(wie) In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in Limburg ein Mann zunächst mit Schlägen und Pfefferspray angegriffen und danach wegen seiner Herkunft rassistisch beleidigt. Eine Streife der Limburger Polizei wurde in der Sackgasse auf einen 26-Jährigen aufmerksam, der winkend auf den Streifenwagen zugelaufen kam. Er sagte den Beamten, dass er zuvor von fünf Männern angegriffen worden sei, die ihn geschlagen und dann noch mit Pfefferspray besprüht hätten. Die Polizisten riefen einen Rettungswagen und leisteten dem Mann Erste Hilfe. Während der Hilfemaßnahmen kam ein weiterer Mann auf die Streife zu und beleidigte den Verletzten aufs Übelste. Alle Beleidigungen hatten einen rassistischen Hintergrund und waren menschenverachtend. Bevor eine weitere Streife eintraf hatte der Täter sich bereits in Richtung Graupfortstraße entfernt, er konnte auch nicht mehr in der Nähe angetroffen werden. Der Mann wurde beschrieben als 175 cm groß und stämmig. Er trug sehr kurz geschorene Haare und hatte diverse Tätowierungen am Hals und im Gesicht. Unterhalb des rechten Auges war ein Symbol in Form eines Sturmgewehres tätowiert. Bekleidet war der Täter mit einer karierten, hellen Jacke und einer Jeans. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Rufnummer 06431/9140-0 um Hinweise zu den Tätern. (Quelle Polizei Limburg)
Wissen, L 278 (ots)
Am Mo., 14.02.2022, gegen 06:37 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw 1er BMW die L278 von Wissen kommend in Richtung Gebhardshain. In Höhe der sogenannten Spiegelkurve kam er infolge von Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Von der Schutzplanke wurde der BMW abgewiesen und rutschte dann quer über die Fahrbahn und überschlug sich auf dem linken Seitenstreifen. Der 31-Jährige erlitt hierbei leichte Verletzungen. Am Pkw entstand Totalschaden. (Quelle Polizei Wissen)
Vor dem Gericht in Koblenz muss sich ein Westerwälder verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, sich an Kindern vergangen zu haben. Der 28-jährige soll die Taten im Juli und August vergangenen Jahres begangen haben. Er hatte in Höhr-Grenzhausen in fünf Fällen sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen, so die Staatsanwaltschaft. Mit einem Urteil wird im April gerechnet. (Quelle Staatsanwaltschaft Koblenz)
Es gibt in Neuwied weiterhin Impfangebote mit und ohne Anmeldung
Deutschlandweit sinkt derzeit die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen. Das betrifft auch den Ständigen Impfstandort Heimathaus. Wurden Ende 2021 noch 1700 Personen pro Woche geimpft, waren es Ende Januar nur noch 600 und vergangene Woche sogar nur 350 Impfungen im Heimathaus. In Anbetracht der sehr geringen Terminbuchungen für die kommenden Wochen entschieden sich die Betreiber des Zentralen Impfstandortes nun dafür, nur noch bis Ende Februar im Heimathaus zu impfen. Der enorme logistische und personelle Aufwand sei nicht mehr angemessen, heißt es vonseiten des zuständigen Impfarztes Hans-Uwe Dockhorn. Bis einschließlich 26. Februar wird im Heimathaus noch geimpft, Termine sind buchbar unter www.neuwied.de/impfen.html. Während der Öffnungszeiten dienstags, donnerstags und freitags von 15 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr gibt es die Impfung auch ohne Anmeldung, es kann allerdings zu Wartezeiten kommen.
Wer sich erstmalig gegen das Coronavirus impfen lassen möchte oder eine Auffrischungsimpfung benötigt, hat trotz Schließung des Ständigen Impfstandortes Heimathaus weiterhin zahlreiche wohnortnahe Optionen mit und ohne vorherige Anmeldung. Neben den Haus- und Kinderärzten impfen mittlerweile einige Apotheken in Neuwied. Auch die Krankenhäuser bieten Impfsprechstunden an, die sich zum Teil explizit an Kinder und Jugendliche richten. „Wir werden weiterhin dezentrale Impfaktionen koordinieren“, versichert Bürgermeister Peter Jung und verweist auf die Website www.neuwied.de/impfen.html, auf der die aktuellen Angebote aufgeführt werden. Jeden Mittwoch gibt es von 16 bis 18 Uhr am Bootshaus an der Rheinbrücke Impfungen mit dem Präparat von Moderna, das für Personen über 30 Jahren empfohlen wird. Diesen Mittwoch, 16. Februar, kommt außerdem der Impfbus des Landes Rheinland-Pfalz nach Neuwied. Von 9 bis 17 Uhr wird er an der Bait-ur-Raheem Moschee, Matthias-Erzberger-Straße 18, stehen. Wer sich impfen lassen möchte, sollte Ausweis, Impfpass und Krankenversichertenkarte mitbringen. Um eventuelle Wartezeiten zu überbrücken, wird für die Verpflegung der Wartenden gesorgt sein, verspricht Mohammad Alam Sohal, Präsident der Ahmadiyya Muslim Jamaat Neuwied. (Quelle Kreis Neuwied)
Was sich am Samstag in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain wie ein großer Unwettereinsatz darstellte, war Teil des Landesübungstages 2026 für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz. Ein landesweites Rahmenszenario wurde dabei über die Kreis- und Verbandsgemeindeebene bis hin zu konkreten örtlichen Einsatzlagen heruntergebrochen und realitätsnah abgearbeitet.
Angenommen wurde eine großflächige Unwetterlage mit anhaltendem Starkregen, Sturm und steigenden Pegelständen. Für die Verbandsgemeinde entwickelte sich daraus eine Vielzahl paralleler Einsatzstellen, beispielsweise entlang der Sieg in Alsdorf, Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth.
Die EG Diez-Limburg zieht im dritten Vorbereitungsspiel bei den Schweinfurt Mighty Dogs den Kürzeren und unterliegt dem Bayernliga-Topteam vor 661 Zuschauern mit 3:8. Dennoch zeigt das Team vom Heckenweg gegen den klaren Meisterschaftsanwärter gerade in der zweiten Spielhälfte Moral.
Die Hausherren legten effizient los, indem Bernhards gleich das erste Powerplay in der 8. Minute zur Führung nutzte. Zwar bot sich den Rockets in eigener Überzahl direkt die Riesenchance auf die Antwort, doch Konsta Jaakola scheiterte am Pfosten. Stattdessen unterstrich der Favorit durch Cermaks Treffer zum 2:0 (10.) weiter seine offensive Qualität. Die EGDL hielt insgesamt ordentlich dagegen, kassierte jedoch bittere zwei Sekunden vor der ersten Sirene das 3:0 durch Dana (20.). Folglich ging es mit einem Rückstand in die Kabine, der dem Spielverlauf nach eigentlich um ein Tor zu hoch ausfiel.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
Weiterlesen ...Hasselbach (ots)
In der Zeit von Freitag, 25.09.2026, 12.00 Uhr, bis Montag, 28.09.2026, 07.00 Uhr, kam es in Hasselbach, Mehrbachtalstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Dieser war auf einer Baustelle abgestellt. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)