Müschenbach (ots) Am 12.02.2019, gegen 16:50 Uhr, kam es auf der B414 zwischen den Ortschaften Kroppach und Müschenbach zu einem schweren Verkehrsunfall. Der 83 jährige Fahrer eines PKW kam in einer Rechtskurve vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchfuhr einige Meter den Straßengraben und prallte dann frontal gegen einen Baum. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrer schwer verletzt und das Fahrzeug komplett deformiert. Kurze Zeit nach dem Zusammenstoß geriet der PKW in Brand. Durch das sofortige und entschlossene Eingreifen eines Ersthelfers und der Besatzung eines Rettungswagen, welche zufällig an der Unfallstelle vorbei kam, konnte der Fahrzeugführer aus dem brennenden PKW gerettet werden. Der PKW brannte völlig aus und musste durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der verletzte Fahrzeugführer wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Wegen der Rettungsmaßnahmen musste die B414 für ca. zwei Stunden komplett gesperrt werden. Das Verhalten der Ersthelfer ist aus Sicht der Polizei in diesem Falle besonderes hervorzuheben. Schon bei geringfügig langsamerem Einschreiten wäre jede Hilfe für den Fahrzeugführer zu spät gewesen.
WESTERWALD. Große Freude bei der Schloss-Garde Mons Tabor 1986 und den Karnevalsfreunde Blau-Gold Ransbach-Baumbach: Die Gruppen gehören zu den Gewinnern der evm-Palettenparty. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hatte elf Paletten, prall gefüllt mit Gummibärchen, Popcorn und Keksen, verlost.
Über diese und weitere süße Leckereien freuen sich die insgesamt elf Gewinnergruppen der „evm-Palettenparty“. Die evm unterstützt zum dritten Mal mit der Aktion Karnevalsvereine und –gruppen aus der Region. Um eine von elf Paletten mit Süßigkeiten zu gewinnen, mussten die Gewinnspielteilnehmer ein Foto mit ihrer Gruppe vor einem öffentlichen evm-Logo bei dem Energieversorger einreichen. Insgesamt haben 36 Gruppen an dem Gewinnspiel teilgenommen und ihr Foto eingesendet. Für die Gewinner hat die Internet-Gemeinde auf der Webseite der evm-Palettenparty abgestimmt. Zusätzlich hat eine Jury die Kreativität der Bilder beurteilt. „Wir sind ein regionales Unternehmen und engagieren uns für die Menschen in der Region. Daher spielt auch der Karneval eine wichtige Rolle für uns, und wir freuen uns, dass wir mit der Palettenparty die ansässigen Karnevalsvereine unterstützen können“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom.
Auf Vorschlag des Ministers der Justiz Herbert Mertin ist Ralf Tries zum Direktor des Amtsgerichts Montabaur ernannt worden. Der Präsident des Landgerichts Koblenz Stephan Rüll händigte Herrn Tries die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete Ernennungsurkunde am heutigen Tage aus und gratulierte herzlich zur Ernennung. Ralf Tries tritt damit die Nachfolge von Peter Lambert an, der am 27.06.2018 zum Direktor des Amtsgerichts Koblenz ernannt wurde. Herr Rüll wünschte dem neuen Direktor des Amtsgerichts Montabaur für seine zukünftigen Aufgaben viel Erfolg und betonte, Ralf Tries sei nicht zuletzt aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit als ständiger Vertreter eines Direktors bei dem Amtsgericht Montabaur für die neue Aufgabe bestens geeignet und gerüstet.
KOBLENZ. Anstelle von Geschenken und Karten eine Spende an Vereine aus der Region. Das dachte sich die Energieversorgung Mittelrhein (evm). In der Vorweihnachtszeit verschickte sie ganz besondere Weihnachtsgrüße an Geschäftspartner und Bürgermeister als eCard. Die Empfänger konnten online entscheiden, welche Vereine von der evm eine Spende erhalten sollen. Dafür mussten sie dem ausgewählten Verein nur eine Stimme geben. Die drei Vereine mit den meisten Stimmen werden mit insgesamt 1.500 Euro unterstützt. Die Vorhaben der Vereine sind groß. Sie dienen dem Sport, den Hilfs- und Rettungsdiensten, der Kunst und Kultur, der Gesundheit und dem Sozialen sowie der Bildung und der Erziehung. Eins haben sie alle gemeinsam: sie haben einen gemeinnützlichen Charakter.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.