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Hilgert: Feuerwehrleute bei Waldbrand verletzt
Montabaur: Sozialkaufhaus zieht positive Bilanz nach 7 Monaten
Rheinland-Pfalz: ADAC warnt vor gefährlichen Elterntaxis
Bei einem Einsatz zu einem Waldbrand bei Hilgert sind vier Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Feuerwehr, THW, DRK, DLRG und der Katastrophenschutz waren an den Löscharbeiten beteiligt. Unterstützung kam auch aus der Luft: Ein Polizeihubschrauber nahm Wasser aus dem Erlenhofsee auf und ließ es über der Brandstelle ab. Nach Angaben der Feuerwehr brannten rund 30.000 Quadratmeter Waldfläche. Weitere 80.000 Quadratmeter wurden anschließend durch eine Brandwache kontrolliert. Die Ursache des Feuers wird noch untersucht.
Das Sozialkaufhaus von Wäller Helfen in Montabaur zieht 7 Monate nach der Übernahme eine positive Bilanz. Das ehemalige Kaufhaus Fries wurde umfassend erweitert und bietet inzwischen auch eine Sport-, Kinder- und Schuhabteilung. Mehr als 15 Ehrenamtliche unterstützen den Betrieb an 6 Tagen in der Woche. Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen mit geringem Einkommen und umfasst unter anderem Kleidung, Möbel und Haushaltswaren. Gleichzeitig sollen gut erhaltene Sachspenden weiter genutzt und damit Ressourcen geschont werden. Bis zum Jahresende soll außerdem die vollständige Barrierefreiheit des Sozialkaufhauses erreicht werden.
Der ADAC Mittelrhein warnt zum Schulstart vor den Gefahren von Elterntaxis. Vor Schulen sorgen die Fahrzeuge demnach häufig für Verkehrschaos, riskante Wendemanöver und gefährliche Situationen. Eine Umfrage zeigt, dass 19 Prozent der Grundschüler täglich mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Gleichzeitig lehnen 58 Prozent der Eltern Elterntaxis grundsätzlich ab. Als häufigste Gründe für die Autofahrten werden Termine nach der Schule, schlechtes Wetter und der Arbeitsweg der Eltern genannt. Der ADAC empfiehlt mehr Vorsicht im Umfeld von Schulen und unterstützt sogenannte Bring- und Abholzonen.
Hilgert Waldgebiet (ots)
Hilgert - Der Waldbrand wurde durch starke Kräfte der Feuerwehr, THW, DRK, DLRG und Fahrzeuge des Katastrophenschutzes und der schnellen Eingreiftruppe erfolgreich bekämpft. Unterstützt wurden die Löscharbeiten auch durch den Polizeihubschrauber, der Wasser aus dem nahgelegenen Erlenhofsee entnahm und über der Brandstelle abwarf. Aufgrund der Anzahl der eingesetzten Kräfte übernahm der Kreisfeuerwehrinspekteur des Westerwaldkreises und sein Vertreter die Einsatzleitung. Die L 307 musste im Bereich Hilgert für die An- und Abfahrt der Einsatzfahrzeuge gesperrt werden. Der Stromausfall hing mit der Beschädigung der Stromleitung in diesem Bereich zusammen. Ob diese Beschädigung für die Brandentstehung verantwortlich ist, wird noch untersucht. Nach Angaben der Feuerwehr brannten ca 30.000 qm Waldfläche. Insgesamt wird durch die Brandwache 80.000 qm beobachtet. Durch den Einsatz wurden 4 Einsatzkräfte der Feuerwehr leicht verletzt. (Polizei Montabaur)
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Linkenbach: Unfallsachverständiger untersucht tödlichen Zusammenstoß
Hardt: Stromrechnung über 216.000 Euro sorgt für Schock
Westerwald: BUND warnt vor Gefahren für die Europäische Wildkatze
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der L 265 zwischen Linkenbach und Dürrholz untersucht ein Unfallsachverständiger die genaue Ursache. Bei der Kollision zweier Autos im Begegnungsverkehr wurden 6 Menschen schwer verletzt, 3 von ihnen starben noch an der Unfallstelle. Die 3 Insassen des zweiten Fahrzeugs kamen in umliegende Krankenhäuser. Der Sachverständige soll insbesondere klären, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Eine Stromrechnung über mehr als 216.000 Euro hat in Hardt für einen Schreck gesorgt. Ein privater Haushalt sollte nach einer Abrechnung des Energieversorgers diese Summe zunächst bezahlen. Inzwischen ist der ungewöhnlich hohe Betrag jedoch geklärt. Der Versorger hat einen Fehler bei der Abrechnung eingeräumt. Der betroffene Haushalt muss die sechsstellige Summe deshalb nicht bezahlen. Wie es genau zu der fehlerhaften Abrechnung kommen konnte, wurde nicht näher mitgeteilt.
Die Europäische Wildkatze hat sich nach Angaben des BUND in den naturnahen Wäldern des Westerwalds wieder etabliert. Schutzprojekte haben dazu beigetragen, dass sich die streng geschützte Tierart in der Region ausbreiten konnte. Zum Weltkatzentag wies der BUND zugleich auf die Gefahren durch unkastrierte Freigängerkatzen hin. Hauskatzen können sich mit Wildkatzen fortpflanzen und dabei die genetischen Eigenschaften der Wildtiere verändern. Auch die Übertragung von Krankheiten kann für kleine Wildkatzenbestände problematisch sein. Der BUND fordert deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.
Linkenbach (ots)
Am 06.08.2026; ca. 21:40 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L 265 zwischen den Ortschaften Linkenbach und Dürrholz. Hierbei kollidierten zwei PKW aus noch nicht geklärter Ursache im Begegnungsverkehr. In einem PKW wurden alle drei Insassen so schwer verletzt, dass diese noch vor Ort verstarben. Im anderen PKW wurden alle drei Insassen schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem großen Aufgebot vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden von der Polizei unter Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen aufgenommen. (Polizei Straßenhaus)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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