Westerwaldkreis/Rhein-Lahn-Kreis (ots)
Auch an diesem Montagabend gingen wieder Menschen auf die Straße, um gegen die Corona Einschränkungen zu demonstrieren. Allerdings fielen die als "Spaziergänge" deklarierten Versammlungen im Vergleich zu den Vorwochen kleiner aus. Vielerorts fehlten wieder die Anmeldungen bei den Versammlungsbehörden.
Für die Stadt Montabaur waren die Verantwortlichen dem Appell von Versammlungsbehörde und Polizei gefolgt und hatten eine Versammlung angemeldet. Die ca. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten sich an die zuvor besprochenen Auflagen zur Streckenführung und zum Abstandsgebot, so dass die Polizei nicht eingreifen musste und sich im Hintergrund halten konnte.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Kollaps verhindern – Maßnahmen konsequent weiterführen – Mainzer Studie belegt Wirksamkeit des Impfens
„Die Omikron-Variante breitet sich immer weiter aus. Aktuell sind 93,8 Prozent der gemeldeten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz dieser Variante zuzurechnen. Derzeit ist die Inzidenz bei der jüngeren Bevölkerung deutlich höher als bei älteren Menschen. Durch ihre leichte Übertragbarkeit hat Omikron vor allem in Ballungsgebieten ein leichtes Spiel, in Städten wie Mainz und Kaiserslautern hat die 7-Tage-Inzidenz bereits jetzt die Marke von 1.000 Infektionen bei 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht. Die geltenden Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und das besonnene Verhalten der Bürger und Bürgerinnen haben den steilen Anstieg der Infektionszahlen verlangsamt. Wir erwarten die Spitze für Mitte Februar. Die Belastung unserer Krankenhäuser wird entscheidend davon abhängen, wie sich die Zahl der Erkrankungen in der Gruppe der über 50-jährigen Ungeimpften entwickelt. Mit steigenden Infektionszahlen werden auch schwere Krankheitsverläufe zunehmen und immer mehr Menschen müssen in Isolation oder Quarantäne. Dem wirken wir entgegen. Wir folgen dabei der Empfehlung des Expertenrates, die geltenden Maßnahmen konsequent fortzuführen und werden alle Bemühungen darauf konzentrieren, die nach wie vor zu große Impflücke zu schließen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach dem Treffen der Regierungschefs und Regierungschefinnen mit Bundeskanzler Olaf Scholz.
Koblenz (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung des Staatsanwaltschaft Koblenz und des Polizeipräsidiums Koblenz
Am frühen Morgen des 20. Januar 2022 vollstreckten Kräfte der Kriminaldirektion Koblenz 47 Durchsuchungsbeschlüsse gegen Personen, die im Verdacht stehen, gefälschte Impfpässe besessen oder diese rechtswidrig eingesetzt zu haben. So konnten insgesamt 39 gefälschte Impfpässe, 41 rechtswidrig erlangte digitale Impfzertifikate und 38 Mobiltelefone als Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Neben diesen Beweismitteln konnten zudem geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden werden, aufgrund dessen gesonderte Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet werden. Die Kriminalpolizei Koblenz und die Staatsanwaltschaft Koblenz weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Herstellen oder der Gebrauch einer verfälschten Urkunde gem. § 267 StGB eine Straftat darstellt. Das Delikt ist mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bedroht. Zudem können Gegenstände die als Tatmittel genutzt wurden, z.B. Mobiltelefone, eingezogen werden. (Quelle Polizei Koblenz)
Der Stadtrat in Höhr-Grenzhausen hat sich am Abend bei seiner Sitzung mit der Sicherheit in der Verbandsgemeinde befasst. Dabei geht es um einen Antrag der CDU-Fraktion, die Polizeiwache in Höhr-Grenzhausen wieder in eine Polizeiinspektion umzuwandeln, die 24 Stunden, 7 Tage die Woche besetzt ist. Anfang Januar war es zu einer Geldautomatensprengung in der Naspa-Filiale gekommen, bei der die Täter Sachschaden von rund einer Million Euro anrichteten. Innerhalb von vier Jahren war dies bereits die dritte Geldautomatensprengung in der Kannenbäckerstadt. Zugeschlagen hatten diese, oder andere Täter bereits im Rathaus und in der Kreissparkasse. Nach der jüngsten Tat hatten zahlreiche Bürger von der Stadt gefordert, sich für mehr Sicherheit in der Verbandsgemeinde zu sorgen. (Quelle RWW) 
Am Montagnachmittag beschäftigte ein Waldbrand im Westerwaldkreis über mehrere Stunden rund 300 Einsatzkräfte in der Gemarkung Hilgert/Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Auslöser für das Feuer war vermutlich der Sturz eines Baumes in eine Stromleitung, in dessen Folge sich im Bereich der beschädigten Leitung mehrere Brandherde bildeten, die sich im weiteren Verlauf auf ein Gebiet von circa 85.000 Quadratmetern Größe erstreckten.
Weiterlesen ...Große Freude herrschte im neuen Domizil des Kinderschutzbundes in der Ferbachstraße, dem KINDERSCHUTZHAUS. Im Rahmen der Stadtkirmes hatten sich zahlreiche Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde mit einem Kuchenstand engagiert.
Nicht der eigenen Tasche, sondern einem sozialen Zweck diente ihr Einsatz.
An 2 Tagen konnten die Besucher eine große Auswahl selbstgebackener Kuchen bei einer Tasse Kaffee genießen. Und Gäste kamen zahlreich. Die Mühe an den beiden heißen Tagen wurde mit einem ansehnlichen Erlös von 770 Euro belohnt, der als Spende dem Kinderschutzbund überreicht wurde. Diese Spende ist sehr willkommen für die verschiedenen Aufgaben und Projekte, die Kinder unterstützen und stärken, von der Hausaufgabenhilfe über die Schulsozialarbeit, individuelle Begleitung in schwierigen Lebenslagen oder unterstützende Elternarbeit.
Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes dankten allen ganz herzlich, die auf unterschiedliche Weise zu dieser Spende beigetragen haben. Sehr ermutigend ist auch die damit verbundene Wertschätzung der Arbeit. (Kinderschutzbund WW)
Ehepaar startet gemeinsam im Westerwald
Frieder Elberskirch und Sandra Elberskirch-Wehnert freuen sich auf kreatives Team
Westerwaldkreis. Fast vier Jahre lang war die Stelle des Jugendpfarrers im Evangelischen Dekanat Westerwald unbesetzt – bis jetzt: Frieder Elberskirch tritt die Nachfolge von Werner Schleifenbaum an. Seine Frau, Sandra Elberskirch-Wehnert, beginnt ebenfalls im Dekanat: als Gemeindepädagogin in der Gesamtkirchengemeinde Westerwald Süd.
Entlastungen für Bürgerinnen, Bürger und Wirtschaft im Blick
Die Landesregierung will die Verwaltung in Rheinland-Pfalz einfacher, schneller und bürgerfreundlicher gestalten. Der Ministerrat hat direkt in seiner ersten Sitzung nach der parlamentarischen Sommerpause Maßnahmen beschlossen, um Bürokratie abzubauen und mehr digitale Verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, Verwaltungsverfahren zu vereinfachen und unnötigen Aufwand für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen abzubauen, um sie spürbar zu entlasten.
Weiterlesen ...Am Montag, 10. August, kam es um 14.14 Uhr zu einer Versorgungsunterbrechung im Stromnetz der Region Hilgert. Betroffen waren die Orte Kammerforst, Hilgert, Grenzau, Faulbach, Alsbach, Hundsdorf, Wirscheid, Sessenbach, Höhr-Grenzhausen, Breitenau, Wittgert und Deesen.
Mitarbeitende der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe), waren unmittelbar nach Eingang der Störungsmeldung vor Ort. Dabei wurde festgestellt, dass sich zwei Leiterseile einer Freileitung am Boden befanden. In der Folge kam es zu einer Schutzabschaltung im Stromnetz.
Durch schnelle Umschaltungen und Entstörungsmaßnahmen konnte die enm die Stromversorgung für alle betroffenen Kundinnen und Kunden bereits um 14.47 Uhr wieder vollständig herstellen.
Die Ursache des Schadensbildes ist derzeit noch nicht geklärt. Vor Ort konnten zunächst keine offensichtlichen äußeren Einwirkungen festgestellt werden. Die weiteren Untersuchungen dauern an. (evm)
Idelberg (ots)
Am Dienstag, 11.08.2026, gegen 12.00 Uhr, kam es in einem Waldgebiet im Bereich Idelberg zu einem Vegetationsbrand. Da sich dieser bei Eintreffen der Einsatzkräfte noch in der Entstehungsphase befand, konnte er durch die eingesetzten Feuerwehren Altenkirchen und Kroppach-Giesenhausen schnell gelöscht werden. Derzeit besteht der Verdacht, dass das Feuer durch eine bislang unbekannte Person entzündet wurde. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)