Ab Montag, 4. April, ist der Zutritt zu den Einrichtungen der Stadt Limburg (Stadthaus, Rathaus, Ordnungsamt, Mobi-Zentrale, Kunstsammlungen, Standesamt, Bürgerbüro) wieder ohne Mund- und Nasenschutzmaske möglich, auch die 3-G-Regel entfällt. Grundlage hierfür ist die geänderte Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen, die am 2. April in Kraft tritt. Auch die bisherigen Begrenzungen der Besucherzahlen im Standesamt, beim Besuch der Kunstsammlungen oder auch bei der Teilnahme an Trauerfeiern in den Trauerhallen entfallen. Die Stadt empfiehlt beim Betreten ihrer Einrichtungen jedoch das Tragen einer FFP2-Schutzmaske und das Wahren eines Mindestabstands. (Quelle Stadt Limburg)
Limburg-Weilburg. Große Freude in Merenberg: Nach langer Planung erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Merenberg. Durch den gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen wurde eine Vergrößerung der Kindertagesstätte erforderlich. Derzeit beherbergt die „Villa Kunterbunt“ eine Krippengruppe sowie vier Kindergartengruppen mit Mittagessen und Ganztagsbetreuung für 90 Kinder. Durch den Neubau können zukünftig Plätze in zwei weiteren Krippengruppen angeboten werden.
Bezuschusst wird das Bauvorhaben durch Fördermittel des Investitionsprogramms des Bundes „Kinderbetreuungsfinanzierung“ in Verbindung mit dem Landesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuung“ in Höhe von 1.111.818 Euro. „Allerdings hat es drei Jahre gedauert zwischen Antragstellung und Bewilligung des Projekts und erstmals gab es keine 90-prozentige Förderung, sondern nur knappe 60 Prozent. Wenn man nun noch die Preissteigerungen hinzurechnet, sind wir dann mal gerade noch bei 45 Prozent“, so der Merenberger Bürgermeister Oliver Jung.
Wissen, Kirchplatz 3 (ots)
Am Do., 31.03.2022, gegen 12:46 Uhr, meldete ein Anwohner einen Brand in einem Wohnhaus Kirchplatz 3. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein Wohnhaus einer Häuserzeile in der Altstadt von Wissen, nahe der katholischen Kirche. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen im Gebäude. Der Brand griff schnell von der vermutlich 1. Etage über das Treppenhaus in den 2. Stock und anschließend das Dachgeschoss über. Insgesamt 90 alarmierte Wehrleute der VGV Wissen, der FW Hamm und der FW Steinebach waren mit zwei Drehleitern im Einsatz. Es gelang schnell den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers auf die angebauten Nachbarhäuser zu verhindern. Dennoch krachte der Dachstuhl des Brandobjektes unter der Feuerlast ein. Das Wohnhaus wurde infolge des Brandes total beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. Die Nachbarhäuser wurden durch die Brandbekämpfungsmaßnahmen und den Rauch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen; sind aber weiterhin eingeschränkt bewohnbar. Es entstand kein Personenschaden. Die Höhe des Gebäudeschadens ist ungeklärt, wird aber auf einen hohen 5-stelligen Euro-Betrag geschätzt. Die Brandursache ist ungeklärt. Zur Ermittlung der Brandursache nahm die Kriminalinspektion Betzdorf die Ermittlungen auf. (Quelle Polizei Wissen)
Bereits seit zwei Jahren haben die drei Verbandsgemeinden Montabaur, Diez und Bad Ems-Nassau den Tourismus im Gelbachtal im Focus. Eine zunächst durchgeführte Potenzialanalyse bescheinigte dem Tal eine gute Ausgangslage für die touristische Vermarktung der Region zwischen Montabaur und der Lahn. Ein darauf aufbauender Masterplan wurde im vergangenen Jahr dann mit zahlreichen Projektideen für die kommenden 10 Jahre erstellt und von allen drei Verbandsgemeinden verabschiedet. (Foto: Dominik Ketz) 
Mit Beginn dieses Jahres wird mit der Durchführung der ersten vier Maßnahmen begonnen, um das Gelbachtal für den Tourismus fit zu machen - geplant sind folgende Einzelprojekte:
Nentershausen. Ein bisschen durch die frische Luft Bummeln und dabei noch das ein oder andere Schnäppchen machen? Dazu besteht am Samstag, 13. Juni, von 11 bis 16 Uhr in Nentershausen die Gelegenheit. Erstmals findet in der Westerwaldgemeinde ein großer Hofflohmarkt unter dem Motto „Nentershausen trödelt“ statt. In über 100 Höfen suchen über den Ort verteilt alte Schätzchen eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.
Weiterlesen ...Programm zieht bereits heute Investitionen von knapp einer Million Euro nach sich
Der Verbandsgemeinderat hat im Januar dieses Jahres den Startschuss für das „Förderprogramm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien 2026“ erteilt und Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 200.000 € bereitgestellt. Damit investiert die Verbandsgemeinde Bad Marienberg als freiwillige Leistung weit über das normale Maß hinaus in die Ortskerne der Dörfer und der Stadt.
Weiterlesen ...Im Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Norken gab es einen personellen Wechsel: Für den auf eigenen Wunsch aus der Wehrführung ausscheidenden bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Maximilian Giehl wurden Philipp Schäfer und Janik Schütz jeweils kommissarisch zu Stellvertretenden Wehrführern ernannt.
Bürgermeister Marvin Kraus überreichte die entsprechenden Urkunden und dankte Maximilian Giehl, der der Nörker Wehr als Aktiver erhalten bleibt, für die geleisteten Dienste. Dessen Nachfolgern wünschte er für ihre neuen Ämter alles Gute und viel Erfolg. Den Glückwünschen schlossen sich Wehrleiter Frank Schiffmann und Wehrführer Tobias Schüler, der gleichzeitig als Stellvertretender Wehrleiter fungiert, an. (VG Bad Marienberg)
„Der große Kampf der Steine“
Pia Schuster gewinnt Schreibwettbewerb des Kreis-Bergbaumuseums
Kreis Altenkirchen/Sassenroth. Da wächst offenkundig in Hamm (Sieg) eine sehr talentierte junge Schriftstellerin heran: Pia Schuster von der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Grundschule hat jedenfalls auf beeindruckende Weise den diesjährigen Schreibwettbewerb „Meine schönste Steingeschichte“ des Kreis-Bergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth gewonnen. „Wir mussten in der Jury überhaupt nicht diskutieren und waren uns sofort einig“, berichtete Museumsleiter Achim Heinz bei der Siegerehrung. Zusammen mit Linde Brühl (ehemalige Lehrerin) und Christine Lück von der VHS Herdorf hatte er wieder rund 100 Geschichten ausgewertet, die Viertklässler aus dem gesamten Kreis Altenkirchen eingereicht hatten.
„Der große Kampf der Steine“ – unter diesem Titel erzählt Pia eine wunderbare, vor allem aber auch tiefgründige und facettenreiche Story, die klassische Märchen- und Fantasy-Elemente mit einer Prise „Romeo und Julia“ verbindet. Es geht um einen 1000 Jahre alten Konflikt zwischen Wasser- und Feuersteinen und einen dunklen Drachenlord sowie eine verbotene Beziehung zwischen den Steinen „Aqua“ und „Fire“. Der Fluch endet erst dann, als sich Wasser- und Feuerstein küssen und so wieder Frieden einkehrt. Und da Pia nicht nur super schreiben kann, trug sie als Gewinnerin eines Lesewettbewerbs den „Kampf der Steine“ auch direkt selbst vor.
Der Schreibwettbewerb zeigt seit nunmehr 13 Jahren, wie kreativ und phantasievoll Grundschülerinnen und Grundschüler sein können. Als Belohnung erhielt die Nachwuchs-Autorin aus Hamm (Sieg) nicht nur eine Urkunde, sondern auch eine schöne Mineralienstufe. Ihre Geschichte wird nun ein Jahr lang im Bergbaumuseum präsentiert, genau wie die von zwei weiteren Viertklässlerinnen. Denn auch die Geschichten von Helmi Ottweiler (Erich-Kästner-Grundschule Altenkirchen, „Der Lebensstein“) und Klara Werder (Maria-Homscheid-Grundschule Herdorf, „Ein Leben als Stein“) überzeugten die Jury und wurden mit einer Urkunde belohnt.
Zur Siegerehrung war die gesamte Klasse 4b mit Klassenlehrerin Halina Pogoda nach Sassenroth gekommen. Und natürlich durfte dabei ein Besuch im Schaubergwerk nicht fehlen. So erfuhren die Kinder auf anschauliche Weise, warum Steine einst nicht nur in Geschichten, sondern auch im „echten“ Leben eine große Rolle gespielt haben. ( Thorsten Stahl )
Heiligenroth, Holler und Wirzenborgn am 28. Juni zeitweise ohne elektrische Energie
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 28. Juni, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Heiligenroth (ohne das Industriegebiet), Holler und Wirzenborn. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. „Dafür bitten wir um Verständnis“, so Christian Kurz, Leiter Netzservice bei der enm. „Wir arbeiten so zügig wie möglich, um die stromlose Zeit möglichst kurz zu halten.“ Durch die regelmäßige Wartung des 7.000 Kilometer langen Freileitungs- und Kabelverteilnetzes gewährleistet die enm langfristig die gewohnt hohe Versorgungsqualität von über 99,9 Prozent. Die Versorgungsqualität der enm liegt in allen Sparten deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dazu investiert die evm-Gruppe kontinuierlich in Wartung, Modernisierung und Ausbau ihrer Strom- und Erdgasnetze. Für eine dauerhaft sichere Versorgung mit Wärme und Energie. (evm)
Das erste eigene Smartphone gehört für viele Kinder spätestens mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule dazu. Es eröffnet neue Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Unterhaltung - ist heute aber zugleich der Zugang zu sozialen Netzwerken, Künstlicher Intelligenz (KI) und algorithmisch gesteuerten Inhalten. Damit steigen auch die Anforderungen an einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang.
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz empfehlen Eltern, den Einstieg ihres Kindes in die mobile Welt aktiv zu begleiten. Ob ein Kind bereit für ein eigenes Smartphone ist, hängt dabei weniger vom Alter als vom individuellen Reifegrad ab.
Weiterlesen ...