Höchstenbach (ots)
Am 01.07.2020, gegen 22.10 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger PKW-Fahrer die B8 von Steinen in Richtung Höchstenbach. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn und Alkoholeinfluss verlor der 26-Jährige die Kontrolle über seinen PKW und kam von der Fahrbahn ab. Nach der Kollision mit einem Baumstumpf überschlug sich der PKW mehrfach und kam letztendlich in einem Waldstück auf dem Dach liegend zum Stillstand. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Der 26-Jährige PKW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er war der einzige Fahrzeuginsasse. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,64 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Andere Verkehrsteilnehmer waren bei dem Unfall nicht involviert. (Quelle Polizei Hachenburg)
Die Pandemie prägt den
regionalen Arbeitsmarkt
Erste positive Signale wecken Hoffnung – Arbeitslosenquote im Bezirk Montabaur bleibt bei 4 Prozent – Im Juni konnten wieder mehr Menschen ins Erwerbsleben gehen
Der regionale Arbeitsmarkt ist weiterhin geprägt von der Pandemie. Zugleich aber sendet er erste positive Signale. Ende Juni waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis - 7.272 Männer und Frauen ohne Job gemeldet. Das sind 97 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote bleibt auf dem Mai-Wert von glatten 4 Prozent.
„Nach dem schlagartigen Einbruch im April ist die Abwärts-Dynamik inzwischen merklich gebremst“, sagt Elmar Wagner, Chef der Arbeitsagentur Montabaur. „Der entlastende Saison-Effekt des Frühjahrs und Sommers geht im Krisenjahr 2020 natürlich völlig unter. Aber: Wir erkennen Anzeichen, die hoffen lassen. Das ist nicht nur die Arbeitslosenquote, die sich stabilisiert hat. Vor allem melden sich inzwischen deutlich weniger Menschen arbeitslos, nachdem sie ihren Job verloren haben. Gleichzeitig können wieder mehr Personen eine neue Stelle antreten; hier verzeichnet die Statistik sogar eine Zunahme gegenüber dem Juni 2019. Die Schere hat sich also ein Stück geschlossen.“
Limburg-Weilburg. Freudige Gesichter bei Bürgermeister Bernd Hartmann sowie Vertreterinnen und Vertretern der Selterser Kommunalpolitik. Fast 76.000 Euro aus Fördermitteln der Europäischen Union konnten sie bei einem Ortstermin im Freibad Niederselters aus den Händen des für Regionalentwicklung zuständigen Dezernenten des Landkreises Limburg-Weilburg Jörg Sauer, entgegennehmen. Dieses Geld soll zweckgebunden dafür verwendet werden, das Bad für die zahlreichen Gäste aus nah und fern noch attraktiver zu gestalten. Bildunterschrift: Bürgermeister Bernd Hartmann (Fünfter von links) und der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer (Dritter von links) mit Vertreterinnen und Vertretern der Selterser Kommunalpolitik und der Regionalentwicklung im Freibad in Niederselters.
Die Naturanlage in Thalhausermühle öffnet am 4. Juli – Achtung, Karten nur online
Hamm (Sieg). Am Samstag, 4. Juli, ist es so weit: Auch in der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) wird die Freibadsaison eröffnet. Gerade jetzt, wo bei vielen das Reisen flachfällt, bietet sich das Waldschwimmbad Thalhausermühle mit seinem chemiefreien Wasser und der riesigen Fläche für einen „kleinen Urlaub zwischendurch“ an.
1,5 Hektar Wasserfläche und noch einmal so viel an Liegewiesen, chemiefreies Wasser und die Ruhe des Seelbachtals – das sind die Kenndaten des Freibads der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg). „Ein kleiner Chiemsee im Westerwald“, schrieb ein Besucher auf dem Bewertungsportal Schwimmbad-Check.
Anders als bei den meisten anderen Bädern in der Umgebung werden die Besuchszeiten auch dieses Jahr nicht beschränkt: Wer möchte, kann sich gern den ganzen Tag hier aufhalten. Ab dem 4. Juli um 10 Uhr ist das bis abends um 20 Uhr wieder möglich. Einige Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird es jedoch geben: Um Warteschlangen an der Kasse zu vermeiden, gibt es Eintrittskarten nur online, und es dürfen nur 400 Besucher hinein.
WESTERWALD/RHEIN-LAHN. Wie begegnet man Menschen mit Demenz einfühlsam und respektvoll? Wie gelingt Verständigung, wenn Erinnerungen verblassen und vertraute Fähigkeiten nachlassen? Und was können Angehörige, Ehrenamtliche und Begleitende tun, um Betroffenen Sicherheit, Geborgenheit und Wertschätzung zu vermitteln? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Fachtag für Ehrenamtliche und Interessierte aus Kirchengemeinden und Caritas. Unter dem Motto „Gut, dass es dich gibt – Leben mit Demenz“ hatte der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn gemeinsam mit den Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) ins Kloster Dernbach eingeladen.
Weiterlesen ...Als „Reichskristallnacht“ ging die Nacht vom 9. auf 10. November 1938 in die Geschichte ein. Der Bezeichnung stammt von den Nationalsozialisten und damit von den Tätern selbst und nimmt verharmlosend und zynisch das Bild der zersplitterten Glasscheiben und Schaufenster auf. Auch in Limburg gingen an diesem Abend und in der Nacht Schaufenster zu Bruch, wurden Wohnungen zerstört, gab es offene Gewalt gegen die in der Stadt lebende jüdische Bevölkerung und wurde die Synagoge zerstört.
Weiterlesen ...Wichtige Neuigkeit: Ab dem 11. November 2026 findet die Blutspende in
einer neuen Spendelocation statt. Künftig begrüßen wir Sie im Jugend-
,
Kultur- & Bürgerzentrum „Zweite Heimat“, Mittelstraße 7, in Höhr-
Grenzhausen.
Waldbreitbach/Glockscheid/Wüscheid – In der Satzung des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid ist verankert, dass der Verein das Leben vor Ort fördern und unterstützen soll: So wurden im Frühjahr Bäume rund um das Luhkapellchen gepflanzt und nun zwei Turnkästen und ein Sporttrampolin an die katholische Kita Mutter Rosa überreicht.
Weiterlesen ...Hergang: Beim Umsteigen am Busbahnhof kam es zum Zusammenstoß von einem bisher unbekannten Radfahrer mit einer 10- jährigen Schülerin. Hierbei wurde das Kind schwer verletzt. Der Radfahrer entfernet sich anschließend unerlaubt.
Die Stadt Montabaur hat in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft (DUG) einen Kalender mit historischen Stadtansichten herausgegeben. Der Verkaufserlös kommt dem Ferienprogramm „Ein Stück Hoffnung für Kinder aus Trostyanets“ der DUG zugute. Der Kalender kostet neun Euro und ist in der Tourist-Info, der Stadtbibliothek sowie im Stadtarchiv erhältlich.
Das Stadtarchiv hat die Fotos für diesen Kalender im Format 21x15 cm aus dem eignen Bildarchiv zusammengestellt. Monat für Monat lädt er zu einer kleinen Zeitreise durch die Stadt ein. Zu sehen sind beispielsweise das erste Fußballteam des TuS Montabaur, die Heuernte im Gelbachtal oder der Große Markt im Jahr 1950.
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