Mit über 40.000 Euro wurde das Spendenziel deutlich übertroffen
Wer in Selters am Krümmelbach in den Wald kommt, sieht viele hellgrüne Plastikröhren, die über die gesamte abgeholzte Fläche in Gruppen herumstehen. Was man nicht sieht, sind die Baumpflanzen, die darin stecken. Ein Wald voller Plastikröhren. Ist das die Antwort auf die Selterser Spendenaktion zur Wiederbewaldung? In einem Film erklärt Revierförster Helmut Nett, warum das nicht anders möglich ist.
„In 2 Jahren schauen die Pflanzen aus den Schutzröhren heraus, in 10 Jahren läuft man durch jungen Wald, in 20 Jahren wird man erstes Brennholz ernten und in 30 Jahren kommt keine Sonne mehr an den Waldbesucher“, sagt Helmut Nett.
Die Idee zu einer Spendenaktion hatte Günther Geyer aus Selters. Ihm lag die Aufforstung sehr am Herzen. Die Stadt Selters griff die Idee auf, produzierte einen emotionalen Film und bat in einer pfiffigen Werbekampagne um 30.000 Euro Spenden. Wie sehr man damit die Menschen erreichte, erkennt man daran, dass über 40.000 Euro gespendet wurden von 137 Privatpersonen, Organisationen, Firmen und Menschen, die überhaupt nicht in Selters leben. Das Geld sei im Wald dringend nötig, meint der 1. Beigeordnete Hanno Steindorf, denn nach dem Krümmelbach stünden die Flächen am Selterser Köppel zur Wiederbewaldung an. Steindorf und der Ideengeber Geyer zeigten sich sehr erfreut über die große Spendenbereitschaft.
Dort wo vorher nur Fichten standen, wachsen nun klimaresistente Laubbäume. „Wir pflanzen Baumarten, die es in unserem Ökosystem bereits gibt und die trotzdem mit Klimaveränderung und zunehmender Trockenheit und Wärme zurechtkommen. Und da eignet sich unsere Stileiche und Traubeneiche, zu denen wir wenige Buchen setzen“, sagt Helmut Nett.
Dass er notgedrungen mit jedem 20 Zentimeter großen Sämling auch eine Plastikröhre für rund 10 Jahre in den Wald einbringen muss, gefällt dem Förster überhaupt nicht. „Aber ohne die Hülle würde das Rehwild die jungen Pflanzen verbeißen und auch noch bei rund 8 Jahre alten Bäumen die Rinde verletzen. Ohne Hülle gäbe es hier keinen Wald“, macht Nett mehrfach deutlich. Im neuen Film wird das sehr anschaulich, denn die Filmdrohne scheuchte zufällig während der Drehaufnahmen ein Reh an den Pflanzlingen auf. Helmut Nett ist davon überzeugt, dass es derzeit kein biologisches Produkt auf dem Markt gibt, was diesen Langzeitschutz bietet. Zudem gebe die Röhre einen Schutz gegen Spätfrost, Abschabeschäden durch Wild und wirke als kleines Treibhaus.
Bepflanzt wurden nur Kleinflächen mit rund 40 Pflanzen in sogenannten Klumpen. Dazwischen ist sehr viel Platz, auf dem das Totholz liegen gelassen wurde. Diese Flächen sollen der Natur überlassen bleiben. „Wir wollen mit unseren klimaresistenten Laubbäumen ein Gerüst stellen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich die Natur entwickelt und überlebensfähige Baumarten dazu bringt“, sagt Helmut Nett, „schließlich wissen wir noch nicht wie stark sich das Klima bei uns verändern wird.“ Mit dieser Art der Bewaldung will Nett auch dafür sorgen, dass künftige Förster alle Möglichkeiten haben, den Wald weiterzuentwickeln, als Wirtschaftswald, als Ökowald oder gar als Park.
Mit der Pflanzung hat die Arbeit erst begonnen. Künftig werden die Flächen jährlich gepflegt und in den ersten Jahren vor allem von Brombeeren freigeschnitten. Alles was die Natur in den Freiflächen liefert, bleibt aber stehen.
Hanno Steindorf bedankte sich beim Revierförster für sein Engagement und die großartige Arbeit, bei den Spendern und bei Günther Geyer für die Idee, die nun im wahrsten Sinne des Wortes wachsen kann.
Der neue Film ist zu sehen unter: www.stadt-selters.de (Quelle Stadt Selters)
(wie) Bei einer Auseinandersetzung wegen eines angefahrenen Werbeschildes kam es am Dienstagmorgen in Hadamar zu Handgreiflichkeiten. Ein 37-Jähriger beschädigte beim Rangieren mit seinem Auto ein Werbeschild in der Krämergasse. Dadurch kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Fahrer und dem 36-Jährigen Besitzer des Schildes. Der Streit soll dann in ein Handgemenge und Schläge ausgeartet sein. Hierbei wurde der Autofahrer derart verletzt, dass er in einer Klinik behandelt werden musste. Der 36-Jährige Schildbesitzer soll vom 37-Jährigen bedroht worden sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06431/9140-0. (Quelle Polizei Limburg)
Die evm springt ein und übernimmt die Ersatzversorgung – schnelle Unterstützung für Betroffene
KOBLENZ. Kurz vor Weihnachten erhalten Kunden der Stromio GmbH schlechte Nachrichten: Der Energiediscounter hat die Stromlieferung mit Ablauf des 21. Dezember eingestellt. Im Netzgebiet der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) sind das rund 4.500 Kunden. „Die Betroffenen müssen sich keine Sorgen machen, über die Feiertage im Dunkeln zu sitzen. Wir übernehmen und versorgen sie zuverlässig mit Strom“, erklärt evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder, „Wir raten allen Betroffenen dringend, die Zeit der Ersatzversorgung so kurz wie nötig zu halten. Wir bieten an, einen regulären Stromliefervertrag mit uns abzuschließen, der dann auch rückwirkend zum Start der Ersatzversorgung beginnen kann. Hierzu erhalten die betroffenen Kunden bald ein entsprechendes Schreiben inklusive Angebot.“
Über ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk konnte sich jetzt die Katharina-Kasper-Schule in Wirges freuen. Die Verallia Deutschland AG bedachte die Förderschule in Trägerschaft des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn mit einer Spende Höhe von 40.000 Euro. Da es sich um eine Sachspende handelt, wurde das Geld in Absprache mit den Verantwortlichen um Schulleiter Volker Vieregg für die Anschaffung von mehreren Luftreinigungsgeräten sowie einer Boulderwand genutzt.
Foto Quelle (2021-12 Spendenübergabe Verallia)
Die Verallia Deutschland AG unterstützt die Katharina-Kasper-Schule mit 40.000 Euro. Von dem Geld wurden ingesamt 27 Luftreinigungsgeräte angeschafft. Zudem soll in der Turnhalle demnächst noch eine Boulderwand zum Klettern installiert werden. Bei der Spendenübergabe freuten sich: (von links) Pia Hannappel, Stellvertretende Schulleiterin und Vorstandsmitglied im Förderverein, Schulleiter Volker Vieregg, Andrea Berger, Abteilungsleiterin Behindertenhilfe „Wohnen, Assistenz und Bildung“ beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, sowie Michael Breuer, Werkleiter der Verallia Deutschland AG in Wirges.
Hachenburg (ots)
Am 12.01.2026 kam es gegen 02:00 Uhr zu einem Einbruchsdiebstahl in ein Schmuckgeschäft, ein Modegeschäft und einen Friseursalon in der Saynstraße in Hachenburg. Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt in die Tatobjekte und hebelten hierzu eine im rückwärtigen Bereich liegende Zugangstür auf. In der Folge gelangten sie in das Innere des Gebäudes und alle weiteren Geschäfte. Dabei entstand erheblicher Sachschaden, zudem wurden Schmuck, Bekleidung und Wertgegenstände entwendet. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt. (Polizei Hachenburg)
Die Netto Marken-Discount Stiftung & Co. KG ruft "Jack's Ice-Cream Choco Crumble" auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel. Grund: In den Verpackungen können sich Metallfremdkörper befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 500-Milliliter-Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.10.2027.
Die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG ruft "EDEKA Herzstücke Chocolate Caramel" auch aus den rheinland-pfälzischen EDEKA- und Marktkauf-Märkten. Grund: In der Verpackung können sich Metallfremdkörper befinden. Betroffen sind die 500-Milliliter-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01.10.2027 und 01.12.2027. (LUA)
Der 27. Januar ist internationaler Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Mit der Resolution 60/7 erklärte die Generalversammlung der UNO am 1. November 2005 den Tag zum internationalen Holocaust-Gedenktag, zuvor war er schon in Deutschland und Großbritannien als Gedenktag begangen worden, in Israel gibt es seit 1951 einen entsprechenden Gedenktag.
Weiterlesen ...EQUIPE EURODEK MIT NEUEM ANGEBOT
Montabaur/Holler. Eine Schraube locker, die Bremse reagiert zu spät oder die Schaltung quietscht? Nicht wegen jeder Kleinigkeit muss man mit seinem Rennrad sofort in die Werkstatt! In einem Workshop in Kooperation der Equipe EuroDeK mit AB-Radsport in Holler, bekommen ambitionierte Radsportler, die aber keine wirklich guten „Schrauber“ sind, Tipps und Anleitungen von einem echten Profi rund um das eigene Rennrad. Am Donnerstag, 19.2.2026 ab 18.00 Uhr bis voraussichtlich 21.30 Uhr, stehen kleinere Pflege-, Reparatur- und Wartungsarbeiten auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Teilnahmenden begrenzt. Wenn diese Premiere gut ankommt, sind weitere Workshops möglich. Weitere Infos und Anmeldung gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Uli Schmidt)
KulturRing e.V. Bad Marienberg präsentiert Solisten des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks München in der Kirburger Kirche
Acht Solisten des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks treten am Mittwoch, dem 21.01.2026 um 19:00 Uhr mit einem hochwertigen Programm in der Evangelischen Kirche in Kirburg auf. Es erwartet Sie ein besonderes Konzert mit Werken von Franz Schubert und Hans Abrahamsen. Zu hören sind Stücke aus »Moments musicaux«, D 780 für Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass. Bettina Faiss (Klarinette), Susanne Sonntag (Fagott), Ursula Kepser (Horn), Michael Friedrich (Violine), Anne Schoenholtz (Violine), Giovanni Menna (Viola), Frederike Jehkul-Sadler (Violoncello) und José Sabastiao Reigo (Kontrabass) bestreiten das Konzert in der Kirburger Kirche.
Die Musiker und der KulturRing e.V. Bad Marienberg würden sich freuen, Sie bei diesem hochwertigen Konzert begrüßen zu dürfen.
Eintrittskarten gibt es zum Preis von 15,00 € an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei Marco Stalp unter 02661-6268-313 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (Kulturring Bad Marienberg)
Die Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg unterstützt die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS). Interessierte betroffene Menschen sind herzlich eingeladen zu einem ersten Treffen am Donnerstag, 12. Februar 2026, von 19 bis 20.30 Uhr in Limburg. Eine Teilnahme ist nach vorheriger, verbindlicher Anmeldung möglich. Der Wunsch stammt von einer Betroffenen, die selbst erfahren hat, wie hilfreich ein offener, verständnisvoller Austausch sein kann – besonders in Zeiten intensiver Gefühle, innerer Anspannung oder Unsicherheit in Beziehungen.
Weiterlesen ...