Im Fall des am 19.08.2026 durch Messerstiche zu Tode gekommenen Ehepaars in Bad Neuenahr-Ahrweiler ließ sich infolge der weiteren Ermittlungen der gegen den 26-jährigen Sohn zunächst bestehende dringende Tatverdacht nicht aufrechterhalten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Haftbefehl aufgehoben und der Beschuldigte aus der Untersuchungshaft entlassen.
Nach der Auswertung der in der Wohnung vorgefundenen schriftlichen Aufzeichnungen, den Erkenntnissen aus der rechtsmedizinischen Begutachtung der Leichen und einer Blutspurenmusteranalyse sowie aufgrund einer Gesamtbeurteilung aller Tatortspuren und einer Tatrekonstruktion ist vielmehr von einem sog. „erweiterten Suizid“ des verstorbenen Vaters auszugehen.
Betzdorf (ots)
Am Samstag, den 19.09.2026, wurden in den Nachmittags- bis in die Abendstunden mehrere geparkte Fahrzeuge an der Zufahrt zur Grillhütte in Betzdorf-Bruche beschädigt. Bislang unbekannte Täter zerkratzten vermutlich mittels eines Gegenstandes den Lack der dort abgestellten Pkw. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurden bislang sechs Fahrzeuge beschädigt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Im genannten Zeitraum fanden sowohl in der Grillhütte als auch in dem nahegelegenen Tennisheim Veranstaltungen statt.
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Montabaur: Sprinter prallt auf der B49 gegen Baum
Westerwaldkreis: Abschussgenehmigung für Wolf vorerst gestoppt
Montabaur: Neues Verbandsgemeindehaus steht vor dem Einzug
Auf der B49 bei Montabaur ist ein Sprinter von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer kam von der Straße ab. Dabei überfuhr das Fahrzeug zunächst eine Leitplanke und landete anschließend in einer Böschung. Der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach eigenen Angaben war er während der Fahrt eingeschlafen. Für die Bergung des Fahrzeugs waren ein Abschleppdienst und zwei Kräne im Einsatz. Dadurch kam es an der Unfallstelle rund zwei Stunden lang zu Verkehrsbehinderungen.
Die Abschussgenehmigung für den schadenstiftenden Wolf GW2478m ist vorerst gestoppt. Das Verwaltungsgericht Koblenz hat die Allgemeinverfügung des Westerwaldkreises zunächst mit einer Zwischenentscheidung ausgesetzt. Dem Wolf werden zwischen April und August mindestens 19 Übergriffe mit 75 getöteten oder verletzten Schafen und Ziegen zugerechnet. Der Kreis hatte deshalb die Jagd auf das Tier in betroffenen Revieren erlaubt. Zuvor waren unter anderem höhere Zäune, Vergrämung und Herdenschutzhunde als weitere Schutzmaßnahmen geprüft worden. Das Gericht will in den nächsten Tagen über den Sofortvollzug entscheiden. Abhängig davon will der Westerwaldkreis über weitere Maßnahmen und mögliche rechtliche Schritte beraten.
Das neue Verbandsgemeindehaus in Montabaur ist fertiggestellt und soll im November seinen Betrieb aufnehmen. Bürgermeister Richter-Hopprich hat bei einer Feierstunde den symbolischen Schlüssel für das Gebäude übernommen. Bis zum Einzug stehen noch Restarbeiten, die Installation der IT und der Einbau der neuen Schließanlage an. Die Verwaltung bleibt für den Umzug am 13. und 16. November geschlossen und nimmt am 17. November den Betrieb auf. Das Gebäude bietet rund 6.000 Quadratmeter Nutzfläche und Arbeitsplätze für mehr als 200 Mitarbeiter. Die ursprünglich geplanten Baukosten werden nach Angaben der Verbandsgemeinde voraussichtlich um 15 bis 20 Prozent überschritten. Im Oktober sind außerdem öffentliche Führungen durch das neue Haus geplant.
Ziel: Schutz von Weidetieren und Betrieben vor weiteren Angriffen
Mit der Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz können die zuständigen Behörden nun unter bestimmten Voraussetzungen die Entnahme eines problematischen Tieres anordnen. Seit Monaten verursacht der Wolfsrüde GW2478m schon mit seinem Greifensteiner Rudel auch im Westerwaldkreis große Schäden. Von April bis August konnten ihm in seinem landkreisübergreifenden Revier anhand von DNA-Proben mindestens 19 Übergriffe mit 75 getöteten oder verletzten Schafen und Ziegen zugeordnet werden. Damit stellt er nicht nur eine akute Bedrohung für Weidetiere, sondern aufgrund des hohen wirtschaftlichen Schadens auch für die schaf- und ziegenhaltenden Betriebe im oberen Westerwald dar. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege und zum Erhalt artenreicher Offenlandflächen.
Kirchen (Sieg) (ots)
Am Samstag, 03.10.2026, befuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Kraftrad der Marke Honda die K 101 aus Richtung Herdorf kommend in Fahrtrichtung Kirchen.
Im Verlauf einer Rechtskurve kam der 20-Jährige mit seinem Kraftrad von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Schutzplanke. Hierbei zog er sich unter anderem eine Beinfraktur zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der 20-Jährige nicht im Besitz der für das Kraftrad erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Gegen den 20-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. (Polizei Betzdorf)
Herdorf (ots)
Am Freitag, 02.10.2026 befuhr eine 64-jährige Fahrerin eines VW gegen 10:15 Uhr die Hauptstraße in Fahrtrichtung Sassenroth. Während der Fahrt erlitt die Fahrzeugführerin nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall und kam infolgedessen nach links von der Fahrbahn ab.
Hierbei kollidierte der VW mit einem ordnungsgemäß am linken Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieser auf einen dahinter abgestellten Pkw geschoben. Dieser wiederum wurde auf ein weiteres, dahinter abgestelltes Fahrzeug geschoben.
An allen vier beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 64-jährige Fahrzeugführerin wurde aufgrund des medizinischen Notfalls ärztlich versorgt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Polizei Betzdorf)
Im Einsatz für intakte Ökosysteme, Wasserrückhalt und Artenvielfalt
Biotoppflege, Jungwaldpflege, Waldrandgestaltung und Pflanzung: Diese Arbeiten haben die fast 20 Bergwaldprojekt-Freiwilligen aus ganz Deutschland vom 27. September bis 3. Oktober 2026 in Hachenburg u. a. durchgeführt. Ziele des Einsatzes waren, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Die Projektwoche wurde von der Westerwald Bank eG mit 13.500 Euro gefördert.
Die niederländische Firma Herman Kuijper BV ruft die “Cokoc Fruchtgummis Spiegeleier” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.10.2027 aus dem Handel zurück. Bei dem Produkt kann sich schon vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums Schimmel bilden, es ist daher nicht für den Verzehr geeignet. Vertrieben wurden die Fruchtgummis über Filialen des Discounters “Action”.
Die Firma “Tema Fine Foods” ruft die Sesampaste (Tahina) der Marke “Chtoura Garden” aus dem Handel zurück, weil sie Salmonellen enthalten kann. Vom Verzehr wird abgeraten. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10-2027. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. (LUA)
Steinebach (ots)
Am Samstagabend, 03.10.2026, kam es gegen 19:36 Uhr auf der K 122 zwischen Malberg und Steinebach zu einem schweren Verkehrsunfall unter zwei Pedelec-Fahrern, bei dem eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 50-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 49-jährigen Ehefrau die K 122 aus Richtung Malberg kommend in Fahrtrichtung Steinebach. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau zu Sturz. Die 49-Jährige erlitt durch den Sturz schwere Kopfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Spurensicherung wurde die K 122 bis ca. 22:30 Uhr voll gesperrt. (Polizei Betzdorf)
36. KLEINKUNSTFESTIVAL „FOLK & FOOLS“
Großes Finale am 14.11.2026 in Montabaur
Montabaur / WW. Mit dem 36. Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ verabschiedet sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor nach fast 40 Jahren endgültig von der Wäller Kulturbühne – für immer! Es war leider kein Nachwuchs zu finden, der die 5 in der Region bekannten Formate wie „Musik in alten Dorfkirchen“ oder die “Westerwälder Kabarettnacht“ auf dem bekannt hohen Niveau weiterführen wollte oder konnte. Doch am Samstag, 14.11.2026 lassen es die ehrenamtlichen Kulturschaffenden der Bühne nochmal richtig krachen: mit der letzten Ausgabe des wohl traditionsreichsten Kleinkunstfestivals in Rheinland-Pfalz. Die Gastgeber hoffen beim FINALE ab 19.00 Uhr auf eine bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle in Montabaur. Einlass ist ab 18.30 Uhr.