Limburg-Weilburg. Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch hat dem neuen Landrat Michael Köberle einen Antrittsbesuch abgestattet. Es habe Tradition, dass sich Willsch mit neu gewählten kommunalen Amtsträgern treffe und Unterstützung bei kommunalen Angelegenheiten anbiete. „Die Zusammenarbeit mit den Verwaltungschefs vor Ort hängt dabei eher vom persönlichen Draht zueinander als von der Parteizugehörigkeit ab“, erklärte Willsch im Kreishaus in Limburg. Bei Klaus-Peter Willsch und Michael Köberle kommt freilich beides zusammen: Sie kennen sich bereits viele Jahre durch die gemeinsame politische Arbeit. Das Verhältnis ist hervorragend.
Klaus-Peter Willsch zeigte sich beeindruckt von der 100-Tage-Bilanz des neuen Landrats. „Michael Köberle hat bereits jeden Standort der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg besucht und in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit rund 500 Termine absolviert. Das ist wahrlich eine beachtliche Leistung.“
Zum 48. Mal steigt am 4. und 5. Mai das Internationale ADAC Motorbootrennen in Brodenbach. Es ist das Motorsport-Spektakel des Jahres auf der Mosel. Highlight auch in diesem Jahr sind die extrem schnellen Boote der Formel 2, die spektakulär von zwei Fahrern gesteuerten Boote der Thundercats feiern ihr Debüt. In den vier Meter langen PS-starken Schlauchbooten sitzen zwei Piloten. Einer steuert, der andere sorgt für die nötige Gewichtsverlagerung. Besucher erleben Motorsport hautnah.
Doch natürlich drücken die Fans vor Ort vor allem den Lokalmatadoren die Daumen. Allen voran Christian Groß. Der Löfer startet in seine sechste Saison und seine vierte in der Formel 4. 2018 wurde er Dritter der Deutschen Meisterschaft. Er gewann das Rennen in Berlin und wurde in Bremen Zweiter. Sein 230 Kilogramm schweres Boot bringt der 60 PS starke Mercury-Motor auf Geschwindigkeiten bis 120 km/h.
Mit einem Selfie am Elkenrother Weiher gewann Anna Schumacher aus Malberg den Fotowettbewerb der Wirtschaftsförderung zum Start der Fachkräfte-Initiative „Echte Naturtalente“ (www.echtenaturtalente.de). Der Hauptpreis war ein Hoverboard. Leon Jung gewann den zweiten Preis, ein Longboard. Er hatte sich im Januar zuhause in Neitersen vor dem selbstgebauten Iglo fotografiert.
Gutscheine für den Trampolinpark Köln und den Kletterpark in Bad Marienberggingen an Gewinnerinnen aus Herdorf und Weyerbusch. Alle Teilnehmer hatten Selfies zum Thema „Mein Lieblingsort in der Natur“ gepostet.
Die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen hatte das Gewinnspiel zum Start der Fachkräfte-Initiative „Echte Naturtalente“ in den Sozialen Medien ausgeschrieben. Während die Hauptgewinnerin Anna bei der Bundeswehr bereits ihre ersten Berufserfahrungen gesammelt hat, hat der 14-jährige Leon noch Zeit mit der Berufswahl. Er könnte sich vorstellen, einmal Erzieher oder Schreiner zu werden. Erst kürzlich hat er ein Praktikum im Kindergarten in Neitersen absolviert.
Die vielschichtigen Herausforderungen an eine gelingende Integration von Zugewanderten haben sich in den letzten Jahren verändert. Über sinnvolle Strategien zur Integration von Zuwanderern kann man viel spekulieren - eines jedoch liegt auf der Hand: Ohne Sprachkenntnisse ist sie quasi unmöglich.
Besonders neu angekommene schulpflichtige Kinder und Jugendliche brauchen eine intensive sprachliche Begleitung, um ihnen eine sinnhafte Teilnahme an Unterricht und Bildung zu ermöglichen. Deshalb werden von der Kreisvolkshochschule Altenkirchen in enger Zusammenarbeit mit den Schulen für die Schülerinnen und Schüler, die einer weiteren Sprachförderung bedürfen, seit vielen Jahren zusätzlich mit finanzieller Unterstützung des Landes Intensivsprachkurse in den Ferien angeboten. Auch dieses Jahr fanden in den Osterferien wieder drei Feriensprachkurse in Altenkirchen, Betzdorf und Kirchen-Wehbach statt, an denen knapp 30 Kinder und Jugendliche aus insgesamt acht Ländern teilnahmen. Interessierte Schulen, die an der Durchführung von Feriensprachkursen in den Sommerferien Interesse haben, können sich direkt mit der Kreisvolkshochschule Altenkirchen in Verbindung setzen.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreis Altenkirchen)
Buchfinkenland/Hübingen. Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Arten durch die Nacht, einige davon auch bei uns ganz im Süden des Westerwaldes, dem reizvollen Buchfinkenland. Sind diese bei uns lebenden Fledermäuse gefährlich, ist Fledermauskot eigentlich ätzend, machen die Tiere auf unserem Dachboden was kaputt, wenn sie dort „wohnen“? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei einer weiteren Fledermausexkursion (nach zuletzt 2024) am Freitag, 26.6.2026. Treff ist um 21.30 Uhr am Zirkuszelt im Familienferiendorf in Hübingen.
Weiterlesen ...Rund 1600 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausbildungsmesse auf dem Außengelände der BBS Montabaur
Der Himmel zeigte sich am Messetag nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Doch weder die rund 1600 Besucherinnen und Besucher, noch die rund 70 ausstellenden Unternehmen ließen sich von den grauen Wolken und gelegentlichen Regenschauern die Stimmung verderben. Auf der Open-Air-Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, die in diesem Jahr zum fünften Mal auf dem Außengelände der BBS Montabaur stattfand, drehte sich wieder alles um die berufliche Zukunft.
St. Vincenz Gesundheits-Verbund und St. Josefs‑Hospital Verbund:
„Wenn das System spart, zahlen die Menschen den Preis“
Katholische Krankenhäuser warnen vor konkreten Folgen des GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die Versorgung in der Region
Die kurzfristig verkündeten politischen Entscheidungen des Bundes haben unmittelbare Folgen vor Ort. Was im Gesetzestext abstrakt wirkt, trifft die Menschen vom Westerwald bis in den Rheingau direkt. Darauf machen der St. Vincenz Gesundheits-Verbund und der St. Josefs‑Hospital Verbund heute gemeinsam mit ihrem Spitzenverband, der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser (AKKH), aufmerksam. Beide Verbünde warnen davor, dass genau jene Strukturen unter Druck geraten, die die Versorgung tragen: stationäre Angebote, Notfallversorgung sowie die ambulanten Medizinischen Versorgungszentren, die eng mit den Kliniken verbunden sind.
Limburg (ots)
Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr
(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)
Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.
Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing)
Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor
Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.
In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.
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