Kircheib (ots)
Am Freitag, den 04.09.2026 gegen 19 Uhr, gingen bei der Rettungsleitstelle in Montabaur mehrere Notrufe ein, dass auf der B8 zwischen Rettersen und Kircheib sich eine Person torkelnd auf der Fahrbahn befinden soll. Weiter habe die Person Steine gegen mehrere PKW geworfen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte eine Person, auf welche die mitgeteilte Beschreibung passt, in Kircheib durch Beamte der Polizei aus Siegburg und Altenkirchen angetroffen werden.
Da die Person sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmenzustand befand, wurde sie in Gewahrsam genommen. Ebenso wurde gegen die Person ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutprobe entnommen.
Zeugen die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Altenkirchen zu melden. (Polizei Altenkirchen)
Bad Marienberg (ots)
Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Ermittlungen zum Raub vom 13.06.2026 in Bad Marienberg konnte der Tatverdacht auf drei jugendliche Täter und eine erwachsene Frau eingegrenzt werden. Am 25.08.2026 wurden auf richterliche Anordnung Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Hierbei wurden Beweismittel und die persönlichen Mobiltelefone sichergestellt. Aufgrund der hierdurch gewonnen Erkenntnisse konnte der Tatverdacht gegen die vier Beschuldigten weiter verdichtet werden. Hinsichtlich des jeweiligen Tatbeitrags sind jedoch weitere Ermittlungen erforderlich. Hinweise auf bislang unbekannt gebliebene Täter liegen nicht vor.
Aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen kann sicher abgeleitet werden, dass es sich um eine Einzeltat handelt. Hinweise auf bandenmäßige Strukturen liegen nicht vor. (Polizei Hachenburg)
Der Vorsitzende und Geschäftsführer von Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Auslöser war ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz. Nach rund einem halben Jahr liegt Flick nun eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien und das Anliegen wegen Nichtigkeit eingestellt wurde.
Gespräch mit Björn Flick Teil 01:
Gespräch mit Björn Flick Teil 02:
Gespräch mit Björn Flick Teil 03:
Gespräch mit Björn Flick Teil 04:
Gespräch mit Björn Flick Teil 05:
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Dürrholz: Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Jagdunfall
Montabaur: Vorwürfe gegen Wäller-Helfen-Chef laut eigener Darstellung unbegründet
Heuzert: Streit um gesperrte Brücke wird vor Gericht geklärt
Bei einem Jagdunfall nahe Dürrholz ist ein 50 Jahre alter Jäger tödlich verletzt worden. Der Mann wurde auf einem rund 3 Meter hohen Hochsitz von einem Schuss getroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 58-jähriger Jagdpächter aus dem Kreis Neuwied den Schuss aus einem Maisfeld abgegeben haben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt deshalb wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Eine Wärmebildkamera soll vorhanden gewesen sein, ob sie bei der Schussabgabe eingesetzt wurde, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Unfalls dauern an.
Der Vorsitzende und Geschäftsführer von Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Auslöser war ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz. Nach rund einem halben Jahr liegt Flick nach eigenen Angaben nun eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien. Ein Gespräch mit Björn Flick dazu ist auch in der Radio Westerwald HörBar über die Webseite abrufbar.
Eine Brücke über den Mühlengraben, die den Ort mit dem Gemeindewald verbindet, bleibt vorerst gesperrt. Ein Anlieger beansprucht das Bauwerk nach Angaben der Ortsgemeinde als sein Privateigentum und verhindert damit die Nutzung durch Fußgänger, Radfahrer und Waldarbeiter. Die Gemeinde und der Anwohner konnten sich bei einem ersten Termin vor dem Landgericht nicht auf eine Vereinbarung zur Klärung der Grundstücksgrenze einigen. Damit konnte der Streit zunächst nicht außergerichtlich gelöst werden. Nun muss das Gericht über die Eigentumsverhältnisse und die weitere Nutzung der Brücke entscheiden.
Westerwälder Verein erhält BIG BANG INNOVATION Award 2026 und erneut den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte
Westerwald/Berlin. Gleich zwei bundesweite Auszeichnungen für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement gehen in diesem Jahr in den Westerwald: Wäller Helfen e. V. wird in Berlin sowohl mit dem BIG BANG INNOVATION Award 2026 als auch – bereits zum zweiten Mal in Folge – mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 ausgezeichnet.
Aus 430 Einsendungen hat es Wäller Helfen unter die 46 Gewinner geschafft. Die Preisverleihungen fanden im Rahmen des BIG BANG KI Festivals am 16. und 17. September in Berlin statt. Für den 2020 gegründeten Verein ist die doppelte Auszeichnung eine besondere Bestätigung für einen Weg, bei dem klassische Nachbarschaftshilfe längst mit neuen Konzepten für Jugendengagement, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft verbunden wird.
Weiterlesen ...Am Sonntag, 20. September, steht in Limburg wieder ganz das Wohl der Kinder im Mittelpunkt: Die Beratungsstelle Gegen unseren Willen lädt gemeinsam mit der Stadt Limburg und zahlreichen Kooperationspartnern zum diesjährigen Weltkindertag ein. Gefeiert wird ab 11 Uhr in der Turnhalle des Turnvereins Limburg, in der Ste.-Foy-Straße 16.
„Der Weltkindertag bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Kinder und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und gleichzeitig ihre Rechte aufzuzeigen. Ich freue mich sehr, auch in diesem Jahr wieder Teil dieser besonderen Veranstaltung zu sein und gemeinsam mit allen Beteiligten einen schönen Tag für die Kinder zu gestalten“, betont 1. Stadtrat Michael Stanke, der auch in diesem Jahr Schirmherr der Veranstaltung ist.
Am Sonntag, 4. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr lädt die Tourist-Information WällerLand zum Apfelfest rund um die Tourist-Information am Wiesensee ein. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreicher Herbsttag mit regionalen Produkten, Kunsthandwerk, kulinarischen Angeboten und natürlich jeder Menge rund um den Apfel.
Zahlreiche Aussteller aus der Region präsentieren ihre Produkte. Mit dabei sind unter anderem Kirsten Weimer mit ihren Naturseifen, die Naturmühle Westerburg mit Ölen und Essig, sowie Gaby Held-Habermann mit Honigprodukten. Lars Huf-Rühlemann vom Westerwälder Beerenland bietet Bio-Fruchtaufstriche an. Für herzhaften Genuss sorgen Ramona und Cay Hoffmann unter anderem mit Apfel-Röstzwiebel-Bratwurst.
Die Zielsetzung des von der CDU-Kreistagsfraktion angestoßenen Förderprogramm zum Lückenschluss bei alltagstauglichen Rad- und Fußwegen wird von den Ortsgemeinden aufgegriffen. So konnte der Kreisausschuss am vergangenen Montag über die Anträge der Ortsgemeinden Unnau und Wallmerod beraten und positiv bescheiden.
Die Ortsgemeinde Unnau plant den Bau eines Verbindungsweges zwischen den Ortsgemeinden Unnau und Nistertal. Ziel des Vorhabens ist es, eine sichere und funktionale Verbindung sowohl für den landwirtschaftlichen Verkehr als auch für Radfahrer zu schaffen. Diese gemeinschaftlich nutzbare Trasse von 3,50 m Breite (2,50 m für den Radverkehr, Verbreiterung um 1,00 m für landwirtschaftlichen Verkehr) stellt eine wichtige Radwegestrecke zwischen den beiden Ortsgemeinden dar, indem sie zum einen Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmern aus Unnau und Nistertal eine sichere Verbindung zu den jeweiligen Gewerbegebieten und somit zu den dort ansässigen Firmen ermöglicht.
Am 27. September Jubiläumsfest zum Entdecken und Mitmachen
Ein halbes Jahrhundert Museumsgeschichte will gefeiert werden. Deshalb lädt das Landschaftsmuseum Westerwald am Sonntag, 27. September, zum großen Jubiläumsfest nach Hachenburg ein und öffnet sein Museumsdorf von 10 bis 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher. Zum 50. Geburtstag gibt es viel zu entdecken und Erinnerungen aufzufrischen. Der Eintritt ist an diesem Tag ausnahmsweise kostenfrei.
Am 20. September 1976 wurde das Landschaftsmuseum eröffnet. Seitdem hat es sich zu einer wichtigen kulturellen Institution in der Region entwickelt, die kulturhistorische Zusammenhänge dokumentiert und anschaulich vermittelt. Als Bildungseinrichtung, Ausflugsziel und sozialer Ort der Begegnung bringt das Museum Geschichte und Gegenwart zusammen und lädt Menschen dazu ein, den Westerwald aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Die Ortsgemeinde Nentershausen und die Werke der Verbandsgemeinde Montabaur lassen in den kommenden Wochen einen Teil der Rheinstraße erneuern. Verkehrsteilnehmende und auch die Schulgemeinschaft der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus müssen sich auf Umwege einstellen.
Im Bereich zwischen der Koblenzer Straße und der Einmündung zur Moselstraße befindet sich die Rheinstraße in Nentershausen in keinem guten Zustand: Teilweise klaffen zentimetertiefe Schlaglöcher auf der Fahrbahn. Dutzende Risse und das Flickwerk deuten außerdem davon, dass die Straße in den vergangen Jahren immer wieder stellenweise notdürftig repariert werden musste. Damit soll nun Schluss sein. Im Laufe der Kalenderwoche 39, die am Montag, 21. September beginnt, wird die Straße über mehrere Wochen im betroffenen Abschnitt gesperrt. Dann werden diverse Maßnahmen durchgeführt, um die Rheinstraße in Nentershausen wieder für die Zukunft fit zu machen.
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