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Koblenz: Prozess um Tötungsdelikt an US-Touristin nach über 30 Jahren
Rennerod: Wolfsrüde reißt erneut Nutztiere in der Region
Liebenscheid: Sanierung des Kirchturms schreitet voran
Vor dem Landgericht Koblenz beginnt über 30 Jahre nach der Tat nun der Prozess gegen einen 81-Jährigen wegen Mordes. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, 1994 eine 24-jährige US-Touristin auf dem Weg zur Festung Ehrenbreitstein getötet zu haben. Der Mann soll die Frau unter einem Vorwand an einen abgelegenen Ort gelockt und dort versucht haben, sie zu vergewaltigen. Als sie sich wehrte, soll er sie getötet haben. Der Fall galt lange als ungeklärt. Aufgeklärt werden konnte er nun wegen neuer Fortschritte bei DNA-Ermittlungen.
In der Verbandsgemeinde Rennerod hat ein bereits bekannter Wolfsrüde erneut mehrere Nutztiere gerissen. DNA-Untersuchungen bestätigen, dass derselbe Wolf bereits für frühere Übergriffe verantwortlich war. Betroffen waren Schafe und Ziegen auf einer Weide. Experten empfehlen Tierhaltern weiterhin konsequente Herdenschutzmaßnahmen.
Die umfangreiche Sanierung der evangelischen Kirche in Liebenscheid macht Fortschritte. Nachdem Feuchtigkeit tragende Holzbalken im Kirchturm beschädigt hatte, werden diese nun aufwendig erneuert. Die Arbeiten kosten rund 800.000 Euro und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Trotz der Baustelle finden weiterhin regelmäßig Gottesdienste statt.
Koblenz (ots)
BAB 3, Fahrtrichtung Köln - 04.08.2026, 12:06 Uhr
Beamte der Polizeiautobahnstation Montabaur haben am Dienstagmittag einen 23 jährigen niederländischen Staatsangehörigen nach einer äußerst gefährlichen Fahrt auf der Bundesautobahn 3 gestoppt. Gegen den Fahrer eines Porsche 911 wurden Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Bereits bei der ersten Feststellung fiel der Fahrer durch sein rücksichtsloses Fahrverhalten auf. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr er der eingesetzten Zivilstreife mit deutlich zu geringem Sicherheitsabstand auf und überholte im weiteren Verlauf wiederholt verbotswidrig rechts. Dabei nutzte er konsequent jede sich bietende Fahrzeuglücke, scherte unmittelbar vor anderen Verkehrsteilnehmern wieder ein und setzte seine Fahrt mit sehr hoher Geschwindigkeit fort.
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Betzdorf: Prozess nach mutmaßlichem versuchten Mord beginnt
Horhausen: Mehrere Angeklagte wegen Verstoßes gegen Vereinsgesetz vor Gericht
Limburg: Bürgermeister ruft zum Schulstart zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr auf
Vor dem Landgericht Koblenz beginnt der Prozess gegen einen 19- und einen 15-Jährigen aus Betzdorf. Dem Älteren wirft die Staatsanwaltschaft versuchten Mord sowie gefährliche Körperverletzung vor. Die beiden sollen Anfang Januar nach einem Streit auf einen Mann eingeschlagen haben. Der 19-Jährige soll dabei gezielt gegen den Kopf des Opfers geschlagen haben. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen, überlebte den Angriff jedoch.
Nach Straftaten in Horhausen müssen sich mehrere Männer im Alter von 35 bis 64 Jahren vor dem Landgericht in Koblenz verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, eine verbotene Vereinigung unter anderem Namen weitergeführt und dabei auch verbotene Kennzeichen verwendet zu haben. Die Angeklagten sollen damit gegen das Vereinsgesetz verstoßen haben. Das Gericht muss nun die Vorwürfe prüfen.
Zum Beginn des neuen Schuljahres ruft der Limburger Bürgermeister Marius Hahn alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht auf. Vor allem Schulanfänger können Verkehrssituationen oft noch nicht richtig einschätzen. Autofahrer sollten deshalb im Umfeld von Schulen und auf Schulwegen besonders aufmerksam fahren, bremsbereit sein und Rücksicht auf Kinder nehmen.
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Altendiez: 23-Jähriger wegen Brandstiftung und Messerangriff vor Gericht
Westerwald: FriBus erweitert Schülerverkehr zum Schuljahresbeginn
Westerwaldkreis: Sommerferien werden für Schulsanierungen genutzt
Vor dem Landgericht Koblenz muss sich ein 23-Jähriger unter anderem wegen Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll im vergangenen November einen Supermarkt in Altendiez angezündet und später versucht haben, zwei Fahrzeuge in Brand zu setzen. Außerdem wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, einen Passanten mit einem Messer angegriffen zu haben. Der Mann blieb unverletzt.
FriBus passt zum neuen Schuljahr den Fahrplan an. Wegen steigender Schülerzahlen werden zusätzliche Busse unter anderem für Dierdorf, Wirges und Marienstatt eingesetzt. Gleichzeitig entfallen wegen geringerer öffentlicher Zuschüsse einige Zusatzfahrten, vor allem auf der Linie 425. Die Änderungen gelten ab dem 9. August. Mehr Informationen sind auch auf radiowesterwald.de zu finden.
Während der Sommerferien investiert der Westerwaldkreis in die Modernisierung seiner Schulen. Schwerpunkte sind Brandschutz, Digitalisierung und energetische Sanierungen. Größere Bauarbeiten laufen unter anderem in Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Westerburg, Hachenburg und Bad Marienberg.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.