Zwei Schwerverletzte und fast 20.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz von Verkehrsunfällen am Wochenende hier bei uns im Westerwald. In Wienau, zwischen Dierdorf und Puderbach missachtete ein PKW-Fahrer die Vorfahrt eines Motorradfahrers. Dieser wurde durch die Kollision schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Auf der L3031 in Limburg kam es in Höhe der A3 zu einem Unfall. Beim Abbiegen übersah ein 32-jähriger aus Oldenburg einen entgegenkommenden PKW. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von 8000 Euro. Bereits am Freitagabend erlitt ein 17-jähriger beim Zusammenstoß mit einem PKW in Busenhausen-Beul schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Uniklinik gebracht. Der Sachschaden wurde auf etwa 12.000 Euro geschätzt.
Ransbach-Baumbach (ots) - Schwere Brandverletzungen erlitt am Freitag, 08.06.2018, gegen 16.25 Uhr, ein 88-jähriger Rollstuhlfahrer. Der Bewohner eines Pflegeheims stand mit seinem Rollstuhl im Freien und rauchte, so wie immer, einen Zigarillo. Dabei entflammte er aus Unachtsamkeit mit der Glut seine Kleidung. Die Kleidung brannte anschließend lichterloh. Vier herbeieilende Pflegekräfte konnten das Feuer mit einem Feuerlöscher des Pflegeheims löschen. Der Rollstuhlfahrer erlitt schwere Verbrennungen im Bereich der Beine, Unterleib und des Oberkörpers. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Kölner Spezialklinik eingeliefert werden. Die 4 Pflegekräfte erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vom DRK vor Ort untersucht. Die FFW Ransbach-Baumbach, 2 Rettungswagen, ein Notarzt und der Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
Im September vergangenen Jahres hatte der Westerwaldkreis das Straßenbauprogramm 2018/2019 beschlossen. Noch im Dezember nahm das Gremium eigentliche Ersatzmaßnahmen ins Bauprogramm 2018 auf. Dazu zählen unter anderem der Ausbau der Ortsdurchfahrt Stein-Neukirch sowie die Ortsumgehung Heiligenroth. Im kommenden Jahr ist unter anderem die Brücke Mörlen dabei. Die für 2018 vorgesehenen Baumaßnahmen konnten aufgrund geänderter Rahmenbedingungen für die Förderung von Straßenbaumaßnahmen nicht planmäßig begonnen werden. Ursächlich hierfür sind geänderte Fördersätze. Das Thema steht am Freitag in einer Woche noch einmal auf der Tagesordnung der des Kreistages.
Koblenz (ots) - Nach wie vor arbeitet die aus rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehende Sonderkommission "Hauptfriedhof" mit Hochdruck an der Aufklärung des Falles des in der Nacht zum 23. März 2018 ermordeten Gerd Michael Straten. Bislang wurden mehr als 1.250 Spuren und Hinweise ausgewertet. Nach der Beerdigung, die am 8. Mai 2018 im engsten Familienkreis auf dem Bezirksfriedhof in Koblenz-Metternich stattfand, hat die Familie dort an einem Baum in der Nähe des Haupteinganges eine Gedenktafel für trauernde Freunde und Bekannte aufgestellt.
Die Kripo Koblenz bittet erneut um Mithilfe aus der Bevölkerung. Auch Beobachtungen die in Zusammenhang mit dem Hauptfriedhof stehen, können für die Soko von immenser Bedeutung sein!
A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, seit Anfang August 2026, im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Aufgrund des unerwartet größeren Schadensausmaßes und der daraus folgenden zeitintensiveren Betoninstandsetzungsarbeiten werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montag, 19. Oktober 2026, andauern.
Schritt für Schritt zu mehr Kinderrechten:
Mit dem neuen „Pfad der Kinderrechte“ zwischen Kölbingen und Kaden schafft das Haus für Jugend- und Familienhilfe Westerwald (HaJuFa) in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. neue Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte. Der neue Pfad, der passend zum Weltkindertag am 20.09. insgesamt 2009 Meter lang ist, informiert anschaulich über wichtige Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention. Die Idee zum „Pfad der Kinderrechte“ aus dem HaJuFa Westerwald fand schnell Befürworter – nicht nur beim DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. als Träger der Jugendhilfeeinrichtung, sondern auch bei den umliegenden Gemeinden und der Touristeninformation WällerLand.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 07.09.2026, kam es zwischen 09.30 Uhr und 13.20 Uhr in Altenkirchen, Schloßplatz, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter ein, auf einem Parkplatz abgestelltes, schwarzes Kleinkraftrad des Herstellers Honda. Das Fahrzeug konnte, unweit des Tatortes, auf dem Parkplatz im Schloßweg aufgefunden werden. Bereits abmontierte Fahrzeugteile lagen im Bereich der nahegelegenen Unterführung. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.