„Lücken ausgleichen wird schwierig“
Bad Marienberg (shg) Ab sofort sind alle Schüler wieder da. In einem zeitlichen Stufenplan hat das Evangelische Gymnasium Bad Marienberg alle Kinder wieder „eingeschult“. Zunächst die Oberstufenschüler und die 10te Klasse. Ab Ende Mai die 5er und 6er. Und ab dem 8. Juni dürfen auch die 7te, 8te und 9te Klasse wieder die Schule besuchen. Allerdings nur jede zweite Woche, sagt Schulleiter Dirk Weigand. In der anderen Woche erhalten die Schüler Aufgaben für zuhause. Die Schüler wurden in A- und B-Klassen geteilt, meist nach der Fremdsprache, also in Latein- und Französischklassen, um die Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen. Im Schulgebäude gibt ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept, um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verhindern. Im Foyer stehen Desinfektionsspender bereit, auf den Fluren herrscht Maskenpflicht. 
Koblenz (ots)
Am vergangenen Pfingstwochenende kam es insbesondere in den späten Abendstunden zu vermehrtem Personenaufkommen am Deutschen Eck. Zu Spitzenzeiten konnten durch den kommunalen Vollzugsdienst etwa 250, größtenteils alkoholisierte Menschen angetroffen werden. Hierbei war eine aufgeheizte Stimmung festzustellen. Die Ordnungskräfte des kommunalen Vollzugsdienst wurden vermehrt beleidigt und provoziert. Es hatte den Anschein, als sollten bewusst Widerstände provoziert werden. Daher wurden für Samstag, den 06.06.2020, mit dem Ordnungsamt gemeinsame Kontrollmaßnamen zur Einhaltung der Corona-Bekämpfungsverordnung geplant. Die Polizei sollte dabei die originär zuständige Behörde, das Ordnungsamt der Stadt Koblenz unterstützen. Durch starke polizeiliche Präsenz auf dem Münzplatz, sowie am Rhein- und Moselufer wurden zwischen 18:00 Uhr und 21:30 Uhr viele präventive Gespräche mit der Bitte um Einhaltung der Kontaktbeschränkungen geführt.
Beim Brand der Firma Uriel in Diez am Mittwoch, 3. Juni 2020, waren bis zu 650 Kräfte im Einsatz. Darunter auch Feuerwehrleute aus Limburg, Lindenholzhausen, Linter, Offheim und Staffel. Bürgermeister Dr. Marius Hahn und der erste Stadtrat Michael Stanke bedanken sich bei allein Einsatzkräften.
„Ich danke euch von ganzem Herzen für die aufopferungsvolle und zum Teil gefährliche Arbeit und hoffe, dass ihr immer gesund vom Einsatz heimkommt“, schreibt der Limburger Rathauschef in einem Brief an die Feuerwehren und versichert, dass er sich auch in den anstehenden Haushaltsberatungen für die Feuerwehren einsetzen wird. Trotz der angespannten Haushaltsituation durch Corona bedingte Einnahmeverluste, sollen wichtige Investitionen für die Feuerwehren nicht zur Disposition stehen. „Die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren muss gewährleistet sein, denn sie leistet einen wichtigen Beitrag zu unserer Sicherheit“, macht der 1. Stadtrat deutlich.
Aus dem Landkreis Limburg-Weilburg waren bei dem Brand in Diez die Feuerwehren von Limburg, Linter, Lindenholzhausen, Staffel, Runkel, Weilburg und Weilmünster im Einsatz. Ebenfalls der Kreisbrandinspektor und ein Informations und Kommunikations-Trupp des Landkreises. 22 Einsatzfahrzeuge und 100 Einsatzkräfte aus Hessen waren, laut Information der Feuerwehr Limburg, vor Ort. (Stadtverwaltung Limburg)
Wallmenroth (ots)
Am 05.06.2020, gegen 17:15 Uhr befuhr eine 26-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw die Bundesstraße 62 aus Richtung Wallmenroth kommend in Richtung Wissen. Kurz nach der Ortslage Wallmenroth kam sie vermutlich infolge unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn nach links von der Straße ab. Bei dem Unfallmanöver überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Die junge Fahrerin wurde eingeklemmt und musste durch die örtliche Feuerwehr befreit werden; sie wurde nach bisherigem Kenntnisstand schwerverletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die B 62 musste während der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.Das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. (Quelle Polizei Betzdorf)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.