Mehr als eine Million Feuerwehrfrauen und –männer gibt es in Deutschland. 1.300 von ihnen zeigten am Pfingstwochenende eindrucksvoll ihr Können und lieferten sich in verschiedenen Disziplinen des Feuerwehrsports spannende Wettkämpfe. Für die Wäller Wehr aus Krümmel reichte es am Ende sogar zur Silbermedaille. 
Mühlhausen (Thüringen). Bereits im Jahr 2019 qualifizierte sich die Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Krümmel-Sessenhausen in Hachenburg für einen der fünf Startplätze des Landes Rheinland-Pfalz zur Deutschen Feuerwehrmeisterschaft in der sogenannten Wertungsklasse A (unter 30 / ohne Alterspunkte). In 2020 sollte es dazu nach Thüringen gehen, um sich gegen Teams aus ganz Deutschland zu beweisen. Doch aufgrund der Corona Pandemie entwickelte sich alles anders. Die Meisterschaften wurden zweimal verschoben, der Austragungsort wechselte und auch die Mannschaften hatten aufgrund der Einschränkungen und der Aufrechterhaltung ihrer Einsatzfähigkeit kaum Möglichkeiten, den Trainingsbetrieb durchzuführen. Mit Bekanntgabe der Austragung in Mühlhausen an Pfingsten in diesem Jahr, entschieden sich die Krümmeler und Sessenhäuser Wettkämpferinnen und Wettkämpfer trotz langer Corona Pause zur Teilnahme.
Gemeinsam statt einsam,
Unter diesem Motto spüren wir gerade in der aktuellen Lage mit unseren Ukrainischen Gästen eine tolle Solidarität und Hilfsbereitschaft.
Mit mehr als 11.000 Followern in den Sozialen Medien schaffen wir es in der Regel in 24 Stunden mehr als 95% aller Hilfsanfragen zu vermitteln.
So haben wir in den letzten 100 Tagen mehr als 5 vollausgestattet Wohnungen vermittelt mehr als 50 Betten, mehr als 250 Schulranzen und viele kleine Einrichtungsgegenstände, erklärte der Vorsitzende Björn Flick.
Eine sehr erfreuliche Vermittlung hatten wir dann in der vergangen Woche. Eine ukrainische Familie, die in Hof im Westerwald wohnt, war dringen auf ein Auto angewiesen, da sie mit Ihrem krebskranken Sohn viele Arztbesuche machen müssen. Ständig war die Familie auf Nachbarn, Freunde und Gastfamilien angewiesen. So kam es wieder durch Zufall und unsere online Gruppen, das wir die Anfrage für ein Auto bekommen haben. Ich stelle es ein, ein Administrator des Vereins. Wieder einmal dauerte es keine 24 Stunden bis sich eine Familie aus Mengerskirchen meldete, die unseren Aufruf gesehen hatte. Der Vater der Frau war kurzfristig verstorben und so war das Auto, ein älterer Polo mit Tüv und völlig fahrbereit noch da. Ich habe nicht lange überlegt, so Heike Kaufmann, die Tochter des Verstorbenen, nachdem ich den Aufruf in Eurer Gruppe gesehen hatte und habe Wäller Helfen angeschrieben. Das hat gepasst wie die Faust aufs Auge, so der Verein, innerhalb von 14 Tagen, war das Auto abgemeldet und neu Angemeldet. Der neue Fahrer Volodymyr Maksymov war sichtlich gerührt und stolz auf sein neues Auto.
Das hat uns wieder mal gezeigt wie wichtig es ist, das wir gut vernetzt sind betonte Björn Flick (Quelle Wäller helfen)
Kirchen (ots)
Ein 46-jähriger Fahrer eines Sprinters befuhr die B 62 aus Richtung Mudersbach kommend in Richtung Kirchen. Vor der Ortslage Freusburg geriet der Sprinter eingangs einer Kurve in den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Hier näherte sich zu diesem Zeitpunkt eine 55-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw Opel Corsa. Es kam zur Frontalkollision beider Fahrzeuge, so dass infolge des Aufpralls beide von der Straße geschleudert im Bereich eines Feldweges zum Stillstand kamen. Der Sprinter kippte um und blieb auf der rechten Seite in Endlage liegen. Die Fahrzeuge wurden total beschädigt. Die 55-Jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Kirchen verstarb noch an der Unfallstelle. Der 46-jährige Fahrer aus dem Kreis Olpe konnte von Ersthelfern aus dem Sprinter gezogen und reanimiert werden; er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr der VG Kirchen war mit Einsatzkräften zur Rettung und Bergung der Fahrzeugführer vor Ort. Die B 62 ist in diesem Bereich weiterhin voll gesperrt; die Straßenmeisterei Betzdorf hat eine örtliche Umleitungsstrecke eingerichtet. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Kfz-Sachverständiger/Gutachter beauftragt. Die polizeilichen Ermittlungen, in Zusammenarbeit mit der Verkehrsdirektion Koblenz, dauern an. (Quelle Polizei Montabaur)
Der 78-jährige Fahrer des am Verkehrsunfall beteiligten Opel Corsa, der in Richtung Langenhahn / Hachenburg gelenkt wurde, ist gestern Abend seinen schweren Verletzungen erlegen. Seine Ehefrau verstarb bereits am Unfallort. Die PI Westerburg arbeitet mit einer 5-köpfigen Ermittlungsgruppe an der Rekonstruktion des Unfallgeschehens. In diesem Zusammenhang fahndet die Polizei nach einem bisher unbekannten Fahrzeug, welches in den Unfall verwickelt gewesen sein soll. Die Ermittler überprüfen u.a. den Hinweis, ob es ein solches drittes beteiligtes Fahrzeug gab, welches sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat, nachdem es trotz Gegenverkehr den PKW der beiden Verstorbenen in Fahrtrichtung Hachenburg überholte.
Die beiden Insassen des anschließend mit dem Fahrzeug der beiden Verstorbenen frontal kollidierten Fahrzeugs wurden bei dem Unfall schwer verletzt, davon ein 4-jähriges Mädchen. Es wird u.a. einem Hinweis nachgegangen, dass es sich bei dem angegebenen unfallflüchtigen Fahrzeug um einen dunklen, größeren PKW (SUV o.ä.) gehandelt haben könnte. Die Polizei sucht nach wie vor Zeugen / Verkehrsteilnehmer, die am Dienstagabend gegen 21:30 Uhr auf der L 288 zwischen Westerburg und Langenhahn unterwegs waren und möglicherweise weiterführende Wahrnehmungen gemacht haben. Von besonderer Relevanz sind auch Wahrnehmungen von Ersthelfern, die sich am Unfallort aufgehalten haben. - Ermittlungsgruppenleiter PHK Mario Reusch: "Angesichts dieser verheerenden Unfallfolgen wird unter Nutzung aller modernen, technischen und personellen Ermittlungsmöglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, an der exakten Rekonstruktion dieses tödlichen Geschehens gearbeitet. Die PI Westerburg ermittelt in alle Richtungen und lässt dabei nichts aus." Hinweise jedweder Art, auch wenn die Personen denken sollten, es sei ggf. unwichtig, werden dringend an die Polizeiinspektion Westerburg unter 02663 9805-0 erbeten. (Quelle Polizei Westerburg)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt am Dienstag, 29. September 2026, in der Zeit zwischen circa 7.00 Uhr und circa 15.00 Uhr im Zuge der A3 in Fahrtrichtung Köln im Bereich der Anschlussstelle (AS) Dierdorf die Abfahrt von der A3 temporär sperren.
Weiterlesen ...Werner Noll ist neuer Ortsbürgermeister in Hübingen. Der Ortsgemeinderat hat ihn einstimmig ins das Amt gewählt. Er gehört dem Rat seit 2019 an und ist seither auch Beigeordneter der Ortsgemeinde. Zuvor war er schon einmal von 1994 bis 2009 Mitglied im Ortsgemeinderat und in hat in verschiedenen Ausschüssen mitgearbeitet.
Weiterlesen ...Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt ab Mittwoch, 30. September 2026, Instandsetzungsarbeiten am A3-Unterführungsbauwerk im Bereich des Wirtschaftsweges zwischen Girod und Großholbach ausführen. Zur Durchführung der notwendigen Arbeiten wird der Wirtschaftsweg zwischen den beiden Ortsgemeinden für die Dauer der Maßnahme komplett gesperrt.
Weiterlesen ...Ransbach-Baumbach (ots)
Am späten Abend des 23.09.2026 kam es im Zeitraum von 22:15 - 22:30 Uhr zu einem Einbruch in eine Tierarztpraxis in der Rheinstraße in Ransbach-Baumbach.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschaffen sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten der Praxis. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Rheinstraße wahrgenommen haben oder sonstige sachdienliche Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Montabaur in Verbindung zu setzen. (Po.izei Montabaur)
Langenbach bei Kirburg (ots)
Am 23.09.2026 ereignete sich gegen 15:40 Uhr auf der Hochstraße in Langenbach bei Kirburg ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Schulbus. Hierbei befuhr eine Pkw-Fahrerin die Betzdorfer Straße aus Weitefeld kommend. Der mit Schulkindern besetzte Schulbus befuhr die Hochstraße aus Neunkhausen kommend. Im Einmündungsbereich der Betzdorfer Straße und der Hochstraße übersieht die Pkw-Fahrerin den vorfahrtsberechtigten Schulbus und fährt an. Dabei kommt es zur Kollision beider Fahrzeuge. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Alle Kinder im Bus blieben glücklicherweise unverletzt und wurden von den Eltern an der Unfallstelle abgeholt. (Polizei Hachenburg)
Unterzeichungsfrist endet am 29. September
Nentershausen. Die Ortsumgehung von Nentershausen ist ein Thema, dass die stark vom Verkehr belastete Ortsgemeinde im Westerwaldkreis bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Eine Petition, die noch bis einschließlich 29. September läuft, fordert nun, verbindliche Entscheidungen von der Landespolitik und dass der Ort an der Autobahn 3 endlich entlastet wird. Bereits mehrere Tausende Unterzeichner sehen die Notwendigkeit.
Kommt es auf der A3 zu Unfällen, Baustellen oder Staus, dann macht sich das in Nentershausen prompt bemerkbar und eine Blechlawine schlängelt sich über die Landesstraße 318 durch den Ort. Schließlich ist die L 318, die in Nentershausen als Koblenzer Straße firmiert, die offizielle Umleitungsstrecke für die vielbefahrene Autobahn. „Unsere Geduld ist am Ende. Wir werden seit Jahrzehnten immer wieder vertröstet, dass es bald so weit ist mit der Ortsumgehung. Es muss nun endlich etwas passieren“, macht Ortsbürgermeister Tobias Reusch deutlich.
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