Niederfischbach (ots)
Ergänzend zu den von der Polizeiinspektion Betzdorf am 20.02.2022, um 08:08 Uhr und 12:32 Uhr herausgegebenen Pressemitteilungen wird mitgeteilt, dass die Ermittlungen der Kriminalpolizei Betzdorf im Alten- und Pflegeheim Haus Mutter Teresa abgeschlossen sind. Als Brandausbruchsstelle konnte das Bett des verletzten Bewohners ausgemacht werden. Ein technischer Defekt konnte ausgeschlossen werden. Es liegen Hinweise darauf vor, dass der Bewohner trotz ausdrücklichem Verbot in seinem Zimmer geraucht hat und dabei die Matratze in Brand geraten ist. Der Bewohner wurde mit schweren Brandverletzungen in eine Verbrennungsklinik geflogen und wurde zunächst in ein künstliches Koma versetzt. (Quelle Polizei Betzdorf)
Beratung, Workshops und Vorlesungen
Los geht’s am 3. und 23. März 2022
Unter dem Dach der „Wir Westerwälder“ unterstützen die drei Landräte gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis die anstehenden Projekte #MINT-schnuppern und #MINT-Mentoring der Hochschule Koblenz.
„Das Thema MINT ist für unsere Region in zentraler Lage von Europa ein sehr wichtiges Thema. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in MINT-bezogenen Berufen ist sehr groß. Junge Frauen haben daher sehr gute Berufsaussichten in dieser innovativen Branche mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Uns ist es ein großes Anliegen, dass junge Frauen die vielen Chancen vor Ort kennen, erkennen und für sich nutzen können. Dabei möchten wir unterstützen und sind überzeugt, dass die jungen Frauen in unserer Region viele interessante Möglichkeiten haben, ihre beruflichen und privaten Perspektiven zu entwickeln,“ fasst Achim Hallerbach, Landrat des Kreises Neuwied stellvertretend für seine Amtskollegen Achim Schwickert (Westerwaldkreis) und Peter Enders (Altenkirchen) das gemeinsame Engagement der drei Landkreise zusammen, jungen Mädchen und Frauen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. „Daher unterstützen wir sehr gerne die Hochschule Koblenz, die in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt (ALP), der MINT-Region Neuwied und dem Bildungsbüro Neuwied sowie der Agentur für Arbeit Neuwied die zwei innovativen Bildungsangebote #MINTschnuppern und #MINTmentoring entwickelt hat“, so Sandra Köster, Vorständin der „Wir Westerwälder“-AöR.
#MINTmentoring für Frauen mit Berufsabschluss und ohne Abitur
Das kostenfreie Probestudium an der Hochschule Koblenz richtet sich an MINT-interessierte Frauen ohne Abitur und mit Berufsabschluss. Studentinnen der MINT-Fächer und Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekt begleiten die studieninteressierten Frauen, berichten über ihren eigenen Werdegang und beantworten Fragen rund ums Studium. Die Möglichkeit der Teilnahme an online- Vorlesungen der Bachelor-Studiengänge im laufenden Studienbetrieb besteht. In Workshops und Präsentationen können Einblick in den Studienalltag gewonnen werden. Das Programm findet parallel neben dem Berufsalltag und an Wochenenden statt.
Anmeldeschluss: 28.02.2022
#MINTschnuppern für Oberstufenschülerinnen
Das kostenfreie Probestudium richtet sich an Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 und 12, die sich für naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen interessieren und einen Einblick in die MINT-Studiengänge gewinnen möchten. Zu diversen MINT-Schwerpunktthemen lädt die Hochschule Koblenz die Schülerinnen ein, an echten Vorlesungen im laufenden Studienbetrieb, an Übungen und an Praktika teilzunehmen. Schülerinnen kommen in Kontakt mit Professoren und Professorinnen, können sich mit Studierenden austauschen und erfahren, wie praxisnah die Lehre an der Hochschule Koblenz ist. #MINTschnuppern findet jeweils freitags nachmittags und/oder samstags statt.
Anmeldeschluss: 06.03.2022
Mehr Informationen und Anmeldung der Projekte unter: www.hs-koblenz.de/alp (Quelle Wir Westerwälder)
Altenkirchen (Westerwald) (ots)
In den frühen Morgenstunden des 20.02.2022 kam es zu einer 30-minütigen Verfolgungsfahrt im Bereich der VG Hamm (Sieg). Ein weißer Nissan Micra, der der Streifenwagenbesatzung zuvor durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen war, missachtete die Anhalte- und Sondersignale des Streifenwagens und versuchte sich der Verkehrskontrolle durch Flucht zu entziehen. Die Verfolgungsfahrt verlief kreuz und quer durch die Ortschaften Fürthen, Hamm (Sieg), Etzbach, Au (Sieg), Oppertsau und Pracht. Der Flüchtende konnte schließlich in Niederhausen gestellt werden. Zu Personen- und Sachschäden kam es glücklicherweise nicht. Wie sich herausstellte war der 54-jährige Fahrzeugführer und alleiniger Insasse des PKW nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und wies einen Atemalkoholwert von 1,37 Promille auf. Entsprechende Strafverfahren wurden gegen ihn eingeleitet. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Verbandsgemeinderat informierte sich über den aktuellen Stand der Warn- und Schutzmaßnahmen bei Katastrophenfällen in der VG Montabaur
Die Bilder der verheerenden Flutkatastrophe an der Ahr hat mit Sicherheit noch jeder vor Augen. Die Geschehnisse aus dem Juli vergangenen Jahres waren der traurige Beweis dafür, dass bislang undenkbare Szenarien Realität werden können. Gleichzeitig hat die Flutkatastrophe eindrücklich gezeigt, dass vorbeugende Schutzkonzepte und eine rechtzeitige Warnung der Bevölkerung vor derartigen Ereignissen elementar wichtig sind. Dass man sich auch in der Verbandsgemeinde Montabaur intensiv mit diesen Themen befasst, wurde jetzt im Rahmen einer Sitzung des Verbandsgemeinderates, der Ausschüsse für Brandschutz und technische Hilfe sowie Umwelt- und Naturschutz und aller Ortsbürgermeister aus der VG deutlich. Dem vorrausgegangen war ein von allen Fraktionen befürworteter Antrag der CDU-Fraktion, den Verbandsgemeinderat über den aktuellen Stand der Warn- und Schutzmaßnahmen im Brand-, Katastrophen- und Hochwasserschutz in der VG Montabaur zu informieren.
„Die topografischen Verhältnisse in der Verbandsgemeinde Montabaur führen bei uns vermutlich nicht zu einer Flutkatastrophe wie sie die Ahr-Region ereilt hat. Dennoch sind auch wir nicht vor Katastrophen gefeit“, betonte der Erste Beigeordnete Andree Stein und nannte neben Überschwemmungen unter anderem auch Stürme oder Waldbrände als mögliche Gefahrenquellen. „Auch ein Gefahrgut-Unfall auf der A3 oder ein ICE-Unglück könnten eine Katastrophe herbeiführen“, zählte er weitere Beispiele auf. Nicht zuletzt deshalb sei es wichtig, sämtliche Anstrengungen zu unternehmen, um für solche Ernstfälle gut aufgestellt zu sein und unter anderem die Alarmierung der Bevölkerung zu optimieren.
Foto / Quelle: Stadt Montabaur
Markus Negd (links), stellvertretender Löschgruppenführer der Löschgruppe Horressen-Elgendorf, und Michael Schmidtke, Gerätewart der Verbandsgemeinde, mit zwei der insgesamt 50 neuen Megafone, die vergangenen Sommer – unmittelbar nach den Ereignissen an der Ahr - für die Feuerwehren in der VG Montabaur angeschafft wurden. Tritt ein Katastrophenfall ein, soll mit ihnen die Bevölkerung entsprechend gewarnt und informiert werden. Foto: VG Montabaur
Kirchen (Sieg) (ots)
Am Samstag, 03.10.2026, befuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Kraftrad der Marke Honda die K 101 aus Richtung Herdorf kommend in Fahrtrichtung Kirchen.
Im Verlauf einer Rechtskurve kam der 20-Jährige mit seinem Kraftrad von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Schutzplanke. Hierbei zog er sich unter anderem eine Beinfraktur zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der 20-Jährige nicht im Besitz der für das Kraftrad erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Gegen den 20-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. (Polizei Betzdorf)
Herdorf (ots)
Am Freitag, 02.10.2026 befuhr eine 64-jährige Fahrerin eines VW gegen 10:15 Uhr die Hauptstraße in Fahrtrichtung Sassenroth. Während der Fahrt erlitt die Fahrzeugführerin nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall und kam infolgedessen nach links von der Fahrbahn ab.
Hierbei kollidierte der VW mit einem ordnungsgemäß am linken Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieser auf einen dahinter abgestellten Pkw geschoben. Dieser wiederum wurde auf ein weiteres, dahinter abgestelltes Fahrzeug geschoben.
An allen vier beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 64-jährige Fahrzeugführerin wurde aufgrund des medizinischen Notfalls ärztlich versorgt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Polizei Betzdorf)
Im Einsatz für intakte Ökosysteme, Wasserrückhalt und Artenvielfalt
Biotoppflege, Jungwaldpflege, Waldrandgestaltung und Pflanzung: Diese Arbeiten haben die fast 20 Bergwaldprojekt-Freiwilligen aus ganz Deutschland vom 27. September bis 3. Oktober 2026 in Hachenburg u. a. durchgeführt. Ziele des Einsatzes waren, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Die Projektwoche wurde von der Westerwald Bank eG mit 13.500 Euro gefördert.
Die niederländische Firma Herman Kuijper BV ruft die “Cokoc Fruchtgummis Spiegeleier” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.10.2027 aus dem Handel zurück. Bei dem Produkt kann sich schon vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums Schimmel bilden, es ist daher nicht für den Verzehr geeignet. Vertrieben wurden die Fruchtgummis über Filialen des Discounters “Action”.
Die Firma “Tema Fine Foods” ruft die Sesampaste (Tahina) der Marke “Chtoura Garden” aus dem Handel zurück, weil sie Salmonellen enthalten kann. Vom Verzehr wird abgeraten. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10-2027. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. (LUA)
Steinebach (ots)
Am Samstagabend, 03.10.2026, kam es gegen 19:36 Uhr auf der K 122 zwischen Malberg und Steinebach zu einem schweren Verkehrsunfall unter zwei Pedelec-Fahrern, bei dem eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 50-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 49-jährigen Ehefrau die K 122 aus Richtung Malberg kommend in Fahrtrichtung Steinebach. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau zu Sturz. Die 49-Jährige erlitt durch den Sturz schwere Kopfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Spurensicherung wurde die K 122 bis ca. 22:30 Uhr voll gesperrt. (Polizei Betzdorf)
36. KLEINKUNSTFESTIVAL „FOLK & FOOLS“
Großes Finale am 14.11.2026 in Montabaur
Montabaur / WW. Mit dem 36. Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ verabschiedet sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor nach fast 40 Jahren endgültig von der Wäller Kulturbühne – für immer! Es war leider kein Nachwuchs zu finden, der die 5 in der Region bekannten Formate wie „Musik in alten Dorfkirchen“ oder die “Westerwälder Kabarettnacht“ auf dem bekannt hohen Niveau weiterführen wollte oder konnte. Doch am Samstag, 14.11.2026 lassen es die ehrenamtlichen Kulturschaffenden der Bühne nochmal richtig krachen: mit der letzten Ausgabe des wohl traditionsreichsten Kleinkunstfestivals in Rheinland-Pfalz. Die Gastgeber hoffen beim FINALE ab 19.00 Uhr auf eine bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle in Montabaur. Einlass ist ab 18.30 Uhr.