In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Verbandsgemeindewerke Montabaur und die Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein (VWM) eine neue Pumpstation auf dem Hühnerberg bei Simmern errichtet. Damit wird die Versorgungssicherheit beim Trinkwasser in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur deutlich erhöht, denn über die drei neuen Pumpen können täglich bis zu 2.000 Kubikmeter Wasser gefördert und ins Leitungsnetz eingespeist werden. Versorgungsengpässe, wie sie durch den Spitzenverbrauch in den trockenen Sommern 2018, 2019 und 2020 entstanden sind, sollen durch den erhöhten Wasserzukauf abgemildert werden. Rund 350.000 Euro investierten die VG-Werke in das Projekt. Bild
Die neue Pumpstation auf dem Hühnerberg bei Simmern ist in Betrieb. An dem Gemeinschaftsprojekt waren beteiligt (v.l.) Wolfgang Kochhan und Daniel Gronwald von der evm sowie der Erste Beigeordnete Andree Stein, Wassermeister Siegbert Herbst und Werkleiter Andreas Klute von der VG Montabaur.
Daaden (ots)
Am 21.09.2020, gegen 06:00 Uhr befuhr ein 24-jähriger Fahrzeugführer die Landesstraße 280 aus Richtung Niederdreisbach in Richtung Daaden. Im Gegenverkehr fuhr ein Lkw mit Anhänger. Plötzlich fielen Ladungsteile (Äste und Baumrinde) von diesem Anhänger auf die Windschutzscheibe des Pkw. Es entstand ein Schaden an der Windschutzscheibe von ca. 500 EUR. Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort. Hinweise auf den flüchtigen Lkw an die Polizei Betzdorf. (Quelle Polizei Betzdorf)
Die Vorfreude ist riesig, die Spannung förmlich zu greifen: Der TTC Zugbrücke Grenzau darf endlich wieder vor heimischen Fans antreten - und das gleich im Doppelpack! Der Traditionsverein aus der Tischtennis-Bundesliga empfängt am Sonntag, 27. September, von 15 Uhr an die TTF Liebherr Ochsenhausen. Und bereits fünf Tage später, am Freitag, 2. Oktober, ist der ASV Grünwettersbach in der heimischen Zugbrückenhalle zu Gast (19 Uhr).
In welcher Konstellation gehen die TTF Liebherr Ochsenhausen in die neue Saison? Welche Rolle kann der letztjährige TTC-Spieler Kanak Jha in seinem neuen Team spielen? Fragen, deren Beantwortung erst verspätet möglich sein werden. Denn während die TTBL bereits Anfang September in die neue Saison gestartet ist, werden zwei Teams erst am 20. September ein erstes Mal ins Ligageschehen eingreifen: Meister Saarbrücken und eben Ochsenhausen.
Der erste Heimspiel-Gegner der neuen Saison bringt einen jungen Mann mit in den Westerwald, der den TTC- Fans in der vergangenen Spielzeit viel Freude bereitet hat: Kanak Jha. Der junge Amerikaner wechselte im Sommer zum ambitionierten Team nach Ochsenhausen. Gemeinsam mit Hugo Calderano (Portugal) und Simon Gauzy (Frankreich) soll er wichtige Punkte erspielen. Komplettiert wird der Kader von Trainer Yong Fu von den beiden Polen Maciej Kubik und Samuel Kulczycki.
Betzdorf (ots)
Nachtragsmeldung zur Presse-Erstinformation vom heutigen Tag: Ein 66-jähriger Fahrzeugführer befuhr die B 62 im Stadtgebiet Betzdorf aus Richtung Kirchen kommend in Richtung Siegkreisel. In Höhe der Einfahrt zum Rewe-Markt fuhr der Fahrer auf den Pkw einer 42-jährigen Fahrerin auf; steuerte weitergehend an dem beschädigten Pkw vorbei, geriet dann nach rechts auf den Gehweg. Dort ging zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe Schüler, die dem verunfallten Fahrzeug durch wegspringen noch ausweichen konnten. Danach lenkte der Fahrer den Pkw nach links und prallte schließlich ungebremst gegen die felsige Böschung vor dem dortigen Barbaratunnelausgang. Bei dem Unfallmanöver wurden beide Unfallbeteiligten schwerverletzt in Krankenhäuser verbracht. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden, insgesamt ca. 40.000EUR. Der 66-jährige Unfallverursacher musste aus seinem demolierten Pkw befreit werden. Die B 62 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Nach ersten Ermittlungen dürfte eine internistische Problematik ursächlich für das Unfallgeschehen sein. Zeugen des Unfalles, insbesondere die Personen aus der Schülergruppe, werden gebeten sich bei der Polizei Betzdorf zu melden. (Quelle Polizei Betzdorf)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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