Bei der Anzahl der bestätgten Fälle gilt es zu beachten, dass diese Zahlen alle Infizierten seit Beginn der Testungen am 09.03.2020 umfassen und auch bereits genesene Personen beinhalten. Es ist jedoch aktuell nicht möglich, diese aus der Statistik herauszurechnen.
Darüber hinaus gilt es zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse der Tests aktuell erst nach ca. 3 Tagen vorliegen, sodass sich die Auswertung und damit die Gesamtzahl mit etwas Verzögerung darstellt. (Quelle Kreisverwaltung WW)
Die Limburger verhalten sich überaus diszipliniert in der Coronakrise und beachten weitestgehend die Ge- und Verbote zum Verhalten in der Öffentlichkeit. „Es ist ein erfreuliches Zeichen, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger der aktuellen Lage entsprechend verhalten“, sagt Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Auf der anderen Seite sei die Stadt aber auch gefordert, Unternehmen, Handwerkern, Handel und mehr entgegen zu kommen. Deshalb bessert die Stadt ihre am Dienstag verkündeten Stundungen beziehungsweise das Erlassen von einigen Steuern und Gebühren noch einmal nach.
Die mit den erteilten Sondergenehmigungen verbundenen Gebühren für gastronomische Betriebe für ihre Außenbewirtschaftung werden rückwirkend zum 15. März gestoppt. Der Stopp gilt für die komplette Zeit der Schließung des Betriebs. Die Stornierung beziehungsweise das Aussetzen der Gebühren wird von der Stadtverwaltung selbst vorgenommen und muss durch die einzelnen Betriebe nicht mehr beantragt werden. „Es sind ja alle davon betroffen, daher macht es auch Sinn, das komplett aufzuheben und nicht über Einzelanträge abzuarbeiten“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle befindet sich vorsorglich in selbstgewählter Quarantäne. Der Landrat hatte sich mit einer inzwischen positiv auf das Corona-Virus getesteten Person in einem Raum befunden, die nicht zum Mitarbeiterstab der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg gehört. Michael Köberle wird die Amtsgeschäfte nun von zu Hause aus führen und dabei in ständigem Kontakt mit seinem Büro und dem Katastrophen-Verwaltungsstab der Kreisverwaltung stehen. Landrat Köberle geht es gut, er hat zurzeit keinerlei Krankheitssymptome und hofft, nach der zweiwöchigen Quarantäne wieder an seinen Schreibtisch im Kreishaus zurückzukehren. (Quelle Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)
WESTERWALDKREIS. Die „Mobilen Sorgenbüros“ des Kinderschutzbundes sind auch in diesen Krisenzeiten für die Kinder (und ihre Eltern) da. Per Telefon (02624 – 4488) und der neuen Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können unkompliziert Gespräche vereinbart werden. Zeit für die Kinder und ihre großen und kleinen Sorgen nehmen – das geht in dieser Ausnahmesituation auch mal per Mail und Handy, sagen die Fachkräfte.
B 413 / K 120 in Dierdorf.
Die Arbeiten an den Ampelanlagen werden kurzfristig verschoben und erfolgen nun in der Zeit vom 6. bis 10. Juli 2026.
Für die Dauer der Maßnahme wird der betroffene Streckenabschnitt halbseitig gesperrt. Der Pkw-Verkehr wird mithilfe einer Baustellenampel einspurig durch den Baustellenbereich geführt.
Für den Schwerlastverkehr, der von der K 120 auf die B 413 fährt, wird eine Umleitung eingerichtet. Diese wird vor Ort entsprechend ausgeschildert.
Aktuelle Informationen hierzu können kurz vor Beginn der Maßnahme dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich sowie um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen im Verkehrsablauf. (LBM)
Am 17.06.2026 gegen 06:29 Uhr kam es auf der L267 zwischen Wienau und Dierdorf zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Der Unfallverursacher befuhr die L267 von Wienau kommend in Richtung Dierdorf. In einer Rechtskurve kam der 22-Jährige Fahrer in den Gegenverkehr und kollidiert frontal mit dem ihm entgegenkommenden Pkw. Der Unfallverursacher wurde durch den Unfall leicht verletzt und der ihm entgegenkommende 32-Jährige Fahrzeugführer wurde schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die L267 voll gesperrt. (Polizeidirektion Neuwied)
Die FDP Westerwald zeigt sich alarmiert über die jüngsten Investitionsentscheidungen führender Pharmaunternehmen. Während Eli Lilly seine ursprünglich geplante Milliardeninvestition am Standort Alzey deutlich reduziert, stoppt Boehringer Ingelheim Investitionen in Höhe von rund 900 Millionen Euro an deutschen Standorten. Gleichzeitig stellt auch Pfizer weitere Investitionen in Deutschland infrage.
Für Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, handelt es sich dabei nicht um voneinander unabhängige Unternehmensentscheidungen. Vielmehr zeigten die Entwicklungen, dass die Bundesregierung das Vertrauen einer der wichtigsten Zukunftsbranchen Deutschlands verspiele.
„Wenn innerhalb weniger Wochen Eli Lilly Milliardeninvestitionen kürzt, Boehringer Ingelheim Investitionen stoppt und nun auch Pfizer Investitionen in Deutschland überprüft, dann reden wir nicht mehr über Einzelfälle. Dann reden wir über ein Misstrauensvotum der internationalen Pharmaindustrie gegen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.“
In der Nacht von Montag (15.06.) auf den Dienstag (16.06) wurden in Montabaur, Höhr-Grenzhausen und Hilgert insgesamt drei hochwertige Fahrzeuge der Marke Audi entwendet. In Montabaur wurde im Bereich der Siegstraße ein schwarzer Audi Q7 entwendet. In Hilgert kam es in der Töpferstraße zu dem Diebstahl eines grauen Audi SQ5 und in Höhr-Grenzhausen, in der Eduard-Berdel-Straße, wurde ein blauer Audi Q7 entwendet. Alle Fahrzeuge verfügen über das sogenannte "Keyless Go-System", wodurch das Fahrzeug durch ein Funksignal des Schlüssels geöffnet werden kann. Bei nicht gesonderter Sicherung der Fahrzeugschlüssel ist es Tätern möglich, das Funksignal der Schlüssel zu verlängern und sich hierdurch Zugang zu den Fahrzeugen zu verschaffen. Ob es den Tätern über dieses System tatsächlich gelungen ist die Fahrzeuge zu entwenden, ist bislang noch nicht abschließend geklärt.
Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen nimmt die Kriminalpolizei Montabaur unter der 02602-9226 0 entgegen. (Polizei Montabaur)
Der Vorstand der SPD Westerwald hat in seiner Sitzung am 16. Juni 2026 einstimmig beschlossen, Dr. Tanja Machalet als Kandidatin für das Amt der Landrätin des Westerwaldkreises vorzuschlagen. Die gebürtige Westerwälderin, promovierte Volkswirtin, Mutter von zwei Kindern und langjährige Kommunalpolitikerin soll den Landkreis in die Zukunft führen.
Für den SPD-Kreisvorsitzenden Hendrik Hering ist die Entscheidung ein starkes Signal für den gesamten Westerwaldkreis:
„Dr. Tanja Machalet verbindet wie kaum eine andere fachliche Kompetenz, kommunalpolitische Erfahrung und tiefe Verbundenheit mit unserer Heimat. Sie kennt die Herausforderungen der Menschen vor Ort und verfügt zugleich über die Erfahrung und das Netzwerk, um Dinge tatsächlich voranzubringen. Ihre Tätigkeit im Landtag, in der Landesverwaltung und im Deutschen Bundestag hat ihr wertvolle Einblicke in politische Entscheidungsprozesse verschafft und ein starkes Netzwerk auf Landes- und Bundesebene entstehen lassen. Wir sind überzeugt: Tanja Machalet ist die richtige Persönlichkeit, um Verantwortung für den Westerwaldkreis zu übernehmen.“
Weiterlesen ...Die Kooperation zwischen der EG Diez-Limburg und den Löwen Frankfurt trägt weitere Früchte. Mit Kai Molleker schließt sich ein ehrgeiziger Verteidiger fest den Rockets an, der die Defensive der EGDL in der Regionalliga West personell verstärken wird.
Der am 29. September 2006 geborene Rechtsschütze durchlief in den zurückliegenden Jahren die Nachwuchsabteilung der Frankfurter Löwen. Nachdem der Wiesbadener in den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 für die U17 in insgesamt 60 Partien auf dem Eis stand und dabei sieben Tore sowie 34 Vorlagen verbuchte, verzeichnete er noch während dieser Zeit sein erstes Spiel für die U20. Mit dem vollständigen Aufrücken in den nächsthöheren Jahrgang zur Saison 2023/24 folgten 26 weitere Einsätze in der DNL U20 3 (ein Tor, zwölf Vorlagen). Durch den Aufstieg trat sein Team in den darauffolgenden beiden Jahren in der DNL U20 2 an. Der junge Defender absolvierte hier zunächst 36 Begegnungen mit zwölf Scorerpunkten, bevor in der abgelaufenen Spielzeit 2025/26 nochmals 37 Partien mit drei Treffern und elf Vorlagen hinzukamen. Damit blickt der 19-Jährige auf exakt 100 U20-Einsätze für die Hessen zurück. Zum Ende seiner Nachwuchszeit steht nun der feste Wechsel zu den Rockets an, für die er in der vergangenen Saison im Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens bereits erste Erfahrungen in der Regionalliga West sammelte.
Dass der Transfer nun dauerhaft zustande kam, freut auch die Vereinsführung, die darin eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges sieht: „Auch bei Kai sieht man, wie sinnvoll die Förderlizenzregelung des letzten Jahres war“, erklären die Verantwortlichen der Rockets. „Nachdem er den Verein bereits kennengelernt hatte, ist er an uns herangetreten, um nach seiner Zeit im Nachwuchsbereich auf einem guten sportlichen Niveau weiter Eishockey zu spielen. Obwohl er bislang erst ein Pflichtspiel für uns absolviert hat, kennt er das Umfeld durch die Trainingseinheiten am Heckenweg sehr gut. Kai ist ambitioniert, bringt genau die richtige Einstellung mit und bekommt bei uns die Chance zur weiteren Entwicklung.“ (Dennis Lotz)