Maroth (ots)
Am heutigen Sonntag, den 27.09.2026 gegen 05:20 Uhr, wurde durch Zeugen ein Brand am Wirtschaftsgebäude des Campingplatzes am See festgestellt.
Zahlreiche Feuerwehrkräfte aus der VG Selters und Umgebung befinden sich aktuell im Einsatz. Die Bauweise des Gebäudes erschwert die Löscharbeiten erheblich, mit einer längeren Einsatzdauer muss gerechnet werden.
Das Gebäude dürfte einen Totalschaden erlitten haben, mindestens 2 Personen wurden zudem durch Brandrauch leicht verletzt.
Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. (Polizei Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am 25.09.2026, gegen 20:50 Uhr, befuhr eine zivile Streifenwagenbesatzung der PI Altenkirchen die Quengelstraße in Altenkirchen. Den Beamten kam eine vierköpfige Gruppe mit (E)-Crossmaschinen entgegen, welche teilweise trotz ihrer Zulassungspflicht ohne Kennzeichen sowie ohne lichttechnische Einrichtungen geführt wurden. Während der Fahrt wurde aus der Gruppe heraus von einem Sozius ein Feuerwerkskörper gezündet und in Richtung des zivilen Streifenwagens geworfen, sodass dieser unter dem Fahrzeug detonierte. Im Rahmen der anschließenden Verfolgung konnte das Werfen von Feuerwerkskörpern auf entgegenkommende Fahrzeuge in mehrfacher Ausführung durch die Beamten beobachtet werden. Die Verantwortlichen konnten anschließend in der Kölner Straße gestellt und in Teilen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei wurde festgestellt, dass der minderjährige Fahrzeugführer der besagten E-Crossmaschine nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und das Fahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen ist. Sowohl gegen den Fahrer als auch den Sozius wurden diverse Strafverfahren eingeleitet und beide im Anschluss an ihre Eltern übergeben. Zeugen, welche durch den Wurf der Feuerwerkskörper gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten sich mit der Polizei Altenkirchen in Verbindung zu setzen. (Polizei Altenkirchen)
Bei einem Baumarkt in Montabaur fand im September eine Handwerkerwoche statt. Im Gespräch mit den PRO-Beratern Oliver Minnig und Christina Büren ging es um Großgebinde, Mengenvorteile und digitale Services. Aber auch die aktuellen Herausforderungen der Branche waren Thema: steigende Materialkosten, Bürokratie, hohe Energie- und Personalkosten sowie die schwache Baukonjunktur. Wie der Baumarkt das lokale Handwerk unterstützen will, erfahrt ihr im Interview.
Gespräch mit Christina Büren Teil 01:
Gespräch mit Christina Büren Teil 02:
Gespräch mit Christina Büren Teil 03:
Gespräch mit Christina Büren Teil 04:
Gespräch mit Oliver Minnig Teil 01:
Gespräch mit Oliver Minnig Teil 02:
Neues #Ohrenfutter in der #RadioWesterwald #HörBar:
Im Fall des am 19.08.2026 durch Messerstiche zu Tode gekommenen Ehepaars in Bad Neuenahr-Ahrweiler ließ sich infolge der weiteren Ermittlungen der gegen den 26-jährigen Sohn zunächst bestehende dringende Tatverdacht nicht aufrechterhalten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Haftbefehl aufgehoben und der Beschuldigte aus der Untersuchungshaft entlassen.
Nach der Auswertung der in der Wohnung vorgefundenen schriftlichen Aufzeichnungen, den Erkenntnissen aus der rechtsmedizinischen Begutachtung der Leichen und einer Blutspurenmusteranalyse sowie aufgrund einer Gesamtbeurteilung aller Tatortspuren und einer Tatrekonstruktion ist vielmehr von einem sog. „erweiterten Suizid“ des verstorbenen Vaters auszugehen.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.