Nach dem Fund von drei Leichen in einer Pension im bayerischen Passau gehen die Ermittlungen der Polizei heute weiter. Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Toten um einen 53-jährigen und eine 33-jährige aus dem Westerwald, sowie einer 30-jährigen aus Niedersachsen. Die Leichen waren bereits am Samstagmittag gefunden worden. Derzeit wird davon ausgegangen dass sie sich gegenseitig mit Armbrust-Pfeilen töteten. Es wurden bisher drei Armbrüste sichergestellt. Aktuell gebe es keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte. Die Leichen werden heute obduziert. Mit einem Ergebnis wird morgen gerechnet.
Zum diesjährigen Internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai 2019, öffnet auch der Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburg von 10.00 – 17.00 Uhr wieder seine Tore für interessierte Besucher. Als besondere Attraktion sind in diesem Jahr die historischen Diesellokomotiven des Museums im Betrieb zu erleben. Und dampfen wird es auch, denn nachdem die 7 ¼-Zoll Echtdampflokomotive „Southern“ am Modellbahntag ihre Premierenfahrt mit Bravour bestanden hat, wird auch sie zur Freude der großen und kleinen Besucher ihre Runden drehen und zum Mitfahren einladen.
Das Eisenbahnplakatmuseum im Westerburger Bahnhofsgebäude wurde offiziell zwar erst im Mai 2015 eröffnet, aber bereits ein Jahr zuvor waren in der ehemaligen Bahnhofswirtschaft und einigen Nebenräumen Eisenbahnplakate ausgestellt. Zum „kleinen“ 5-jährigen Jubiläum wird daher die neue Sonderausstellung „Mit der Bahn auf hoher See – Fähren für Eisenbahnfreunde“ mit etwa 20 Plakaten zu sehen sein.
Da die Zahl der Plakate in den 5 Jahren des Bestehens ständig zugenommen hat, werden nun erstmals die neuen Ausstellungsräume im zweiten Obergeschoss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dort werden Plakate aus Frankreich, Österreich und Australien sowie einige aus England, die bisher nur in Sonderausstellungen zu sehen waren, ausgestellt.
Der Eintritt sowohl im Eisenbahnplakatmuseum als auch im Lokschuppen ist an diesem Sonntag frei.
Unser Morgenkönig hat den Bürgermeister von Hillscheid, Andreas Rath, zum 1025-jährigen Bestehen der Gemeinde, dem Gewerbe im Ort und der Dorfgemeinschaft befragt. Wer das Interview im Programm nicht mitbekommen hat, kann es hier noch einmal nachhören!
Interview Rath 01:
Interview Rath 02:
Interview Rath 03:
Höhr-Grenzhausen ist das keramische Zentrum in Deutschland mit zahlreichen Keramikwerkstätten. Es gibt keine andere Stadt, in der sich Tradition und Moderne sowie Technik und Bildung so bereichernd konzentrieren als in Höhr-Grenzhausen.
Bereits zum 41. Mal jedoch eine Woche früher als gewohnt findet am 25./26. Mai 2019 der europäische Keramikmarkt der Stadt Höhr-Grenzhausen statt. Auf einer ca. 500 Meter langen Marktzone wird alles gezeigt, was die Vielfalt der Keramik ausmacht. Dabei wird den Besuchern von rund 150 Ausstellern aus ganz Europa Gebrauch- und Zierkeramik, echt salzglasiertes Steinzeug, Keramikschmuck und viele andere Erzeugnisse aus Keramik dargeboten. Es nehmen wieder zahlreiche europäische Aussteller z. B. aus Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Polen oder Ungarn teil. Sie öffnen den Blick über die eigenen Grenzen hinaus.
Es wird am Laigueglia-Platz –mitten in der Marktzone- an beiden Tage ein umfangreiches keramisches Rahmenprogram geben. Neben einer Sonderpräsentation „Keramische Großgefäße und Plastiken“ werden auf einer Bühne unterschiedliche Techniken der Keramik gezeigt.
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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