HAHN AM SEE. Mit einem „Feierabend-Gottesdienst“ in der Kirche und einem sich anschließendem Stehempfang hat Pfarrer Ralf Hufsky das neugebaute Dreikönigshaus eingeweiht. Namensgebendes Motiv ist das Bild der Heiligen Drei Könige am Hochaltar in der Kirche gewesen. In seiner Predigt betrachtete Pfarrer Hufsky das von einer alten Legende geprägte Altarbild und leitete aus der Tradition eine Zukunftsvision ab. „Da ist ein Mann mit einem grauen Bart, ein Mann mit einem braunen Bart, und der Vertreter aus Afrika: ohne Bart und jugendlich.“ Die Legende besage, die Heiligen Drei Könige seien in den drei Mannesaltern gewesen. „Der Jüngling, der gerade erwachsen geworden ist, der nach vorne schaut, der junge Mann, der Kinder hat und im Leben steht, und der Greis, der zurückschaut auf das, was gewesen ist und den anderen hilft.“ So wünscht sich Hufsky, das der neue Treffpunkt des Kirchorts ein Platz werde, an dem Jung und Alt willkommen sind: „Die Kommunionkatechesen genauso wie vielleicht später eine Krabbelgruppe, die Senioren, wenn sie nicht im Gemeindezentrum sind, bei uns natürlich genauso wie die anderen.“ Das Dreikönigshaus stelle keine Konkurrenz zum Gemeindehaus oder zu den Wirtshäusern dar, sondern solle durch die pfarrlichen Veranstaltungen zu einem Haus „voller Leben“ werden. Vermietet werde es aber nicht, so Hufsky abschließend.
900,00 € vom Architekturbüro Schäfer und nochmals 100,00 € von der Familie Schäfer überreichte Architekt Thomas Schäfer und Schwiegersohn Müller an die Vorstandskollegen Stefan Weber, Ernst-Emil Nies, Lukas Weber und Bernd Becker vom Förderverein Wildpark Bad Marienberg.
Thomas Schäfer und seine Familie möchten die Stadt Bad Marienberg bei der Unterhaltung des Wildpark sehr gerne unterstützen. Oftmals verbringen sie an freien Tagen ihre Freizeit mit ihren Kindern und Enkelkindern im Wildpark.
Und die größte Überraschung kam dann bei der Scheckübergabe. Herr Schäfer teilte dem ersten Vorsitzenden Stefan Weber mit, dass er von nun an jährlich 500,00 € an den Förderverein spenden möchte und bat um eine Mitgliedschaft.
Foto: Fotostudio Röder-Moldenhauer
Die Bahnhofstraße in Montabaur soll bis 2023 von Grund auf saniert und neu gestaltet werden. Ein aufwendiges und – im wahrsten Sinne des Wortes – vielschichtiges Projekt, das gut durchdacht und geplant sein muss, ehe die Bagger anrollen. Mit den ersten Überlegungen haben sich Mitglieder des Stadtrates, Mitarbeiter der Verwaltung, Anlieger und interessierte Bürger im Rahmen einer öffentlichen Anliegerversammlung auseinandergesetzt. Im Frühjahr 2019 will die Stadt einen Planungswettbewerb ausloben, der jetzt unter Beteiligung von Gewerbetreibenden und Anwohnern aus der Bahnhofstraße vorbereitet wird.
Städtebauliche Bedeutung
Die Bahnhofstraße ist von zentraler Bedeutung in Montabaur: Sie verbindet den ICE-Park mit der Innenstadt, ist Teil der Hauptverkehrsachse, wird von Fußgängern, Radfahrern, Autos, Lkw und Bussen genutzt, zahlreiche Geschäfte und Dienstleister sowie Wohnhäuser säumen die Straße.
Die Ausstellung „Herz verschenken“ ist vom 6. bis zum 26. November im Kreisgesundheitsamt und im Foyer der Kreisverwaltung in Montabaur zu sehen. Zum Thema „Organe spenden – Leben retten“ hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz diese Ausstellung entwickelt.
Die Fotografien auf Leinwand von Michael Hagedorn portraitieren Menschen, die in verschiedener Weise vom Thema Organspende betroffen sind. Menschen, die eine Organtransplantation erhalten haben, Angehörige von Organspendern und Personen, die auf der Warteliste stehen oder beruflich mit der Thematik zu tun haben. Die Ausstellung zeigt Gesichter und Geschichten, die sich hinter Statistiken verbergen und regt zum Nachdenken über die eigene Haltung an, denn „Organspenden rettet Leben“.
„Trotz großer Anstrengung reicht die Zahl der Organspender nicht aus, um den Bedarf decken zu können. Wir möchten mit der Ausstellung im Kreishaus dazu anregen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen“, macht Obermedizinalrätin Omar, Leiterin des Gesundheitsamtes, deutlich.
Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.