Kreisweit arbeiten zahlreiche Ehrenamtler an der Produktion von Mund-Nasen-Masken für Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen
Altenkirchen/Kreisgebiet. Kurz nach der Bekanntgabe des so genannten Lockdowns aufgrund der Coronavirus-Pandemie rief die Kreisverwaltung Altenkirchen zum Nähen von provisorischen Mund-Nasen-Masken – so genannte Alltags-Masken – auf. Und zahlreiche Frauen und Männer machten sich ans Werk. Mit unermüdlichem Fleiß wurden Nähmaschinen ausgepackt, Vorlagen angefertigt und bestehende Nähanleitungen verbessert und optimiert. Ein scheinbar unerlässlicher Strom an Telefonaten und E-Mail-Angeboten folgte und ebbte auch Tage nach der Veröffentlichung des Aufrufes nicht ab. „Ich bin so stolz auf unsere ehrenamtlichen Unterstützer“, so Andrea Rohrbach, Ehrenamtskoordinatorin der Kreisverwaltung, „mit Hilfe der ehrenamtlichen Hilfe konnten bereits mehr als 2.500 Masken genäht werden, die unseren Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen zu Gute kommen können. Hierfür sind wir sehr dankbar.Bildzeile:
Kreisweit arbeiten zahlreiche Ehrenamtliche an der Produktion von Mund-Nasen-Masken für Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen. (Quelle Fotos/Collage: Kreisverwaltung/privat)
Für den 11.05.2020 war bei der Versammlungsbehörde eine Versammlung unter dem Motto "Demonstration gegen die aktuelle Politik im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie" angemeldet. Die Versammlung fand in der Zeit von 19:00 - 20:30 Uhr statt. Sie startete mit einer Rede auf dem Marktplatz in Bad Marienberg. Anschließend erfolgte ein Aufzug über die Bismarckstraße, Karlstraße, Gartenstraße, Langenbacher Straße und endete dann wieder auf dem Marktplatz. An der Versammlung nahmen im engeren Versammlungsraum 60 Personen teil. Im erweiterten Bereich um den Veranstaltungsort konnten weitere 140 Personen festgestellt werden. Zu Störungen kam es nicht. Die Aufzugsstrecke musste für die Dauer des Aufzuges kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen kam es nicht. (Quelle Polizei Bad Marienberg)
Seit dem 28. April 2020 gelten die neuen Gesetzesänderungen der Straßenverkehrsordnung (StVO). Die umfangreichen Ergänzungen verbessern insbesondere für Radfahrer/innen, aber auch für Fußgänger die Sicherheit auf unseren Straßen.
Die aktualisierte StVO sieht neue Regelungen vor, die sich auf überhöhte Geschwindigkeit und mangelnde Sicherheitsabstände beziehen, denn rund 40 Prozent der Verkehrsunfälle sind im Jahr 2019 auf diese Unfallursachen zurückzuführen. Die Polizei Rheinland-Pfalz empfiehlt, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und die Geschwindigkeit den Fahrbahn- und Sichtverhältnissen anzupassen, um das Unfallrisiko zu reduzieren. Aber nicht nur eine angepasste Geschwindigkeit, auch ein ausreichender Sicherheitsabstand zum Vordermann ist wichtig, um im Notfall das eigene Fahrzeug rechtzeitig stoppen zu können.
Die neuen Änderungen in der StVO im Überblick:
Im Bereich der Gemarkung Girod, auf einem Waldweg parallel zur K154 zwischen der L317 und der L318, in unmittelbarer Nähe zum Steinbruch der Firma Bach und der BAB 3, wurden um den 02. Mai circa 40 große sowie mehrere kleinere vermutlich asbesthaltige Welleternitplatten, mehrere Glasfaserplatten, zwei gelbe Türen sowie zwei große Abdeckplanen illegal abgelagert. Das ist bereits der dritte Vorfall dieser Art innerhalb eines halben Jahres. Ein Verursacher konnte bisher noch nicht ermittelt werden, sodass die Entsorgungskosten wohl von der Allgemeinheit zu tragen sind. Die Kreisverwaltung bittet um Mithilfe bei der Aufklärung. Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, nehmen das Umweltreferat, Stefan Eckelt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) sowie Marco Metternich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) unter der Tel-Nr. 02602 124-372 oder -568 entgegen.
Quelle / Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung
GEMEINSAM IM WESTERWALD „JA zum Alter“ SAGEN
WW. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft das Netzwerk „Senioren-Rat Westerwald“ (SRW) dazu auf, aktiv zu werden und das Thema Älterwerden im Westerwaldkreis stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ beteiligt sich das Senioren-Netzwerk mit bundesweit vielen Organisationen, Kommunen, Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen an der Initiative der Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Ziel ist es, eine positive Haltung gegenüber dem Alter zu fördern. Vor Ort bedeutet dies: die vom Wäller Kreistag beschlossene fortschrittliche „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) nun kraftvoll umzusetzen!
Weiterlesen ...Drei neue Angebote runden das Programm ab
Drei zusätzliche Erlebnisse im Herbstferienprogramm der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises sorgen für jede Menge Abwechslung und gute Laune. Gemeinsam mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen und dem Jugendzentrum Hachenburg hat das Team ein vielseitiges Angebot auf die Beine gestellt: Es reicht vom actionreichen Toben im Flippolino über spannende Einblicke in die faszinierende Welt des Waldes in Oberhausen bis hin zu einem zweitägigen Kulturtrip nach Essen mit Varietébesuch.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ist seit dem 8. September 2026 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestages.
Er übernimmt die Aufgabe von seinem rheinland-pfälzischen Fraktionskollegen Johannes Steiniger, der als Parlamentarischer Staatssekretär in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gewechselt ist.
Ab dem 5. Oktober 2026 werden im Verlauf der B 413 bei Dierdorf auf einer Länge von insgesamt ca. 1,7 km schadhafte Fahrbahnbereiche instandgesetzt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der betrieblichen Unterhaltung und dienen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.
Für die Arbeiten ist aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit eine Vollsperrung erforderlich. Dabei wird der Kreisverkehr am Knotenpunkt lediglich im Bereich der Zufahrt zur B 413 gesperrt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet bleibt während der gesamten Bauzeit befahrbar.
Mehr als 15 Jahre arbeiten die deutsch-äthiopische
Sängerin Menna Mulugeta und der Multi-Instrumentalist
und Harfenist Gernot Blume bereits zusammen. Am
nächsten“krummen Dienstag“, dem 29. September sind
sie wieder im Gewölbekeller zu hören und zu sehen. Der
erste Auftritt im Juni des vergangenen Jahres war
ausverkauft und das Planungsteam von KULTUR im
KELLER hat eine Wiederholung versprochen. Das Duo
"Menna & The Harp" bietet ein außergewöhnliches
Format, in dem die beiden Musiker ihre fein aufeinander
abgestimmte Kreativität zum Klingen bringen. Ihr
Repertoire reicht von Soul-Klassikern und Jazz-Standards
über äthiopische und eigene Songs bis hin zu aktuellen
Pop-Songs. Beginn ist 19:30 Uhr im historischen
Gewölbe am Walpadyn-Turm in Montabaur. Einlass ist
ab 18:30 und bietet die Möglichkeit einen erlesenen
Schluck der angebotenen Weine zu genießen. Der
Eingang ist Ecke Kolpingstraße / Hospitalstraße zu
finden. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen oder
direkt über Ticket Regional, www.ticket-
regional.de/kultur-im-keller und natürlich an der
Abendkasse zum Preis von 15 €. Die helle Tiefgarage
Süd und der Parkplatz „Kalbswiese“ stehen allen
Besuchern ab 17:00 Uhr kostenfrei zur Verfügung. (Kultur im Keller)
Westerwälder Verein erhält BIG BANG INNOVATION Award 2026 und erneut den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte
Westerwald/Berlin. Gleich zwei bundesweite Auszeichnungen für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement gehen in diesem Jahr in den Westerwald: Wäller Helfen e. V. wird in Berlin sowohl mit dem BIG BANG INNOVATION Award 2026 als auch – bereits zum zweiten Mal in Folge – mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 ausgezeichnet.
Aus 430 Einsendungen hat es Wäller Helfen unter die 46 Gewinner geschafft. Die Preisverleihungen fanden im Rahmen des BIG BANG KI Festivals am 16. und 17. September in Berlin statt. Für den 2020 gegründeten Verein ist die doppelte Auszeichnung eine besondere Bestätigung für einen Weg, bei dem klassische Nachbarschaftshilfe längst mit neuen Konzepten für Jugendengagement, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft verbunden wird.
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