Mudersbach (ots)
Am 07.02.2022, gegen 22.15 Uhr erhielt die hiesige Dienststelle die Mitteilung, dass sich im Bereich der Kölner Straße in Mudersbach OT Niederschelderhütte zwei Personen lautstark streiten; dabei soll eine Person bereits auf der Straße liegen. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte eine 30-Jährige und ihren 29-jährigen Lebensgefährten antreffen, die sich auf der Straße heftig stritten. Im Verlauf der körperlichen Auseinandersetzung war der 29-Jährige vor ein Fahrzeug gestürzt und von dem Pkw erfasst worden; der Fahrer setzte jedoch seine Fahrt in Richtung Siegen fort und flüchtete. Die 30-Jährige war vor einen weiteren fahrenden Pkw gesprungen und hatte das Fahrzeug mit Schlägen auf die Motorhaube beschädigt. Während der Auseinandersetzung liefen beide Beschuldigte immer wieder über die Straße, so dass mehrere Fahrzeuge ausweichen mussten. Der Streit konnte schließlich durch die einschreitenden Polizeibeamten beendet werden. Die 30-Jährige konnte sich jedoch nicht beruhigen und musste in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete sie Widerstand, indem sie zunächst Teile eines Grills in Richtung der Beamten warf. Sie konnte dann durch Zwangsmitteleinsatz festgenommen werden, dabei wehrte sie sich durch Tritte und beleidigte die eingesetzten Beamten. In dem Gesamtkomplex dauern die Ermittlungen an; es wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt.
Zeugen des Vorfalles werden gebeten sie beim Polizeibezirksdienst Mudersbach (02745-8130) oder der PI Betzdorf (02741-9260) zu melden. Insbesondere werden Hinweise zu dem Fahrzeug erbeten, dass nach dem Anfahren eines der Beschuldigten geflüchtet ist. (Quelle Polizei Betzdorf)
Westerwaldkreis/Rhein-Lahn-Kreis (ots)
Die heutigen sog. Montagsspaziergänge von Corona-Kritikern verliefen sowohl im Rhein-Lahn- als auch im Westerwaldkreis ohne besondere Zwischenfälle. Von den polizeilich begleiteten Versammlungen waren in Montabaur (ca. 100), Westerburg (50) und Bad Ems (45) die größten Teilnehmerzahlen zu verzeichnen.
Die übrigen Teilnehmerzahlen bewegten sich zwischen 7 und 35. Es fanden weitere Versammlungen in Rennerod, Selters, Wallmerod, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen statt. Zu Gegenprotesten fanden sich in Selters 15 sowie in Montabaur 5 Personen ein.
Bei den Versammlungsbehörden in Bad Ems und Montabaur gingen wiederholt für Montabaur und erstmals für Bad Ems ordnungsgemäße Anmeldungen ein. Hier konnten die Rahmenbedingungen in Kooperationsgesprächen zuvor erörtert und mit den Verantwortlichen abgestimmt werden. Bei allen anderen Versammlungen werden strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen der Durchführung von nicht angemeldeten Versammlungen eingeleitet. (Quelle Polizei Montabaur)
Wissen, Koblenzer Str. / Köttinger Weg (ots)
Am Sa., 05.02.2022, gegen 13:35 Uhr, befuhr ein 35-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw Skoda Octavia den abschüssigen Köttinger Weg und beabsichtigte nach links auf die bevorrechtigte Koblenzer Str. in Richtung Nisterbrück einzubiegen. Dabei beachtete er nicht die Vorfahrt einer 59-jährigen Fahrzeugführerin eines Pkw Suzuki Ignis, die für ihn von links kommend, die Koblenzer Str. aus Richtung Nisterbrück in Richtung Wissen-Innenstadt befuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Suzuki wurde nach der Kollision nach rechts abgewiesen und prallte noch gegen eine rechtsseitig stehende Werbetafel. Die 59-Jährige wurde leicht verletzt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 18.000 EUR (Quelle Polizei Wissen) 
Mainz (ots)
Innenminister Roger Lewentz hat eine Woche nach der grausamen Tat im Landkreis Kusel gemeinsam mit LKA-Präsident Johannes Kunz und Generalstaatsanwalt Dr. Jürgen Brauer die ersten Ergebnisse der Ermittlungsgruppe Hate Speech vorgestellt. Beim Landeskriminalamt wurde diese als unmittelbare Reaktion auf festgestellte Hasskommentierungen im Zusammenhang mit der Tat eingerichtet. Sie bearbeitet Fälle unter der Sachleitung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz.
"Seit 1. Februar wurden der Ermittlungsgruppe Hate Speech 399 Fälle von Hass und Hetze im Zusammenhang mit der schrecklichen Tat im Landkreis Kusel bekannt. 102 dieser Internetbeiträge sind nach jetzigem Stand strafrechtlich relevant. In 15 Fällen konnten bereits Verantwortliche ermittelt werden. Aus virtueller Wut wird reale Gewalt. Wo immer Worte wie Waffen gebraucht werden, wo sie der Verrohung den Nährboden bereiten und andere animieren sollen, Gewalttaten zu verüben, muss der Staat konsequent einschreiten", so Lewentz. Die Ermittlungsgruppe sei deshalb der richtige Schritt gewesen.
"Die von der Ermittlungsgruppe Hate Speech im Netz festgestellten Inhalte sind in Teilen ehrverletzend und schockierend. Auf der anderen Seite stehen jedoch viele User der sozialen Netzwerke, die diesen verbalen Entgleisungen eindeutig widersprochen haben", so die Eindrücke von LKA-Präsident Johannes Kunz.
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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