Siegen (ots)
Am Mittwochmittag (16.02.2022) hat es in der Siegener Innenstadt Durchsuchungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Siegen und der Kriminalpolizei gegeben. Hintergrund sind Ermittlungen gegen einen ortsansässigen Arzt wegen des Verdachts des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse. Ein durch die Staatsanwaltschaft beantragter und durch das Amtsgericht antragsgemäß erlassener Durchsuchungsbeschluss wurde vollstreckt. Es wurden Beweismittel sichergestellt, die nun gesichtet und ausgewertet werden müssen. (Quelle Polizei Siegen-Wittgenstein)
Westerwald
Feuerwehren sind seit der Nacht im Einsatz
Der Deutsche Wetterdienst, die Medien und auch der Westerwaldkreis hatten es frühzeitig angekündigt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zog in der zweiten Nachthälfte Sturmtief Ylenia auch durch den Westerwald.
Aufgrund des Unwetters kommt es seit der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einer Vielzahl von Einsätzen im Westerwaldkreis. Gegen 3 Uhr kam es in mehreren Städten und Gemeinden zu Stromausfällen. Die Feuerwehrhäuser in den betroffenen Orten wurden vorsorglich frühzeitig als Anlaufstelle für die Bevölkerung besetzt. Auch in Ortsgemeinden ohne Feuerwehr stand diese für hilfesuchende Bürgerinnen und Bürger bereit.
„Insgesamt sind seit der Nacht fast 300 Einsatzkräfte im Kreisgebiet unterwegs, für deren Unterstützung wir sehr dankbar sind“, teilt Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Tobias Haubrich mit. Haubrich ergänzt, dass die Einsatzkräfte vor allem mit der Beseitigung von umgefallenen Bäumen und herabfallenden Ästen beschäftigt sind. In Folge kommt es im gesamten Kreisgebiet zu vereinzelten Straßensperrungen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden zwei Personen leicht verletzt, als Bäume auf ihre Fahrzeuge fielen.
Seit dem frühen Donnerstagmorgen hat sich die Lage im Kreisgebiet wieder beruhigt. Die Unwetterwarnung gilt aber zunächst noch bis in die frühen Abendstunden, sodass die Feuerwehren sich weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft befinden. Von Freitag auf Samstag droht nach ersten Meldungen des Deutschen Wetterdienstes erneut eine schwere Sturm - oder Orkanlage. Deshalb bittet der Brand- und Katatstrophenschutzinspekteur, dass sich die Menschen bei Sturmlagen in festen Gebäuden aufhalten sollen. Zudem macht Haubrich darauf aufmerksam, dass auch in der Zeit nach einem starken Sturm Wälder und Alleen zu meiden sind. Hier können möglicherweise noch Bäume umfallen oder Äste herabfallen. Gegenstände auf Terrassen, Balkonen und in Gärten sind sorgfältig abzusichern, wenn diese sich nicht ins Gebäude bringen lassen. Auch Fahrzeuge sind vorausschauend und sicher abzustellen.
Des Weiteren wird darum gebeten, die Wetterentwicklung in den kommenden Tagen sehr aufmerksam zu beobachten. Dazu wird die Internetseite www.wettergefahren.de empfohlen. Hier können die Bürgerinnen und Bürger detaillierte Informationen einsehen.
Hilchenbach (OT Dahlbruch) (ots)
Die Polizei hat am Mittwoch (16.02.2022) die Suchmaßnahmen nach der vermissten 25-Jährigen im Bereich Hilchenbach-Dahlbruch fortgesetzt. Wie bereits am Dienstag kamen dabei unter anderem eine Drohne und Spürhunde zum Einsatz. Unterstützt wurde die Kreispolizeibehörde durch Fremdkräfte. Ein Hubschrauber der Bundespolizei beteiligte sich ebenfalls am Einsatz.
Die junge Frau befindet sich zurzeit in einem akuten psychischen Ausnahmezustand, wodurch eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Sie konnte trotz intensiver Suche und Ermittlungen bis in die Abendstunden nicht gefunden werden. Stattdessen fanden Einsatzkräfte das Handy sowie die mutmaßliche Oberbekleidung der Frau. Weitere Hinweise ergaben sich nicht.
Die eingegangenen Anrufe auf dem Hinweistelefon führten ebenfalls nicht zum Erfolg. Am morgigen Donnerstag wird die Suche bei Tageslicht wieder intensiviert aufgenommen.
Die Polizei bittet daher weiterhin dringend um sachdienliche Hinweise unter der 0271/7099-0.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Mit verantwortungsbewussten Öffnungen und Lockerungen schrittweise in die Normalität
„Endlich haben wir den Peak der Omikron- Welle erreicht. Die Vorhersagen haben sich bewahrheitet. Die Infektionszahlen sinken und es ist durch die große Disziplin in der Bevölkerung und das vorausschauende Handeln zur Sicherung der kritischen Infrastruktur gelungen, dass wir das Gesundheitswesen und das öffentliche Leben stabil halten konnten. Wir können jetzt zuversichtlich in die Zukunft blicken. Zwar stecken sich noch immer viele Menschen mit dem Virus an, wir dürfen aber davon ausgehen, dass die Infektionszahlen weiter abflachen und wir jetzt erste Schritte gehen können, um Corona-Beschränkungen stufenweise zurückzunehmen. Darauf haben wir uns in der Ministerpräsidentenkonferenz verständigt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Mitglieder wählen neuen Vorstand
Am 17.04.26 hatte der DRK Ortsverein Kannenbäckerland e.V. zur diesjährigen
Mitgliederversammlung eingeladen.
Der stellvertretende Vorsitzende Torsten Michalsky begrüßte die Anwesenden im
voll besetzten Vereinsheim. Nach dem Totengedenken eröffnete er die
Versammlung mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands. Neben dem Aufbau der
First Responder Gruppe in Kooperation mit der Verbandsgemeinde stand zuletzt
die Anschaffung und Finanzierung eines neuen Mehrzweckfahrzeugs für den
Katastrophenschutz im Fokus der Vorstandsarbeit.
Simmern/WW (ots)
Am 26.04.2026 um 11:25 Uhr kam es in der Hauptstraße von Simmern/WW zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 72-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Der unfallverursachende PKW-Fahrer wollte rückwärts aus einer Hofeinfahrt auf die Hauptstraße einfahren. Dabei übersah der 71-jährige PKW-Fahrer den Pedelec-Fahrer, der daraufhin mit dem Heck des Kraftwagens kollidierte und auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Dabei zog sich der 72-jährige Radfahrer trotz Helm schwere Kopfverletzungen zu und wurde vom sofort alarmierten DRK in ein Krankenhaus gebracht. An dem Pedelec und dem PKW entstanden Schäden von insgesamt ca. 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Versorgung des Verletzten wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. (Polizei Montabaur)
Straßenhaus (ots)
Dernbach - In der Nacht von Freitag, 24.04.2026, auf Samstag, 25.04.2026, ereignete sich gegen 02:40 Uhr in der Hauptstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Pkw, der die Hauptstraße aus Richtung Gartenstraße in Fahrtrichtung Mittelstraße befuhr, kam aus bislang ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine dort befindliche Mauer. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Unmittelbar neben dem Pkw wurde eine schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzte männliche Person aufgefunden. Der Mann wies eine deutliche Alkoholisierung auf. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Eine Blutprobe wurde entnommen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (Polizei Straßenhaus)
Unter dem Eindruck des Landtagswahlergebnisses hat der FDP-Kreisverband Westerwald auf seinem ordentlichen Kreisparteitag in Westerburg eine schonungslose Bestandsaufnahme vorgenommen und daraus Konsequenzen gezogen. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum es der Partei nicht gelungen war, den Wählerinnen und Wählern die eigenen Erfolge in Regierungsverantwortung sichtbar zu machen. In Bereichen wie Justiz, Agrarpolitik oder Digitalisierung habe die FDP in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Beitrag geleistet, doch diese Leistung sei beim Wähler nicht angekommen. Das Bild sei durch die Entwicklungen auf Bundesebene und notwendige Personalveränderungen auf Landesebene überlagert worden. Zur Wahrheit gehöre aber auch, so der Tenor auf dem Parteitag, dass die FDP die entscheidenden Themen nicht klar genug kommuniziert habe. Diesen Fehler wolle man künftig mit Expertise, Erfahrung und einer deutlich besseren Ansprache korrigieren.
Weiterlesen ...Selbst 40 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl sind die Folgen hierzulande noch messbar: Das Fleisch von Wildschweinen und Pilze aus dem Wald können in Rheinland-Pfalz weiterhin radioaktiv belastet sein. Allerdings nimmt die Belastung langsam ab. Das zeigen Auswertungen des Landesuntersuchungsamtes (LUA).
Weiterlesen ...Nassau (ots)
Am heutigen Morgen erreichte die Polizei Bad Ems mehrere Meldungen über eine sich in hilfloser Lage befindliche junge Wildsau an der Grundschule in Nassau. Diese hatte sich mit ihrem Kopf in einem Stabmattenzaun derart verfangen, dass sie sich ohne weitere Hilfe nicht befreien konnte. Die Polizeibeamten konnten in Zusammenarbeit mit einem anwesenden Jäger durch Einsatz einer sogenannten "Hundeschlinge" die Sau befreien und anschließend wohlbehütet im Wald wieder aussetzen. (Polizei Bad Ems)