Betzdorf (ots) - Zwei Personen wurden bei einem Verkehrsunfall am frühen Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 62 zwischen Betzdorf und Wallmenroth verletzt. Eine Person davon schwer. Eine 24-Jährige hatte mit ihrem Pkw die Bundesstraße 62 von Wallmenroth in Richtung Betzdorf befahren. Auf regennasser Fahrbahn verlor die 24-Jährige innerhalb einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Fahrspur des Gegenverkehrs. In der Folge kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw eines 32-Jährigen. Die 24-Jährige wurde leicht, der 32-Jährige schwer verletzt. Die Unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden total beschädigt. Die Bundesstraße 62 musste für die Rettungsarbeiten und die Verkehrsunfallaufnahme kurz gesperrt werden. Als Unfallursache wird nicht angepasste Geschwindigkeit angenommen.
Die Entsorgung von alljährlich anfallendem Ast- und Grünschnitt ist bei der Abfallbehörde in der Kreisverwaltung immer wieder auf der Tagesordnung. Bei der Pflege von Außenanlagen und Grünflächen fällt jedes Jahr eine große Menge dieser Abfälle an. Leider erfolgt die Entsorgung nicht selten widerrechtlich in einem nahegelegenen Waldstück. In jüngster Zeit wurden dem Umweltreferat des Westerwaldkreises aber auch immer wieder illegal betriebene Grünschnittplätze gemeldet. In den bisher bekannt gewordenen Fällen wurden diese durch Ortsgemeinden betrieben bzw. geduldet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass abgelagerte Grünabfälle bzw. Grasschnitt Abfälle im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes darstellen. Sie sind daher auch ordnungsgemäß in entsprechenden Anlagen zu entsorgen, auch eine Zwischenlagerung ist nur mit entsprechender Genehmigung zulässig. Derartige Grünschnittlagerplätze sind deshalb im Ergebnis widerrechtlich betriebene Abfallbeseitigungsanlagen, ihr Betrieb kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen, die mit einer entsprechenden Geldbuße geahndet werden kann.
Zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert tritt die Historische Kommission für Nassau wieder mit einem regionalbezogenen Thema im Westerwald zusammen. Im ländlichen Raum fernab von fachlichen Einrichtungen muss man vordringlich um das historische Erbe besorgt sein, das wesentlich das Gefühl von Heimat mitbestimmt.. Es besteht ja nicht nur aus Briefen und Akten, sondern umfasst Bücher und Bilder, Skulpturen und Bauten, Sprachen und Bräuche, Landschaften und Naturgebilde. Der öffentliche Vortrag von Dr. Hermann Josef Roth möchte das gesamte Spektrum entfalten mit Fällen geglückter Rettung und unumstößlichen Verlustes: Bedrohtes und verlorenes Erbe im Nassauer Land
Gemarkung Heiligenroth (ots) - Am Montag, 22.10.2018 kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz gegen 09:30 Uhr auf dem Rastplatz Heiligenroth auf der BAB 3 ein aus dem südosteuropäischen Raum stammendes Kleinbus-Gespann. Der Fahrer war mit dem Gespann auf der Rückfahrt von Großbritannien und beförderte neben drei Fahrgästen noch eine Vielzahl von Stückgütern.
Im Rahmen der Kontrolle fiel auf, dass der Fahrer bereits seit circa 18 Stunden das Gespann lenkte, ohne ausreichende Ruhezeiten einzulegen. Der Umfang der verladenen Güter erweckte den Verdacht, dass der mit Waschmaschinen, Fenstern, Paketen und sonstigem Gepäck beladene Transporter überladen seit könnte. Eine direkt durchgeführte Verwiegung bestätigte den Verdacht. Nicht nur, dass die Ladung nahezu ungesichert war, der Transporter war um insgesamt 35 % überladen. Weder für die Personenbeförderung, noch für die Güterbeförderung konnte der Fahrer die erforderlichen Genehmigungen vorlegen.
Auch der technische Zustand erschreckte insgesamt. Es war festzustellen, dass der Kleinbus eigentlich nur für Güterbeförderungen konstruiert war. Für die Beförderung von Personen wurden bedarfsorientiert einfach Sitze oder Sitzbänke in das Fahrzeug eingebaut, welche in unfachmännischer und mehr als bedenklicher Art befestigt wurden. Eine Überprüfung des Fahrzeugs bei einer Prüforganisation bestätigte den ersten Eindruck der Kontrolleure. Nach der Feststellung von Mängeln an der Bremsanlage, diverser ausgeschlagener Achsaufhängungen und der desolaten Befestigung von Sitzen und Sitzbänken lautete das ernüchternde Ergebnis des Prüfers: Gefährliche Mängel!
Das Fahrzeug wurde direkt stillgelegt und sowohl Fahrzeugzulassungsbescheinigung, als auch die Kennzeichen des Fahrzeugs werden an die ausländische Zulassungsbehörde übersandt.
Da illegale Personen- und Güterbeförderung vorlag, das Fahrzeug technisch einen die Verkehrssicherheit und vor allem die Insassen gefährdenden Zustand aufzeigte und auch die Ladung unzureichend gesichert war, wurde gegenüber dem Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.100,- EUR und gegenüber dem Unternehmen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.100,- EUR angeordnet.
Die Orient Gate GmbH ruft “Yerba Mate Tee gruen und weiß (Kharta Khadra)” auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel. Grund: Es wurde eine Höchstwertüberschreitung von Antrachinon und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Anthrachinon ist ein von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als Karzinogen der Gruppe 2B (möglicherweise krebserregend) eingestufter Stoff. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie können in verarbeiteten Lebensmitteln, die gegrillt, geräuchert, getrocknet oder geröstet wurden, vorkommen. PAK wirken krebsauslösend, erbgutschädigend und reproduktionstoxisch. Betroffen sind die 250-Gramm-Packungen mit den Loskennzeichnungen Yerba Mate Tee gruen 0234 und Yerba Mate Tee weiß 0144. (LUA)
Team der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater im Kreis erweitert
Kreis Altenkirchen. Wer als Seniorin oder Senior Angst davor hat, Opfer einer Betrugsmasche zu werden oder grundsätzlich Beratungsbedarf hat, muss sich nicht zwingend an die Polizei oder eine andere Behörde wenden. Oft genug stehen für ältere Menschen in direktem Umfeld wertvolle Ansprechpartner zur Verfügung – auch im Landkreis Altenkirchen: Seit einigen Jahren sind hier Sicherheitsberater und -beraterinnen für Seniorinnen und Senioren (SfS) unterwegs, um aufzuklären und Hilfestellung zu geben – um aus Unsicherheit ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
Caritasverband für die Diözese Limburg und infas erstellen Studie
LIMBURG. – Die regionalen Unterschiede in den Lebenswelten der Menschen in städti-
schen und ländlichen Regionen des Bistums Limburg stehen im Mittelpunkt einer Studie,
die der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. (DiCV Limburg) gemeinsam mit dem
Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchführt. Die Studie ist Teil
des Projekts „Caritas in Stadt und Land“ und soll konkrete Ansatzpunkte liefern, wie
künftig Angebote und Ressourcen sozialräumlich passgenau ausgerichtet werden kön-
nen.
Oberhonnefeld-Gierend (ots)
Am 26.01.2026, gegen 10:40 Uhr, wurde die Polizei Straßenhaus von einer Zeugin über einen umgekippten LKW (Zugmaschine mit Deichselanhänger) in Ortslage Oberhonnefeld-Gierend, Kreisstraße 149 Weyerbuscher Weg) informiert. Die eingesetzten Beamten konnten an der Unfallörtlichkeit, wie beschrieben, einen umgekippten LKW feststellen. Der LKW war eine Böschung heruntergerutscht und zusätzlich mit einem Baum kollidiert. Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Ermittlungen zu dem genauen Unfallhergang dauern an. Während der Bergung des LKW war die Kreisstraße 149 mehrere Stunden gesperrt. (Polizei Straßenhaus)
Landesmittel stärken Ortsgemeinden, Ehrenamt und zentrale Infrastruktur
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg kann sich über eine Förderung in Höhe von 3.100.000 Euro aus dem regionalen Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz freuen. Wie das Innenministerium gegenüber der Verbandsgemeinde mitteilte, werden Gelder für 112 Maßnahmen bereitgestellt.
Weiterlesen ...Unseriöse Vertreter wollen Zählerdaten, Kontoverbindungen und mehr ausspähen
KOBLENZ. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit einigen Tagen vermehrt Hinweise auf Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um beispielsweise Zugang zum Zähler zu bekommen. In anderen Fällen wird behauptet, man müsse die Energieverträge überprüfen, um festzustellen, ob diese noch aktuell seien. Aufgefallen sind solche Vertreter zum Beispiel in Neuhäusel. Die Polizeidienststelle Montabaur wurde von wachsamen Kunden eingeschaltet. Auch in Niederzissen und im Koblenzer Stadtgebiet sind solche Beobachtungen gemacht worden.