Selters/Ww. (ots)
Am späten Donnerstag Abend, 03.02.2022, gegen 21:45 Uhr, befuhr ein 38-jähriger Pkw-Fahrer aus der VG Wirges die Landstraße 307 aus Richtung Herschbach kommend in Fahrtrichtung Mogendorf. Auf der Ortsumgehung Selters/Ww. durchfuhr er eine langgezogene Linkskurve und kam hierbei nach rechts von der Fahrbahn ab, so dass sein geführter Pkw frontal gegen einen Baum prallte. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls abgewiesen, schleuderte nach links über die gesamte Fahrbahn und kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Der verantwortliche Fahrer verletzte sich hierdurch leicht, während der 35-jährige Beifahrer schwer verletzt wurde. Die zufällig wenige Augenblicke nach dem Unfallereignis an der Örtlichkeit eingetroffene Polizeistreifenwagenbesatzung kümmerte sich um die Erstversorgung der beiden verletzten Insassen und forderte Unterstützung von Feuerwehr und Rettungskräften an. Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeikräfte eine eindeutige Alkohol- und Drogenbeeinflussung bei dem verantwortlichen Pkw-Fahrer fest. Dieser hat sich nun wegen mehreren Strafverfahren zu verantworten und verfügt ab sofort nicht mehr über eine erforderliche Fahrerlaubnis. Der Fahrer und der Beifahrer wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Sachschaden wird auf insg. 8.000 Euro geschätzt. (Quelle Polizei Montabaur)
Drei Landkreise kooperieren: Ausbildungsfibel bringt Unternehmen und Schüler zusammen und hält Potenziale in der Region
Region Westerwald. Es gibt sie, die jungen Menschen, die nach der Schule einfach raus wollen, die eine Luftveränderung brauchen, die es „in die große, weite Welt“ zieht. Und es gibt junge Menschen, in viel größerer Zahl noch, die in ihrer Heimat verwurzelt sind. Diejenigen, die bei Familie, Freunden und im Verein bleiben möchten. Die jungen Menschen, die wissen, dass die Luft manchmal kalt, aber nirgendwo besser ist als im Westerwald. Ihnen stehen in den Landkreisen Neuwied, Altenkirchen und Westerwaldkreis ungezählte Möglichkeiten offen. Betriebe praktisch aller Branchen und Größen suchen künftige Fachkräfte und bilden sie aus. Doch wissen die jungen Menschen auch davon? In der ganzen, großen Bandbreite?
Nachdem die Altenkirchener Kreisverwaltung in den letzten Wochen mehrfach so genannte unangemeldete „Spaziergänge“, mit denen gegen die Corona-Maßnahmen und Impflicht protestiert wurde, per Allgemeinverfügung untersagt hatte, verzichtet man im Kreishaus zukünftig auf diesen Schritt. Der Grund: Die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) für Rheinland-Pfalz, seit dem 31. Januar in Kraft, trifft hierzu eine klare Regelung. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz – unter anderem setzt dies eine Anmeldung voraus – sind demnach erlaubt. Dabei gelten das Abstandsgebot und die Maskenpflicht (30. CoBeLVO, §4, Absatz 3). Zuletzt hatten angemeldete „Spaziergänge“ in Altenkirchen, Betzdorf und Kirchen stattgefunden, zudem gab es unangemeldete Veranstaltungen in Flammersfeld und Wissen. In Abstimmung mit der Polizei werden laut Kreisverwaltung auch weiterhin Kontrollen stattfinden, Verstöße gegen Versammlungsgesetz oder Corona-Bekämpfungsverordnung werden geahndet. (Quelle Kreis Altenkirchen)
Symbolbild
Während das Verkehrsaufkommen im Bundesdurchschnitt stieg, registrierte der ADAC in Rheinland-Pfalz eine geringere Stau-belastung.
Die Verkehrssituation auf den deutschen Autobahnen stand auch im Jahr 2021 nach wie vor im Zeichen der Corona-Pandemie. Wie die aktuelle ADAC Staubilanz zeigt, stieg die Zahl der Staumeldungen im Vergleich zu 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, fast wieder auf das Vor-Corona-Niveau. Die Gesamtdauer der Störungen war aber um rund ein Drittel geringer als 2019. Bei der Gesamtlänge der Staus verzeichnete der ADAC sogar ein Minus von 40 Prozent.
Die Stadt Limburg bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über zwei aktuelle Bebauungsplanverfahren zu informieren und dazu Stellung zu nehmen.
Der Bebauungsplan „Bäckercampus der Schäfer Gruppe am ICE Bahnhof“ liegt im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit von Donnerstag, 1. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober zur Einsichtnahme aus. Die Unterlagen können sowohl online unter www.limburg.de in der Rubrik „Bauen & Wirtschaft – Bauleitplanung – Beteiligung der Öffentlichkeit“ als auch vor Ort im Stadthaus und im Rathaus eingesehen werden. Während des genannten Zeitraums besteht die Möglichkeit, sich zu den Planungen und ihren Inhalten zu äußern und Stellungnahmen abzugeben.
Was sich am Samstag in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain wie ein großer Unwettereinsatz darstellte, war Teil des Landesübungstages 2026 für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz. Ein landesweites Rahmenszenario wurde dabei über die Kreis- und Verbandsgemeindeebene bis hin zu konkreten örtlichen Einsatzlagen heruntergebrochen und realitätsnah abgearbeitet.
Angenommen wurde eine großflächige Unwetterlage mit anhaltendem Starkregen, Sturm und steigenden Pegelständen. Für die Verbandsgemeinde entwickelte sich daraus eine Vielzahl paralleler Einsatzstellen, beispielsweise entlang der Sieg in Alsdorf, Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth.
Die EG Diez-Limburg zieht im dritten Vorbereitungsspiel bei den Schweinfurt Mighty Dogs den Kürzeren und unterliegt dem Bayernliga-Topteam vor 661 Zuschauern mit 3:8. Dennoch zeigt das Team vom Heckenweg gegen den klaren Meisterschaftsanwärter gerade in der zweiten Spielhälfte Moral.
Die Hausherren legten effizient los, indem Bernhards gleich das erste Powerplay in der 8. Minute zur Führung nutzte. Zwar bot sich den Rockets in eigener Überzahl direkt die Riesenchance auf die Antwort, doch Konsta Jaakola scheiterte am Pfosten. Stattdessen unterstrich der Favorit durch Cermaks Treffer zum 2:0 (10.) weiter seine offensive Qualität. Die EGDL hielt insgesamt ordentlich dagegen, kassierte jedoch bittere zwei Sekunden vor der ersten Sirene das 3:0 durch Dana (20.). Folglich ging es mit einem Rückstand in die Kabine, der dem Spielverlauf nach eigentlich um ein Tor zu hoch ausfiel.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
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