Fertig! Nach einem Jahr Bauzeit ist die umfangreiche Sanierung der Stadtmauer oberhalb des Sauertals in Montabaur abgeschlossen. Das Gerüst ist verschwunden und nun strahlt das alte Gemäuer in frischem Glanz. Die Sanierung gestaltete sich aufwändig, da die Mauer zwar optisch ein recht homogenes Bild abgab, sich aber unter dieser Fassade so mache Überraschung verbarg, wie Petra Pöritzsch-Jonas, die Projektleiterin der Verbandsgemeinde Montabaur, und Gaspare Marsala, Bauleiter des Ingenieurbüros Schwab &Lemke berichteten. Saniert wurde die Stadtmauer in dem Abschnitt, der unter dem ehemaligen Parkplatz an der Judengasse liegt. Foto: Vom Sauertal her hat man einen guten Blick auf die frisch sanierte Stadtmauer. Die Sanierung wurde koordiniert von (v.l.) Bauleiter Gaspare Marsala vom Büro Schwab & Lemke, sowie von Petra Pöritzsch-Jonas und Thomas Marx von der Gebäudeverwaltung der VG Montabaur.
Hof, B 414 (ots) - Am Wochenende wurde vermutlich durch den gleichen Täter, der auch für die Graffitis in Bad Marienberg verantwortlich sein dürfte, ein Holzschuppen an der B 414 in der Gemarkung Hof großflächig mit dem Wort" Fatcap" besprüht. Hinweise nimmt die Polizei in Hachenburg unter 02662/9558-0 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen. Seitens der Staatswanwaltschaft Koblenz werden für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, bis zu 1000 Euro Belohnung ausgelobt.
Im Westerwaldkreis leiden junge Erwachsene besonders oft unter Kopfschmerzen. Das zeigt der Arztreport der BARMER, der sich auf Versichertendaten aus dem Jahr 2015 stützt. Demnach erhielten 15,1 Prozent der 18- bis 27-Jährigen in dem Landkreis eine Kopfschmerzdiagnose von ihrem Arzt. Über alle Altersgruppen hinweg war dies bei nur 8,7 Prozent der Bewohner im Westerwaldkreis der Fall. „Die Zahlen könnten ein Indiz für einen besonders hohen Leistungsdruck bei Jüngeren sein“, sagt Jens Flüchter, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Montabaur. Foto: Symbolbild
Die Ferienzeit nutzt die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises erneut zu einigen Baumaßnahmen an der Schule. Schwerpunkt sind diesmal die naturwissenschaftlichen Räume: Nach vielen Jahren der Behelfslösung bekommt das Gymnasium im Kannenbäckerland endlich einen Fachraum für das Fach Naturwissenschaften in der Orientierungsstufe. Zudem wird der Lehrraum Biologie umgebaut. Die „klassische“ Bestuhlung in Terrassenform passt schon lange nicht mehr zum modernen Unterricht, bei dem die eigene Experimentiertätigkeit der Schüler/innen die reine Lehrerdemonstration abgelöst hat. Beide Räume erhalten eine flexible Ausstattung mit Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom und modernen Medien. Geplant ist, dass die Räume zu Beginn des neuen Schuljahres ihrer Bestimmung übergeben werden können und im kommenden Kalenderjahr dann auch bei Physik und Chemie entsprechend nachgerüstet wird.
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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