wie viel Herzblut, Arbeit und Liebe dort jeden Tag in die Versorgung der Tiere gesteckt wird. Hier werden Tiere aufgenommen, die ausgesetzt, misshandelt, verletzt oder einfach vergessen wurden – und sie bekommen dort eine zweite Chance.
Weiterlesen ...Halbs (ots)
Am Mittwoch, den 15.04.2026 gegen 23:23 Uhr wurde die Polizeiinspektion Westerburg zu einer unklaren Rauchentwicklung sowie damit einhergehender Geruchsbelästigung innerhalb der Ortslage Halbs alarmiert. Vor Ort konnte eine starke Verrauchung der Ortslagen Halbs sowie der angrenzenden Ortslage Hergenroth festgestellt werden. Nach einer ca. einstündigen Suche konnte durch die alarmierte Feuerwehr eine brennende Feuertonne in einem Hof festgestellt werden, in welcher durch einen Anwohner Schlachtabfälle verbrannt wurden. Die Feuertonne wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Neben der Polizeiinspektion Westerburg waren die Feuerwehren Westerburg, Halbs und Hergenroth mit insgesamt 23 Kräften im Einsatz. Gegen den Anwohner wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. (Polizei Westerburg)
Die Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ruft "Samyang Instant Nudeln Scharfes Huhn Carbonara Cup" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt hat einen erhöhten Gehalt an Glycidol. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 80-Gramm-Becher mit der Mindesthaltbarkeit 28.08.2026 und mit der Los-Kennzeichnung HW3.
Die TEDi GmbH & Co. KG ruft einen Rucksack mit Inhalt auch aus den rheinland-pfälzischen TEDi-Filialen zurück. Grund: Es wurde der gesundheitsgefährdende Weichmacher DEHP nachgewiesen. Betroffen sind die Rucksäcke mit dem Artikelnummer 87296002651000000800. (LUA)
Zur Sicherung der Arbeits- und Funktionsfähigkeit des rheinland-pfäl-
zischen Landtags soll das für die Einsetzung eines Untersuchungsaus-
schusses notwendige Quorum in der Landesverfassung in Artikel 91
von einem Fünftel der Mitglieder des Landtags auf ein Viertel angeho-
ben werden. Dies entspricht dem Quorum auf Bundesebene sowie in
mehreren anderen Bundesländern. Der Landtagspräsident ist nun ge-
beten worden, eine Sitzung des Ältestenrates einzuberufen, um das
Verfahren und die Termine festzulegen.