Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat gemeinsam mit Bürgermeister Oliver Jung den ersten Spatenstich für den Neubau des Kreisverkehrsplatzes (KVP) oder Kreisels im Zuge der K 448 in Merenberg vorgenommen. Dabei handelt es sich um eine Baumaßnahme, die dem Marktflecken Merenberg und dem Landkreis dient, denn sowohl Landkreis als auch Marktflecken sehen im Hinblick auf eine künftige sichere Verkehrsabwicklung eine gemeinschaftliche Veranlassung für den Bau eines Kreisels, der nun beginnt. Die gesamte Abwicklung der Maßnahme wurde in einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Merenberg geregelt.
„Der neue Kreisel wird die Verkehrssicherheit und die Verkehrskapazität des Knotenpunktes K 448 mit der Einmündung der Daimlerstraße (unter anderem mit dem neuen Autohof) und der gegenüberliegenden neuen Straße zur Anbindung des dortigen Gewerbegebietes, in dem zurzeit ein neuer Einkaufsmarkt gebaut wird, erhöhen. Die Verkehrsmengen werden ansteigen, insbesondere durch den Schwerlastverkehr von und zur B 49, deren Verkehrsbedeutung durch den vierspurigen Ausbau deutlich zugenommen hat“, erläuterte Landrat Michael Köberle.
Mainz (ots) -Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz - Landeszentralstelle Cybercrime (LZC) - und das Dezernat Cybercrime des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz führen seit Ende des Jahres 2017 umfangreiche Ermittlungen gegen die Verantwortlichen eines kriminellen Netzwerks im Internet. Nach intensiven kriminaltaktischen und operativen Maßnahmen konnte am 03.07.2019 der Administrator des ehemals größten deutschsprachigen Underground-Economy Forums "Fraudsters" unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung festgenommen werden. Zeitgleich wurden zwei Wohnungen in Schleswig-Holstein (Kreis Pinneberg) und eine in Sachsen-Anhalt (Burgenlandkreis) durchsucht.
Bei der Underground-Economy handelt es sich um einen abgeschlossenen Bereich des Internets, ähnlich eines digitalen Schwarzmarktes, in welchem häufig illegale Güter und Waren zum Kauf angeboten werden oder ein entsprechender Informationsaustausch stattfindet.
KOBLENZ. Der Bedarf an öffentlichen Ladesäulen ist geringer als viele denken. Das hat eine Untersuchung der Energieversorgung Mittelrhein (evm) ergeben. In einem aufwändigen Verfahren hat das Koblenzer Unternehmen ein Ladeinfrastrukturkonzept beispielhaft für die Städte Koblenz, Lahnstein und Bendorf sowie die Verbandsgemeinde Vallendar erstellen lassen. Das Projekt wurde im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort mit insgesamt 50.000 Euro durch das Bundesverkehrsministerium gefördert.
„Wenn es um den Ausbau der Elektromobilität geht, dann wird schnell der Ruf nach weiteren öffentlichen Ladestationen laut. Doch ist es überhaupt sinnvoll, vor jedes Rathaus, auf jedem Parkplatz und an anderen Stellen Ladesäulen zu installieren? Diese Frage wollten wir seriös und fundiert beantworten“, berichtet Projektleiterin Claudia Probst, die sich bei der evm um die Betreuung der Kommunen kümmert. „Uns war es wichtig, hier nicht in eine Art Aktionismus zu verfallen, sondern den Bedarf dort zu decken, wo er tatsächlich existiert“, betont Claudia Probst. Sie und ihr Team wollen damit der Gefahr vorbeugen, dass für viel Geld eine Ladeinfrastruktur von öffentlicher Hand aufgebaut wird, die am Ende am Bedarf vorbeigeplant ist.
Limburg. Ein Zeichen setzen für ein besseres Klima und eine bessere Luft: Das haben 205 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 21 Tage lang beim Stadtradeln-Wettbewerb in Limburg. „Das sind so viele wie noch nie und ich freue mich über den neuen Rekord“, sagte Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Zum Vergleich: Beim ersten Stadtradeln im Jahr 2015 waren 117 Teilnehmer dabei. Seitdem konnte die Stadtverwaltung immer mehr Menschen für den Wettbewerb mobilisieren.
Drei Wochen lang haben 17 Teams auf das Auto oder andere Kraftfahrzeuge verzichtet und gemeinsam 43.799 Kilometer geradelt. Dadurch konnten 6.219 Kilogramm CO2 vermieden werden. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 162 Menschen an dem Wettbewerb, radelten 29.774 Kilometer und vermieden damit 4.228 Kilogramm CO2.
Zum fünften Mal hat sich die Stadt Limburg an der Kampagne des Klima-Bündnisses beteiligt. Das Bündnis ist ein Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Die Stadt Limburg gehört ihm seit 1992 an.
LAG Westerwald wählte acht Vorhaben zur Förderung aus
Bei ihrer sechsten Sitzung in der laufenden Förderperiode hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westerwald zunächst Landrat Klaus Lütkefedder als neuen LAG-Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich bei Markus Hof, der in den letzten Wochen kommissarisch den Vorsitz übernommen hatte. Danach beschloss die LAG die Unterstützung von fünf Vorhaben im EU-Förderprogramm LEADER und vergab damit das gesamte Budget des Aufrufs. Darüber hinaus stimmte sie der Förderung von drei Vorhaben im landesweiten Förderprogramm „Starkes Land – innovativ, resilient, nachhaltig“ zu.
Daniel Billaudelle wurde als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Welschneudorf einstimmig im Amt bestätigt. Er gehört der Feuerwehr seit 1999 an und wurde 2016 erstmals zum Wehrführer gewählt. Jetzt stellte er sich erneut zur Wahl, denn die Amtszeit für Wehrführer beträgt stets zehn Jahre. Die Wahl leitete Tobias Panne, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur. Mit dabei waren auch der Stellvertretende Wehrführer Dirk Schuster, Wehrleiter Jens Weinriefer und seine beiden Stellvertreter Hans-Joachim Klimke und Patrick Weyand sowie Ortsbürgermeister Ralf Heibel. Sie gratulierten Billaudelle zur Wiederwahl und wünschten ihm weiterhin eine glückliche Hand bei der Leitung der Welschneudorfer Wehr. Diese erhielt Verstärkung, denn Tobias Panne konnte Luis Labonte als Feuerwehrmann verpflichten und in den aktiven Dienst übernehmen. Auch für ihn gab es ein großes Dankeschön für seine Bereitschaft, sich zum Wohle und Schutz der Bürger zu engagieren. (VG Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 19.10.2026, gegen 23.50 Uhr, kam es in Altenkirchen, Leuzbacher Weg, zum Brand eines Schuppens. Das Feuer konnte durch die alarmierten Feuerwehren Altenkirchen und Neitersen schnell gelöscht werden. Der Schuppen wurde durch den Brand zerstört. Weiterhin entstand am unmittelbar angrenzenden Wohnhaus und an einem Gewächshaus leichter Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Zur Schadenshöhe und zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Neben der Feuerwehr waren Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei Altenkirchen im Einsatz. (Polizei Altenkirchen)
Die Wirtschaftsförderungen der drei „Wir Westerwälder“-Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis bieten seit 2025 gemeinsam mit der Universität Siegen ein Praxissemester an. Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Westerwald“ untersuchen Studierende die Innovations- und Transformationsfähigkeit hiesiger Betriebe. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen unvoreingenommenen Blick von außen, eine Experteneinschätzung und konkrete Handlungsempfehlungen.
Weiterlesen ...Die Rallye hat sich in den vergangenen Jahren sportlich sehr positiv entwickelt und weit über die Region hinaus Anerkennung gefunden. Sie war zugleich ein wichtiger Bestandteil unseres motorsportlichen Engagements. Gerade vor diesem Hintergrund haben wir uns die Entscheidung alles andere als leicht gemacht.
Weiterlesen ...Westerburg (ots)
Am Montag, den 19.10.2026, wurde im Zeitraum von 14:40 Uhr bis 16:20 Uhr, wie bereits am Vortag, eine Kontrollstelle direkt vor der Polizeiinspektion Westerburg durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt zwölf Verstöße wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, sechs Gurtverstöße sowie ein Fall von mangelnder Kindersicherung festgestellt. Die Ablenkung durch das Smartphone während der Fahrt stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar. Zudem erhöht ein nicht angelegter Sicherheitsgurt das Verletzungsrisiko selbst bei geringen Geschwindigkeiten massiv. Die PI Westerburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen an der benannten Örtlichkeit durchführen, da die Anzahl der festgestellten Verstöße für die kurze Kontrolldauer erneut sehr hoch war. (Polizei Westerburg)