"Als in der Pastoral tätige Personen in Montabaur und Umgebung verfolgen wir, wie viele Gläubige in Deutschland und der Welt, die Veröffentlichungen zu den Missbrauchsfällen im Erzbistum München-Freising mit Entsetzen. Wie auch schon bei den letzten Veröffentlichungen anderer Bistümer wird wieder deutlich, dass in vielen Fällen auf höchster Ebene Entscheidungen getroffen wurden, die zuerst das Ansehen der Kirche schützen sollten. Die veröffentlichten Gutachten sowie die deutschlandweite Studie (MHG) zeigen, dass auf die Bedürfnisse der Opfer sexualisierter Gewalt nicht oder nur unzureichend Rücksicht genommen wurde.
Im Bistum Limburg wurden von einem Expertenrat verfasste Maßnahmen aus der MHG-Studie erarbeitet und sind derzeit in der Umsetzung, um Betroffene zu hören und Missbrauch zu verhindern.
Uns ist es ein existenzielles Anliegen, in der Pfarrei Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen und präventiv zu handeln.
Auf der Ebene unserer Pfarrei wurde in den letzten Jahren die Prävention vor sexualisierter Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit verstärkt und sie gehört mittlerweile selbstverständlich dazu.
Radio Westerwald ist mit dem goldfarbenen Wäller Herz „WestAhrWälder“ bedacht worden. Die Würdigung wird an Unternehmen und Einzelpersonen vergeben, die das Westerwälder Hilfs- und Nachbarschaftsnetzwerk Wäller Helfen unter anderem als langjährige Partner unterstützen. Übergeben wurde die Würdigung im Rahmen eines Besuchs von Vorstandsmitglied Björn Flick. Ein Gespräch mit ihm zur Arbeit von Wäller Helfen bei der Bewältigung der Flutkatastrophe im Ahrtal, den aktuellen Projekten und anstehenden Herausforderungen gibt es auch demnächst im Programm von Radio Westerwald.
Loses Altpapier und Kartonagen bereiten Probleme
Der Onlineversandhandel ist auf dem Vormarsch. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der bundesweite Umsatz im Bereich des sogenannten E-Commerce um mehr als 30 Milliarden Euro angestiegen. Nahezu immer sind mit dem Versand der Waren und Produkte ein hohes Maß an Verpackungsmaterial verbunden, welche nicht selten über den Müll entsorgt werden.
Gerade die damit verbundenen Kartonagen und das Altpapier stellen den Westerwaldkreis-AbfallwirtschaftsBetrieb (WAB), laut einer Pressemeldung vor eine große Herausforderung. Denn leider findet dieser Abfall nicht immer den Weg in die Mülltonne.
Der WAB kann die losen Altpapier- und Kartonagemengen, welche mittlerweile neben den Altpapiergefäßen zur Abfuhr bereitgestellt werden, nicht mehr in vollem Umfang bewältigen.
Seck (ots)
Seck. Am Dienstag, dem 25.01.2022, gegen 09:10 Uhr, wurde eine starke Straßenverschmutzung auf der L300, zwischen Waldmühlen und Seck gemeldet. Wie sich vor Ort herausstellte befuhr vermutlich ein LKW die L300 aus Waldmühlen kommend und geriet kurz vor der Ortslage Seck mit den rechten Rädern in die Bankette neben der Fahrbahn. Hierdurch wurde eine größere Menge Dreck auf die Fahrbahn geschleudert, sowie ein Leitpfosten beschädigt. Anschließend entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle. Die Fahrbahn musste durch die Straßenmeisterei Rennerod gesäubert werden. Zeugenhinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug nimmt die Polizei Westerburg entgegen. (Quelle Polizei Westerburg)
Buchfinkenland/Hübingen. Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Arten durch die Nacht, einige davon auch bei uns ganz im Süden des Westerwaldes, dem reizvollen Buchfinkenland. Sind diese bei uns lebenden Fledermäuse gefährlich, ist Fledermauskot eigentlich ätzend, machen die Tiere auf unserem Dachboden was kaputt, wenn sie dort „wohnen“? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei einer weiteren Fledermausexkursion (nach zuletzt 2024) am Freitag, 26.6.2026. Treff ist um 21.30 Uhr am Zirkuszelt im Familienferiendorf in Hübingen.
Weiterlesen ...Rund 1600 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausbildungsmesse auf dem Außengelände der BBS Montabaur
Der Himmel zeigte sich am Messetag nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Doch weder die rund 1600 Besucherinnen und Besucher, noch die rund 70 ausstellenden Unternehmen ließen sich von den grauen Wolken und gelegentlichen Regenschauern die Stimmung verderben. Auf der Open-Air-Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, die in diesem Jahr zum fünften Mal auf dem Außengelände der BBS Montabaur stattfand, drehte sich wieder alles um die berufliche Zukunft.
St. Vincenz Gesundheits-Verbund und St. Josefs‑Hospital Verbund:
„Wenn das System spart, zahlen die Menschen den Preis“
Katholische Krankenhäuser warnen vor konkreten Folgen des GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die Versorgung in der Region
Die kurzfristig verkündeten politischen Entscheidungen des Bundes haben unmittelbare Folgen vor Ort. Was im Gesetzestext abstrakt wirkt, trifft die Menschen vom Westerwald bis in den Rheingau direkt. Darauf machen der St. Vincenz Gesundheits-Verbund und der St. Josefs‑Hospital Verbund heute gemeinsam mit ihrem Spitzenverband, der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser (AKKH), aufmerksam. Beide Verbünde warnen davor, dass genau jene Strukturen unter Druck geraten, die die Versorgung tragen: stationäre Angebote, Notfallversorgung sowie die ambulanten Medizinischen Versorgungszentren, die eng mit den Kliniken verbunden sind.
Limburg (ots)
Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr
(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)
Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.
Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing)
Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor
Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.
In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.
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