Die Stadtverwaltung stellt ihr Angebot zur Rentenberatung zum 31. Dezember 2025 ein.
Künftig können sich Ratsuchende an die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung sowie an die ehrenamtlichen Versichertenberaterinnen und -berater sowie Versichertenältesten wenden. Diese stehen weiterhin für kostenlose Auskünfte rund um die gesetzliche Rentenversicherung zur Verfügung und unterstützen bei Kontenerklärungen sowie bei der Antragstellung auf Rentenleistungen.
Weitere Informationen sind unter www.deutsche-rentenversicherung.de abrufbar. (Stadt Limburg)
Koblenz: Bundesgerichtshof bestätigt Urteil im Fall krimineller Vereinigung
Westerwaldkreis: Johanniter spenden Schutzanzüge für obdachlose Menschen
Koblenz: Zoll warnt vor gefährlichem Feuerwerk aus dem Ausland
Nach der Revision gegen ein Urteil des Koblenzer Landgerichts, hat der Bundesgerichtshof die Urteile gegen drei Angeklagte wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung im Wesentlichen bestätigt. Die Strafen liegen zwischen einem Jahr und drei Monaten sowie zwei Jahren und neun Monaten Haft. Die Vollstreckung der Strafen gegen zwei Angeklagte wurde zur Bewährung ausgesetzt. Aufgrund geänderter Rechtsprechung wurden die Schuldsprüche in einem Punkt leicht angepasst: Die Angeklagten sind nun jeweils nur in einem Fall der Mitgliedschaft schuldig, was die Strafhöhe jedoch nicht verändert.
Der Johanniterorden hat 15 hochwertige Schutzanzüge an das Housing-First-Projekt im Westerwaldkreis gespendet. Die multifunktionalen Anzüge dienen gleichzeitig als Schlafsack, Jacke, Schutz für die Beine und Rucksack. Sie sollen vor allem Menschen schützen, die derzeit keine Wohnung haben und im Freien oder in unbeheizten Unterkünften übernachten müssen. Housing First bietet den Betroffenen Wohnungen an, ohne vorherige Bedingungen, um ihnen eine stabile Lebensgrundlage zu geben. Im Kreis nehmen sechs von zehn Verbandsgemeinden an dem Programm teil.
Zum Jahreswechsel warnt der Zoll Koblenz vor nicht zugelassenem Feuerwerk, das im Ausland oder online angeboten wird. Alle in Deutschland verkauften Produkte müssen das CE-Zeichen tragen. Nicht konforme Feuerwerkskörper können schwere Verletzungen verursachen. Allein 2024 wurden über sieben Tonnen illegaler Pyrotechnik sichergestellt. Der Zoll appelliert, nur geprüfte Produkte zu nutzen und auf illegales Feuerwerk zu verzichten. Für bestimmte Feuerwerkskategorien ist zudem eine behördliche Erlaubnis erforderlich.
Koblenz (ots)
In der Nacht vom 25. auf den 26.12.2025 um ca. 03:45 Uhr sollte ein BMW X5 in der Koblenzer Innenstadt einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Anstatt auf die Anhaltesignale zu reagieren, beschleunigte der 26-Jährige Fahrer sein Fahrzeug stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Die anschließende Verfolgungsfahrt zog sich über die Pfaffendorfer Brücke auf die B42, durch den Stadtteil Pfaffendorf bis das flüchtige Fahrzeug schließlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit verunfallte und in der Emser Straße mit einem Baum kollidierte. Alle Insassen des vollbesetzten PKW setzten ihre Flucht zu Fuß fort und entfernten sich getrennt voneinander vom Fahrzeug. Die Verfolgung des Fahrzeugführers erstreckte sich über Gärten und Privatgrundstücke ehe er durch die Polizei gestellt und fixiert wurde. Bei der Flucht verletzte sich der Fahrzeugführer und musste anschließend in ein Krankenhaus verbracht werden. Zwei weitere Insassen des Fahrzeuges konnten im Nachgang ebenfalls in Pfaffendorf durch die Verstärkungskräfte der Polizei angetroffen und kontrolliert werden. Beim Fahrzeugführer ergaben sich Anzeichen auf eine Fahruntüchtigkeit, sodass eine Blutprobe entnommen wurde. Außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nach aktuellen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf mögliche Gefährdungen unbeteiligter Verkehrsteilnehmer im Laufe der Verfolgungsfahrt. (Polizei Koblenz)
Tatzeit: 25.12.2025, 06:07 Uhr Hergang: Durch die Rettungsleitstelle in Montabaur wurde die Polizei in Hachenburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Freiwillige Feuerwehr der VGV Hachenburg, Ortsgruppe Hattert, mit starken Kräften bei der Bekämpfung eines Brandes in einem Einfamilienhaus eingesetzt ist. Es wären aber keine Personen mehr im Anwesen.
Nach Beendigung der Löschmaßnahmen konnte festgestellt werden, dass der Brand aus bisher ungeklärter Ursache im OG des Hauses ausgebrochen war. Zwei Bewohner wurden durch Rauchgasintoxikation leicht und ein Bewohner schwer verletzt. Sie wurden in das Krankenhaus eingeliefert.
Das Haus ist momentan nicht mehr bewohnbar.
Der Sachschaden ist erheblich und kann erst nach endgültiger Begehung geschätzt werden. (Polizei Montabaur)
Die Orient Gate GmbH ruft “Yerba Mate Tee gruen und weiß (Kharta Khadra)” auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel. Grund: Es wurde eine Höchstwertüberschreitung von Antrachinon und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Anthrachinon ist ein von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als Karzinogen der Gruppe 2B (möglicherweise krebserregend) eingestufter Stoff. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie können in verarbeiteten Lebensmitteln, die gegrillt, geräuchert, getrocknet oder geröstet wurden, vorkommen. PAK wirken krebsauslösend, erbgutschädigend und reproduktionstoxisch. Betroffen sind die 250-Gramm-Packungen mit den Loskennzeichnungen Yerba Mate Tee gruen 0234 und Yerba Mate Tee weiß 0144. (LUA)
Team der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater im Kreis erweitert
Kreis Altenkirchen. Wer als Seniorin oder Senior Angst davor hat, Opfer einer Betrugsmasche zu werden oder grundsätzlich Beratungsbedarf hat, muss sich nicht zwingend an die Polizei oder eine andere Behörde wenden. Oft genug stehen für ältere Menschen in direktem Umfeld wertvolle Ansprechpartner zur Verfügung – auch im Landkreis Altenkirchen: Seit einigen Jahren sind hier Sicherheitsberater und -beraterinnen für Seniorinnen und Senioren (SfS) unterwegs, um aufzuklären und Hilfestellung zu geben – um aus Unsicherheit ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
Caritasverband für die Diözese Limburg und infas erstellen Studie
LIMBURG. – Die regionalen Unterschiede in den Lebenswelten der Menschen in städti-
schen und ländlichen Regionen des Bistums Limburg stehen im Mittelpunkt einer Studie,
die der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. (DiCV Limburg) gemeinsam mit dem
Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchführt. Die Studie ist Teil
des Projekts „Caritas in Stadt und Land“ und soll konkrete Ansatzpunkte liefern, wie
künftig Angebote und Ressourcen sozialräumlich passgenau ausgerichtet werden kön-
nen.
Oberhonnefeld-Gierend (ots)
Am 26.01.2026, gegen 10:40 Uhr, wurde die Polizei Straßenhaus von einer Zeugin über einen umgekippten LKW (Zugmaschine mit Deichselanhänger) in Ortslage Oberhonnefeld-Gierend, Kreisstraße 149 Weyerbuscher Weg) informiert. Die eingesetzten Beamten konnten an der Unfallörtlichkeit, wie beschrieben, einen umgekippten LKW feststellen. Der LKW war eine Böschung heruntergerutscht und zusätzlich mit einem Baum kollidiert. Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Ermittlungen zu dem genauen Unfallhergang dauern an. Während der Bergung des LKW war die Kreisstraße 149 mehrere Stunden gesperrt. (Polizei Straßenhaus)
Landesmittel stärken Ortsgemeinden, Ehrenamt und zentrale Infrastruktur
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg kann sich über eine Förderung in Höhe von 3.100.000 Euro aus dem regionalen Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz freuen. Wie das Innenministerium gegenüber der Verbandsgemeinde mitteilte, werden Gelder für 112 Maßnahmen bereitgestellt.
Weiterlesen ...Unseriöse Vertreter wollen Zählerdaten, Kontoverbindungen und mehr ausspähen
KOBLENZ. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit einigen Tagen vermehrt Hinweise auf Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um beispielsweise Zugang zum Zähler zu bekommen. In anderen Fällen wird behauptet, man müsse die Energieverträge überprüfen, um festzustellen, ob diese noch aktuell seien. Aufgefallen sind solche Vertreter zum Beispiel in Neuhäusel. Die Polizeidienststelle Montabaur wurde von wachsamen Kunden eingeschaltet. Auch in Niederzissen und im Koblenzer Stadtgebiet sind solche Beobachtungen gemacht worden.