Der Krieg in der Ukraine ist überall präsent, ob in den Medien oder bei Gesprächen unter Erwachsenen. Da bleibt es nicht aus, dass auch die Kinder mitbekommen, dass es nicht überall so friedlich ist wie momentan in Deutschland und dass es nicht allen Kindern so gut geht wie ihnen.
Aus diesem Bewusstsein ist besonders unter den Viertklässlern der Wunsch entstanden, etwas für die notleidenden und geflüchteten ukrainischen Familien zu tun. Gemeinsam haben die Kinder überlegt, wie sie helfen können und sind auf die Idee gekommen, Geld durch Arbeit zu verdienen und dieses an die geflüchteten Frauen und Kinder zu spenden. Das Team der Overbergschule fand die Idee prima. Es wurde ein Spendenbogen erstellt und die Kinder zogen in der letzten Märzwoche los, um ihre Arbeitskraft gegen Spenden in der Familie, bei Freunden, Nachbarn oder Verwandten anzubieten. Wer keine Hilfe benötigte, war aber auch oft ohne Gegenleistung bereit, Geld zu geben. Wir danken an dieser Stelle allen so großzügigen hilfs- und spendenbereiten Bürgern aus Siershahn und Umgebung für Ihre Unterstützung, die keinesfalls selbstverständlich ist!
Stolz brachten die Kinder nach einer Woche ihre Einnahmen mit in die Schule, wo am 06.04.22 auf dem Schulhof die offizielle Übergabe des Spendenschecks erfolgen konnte. Alle Kinder waren schon sehr gespannt, wie viel Geld sie erarbeitet haben würden.
Wirges. In diesem Jahr wieder im April, beteiligten sich mehr als 100 Helferinnen und Helfer aus Wirges, den Vereinen und der Grundschule am "Frühjahrsputz" in unserer Stadt.
Ausgangspunkt war der Jugendraum der Stadt, "Dass so viele kommen, ist schon bemerkenswert und zeigt, wie sehr unseren Wirgesern unsere Stadt am Herzen liegt", meinten Stadtbürgermeister Andreas Weidenfeller und erste Beigeordnete Sylvia Bijjou-Schwickert, während sie alle mit den notwendigen Müllsäcken, Utensilien und Routenplänen versorgten.
Viel Müll und Unrat konnte eingesammelt werden. Nach rund 3 Stunden fanden sich alle wieder am Jugendraum ein, wo man sich bei einem Imbiss stärkte und über die Aktion austauschte. Eine erfreuliche Rückmeldung war, dass sich die vorgefundene Menge an Müll in der Landschaft gegenüber vergangenen Jahren leicht reduziert habe. Wir hoffen natürlich, dass das ein Zeichen ist für ein stärkeres Umweltbewusstsein und dass sich dieser Trend fortsetzt. Denn Müll in der Landschaft ist nicht nur unschön, sondern entlässt vielfach auch Schadstoffe in die Umwelt und wird zur Gefahr für Mensch und Tier.
Allen fleißigen kleinen und großen Helferinnen und Helfern ganz herzlichen Dank für den tollen Einsatz!
(Foto: Norbert Schwickert) Quelle Stadt Wirges
Siegen (ots)
Am späten Sonntagabend (10.04.2022, 22:45 Uhr) ist es zu einem tragischen Betriebsunfall in einer Siegener Stahlfirma gekommen. Hierbei kam nach bisherigen Erkenntnissen ein 27-jähriger Arbeiter ums Leben, zwei weitere Arbeiter (ein 33-jähriger und ein 47-jähriger Mann) schweben noch in Lebensgefahr. Ein weiterer 45-jähriger Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen.
Bei der Unfallörtlichkeit handelt es sich um eine Grubenanlage, in welcher Stahl in einem Unterdruckverfahren gehärtet wird. Dazu werden verschiedene Gase wie Stickstoff und Argon verwendet.
Im Rahmen von Vorbereitungshandlungen stieg ein 27-jähriger Mitarbeiter vor Beginn des Brennprozesses zwecks Reinigungsarbeiten in die Grubenanlage. Ein weiterer Mitarbeiter bemerkte kurze Zeit später, dass der 27-Jährige am Boden lag. Der 33-jährige Mitarbeiter wollte ihm zu Hilfe eilen und stieg ebenfalls in die Anlage. Dieser Mann sank ebenfalls zu Boden, was ein dritter Mitarbeiter bemerkte, der nun ebenfalls in die Grube kletterte, um den beiden anderen Kollegen zu helfen. Als auch der 47-Jährige zusammenbrach, alarmierte ein weiterer Mitarbeiter die Rettungsleitstelle.
Betzdorf (ots)
Am 06.04.2022 wurden durch eine jugendliche Auszubildende einer Verbandsgemeindeverwaltung Testkäufe zur Überprüfung des Jugendschutzes im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Betzdorf durchgeführt. Die regelmäßig stattfindenden Kontrollen wurden durch einen Polizeibeamten des Sachgebietes Jugend und einer Mitarbeiterin des Kreisjugendamtes Altenkirchen kooperativ begleitet. Die Jugendliche versuchte in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften Tabakwaren und hochprozentige alkoholische Getränke zu erwerben. Diese Testkäufe erfolgten in den Stadtgebieten Wissen und Kirchen, wobei es der Jugendlichen zu 87% der kontrollierten Geschäfte problemlos möglich war, entsprechend jugendschutzrelevante Produkte der vorgenannten Palette zu kaufen.
Da es in den vergangenen Jahren bei vergleichbaren Kontrollen immer wieder zu Verstößen kam und sich dies nicht signifikant verbessert hat, wurden nicht nur mahnende Gespräche geführt, sondern ausnahmslos bußgeldbewährte Ordnungswidigkeitenverfahren gegen die einzelnen betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufer eingeleitet. (Quelle Polizei Betzdorf)
Geschwister-Scholl-Straße 11 lautet die neue Adresse des Montabaurer Stadtarchivs. Mitten im Quartier Süd hat die Einrichtung eine der alten Werkhallen und die dazugehörigen Büro- und Lagerräume bezogen. Nun befindet sich der gesamte Bestand an einem Ort. Außerdem sind die Lagermöglichkeiten für viele alte Dokumente und die Arbeitsbedingungen für Stadtarchivar Dennis Röhrig und sein Team in den ebenerdigen Räumen besser als am alten Standort im Rathaus unterm Dach. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher besuchte das Archiv nach dem Umzug.
Weiterlesen ...Im Westerwaldkreis starten in den kommenden Wochen die Vorbereitungen für den geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramms von Bund und Land. Ziel ist es, die Breitbandversorgung in bislang unterversorgten Bereichen nachhaltig zu verbessern und den Ausbau einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur voranzutreiben.
Seit Anfang März ist Matthias Preußner als Breitbandkoordinator des Westerwaldkreises im Referat „Wirtschaft und Kreisentwicklung“ angesiedelt und für die Verbands- und Ortsgemeinden sowie für Bürgerinnen und Bürger der zentrale Ansprechpartner. Von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet er die Umsetzung des Förderprojektes im Bereich Glasfaserausbau.
Helferinnen und Helfer wurden zum Essen eingeladen
Wüscheid/Glockscheid/Waldbreitbach – „Ohne unsere Vereinsmitglieder, Helfer und Unterstützer hätten wir in diesem Jahr nicht wieder ein erfolgreiches Dorffest in Glockscheid auf die Beine stellen können – für euren Einsatz danken wir euch recht herzlich“, so hat sich der 1. Vorsitzende des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid, Pierre Fischer, im Rahmen des „Helfer-Essens“ in Waldbreitbach im Namen des gesamten Vorstands bedankt. „Ohne ehrenamtliches Engagement sähe das Dorfleben ganz anders aus“, pflichtete ihm auch Manuel Hardt als 2. Vorsitzender bei.
Weiterlesen ...Gemeinsam Kilometer sammeln:
Kreis Altenkirchen. Nach der Premiere im vergangenen Jahr beteiligt sich der Landkreis Altenkirchen auch 2026 wieder an der bundesweiten Klimaschutzkampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnisses. Vom 10. bis 30. August sind Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine, Organisationen und Unternehmen eingeladen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Ziel der Kampagne ist es, das Fahrrad als gesundes, umweltfreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel stärker in den Fokus zu rücken und gleichzeitig möglichst viele Menschen für das Radfahren zu begeistern.
Gelbachtal. Eine passende Gelegenheit zum Austausch mit anderen Radsportlern und Radsportlerinnen bietet die jährliche Radsportfete am Samstag, 8.8.2026 ab 17.00 Uhr. Dazu lädt die „Equipe EuroDeK“ in der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau alle Freunde, Unterstützer, Sponsoren und an der Arbeit der Equipe Interessierten, die an diesem Tag auf dem Fahrrad unterwegs sind, zu einem Umtrunk mit einem kleinen Imbiss vom Grill in die Grillhütte in MT-Bladernheim ein.
Weiterlesen ...Das Veterinäramt des Westerwaldkreises informiert
Angesichts des diesjährigen historischen Hitzesommers mit neuen Temperaturrekorden appelliert die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an Landwirte und private Tierhalter, ihre Tiere nicht ungeschützt der prallen Sonne auszusetzen oder gar im Auto zu lassen. Trotz wiederholter Hinweise in den vergangenen Jahren gibt es nach wie vor viele Sommerweiden, die weder über Bäume noch über mobile Sonnenschutzeinrichtungen verfügen.
Entgegen der landläufigen Meinung haben Nutztiere keine höhere Hitzetoleranz als Menschen. Bereits ab 25 Grad im Schatten sind bei Rindern und Schafen die ersten Symptome von Hitzestress zu erkennen. Stehen Schattenplätze unter Bäumen und Sonnensegel oder in einem Offenstall zur Verfügung, werden diese auch schon bei niedrigeren Temperaturen gerne aufgesucht. Ebenso wichtig wie der Schatten ist die ständige Versorgung mit frischem Wasser. Während ausgedehnter Hitzeperioden rechnet man bei Milchkühen mit einem Wasserbedarf von bis zu 120 Litern, bei Pferden von 60 Litern und bei Mutterschafen von 18 Litern pro Tier und Tag.