Am Samstag betrat ein 59-Jähriger eine Gaststätte, schoss aus bisher nicht bekannten Gründen mehrmals mit einer Schreckschusswaffe und hantierte dabei noch mit einem Messer in der anderen Hand herum. Er wurde von 2 Gästen ins Gesicht und mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen und konnte vor Ort durch die Polizei vorläufig festgenommen werden. Er musste sich wegen einer Platzwunde in ärztliche Behandlung begeben und wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft anschließend entlassen. Die Schreckschusswaffe und das Messer wurden sichergestellt. Die zum Tatzeitpunkt anwesenden Gäste verließen direkt nach dem Vorfall die Gaststätte, konnten aber durch weitere Polizeikräfte in unmittelbarer Nähe festgestellt werden. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden gegen die Beteiligten eingeleitet. Zu den Hintergründen liegen zurzeit noch keine Erkenntnisse vor. (Quelle Polizei Limburg)
(wie) In Hadamar entdeckte die Polizei eine Hanfplantage in der Wohnung eines Verstorbenen. Zeugen riefen die Polizei am Dienstagmorgen, da sie den 43-jährigen Bewohner eines Hauses in der Borngasse leblos entdeckt hatte. Bei den Ermittlungen zu dem natürlichen Tod des Mannes endeckten die Ermittler eine Hanfplantage in einem Zimmer des Hauses. Zudem wurden verschiedene Utensilien gefunden, die auf ein Handeltreiben mit den gezüchteten Betäubungsmitteln hinweisen. Teilweise war die Plantage bereits abgeerntet, teils schon neue Pflanzen in der Zucht. Die Spuren und Betäubungsmittel wurden gesichert und die Plantage abgebaut. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle Polizei Limburg)
Vor dem Gericht in Koblenz müssen sich drei Männer im Alter zwischen 40 und 61 Jahren wegen Drogendelikten verantworten. Sie sollen in der Zeit von Oktober 2019 bis November 2019 unter anderem in Höhr-Grenzhausen als Mitglieder einer Bande mit Heroin und Kokain gedealt haben. Bei der Abwicklung ihrer Drogengeschäften waren sie zudem teils bewaffnet. Ferner sollen sie die Drogen nicht nur verkauft, sondern auch von Händlern besorgt und in die Region gebracht haben. Ein weiterer 47-jähriger Angeklagter wurde in dem Fall bereits freigesprochen. (Quelle Staatsanwaltschaft Koblenz)
Wallmerod (ots)
Wallmerod. Am Donnerstag, dem 27.01.2022, kurz nach 14:00 Uhr, ereignete sich in Wallmerod ein Verkehrsunfall bei welchem die beiden Fahrzeugführer schwer verletzt wurden. Der 84 Jahre alte Verursacher bog von der Zufahrtsstraße der Einkaufsmärkte Aldi und REWE nach links auf die B8 ab und missachtete hierbei die Vorfahrt eines 18 Jahre alten PKW-Fahrers, welcher die B8 von Wallmerod kommend in Richtung Hundsangen befuhr. Der Unfallverursacher musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Während den Bergungsmaßnahmen musste die B8 zwischenzeitlich voll gesperrt werden. (Quelle Polizei Hachenburg)
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)