Mainz (ots)
Alle Jahre wieder rufen in den Wochen vor Weihnachten Organisationen per Post, in der Fußgängerzone oder auf Social-Media-Kanälen zu Spenden auf. Mit emotionalen Bildern und mitleidserregenden Geschichten appellieren sie an das Mitgefühl und die Solidarität der Menschen. Doch nicht alle, die sich als wohltätige Spendensammler ausgeben, tun dies für eine seriöse Sache. Kriminelle täuschen falsche Tatsachen vor, um die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung auszunutzen und Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben Tipps, wie man wahre Wohltäter von dubiosen Sammlern unterscheiden kann.
- Informationen über die Organisation einholen:
Es ist immer ratsam, sich vor einer Spende über die jeweilige Organisation eingehend zu informieren. Seriöse Organisationen veröffentlichen jährlich einen Geschäftsbericht. Darin wird erläutert, wofür das gespendete Geld oder die Mitgliedsbeiträge tatsächlich ausgegeben werden. Dort sollte klar angegeben sein, wie viel Geld in die Verwaltung und in die Werbung fließt und wie viel tatsächlich dem guten Zweck zukommt.
Ransbach-Baumbach (ots)
Am Dienstag, den 07.12.21 wurde bei einer Firma in Ransbach-Baumbach am Nachmittag, Reinigungsarbeiten an den dortigen Regenrinnen durchgeführt. Die Arbeiten wurden mit einer Hebebühne ausgeführt. Beim Zurückfahren der Bühne, fuhr die obere Plattform unter einer Hochspannungsleitung durch. Der Abstand zur Plattform war sehr gering. Es bildete sich ein Lichtbogen, mit dem der im Korb befindliche Arbeiter in Kontakt kam. Als die Plattform zu Boden gebracht war, wurde der verletzte Arbeiter sofort reanimiert. Der Arbeiter wurde durch die Überspannung lebensbedrohlich verletzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Wie zwischenzeitlich bekannt wurde, befindet sich der Mann außer Lebensgefahr. Er wird im Krankenhaus weiter versorgt. (Quelle Polizei Montabaur)
Am gestrigen Montag, dem 6.12.2021, ist es zu einer Störung in der Abwasserentsorgung der Verbandsgemeindewerke Montabaur gekommen: Im Gelbachtal zwischen Wirzenborn und Bladernheim befindet sich ein Regenüberlaufbecken mit einer Pumpstation, die das im Becken gesammelte Abwasser zur Kläranlage Montabaur befördert. Dort arbeiten normalerweise zwei Pumpen, die sich gegenseitig ergänzen. Eine davon ist derzeit in einer Werkstatt zur Reparatur, die andere ist neu und sollte eigentlich in der Zwischenzeit das Pumpen allein erledigen. Eine übliche Vorgehensweise bei Wartungs- und Reparaturarbeiten. Am Montagmorgen ist aus bisher ungeklärten Gründen die neue Pumpe auch ausgefallen. Das Team vom Bauhof Abwasser war umgehend vor Ort, suchte nach der Ursache und versuchte in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma den Schaden zu beheben. Leider ohne Erfolg. Schließlich musste die Pumpe ausgebaut und ebenfalls zur Werkstatt gebracht werden. Die Werkleitung hat die Aufsichtsbehörden informiert und einen Lkw-Pendelverkehr eingerichtet: Im Umlaufverfahren sind zwei Spezialfahrzeuge unterwegs, die das Abwasser aus dem Sammelbecken bei Wirzenborn abpumpen und zur Kläranlage nach Montabaur bringen; eine Pause gibt es nur in der Nacht, wenn wenig Abwasser anfällt. In der Zwischenzeit arbeitet die Werkleitung mit Hochdruck daran, eine passende Ersatzpumpe zu organisieren. Bis dahin wird der Lkw-Pendelverkehr aufrechterhalten. Im Regenüberlaufbecken wird das Abwasser aus den Ortsgemeinden Heiligenroth, Boden, Ruppach-Goldhausen und Großholbach gesammelt, mechanisch vorgereinigt und dann zur Kläranlage Montabaur am Eingang des Gelbachtals weitergeleitet.
Im Regenüberlaufbecken im Gelbachtal ist eine Pumpe ausgefallen. Lkws saugen das gesammelte Schmutzwasser ab und bringen es zur Kläranlage Montabaur. (Quelle / Bild: VG Montabaur)
In der Pandemie-Bekämpfung weiterhin entschlossen handeln und flexibel reagieren
Wir tun in Rheinland-Pfalz alles dafür, um die vierte Welle zu brechen und einen Kollaps unseres Gesundheitssystems zu verhindern. Die Situation ist nicht so dramatisch wie in den besonders betroffenen Bundesländern, aber auch wir sehen regional unterschiedlich hohe Infektionszahlen und eine hohe Belastung in unseren Krankenhäusern. Deshalb hat die Landesregierung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zuletzt deutlich verschärft und damit alle Möglichkeiten ergriffen, die das Infektionsschutzgesetz hergibt. Wir müssen weitsichtig handeln und Vorsorge treffen für den Fall, dass aufgrund der sehr dynamischen Lage noch weiterreichende Entscheidungen notwendig werden. Dazu bedarf es nach der aktuellen Rechtslage eines Landtagsbeschlusses, für den ich um Zustimmung bitte“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Sondersitzung im Landtag.
Damit könne die Landesregierung auch weiterhin entschlossen handeln und flexibel reagieren. Das betreffe etwa die Schließung von Clubs und Diskotheken, die bereits in der nächsten Verordnung umgesetzt werden solle, oder mögliche weitere Beschränkungen bei Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen.
In Rheinland-Pfalz gelte seit dem letzten Samstag fast flächendeckend 2G in Innenräumen und 2G Plus überall dort, wo keine Maske getragen werden könne. „Wir wissen, dass das beispielsweise unsere Gastronomie hart trifft und erleichtern daher die praktische Umsetzung durch die Ermöglichung von Selbsttests unter Aufsicht und die Ausnahme von geboosterten Menschen von der Testpflicht. Die Lage ist ernst, weitere Ausnahmen soll es deshalb nicht geben“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Kontaktreduzierungen bezeichnete sie als wirksames Mittel, um das Infektionsgeschehen zu bremsen. In einer offenen und freien Gesellschaft könnten sie jedoch niemals ein Dauerzustand sein. Im Gegensatz zum letzten Corona-Winter habe sich die Situation im Dezember 2021 entscheidend verändert, da es einen wirksamen Impfstoff gebe. „Ich bin sehr froh darüber, dass 79 Prozent der volljährigen Bürger und Bürgerinnen in Rheinland-Pfalz bereits vollständig geimpft sind. Entscheidend für die Überwindung der Pandemie wird sein, dass wir diese Zahl noch deutlich steigern“, so die Ministerpräsidentin.
Die Landesregierung setze alles daran, die Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen weiter zu beschleunigen. Bei einem Runden Tisch Impfen habe sie gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der niedergelassenen Haus- und Fachärzte, der Apotheker und Apothekerinnen, des Deutschen Roten Kreuzes und der kommunalen Familie eine Impfoffensive vereinbart. „Wir wollen eine Million zusätzliche Impfungen bis zum Jahresende schaffen. Neben den niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen stehen uns neun Impfzentren, 12 Impfbusse, 21 Krankenhäuser und zahlreiche kommunale Impfstellen zur Verfügung – und ständig kommen weitere hinzu. Bald sollen auch Apotheker und Apothekerinnen, Zahnärzte und Pflegefachkräfte ins Impfen einsteigen können“, so die Ministerpräsidentin. Sie dankte den vielen tausenden Menschen in Rheinland-Pfalz, die für das Impfen täglich arbeiteten und im niedergelassenen Bereich die Corona-Erkrankten betreuten. Was sie seit Beginn der Pandemie leisteten, sei überragend.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Ich bin überzeugt davon, dass wir mit den beschlossenen Kontaktbeschränkungen und mit einem hohen Impftempo auch diese schwierige Phase der Pandemie gemeinsam überwinden.“ (Quelle Staatskanzlei Mainz)
Kreis Altenkirchen. In Zeiten der allgegenwärtigen Bürokratie-Kritik ist es durchaus ein positives Signal, wenn die Praxis einmal das Formale überholt. So geschehen bei einem wichtigen Teil des Katastrophenschutzes im Landkreis Altenkirchen: Nach einem Beschluss des Kreistags im Februar 2022 und gleichgelagerten Entscheidungen in den Verbandsgemeinderäten war im Folgejahr mit dem Aufbau eines modernen und leistungsfähigen Sirenennetzes im Kreis begonnen worden. Jetzt wurde nachträglich seitens des Kreises von Landrat Dr. Peter Enders mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden eine offizielle Vereinbarung unterschrieben, handelt es sich doch auch hinsichtlich der Kosten um ein Gemeinschaftsprojekt der kommunalen Familie.
Weiterlesen ...Meudt (ots)
Im Zeitraum von Sonntag, den 31.05.2026, gegen 22:00 Uhr, bis Montag, den 01.06.2026, 06:17 Uhr, kam es zu Sachbeschädigungen an mehreren Bushaltestellen der Gemeinde Meudt. Bislang unbekannte Täter zerstörten an insgesamt drei Bushaltestellen die vorhandenen Glaselemente. Die Taten ereigneten sich in der Westerwaldstraße (Ortsteil Dahlen), in der Kirchstraße, sowie in der Meisenstraße (Ortsteil Eisen). Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)
Halbseitige Sperrung ab 8.Juni – keine Einfahrt in Tiefgarage
Im Steinweg in Montabaur wird die Wasserleitung erneuert. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Bioladen und der Sparda-Bank sowie vor der Apotheke. Die Arbeiten beginnen am Montag, dem 8. Juni 2026, und werden etwa zwei Wochen dauern. In den letzten Jahren kam es wiederholt zu Störungen in dem Bereich, sodass die Erneuerung der Leitung und der dazugehörigen Hausanschlüsse dringend nötig ist. Die Maßnahme wird von den Verbandsgemeindewerken, Bereich Wasserversorgung, durchgeführt.
Weiterlesen ...Altenkirchen (ots)
Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde der Transporter eines Handwerkunternehmens am Montag, dem 01.06.2026 gegen 04:00 Uhr in der Frankfurter Straße kontrolliert. Der 32 Jahre alte Handwerker gab zunächst an, seinen Führerschein zu Hause vergessen zuhaben. Im Zuge der weiteren Überprüfungen konnte der Nachweis erbracht werden, dass der Fahrer die, für das Fahrzeug erforderliche Fahrerlaubnis nicht vorweisen konnte. Ursprünglich war der 32-Jährige im Besitz einer ausländischen Fahrerlaubnis, die ihn zum Führen des Transporters berechtigt hatte. Diese wurde ihm jedoch bereits vor mehreren Jahren gerichtlich entzogen. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. (Polizei Altenkirchen)
Neue Technik, Action und Familienprogramm:
Selters. Am Sonntag, den 14. Juni, öffnet die Stützpunktfeuerwehr Selters ab 11 Uhr ihre Türen im Geisenborn. Für alle, die einmal einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr werfen möchten, bietet sich an diesem Tag eine gute Gelegenheit. Gleichzeitig gibt es in diesem Jahr mehrere besondere Anlässe zur Freude: die Indienststellung eines neuen Tanklöschfahrzeugs vom Typ TLF 4000, eines neuen Wechselladerfahrzeugs sowie der neuen Feuerwehreinsatzzentrale.
Die Lage ist ernst...aber es gibt immer mehr berechtigte Hoffnung!
STIFTUNG FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN HOFFT AUF RETTUNG
Hübingen/WW. Das Licht am Ende des Tunnels im Buchfinkenland wird größer und die Hoffnung wächst, dass es für das wegen steigender Kosten und eines Investitionsstaus unverschuldet in Existenznot geratene Familienferiendorf (FFD) Hübingen eine Rettung gibt!
Grund dafür: immer mehr Menschen und Organisationen in der Region sind solidarisch, es gehen immer mehr kleine, größere und ganz große Spenden (darunter sogar eine sechsstellige!) ein, die für eine erfolgreiche Fortsetzung des Betriebes notwendig sind. Wenn jetzt noch weitere Unternehmen, Privatleute, Vereine, Einrichtungen und Organisationen ihre Solidarität zeigen und einen kleineren oder größeren Beitrag überweisen, kann aus dem noch spärlichen Licht bald ein richtiges und weithin strahlendes Flutlicht werden!