Informationen aus erster Hand, live vorgetragen von der Stadtbürgermeisterin und die Möglichkeit, Fragen zu stellen: Dieses Angebot nutzten rund 150 Bürger der Stadt Montabaur bei der Einwohnerversammlung in der Stadthalle Haus Mons Tabor. Die Themenliste, die Gabi Wieland mitgebracht hatte, war so lang wie bunt. Es ging um Montabaur in aktuellen Zahlen und Daten, Entwicklung im Quartier Süd, Neues von Schloss Montabaur, Stadtsanierung und anstehende Projekte in der Altstadt, die neue Stadtbeleuchtung, Entwicklungen rund um den Konrad-Adenauer-Platz und die Hospitalstraße, das Planungsvorhaben zur Sanierung der Bahnhofstraße, Dorfmoderationen und Veränderungen in den Stadtteilen, neue Baugebiete für Wohnen und Gewerbe, Standortsuche für Feuerwehrwache und Bauhof, Baumaßnahmen im Bereich Kitas, das neue Kultur-Team der Stadt und seine Angebote sowie eine lange Liste von laufenden und bevorstehenden Straßenbauprojekte. Außerdem beantwortete Wieland zuvor eingereichte Fragen der Bürger zu den Themen ICE-Fahrplan, Bewirtschaftung des Pendlerparkplatzes am ICE-Bahnhof, Mitfahrerparkplatz, günstiges Wohnen in Montabaur, Gründung einer Wohnbaugesellschaft, Trimmpfad, Friedhöfe, Einzelhandel an Allmannshausen, Straßenreinigung und Unkrautbekämpfung sowie Feuerwerk:
Wie lässt sich die hausärztliche und fachärztliche Versorgung in ländlichen Regionen auch in Zukunft sichern? Diese Frage beschäftigt derzeit Deutschland und taucht regelmäßig in den Medien auf. Auch im Westerwald stellt sich diese wichtige Frage bei Bürgern, Ärzten, Politikern. SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet und Dr. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, diskutierten das Thema im Rahmen der Reihe „Tanja trifft…“ im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach.
Heute gibt es zwar alles in allem mehr Ärzte als noch vor zehn Jahren. Die hausärztliche und fachärztliche Versorgung ist dennoch – besonders im ländlichen Bereich – stark zurückgegangen. „Rund ein Drittel der Hausärzte sind heute über 65“, erklärte Günther Matheis. Nachwuchs zu finden, der bestehende Praxen übernimmt, gestaltet sich äußerst schwierig. Mögliche Gründe dafür: „Die Allgemeinmedizin wurde im Medizinstudium in der Vergangenheit stiefmütterlich behandelt. Zudem waren lange keine Famulaturen in ländlichen Arztpraxen möglich, um den jungen Ärzten diese Arbeitssituation schmackhaft zu machen“, so Matheis.
Die Hohe Straße in Montabaur wird ab Montag, dem 24.09.2018, 8.00 Uhr halbseitig gesperrt. Dort lassen die Verbandsgemeindewerke in zwei Bauabschnitten den Kanal und die Wasserleitung erneuern. Der Fahrzeugverkehr wird von einer mobilen Ampel gesteuert einspurig an der Baustelle vorbei geführt. Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich von der Einmündung Aubachstraße bis Höhe Haus Nummer 16. Hier wird der Kanal neu verlegt, der in der nördlichen Fahrbahnhälfte verläuft. Im Anschluss daran erfolgt der zweite Bauabschnitt. Dabei wird die Wasserleitung erneuert, die in der südlichen Fahrbahnhälfte liegt. Betroffen ist dann der Bereich von der Aubachstraße bis Höhe Haus Nummer 40 (an dieser Stelle macht die Straße eine scharfe Biegung). Nach derzeitigem Stand der Planungen soll die Baumaßnahme Ende des Jahres abgeschlossen sein. Aufgrund der Witterung, durch unerwartete Ereignisse im Bauablauf und durch kurzfristige Änderungen in der Planung kann sich der Zeitplan verschieben. Während des ersten Bauabschnitts können Fußgänger die Baustelle nicht passieren. Für sie wird eine eigene Umleitungsstrecke ausgeschildert. Bild:
In der Hohen Straße werden Kanal und Wasserleitung abschnittsweise erneuert. Deshalb wird die Straße ab 24.9.2018 halbseitig gesperrt.
ALTENKIRCHEN. Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Vereine aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Der Kommunalbetreuer der evm, Ulrich Botsch, übergab jetzt gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Fred Jüngerich, den Spendenbetrag an die begünstigten Vereine. „Alle Vereine leisten einen wertvollen Beitrag für das Leben in unserer Verbandsgemeinde“, erklärt Fred Jüngerich. „Ich freue mich, dass wir die Vereine und ihre Tätigkeiten mit der Spende der evm unterstützen können“.
Jeweils 750 Euro gehen an den Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Berod sowie an den Bürgerverein Idelberg e.V.
Limburg (ots)
ROADPOL-Speedmarathon 2026: Polizei gibt Messstellen in Hessen bekannt
Die hessische Polizei nimmt auch dieses Jahr wieder am Speedmarathon des Netzwerks ROADPOL teil. Bei dieser länderübergreifenden Verkehrssicherheitsinitiative liegt der Fokus auf der Überwachung der Geschwindigkeit, um Unfälle aufgrund von nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit zu reduzieren und das Risiko von schweren Verletzungen oder gar Todesfällen im Straßenverkehr zu minimieren.
Der diesjährige Speedmarathon findet am Mittwoch, 15.4.2026, in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr, statt.
Weiterlesen ...Die Ordnungsbehörde der Stadt Limburg erinnert alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer daran, dass vom 1. März bis einschließlich 30. Juni im gesamten Stadtgebiet eine Leinenpflicht für Hunde gilt. Diese Maßnahme dient dem Schutz von Wildtieren während der sensiblen Brut- und Setzzeit.
Weiterlesen ...Die Firma Demka GmbH ruft die Brotaufstriche "Yörem Antep Ezmesi" und "Yörem Acuka" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde das nicht deklarierte Allergen Sellerie nachgewiesen. Nicht gekennzeichnete Inhaltsstoffe können Allergien auslösen. Allergien sind Überreaktionen des Immunsystems auf an sich ungefährliche Substanzen. Betroffen von diesem Rückruf sind der Brotaufstrich "Antep Ezmesi" (LOT 251223 und LOT 260116) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 23.09.2026 und 16.10.2026 sowie der Brotaufstrich "Acuka" (LOT 251206) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.09.2026. (LUA)
Gackenbach/Buchfinkenland. Tierparks verbinden Tradition und Moderne, was besonders auch für den Wildpark Westerwald im Buchfinkenland gilt! Traditionell können hier Besucher heimische Wildtiere naturnah erleben. Dort, ganz im Süden des Westerwaldes, wird in reizvoller Landschaft aber auch auf Innovation und Forschung gesetzt. Dies wird aktuell durch die Realisierung eines Pilotprojektes in Form eines modellhaften Sanitärgebäudes deutlich.
Weiterlesen ...Der TTC Zugbrücke Grenzau treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison in der Tischtennis-Bundesliga weiter voran und präsentiert mit dem englischen Nationalspieler Liam Pitchford einen international renommierten Neuzugang. Der 31-jährige Brite verstärkt das Team der Westerwälder ab der Saison 2026/27 und stößt damit zum bisher bereits feststehenden Kader um Feng Yi-Hsin, Maciej Kubik, Martin Allegro und seinem Landsmann Samuel Walker dazu.
Weiterlesen ...Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen sind geschützte Tierarten
Sobald die warme Jahreszeit beginnt, erreichen die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung zahlreiche Anfragen, ob und wie Nester von Insekten wie Hornissen und Wespen entfernt werden können. Dabei gilt es jedoch einige wichtige rechtliche und ökologische Aspekte zu beachten.