WESTERWALD. Die Energienetze Mittelrhein (enm) haben ein Mammutprojekt im Westerwald erfolgreich abgeschlossen: Exakt 45.497 Erdgasheizungen und weitere gasbetriebene Geräte wurden im Lauf des Jahres 2021 auf den Betrieb mit H-Gas angepasst. Zuletzt wurden die Netzbereiche der Netzkopplungspunkte Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach mit 17.327 Gasgeräten auf H-Gas umgestellt. Damit ist der Bereich Westerwald der erste im Netzgebiet der enm, der von L-Gas auf H- Gas umgestellt ist. Dort strömt nur noch das Erdgas mit dem höheren Brennwert durch die Leitungen, das im Wesentlichen aus Skandinavien und Russland geliefert wird. 
Foto: Zum Abschluss der Arbeiten im Westerwald trafen sich einige der Projektmitarbeiter in der Station in Ransbach-Baumbach: (von links) Holger Bux, Andreas Weiland, Frank Gerhards, Rainer Hickl, Matthias Groos und Frederik Müller. Foto: Röder-Moldenhauer/evm
Regionaler Arbeitsmarkt erholt sich im zweiten Corona-Jahr
Bilanz 2021: Weniger Erwerbslose und mehr Beschäftigung – Kurzarbeit sichert Jobs und Betriebe – Fachkräftebedarf
größer als vor der Krise
Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit sind stark zurückgegangen, die Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht legte zu: Während des zweiten Corona-Jahres hat sich der regionale Arbeitsmarkt deutlich erholt. 2021 waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur - er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis - durchschnittlich 5.725 Menschen ohne Job gemeldet; dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. Zum Vergleich: 2020 wurden 6.543 Erwerbslose gezählt (Quote: 3,6 Prozent), im Vorkrisenjahr 2019 waren es 4.985 Personen (Quote: 2,8 Prozent).
Montabaur und Umgebung (ots)
Zum 3.1.22 begann für die Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz wieder der reguläre Schulbetrieb. Der tägliche Weg zur Schule und danach wieder nach Hause birgt einige Gefahren im Straßenverkehr, gerade für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grunde ist die Polizei bemüht, hier für Sicherheit zu sorgen, damit alle am Ende des Tages wieder heil zu Hause ankommen. Neben der Verkehrsprävention, also dem Üben des sicheren Verhaltens im Straßenverkehrs durch die Kinder mit den Kolleginnen und Kollegen der Jugendverkehrsschule, werden auch Kontrollmaßnahmen vor den Schulen durchgeführt. Leider hat bereits die erste Schulwegkontrolle am 3.1.22 an einer Schule in Wirges gezeigt, dass gerade manche Eltern wenig Wert auf die Sicherheit ihrer Kinder legen. So wurde bei 7 kontrollierten Fahrzeugen festgestellt, dass in fast der Hälfte der Fahrzeuge Kinder ohne die erforderliche Sicherung transportiert wurden. Gegen die verantwortlichen Fahrzeugführerinnen und Führer wurde entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei bittet eindringlich darum, die Kinder ordnungsgemäß im Fahrzeug zu sichern, selbst wenn es sich nur um kurze Strecken handeln sollte. Außerdem wird angeregt, allmorgendlich einfach ein wenig mehr Zeit für den Weg zur Schule einzuplanen. (Quelle Polizei Montabaur)
Am frühen Sonntagmorgen sorgte ein 55- Jähriger Mann in Limburg mit mehreren Sachbeschädigungen für Aufsehen. Von 7:30 Uhr bis 8:05 Uhr soll er mit einer Eisenstange in der Hand quer durch die Limburger Altstadt geirrt sein. Er zerstörte mehrere Briefkästen und Klingelanlagen. Ebenfalls soll er ein Schaufenster und mehrere Blumenkübel zerschlagen, bzw. umgeworfen haben. Weiterhin warf er mehrere Mülltonnen um. Ein Augenzeuge wurde auf den 55 - Jährigen aufmerksam und meldete dies der Polizei. Da das aggressive Verhalten des Mannes sich augenscheinlich auch gegen imaginäre Personen richtete, wurde er von der Polizei festgenommen und zur Überprüfung seines gesundheitlichen Zustandes in eine Klinik gebracht. Den ersten Ermittlungen zufolge entstand ein Sachschaden von circa 3.000EUR. (Quelle Polizei Limburg)
Die Saenger Top Tackle GmbH ruft "Anaconda Survival Cook Set" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde festgestellt, dass die Aluminiumabgabe die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Insbesondere bei der Verwendung von sauren, salzigen oder anderen für das Set geeigneten Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium in einer Menge auf die Lebensmittel übergeht, die ein gesundheitliches Risiko birgt. Betroffen von diesem Rückruf ist das Set mit der Artikelnummer 7150 562 und mit der EAN 4039507291563.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen "TK-Bapao Rindfleisch TJENDRAWASIH" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Das tiefgefrorene Fleischprodukt wurde unsachgemäß gelagert und kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 120-Gramm-Packungen. (LUA)
Stadtverordnetenversammlung wählt Mitglieder des wichtigsten Verwaltungsorgans der Stadt
Mit der Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Magistrat der Stadt Limburg neu zusammengesetzt. Das Gremium bildet die Verwaltungsspitze der Stadt und trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung sowie die Umsetzung der politischen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.
Der Magistrat setzt sich aus dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem, dem hauptamtlichen 1. Stadtrat sowie zwölf ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten zusammen. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und bringen ihre unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die kommunale Arbeit ein.
Dank an Anwohner Altenkirchen/Wissen. Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Komplexe Baumaßnahme Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Weiterlesen ...Jana Gräf: „Wer Handwerk und Familienunternehmen stärker belastet, hat den wirtschaftlichen Ernst der Lage nicht verstanden.”
Westerwald. Die FDP Westerwald wirft der Bundesregierung Etikettenschwindel bei der geplanten Einkommensteuerreform vor. Von den angekündigten 10 Milliarden Euro Entlastung entfielen acht Milliarden allein auf den ohnehin fälligen Ausgleich der kalten Progression.
Zugleich stiegen die Sozialabgaben, etwa bei Rente und Krankenversicherung, und es kämen an anderer Stelle neue Belastungen hinzu.
„Die Menschen haben CDU und SPD einen wirtschaftspolitischen Neustart zugetraut. Herausgekommen ist Etikettenschwindel: Was als Entlastung verkauft wird, ist zum größten Teil ohnehin fällige Inflationsanpassung, während der Mittelstand an anderer Stelle stärker zur Kasse gebeten wird. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Deutschland jetzt braucht”, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstands.
WIRD DAS FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN GERETTET ODER GEHT DAS LICHT FÜR IMMER AUS?
Hübingen/WW. Die Zeit läuft und die Uhr tickt laut. Bis Mitte Juli entscheidet sich, ob das Familienferiendorf Hübingen in eine neue gute Zukunft starten kann, oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen wird. Die Schließung würde wahrscheinlich zunächst den Leerstand und ggf. auch den Verfall der Anlage bedeuten. Denn die Suche nach Investoren verlief trotz großer Anstrengungen bisher erfolglos.
Deshalb hat der Insolvenzverwalter dem Trägerverein angeboten, über einen Insolvenzplan die Anlage aus der Insolvenz zu führen und weiter zu betreiben. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Mit einem angepassten Betriebskonzept soll sichergestellt werden, dass der Betrieb in Zukunft ohne Defizit und möglichst mit einer Instandhaltungsrücklage laufen kann. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten hat eine große Stiftung bereits einen siebenstelligen Beitrag in Aussicht gestellt. Und der Verein rechnet auch weiterhin mit einer Förderung des Landes für die anstehenden baulichen Investitionen, so wie im vergangenen Jahr bei der Erneuerung der Heizungsanlage.
Selters. Über jeweils 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr der „TSG Westerwald“, das „Jugendorchester Hartenfels/Weidenhahn“, das „Jugendorchester Maxsain“ und das „Jugendorchester Marienrachdorf“ freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Oliver Götsch, an Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Vereine.
„Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass unsere engagierten Vereine durch die evm‑Ehrensache wertvolle Unterstützung erhalten und damit ihr kulturelles, sportliches und soziales Wirken in unserer Gemeinde weiter stärken können“, so Oliver Götsch. (evm)