Am Montag, 24. Juni, beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Westerwaldstraße. Der Auftakt der Arbeiten ist mit einer Vollsperrung zwischen Schleusenweg und Seilerbahn verbunden, die alte Lahnbrücke wird zur Einbahnstraße und steht für den Kraftfahrzeugverkehr nur in Fahrtrichtung Innenstadt zur Verfügung.
Geplant werden die Arbeiten schon seit Jahren, nun geht es auch los. Die Straße und der Kanal mit den Hausanschlüssen werden erneuert. Gleichzeitig wird das Versorgungsleitungsnetz der EVL teilweise erneuert bzw. ergänzt. Auch werden neue Leerrohre und Leitungen für die Ampelsteuerung verlegt. Insgesamt sind diese Arbeiten für den Abschnitt zwischen der Einmündung Schleusenweg bis zur Einmündung Offheimer Weg vorgesehen. Die Arbeiten werden dabei in drei verschiedene Unterabschnitte eingeteilt. Auftakt ist mit dem Abschnitt zwischen Schleusenweg und Seilerbahn. Dafür werden rund acht Wochen Bauzeit anberaumt. Die Arbeiten finden dort unter Vollsperrung statt. Die Fußgänger können den Bereich passieren.
Die Flüchtlingshilfe Flammersfeld ist ursprünglich aus einer vorbildlichen Initiative von Bürgerinnen und Bürgern der VG Flammersfeld erwachsen. Ziel bzw. Aufgaben-stellung ist seit 2015 im Wesentlichen, die ankommenden Geflüchteten gerade in den ersten Wochen nach Ankunft in vielfältigster Art und Weise zu unterstützen.
Die neu Ankommenden werden generell von einem Helfer des Vereins in Empfang genommen, zu ihrer Wohnung begleitet und wichtigste Dinge wie die ersten Einkäufe werden gemeinsam erledigt. Hinzu kommt das aufzeigen der Wege zu den wichtigsten Behörden, Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen, Sprachschulen sowie aktive Hilfe bei der Anmeldung von Kindern in Schulen und Kindergärten.
„Wir zeigen uns!“, lautet das aktuelle Motto in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg. Dort sind in den verschiedenen Räumen derzeit neue und selten gesehene Arbeiten aus dem Kunstbesitz der Stadt ausgestellt. Die Ausstellung läuft bis 8. September.
Im großen Raum des Historischen Rathauses begrüßen die Bilder von Franz Politzer die Besucherinnen und Besucher. Zwölf Gemälde des in Österreich lebenden Künstlers sowie weitere fünf Farbradierungen schenkte der Limburger Unternehmer Michael Schuy der Stadt im vergangenen, sie stammen aus der Schaffensperiode zwischen den Jahren 1988 bis 2000. Damit, so Irene Rörig als Leiterin des Kulturamts, ist die Stadt zum ersten Mal im Besitz von Ölgemälden Politzers. Die Zahl der Farbradierungen ist auf 57 angestiegen. „Die Schenkung ist eine tolle Bereicherung der ,Sammlung Franz Politzer bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn‘“, so Rörig.
Kein Wunder daher, dass Bürgermeister Marius Hahn auch laut darüber nachdachte, Bilder von Politzer dauerhaft zu präsentieren. „An unserem neuen Verwaltungsstandort kann ich mir das gut vorstellen“, sagte er. Franz Politzer, der zur Ausstellungseröffnung aus Österreich angereist war, hat es gerne vernommen. Der 69-Jährige lebte lange in Langenscheid und Diez und hatte zu dieser Zeit mit seinem Atelier seinen künstlerischen Lebensmittelpunkt in Limburg.
Wie soll die Bahnhofstraße in Montabaur künftig aussehen? Wie kann ein Umbau erfolgen? Welche Funktionen können wie kombiniert werden? Um diese Frage geht es bei dem Planungswettbewerb zur Neugestaltung der Bahnhofstraße, den die Stadt Montabaur Anfang des Jahres ausgelobt hatte und der nun kurz vor dem Abschluss steht. Eine Ausstellung in der Bürgerhalle im historischen Rathaus wird alle Wettbewerbsentwürfe zeigen und die Sieger präsentieren. Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 27. Juni 2019, um 19.00 Uhr in der Bürgerhalle von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland eröffnet und kann dann bis zum 26. Juli zu den Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden. Alle Bürger sind eingeladen, sich vor Ort über die verschiedenen Gestaltungsideen zu informieren und Anregungen einzubringen. Die Stadtbürgermeisterin bietet eine öffentliche Sprechstunde in der Ausstellung an am Samstag, dem 29. Juni, von 12 bis 14 Uhr.
Foto: Zwischen dem Alten Bahnhof und dem Kleinen Markt erstreckt sich die Bahnhofstraße in Montabaur. Sie ist Durchgangstraße, Fußweg, Radstrecke, Busspur und Parkfläche in einem. Kurz: viele Funktionen auf wenig Fläche.
Montabaur (ots)
Am 13.09.2026 um 14:05 Uhr wurde die Polizei über einen schweren Verkehrsunfall mit einer alleinbeteiligten Motorradfahrerin informiert. Die Frau aus NRW befuhr mit ihrer Yamaha die L 313 aus Montabaur Wirzenborn kommend in Richtung Bladernheim. Ausgangs einer Linkskurve verlor sie auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Krad und stürzte. Die 66-jährige Fahrerin wurde dabei am Oberkörper schwer verletzt und vom DRK samt Notarzt in ein Krankenhaus verbracht. An dem Motorrad entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Die Fahrbahn war für die Rettungsmaßnahmen ca. 45 Minuten voll gesperrt. Das Motorrad wurde abgeschleppt. (Polizei Montabaur)
Zirkusprojekt stärkte Kinder, begeisterte Familien und bewegte eine ganze Stadt
Mutig kletterten die Kinder am Vertikaltuch in die Höhe, balancierten sicher auf Seilen und Kugeln, jonglierten, zauberten und bauten beeindruckende Menschenpyramiden. Andere ließen Feuer durch die Luft tanzen oder brachten das Publikum als Clowns zum Lachen. Bei zwei großen Aufführungen verwandelten 250 Kinder ein Zirkuszelt auf dem Selterser John-Peter-Altgeld-Platz in eine Manege voller magischer Momente und strahlender Augen. Im „Circus Seltissimo“ präsentierten die jungen Artistinnen und Artisten, was sie in nur wenigen Tagen gelernt und gemeinsam einstudiert hatten. Die beiden Aufführungen bildeten den emotionalen Höhepunkt einer außergewöhnlichen Woche.
„Im Mitmachzirkus entdeckten die Kinder ihre eigenen Stärken, unabhängig von Herkunft, Sprache oder individuellen Voraussetzungen“, sagte Sigrid Moritz aus Selters. Sie war eine der Ideengeberinnen. Die andere war Grundschulleiterin Petra Edel. Sie ergänzte zufrieden: „und genau das wollten wir erreichen.“ Für das Projekt war ein großes Zirkuszelt mit erfahrenen Zirkuspädagogen und-pädagoginnen nach Selters gekommen. Das eigentliche Training der Kinder übernahm das Team der Grundschule nachdem es zuvor selbst in einem Workshop auf seine Aufgaben vorbereitet worden war.
Nicht mehr und nicht weniger als ein musikalisches Portrait über Wolfgang Amadeus Mozart verspricht die nächste Ausgabe von „Weltklassik am Klavier“ im Altenkirchener Kreishaus. Am Sonntag, dem 20. September, gastiert Andrey Denisenko in der Kreisstadt. Er bestreitet das komplette Programm mit Werken des vor 270 Jahren geborenen Musikgenies, darunter die Fantasie c-Moll (KV 475) und die Sonate Nr. 13 B-Dur (KV 333). Für Denisenko ist die Musik Mozarts nach eigenen Angaben eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.
Weiterlesen ...Wie können Zugausfälle künftig frühzeitiger kommuniziert und ihre Auswirkungen auf die Schülerbeförderung möglichst gering gehalten werden? Diese Frage war unter anderem Gegenstand eines Gesprächs zur Situation der Schülerinnen und Schüler aus Mudersbach und Niederschelderhütte, die den Schulstandort Betzdorf besuchen. Zu Beginn des laufenden Schuljahres hatte es etliche Zugausfälle gegeben. Auf Einladung von Bürgermeister Andreas Hundhausen kamen dazu Vertreter der Kreisverwaltung, der Ortsgemeinden Mudersbach, des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sowie der Hessischen Landesbahn (HLB) zusammen.
Weiterlesen ...Im Jahr 2006 hat sich durch das herausragende Engagement einer
Handvoll Menschen im rheinland-pfälzischen Katastrophenschutz ein
außergewöhnlicher Zusammenschluss gebildet: Die
„Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz in
Rheinland-Pfalz“ bündelt die gesamte Stärke der fünf
Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-
Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe
und Malteser Hilfsdienst. Am heutigen Donnerstag hat die
Arbeitsgemeinschaft ihr 20-jähriges Bestehen in Mainz gefeiert.
BRUNFTNACHT, FLUGVORFÜHRUNG UND WILDE KIDS
Gackenbach/Buchfinkenland. Im Wildpark Westerwald in Gackenbach erwartet die Gäste in den kommenden Wochen interessante Naturerlebnisse. So hallt bald wieder das Röhren der Rothirsche durch den abendlichen Park und es beginnt eine der eindrucksvollsten Zeiten des Jahres. Aus diesem Anlass lädt der Wildpark am Samstag, 26.9. ab 17.30 Uhr zu einer spannenden „Brunftnacht“ ein. Unter fachlicher Leitung erfahren die Gäste Spannendes über die Brunft und das Verhalten der Hirsche in diesen besonderen Wochen. Kosten hierfür: 15 € für Erwachsene und 10 € für Kinder. Eine Anmeldung per Mail ist aufgrund begrenzter Plätze notwendig.
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