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Rennerod: Kritik an Wohnbaupolitik wegen fehlender Bauflächen
Montabaur: Rat diskutiert Haushalt und künftige Steuerfragen
Altenkirchen: Westerwaldbahn modernisiert Stammstrecke umfassend
In der Verbandsgemeinde Rennerod wird die Ausweisung neuer Wohngebiete zunehmend schwieriger. Die Verwaltung sieht sich durch strengere Vorgaben und übergeordnete Planungsziele eingeschränkt und kann den Bedarf an Baugrundstücken nur schwer decken. Statt neuer Bauflächen auf der grünen Wiese setzt die Kommune verstärkt auf die Aktivierung von Baulücken und schreibt dafür Eigentümer unbebauter Grundstücke an. Ziel ist es, vorhandene Flächen besser zu nutzen und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Gleichzeitig fordert die Verwaltung mehr Spielraum, um der Nachfrage im Westerwald künftig besser gerecht zu werden.
In Montabaur hat der Stadtrat den Haushalt einstimmig beschlossen und dabei deutlich gemacht, dass die eigentliche finanzpolitische Arbeit erst noch bevorsteht. In den Fraktionen wurde betont, dass mittelfristig auch über mögliche Steueranpassungen gesprochen werden müsse, um die Einnahmeseite zu stärken. Gleichzeitig steht die Entwicklung neuer Gewerbeflächen im Fokus, um zusätzliche Einnahmen zu sichern. Auch kulturelle Veranstaltungen wurden als wichtiger Bestandteil des Stadtlebens hervorgehoben, da sie sich teilweise selbst tragen. Einigkeit bestand darüber, dass künftig stärker auf Rücklagenbildung und Prioritäten bei Ausgaben geachtet werden müsse.
Im Kreis Altenkirchen ist die umfassende Sanierung der Stammstrecke der Westerwaldbahn abgeschlossen worden. Dabei wurden über tausend Meter Gleis erneuert, zahlreiche Schwellen und Schienen ausgetauscht sowie zwei Brückenbauwerke modernisiert. Die Arbeiten waren technisch anspruchsvoll und führten zu deutlichen Kostensteigerungen, die teilweise auf gestiegene Baupreise zurückzuführen sind. Trotz Mehrkosten wird die Strecke als zukunftsfähig bewertet und soll langfristig stabil betrieben werden können. Die Finanzierung der zusätzlichen Ausgaben erfolgt aus Rücklagen des Unternehmens.
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Montabaur: Wichtige Bau- und Sanierungsprojekte für 2026 beschlossen
Wissen: Kreisstraße am Alserberg nach Großbaustelle wieder freigegeben
Altenahr: Ausstellung erinnert an Flutkatastrophe im Ahrtal
In der Verbandsgemeinde Montabaur werden im Jahr 2026 mehrere große Bau- und Sanierungsprojekte fortgeführt. Dazu zählen unter anderem die Brandschutzsanierung der Stadthalle, Arbeiten an mehreren Kitas sowie die Erneuerung von Straßen und der Stadtbachverrohrung im Innenstadtbereich. Gleichzeitig sollen Tiefgaragen technisch fertiggestellt und einzelne Straßenabschnitte erneuert werden, während größere Vollausbauten zunächst zurückgestellt sind. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität spielt für die künftige Finanzplanung eine wichtige Rolle. Für Vereine bleiben laufende Zuschüsse bestehen, Investitionsförderungen werden jedoch reduziert.
In Wissen ist eines der größten Straßenbauprojekte der vergangenen Jahre abgeschlossen worden. Auf dem Alserberg wurden die Kreisstraßen über mehrere Kilometer grundlegend saniert, inklusive neuer Fahrbahnen, Gehwege und Versorgungsleitungen. Auch ein neuer Kreisverkehr sowie modernisierte Bushaltestellen gehören zum Ergebnis der rund dreijährigen Bauzeit. Die Gesamtkosten liegen im deutlich zweistelligen Millionenbereich, finanziert von verschiedenen öffentlichen Trägern.
In Altenahr wird anlässlich des fünften Jahrestages der Flutkatastrophe im Ahrtal eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „We AHR strong“ werden Porträts und Geschichten von Menschen gezeigt, die die Ereignisse vom Juli 2021 erlebt haben. Zur Eröffnung werden auch hochrangige politische Vertreter erwartet, darunter der Bundespräsident und der Ministerpräsident des Landes. Die Ausstellung soll die persönlichen Erfahrungen der Betroffenen sichtbar machen und den Blick auf den Wiederaufbau der Region lenken.
Nisterau (ots)
Nisterau. Am Samstag, 04.07.2026, 11:15 Uhr, wurden die Rettungskräfte zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 414 im Bereich Nisterau alarmiert. Den Unfallermittlungen zufolge befuhr ein 23jähriger Fahrer mit seinem PKW die B 414 aus Richtung Bad Marienberg kommend in Richtung Hof. In Höhe der Ortslage Nisterau kam der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf eine rechtsseitig der B 414 angelegte Parkbucht. Nachfolgend stieß der PKW frontal gegen einen Straßenbaum. Der 23jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber einer Siegener Klinik zugeführt. Am unfallbeteiligten PKW sowie Verkehrseinrichtungen entstand ein Sachschaden in vierstelliger Höhe. (Polizei Montabaur)
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Koblenz: Prozess um versuchten Mord beginnt vor Landgericht
Altenkirchen: Ziegenhain gewinnt Gold bei Bundeswettbewerb
Westerwaldkreis: FDP warnt vor Folgen für Pharmastandort Rheinland-Pfalz
Vor dem Landgericht Koblenz muss sich ein 33-Jähriger wegen des Verdachts des versuchten Mordes verantworten. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte im Umfeld rivalisierender Drogengruppen einen Mann unter einem Vorwand zu einem Treffpunkt gelockt und dort mit zahlreichen Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben. Das Opfer überlebte den Angriff und konnte das Krankenhaus nach kurzer Zeit wieder verlassen. Zwei Mitangeklagte wurden in einem früheren Verfahren bereits verurteilt. Für den Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Die Westerwälder Gemeinde Ziegenhain im Nachbarkreis Altenkirchen gehört zu den Gewinnern des Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Gemeinde wurde von einer Fachjury mit der Goldmedaille ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld von rund 15.000 Euro. Gewürdigt wurden vor allem das ehrenamtliche Engagement sowie Ideen zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung des Dorfes. Insgesamt hatten sich bundesweit rund 1.200 Orte an dem Wettbewerb beteiligt.
Die FDP Westerwald kritisiert die Bundesregierung wegen aus ihrer Sicht wachsender Unsicherheit für den Pharmastandort Rheinland-Pfalz. Anlass sind Investitionsentscheidungen mehrerer großer Pharmaunternehmen, die Projekte reduziert oder auf den Prüfstand gestellt haben. Die Liberalen sehen einen Zusammenhang mit der Wirtschafts- und Gesundheitspolitik der Bundesregierung und warnen vor Folgen für Arbeitsplätze und Innovationen.
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 23. August, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Großholbach und dem Industriegebiet Heiligenroth. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. (evm)
Umfangreiche Arbeiten im Inneren haben begonnen – Neuer Boden, neue Heizung und Elektrik
Westerwaldkreis. Die Evangelische Kirche Höchstenbach gleicht einer Großbaustelle: Der Boden besteht aus Schutt und Steinen; der Altarraum ist großflächig abgehangen, ein Bagger schaufelt Brocken vom Boden. Kurz: Hier wird hart gearbeitet. Das Innere des rund 800 Jahre alten Gotteshauses wird seit Juli umfangreich erneuert. Spätestens im nächsten Frühjahr sollen die Arbeiten beendet sein.
Ein musikalischer Nachmittag voll vielfältiger Eindrücke erwartet alle Freunde der klassischen Musik am 22. August im Forum Bad Marienberg. Ab 15 Uhr präsentieren Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Kollegium der Kreismusikschule Westerwald beim Jahreskonzert die große Bandbreite des Fachbereichs Klassik.
Das abwechslungsreiche Programm führt das Publikum durch verschiedene Epochen und Stilrichtungen. Ob Streicher, Flöten oder Gitarren – die Musiker zeigen ihr Können sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen. Für einen besonderen Akzent sorgen die Kinder der Elementaren Früherziehung, die das Konzert mitgestalten und den musikalischen Nachwuchs der Kreismusikschule präsentieren. Gemeinsam werden Volkslieder und Kinderlieder aus verschiedenen Ländern dargeboten.
Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Kulturring Bad Marienberg. Der Eintritt ist frei. Über Spenden zugunsten der Kreismusikschule Westerwald freuen sich die Mitwirkenden. (Westerwaldkreis)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes beginnt im September 2026 zwischen der Anschlussstelle (AS) Dierdorf und der AS Ransbach-Baumbach in Höhe der Ortsgemeinde Oberhaid mit dem Bau einer Grünbrücke und realisiert damit die Überführung des Wildtierwechsels über die A3. Mit dem Neubau der Wildbrücke sollen wichtige, bislang durch die Autobahn zerschnittene Lebensräume heimischer Wildtiere wieder vernetzt werden. Die bauliche Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist nach jetzigem Planungsstand in sechs Bauabschnitte unterteilt. Die Baumaßnahme umfasst den Neubau der Grünbrücke, das Anlegen eines Irritationsschutzes für Wildtiere auf der Brücke und die Bepflanzung des Überbaues sowie die Anpassung der Entwässerungssysteme im direkten Umfeld. Bei planmäßigem Bauablauf soll die Grünbrücke voraussichtlich Ende 2029 fertiggestellt sein.
Weiterlesen ...Bretthausen (ots)
Im Zeitraum von Samstag, dem 08.08.2026, bis zum Montag, dem 10.08.2026, kam es auf dem Friedhof von Bretthausen zum Diebstahl von Grabschmuck. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im genannten Zeitraum festgestellt haben, werden gebeten sich bei der Polizei Westerburg zu melden. Des Weiteren werden die Geschädigten der betroffenen Grabstätten um Kontaktaufnahme mit der Polizei Westerburg ersucht. (Polizei Westerburg)
Monschau/Waldbreitbach – Joanna Tallmann vom VfL Waldbreitbach gewinnt zum wiederholten Mal die längste Strecke beim Klassiker Monschau-Marathon und unterbietet ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2023 um achtzehn Minuten.
Die Regenerationszeit nach ihrem fulminanten Sieg über die längste Strecke des Zugspitz-Ulratrails über 107 km und 5.280 Höhenmeter im Juni war nur kurz, aber offensichtlich lange genug. Anspruchsvolle 70 km, darunter zahlreiche Eifel-Trails, gespickt mit 1.100 Höhenmetern, lautete die aktuelle Aufgabe für die vierunddreißigjährige Rahmserin. Fit gemacht hatte sie sich im ständigen Auf und Ab zwischen den Höhen und Tiefen des Wiedtals und seiner Seitentäler.
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