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Untershausen: Spraydose löst Knall und beißenden Geruch aus
Westerwald/Rhein-Lahn: IHK warnt vor steigender Gewerbesteuer
Westerburg: Wiesensee könnte bis März 2027 wieder gefüllt sein
In Untershausen hat eine Spraydose offenbar für einen Knall und einen beißenden Geruch in einem Einfamilienhaus gesorgt. Die Bewohner hatten die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie ein Zischgeräusch wahrgenommen hatten. Weil die Einsatzkräfte zunächst erhöhte Kohlenmonoxid-Werte feststellten, prüften sie den Verdacht auf ein Gasleck. Dieser bestätigte sich nicht. Nach den weiteren Ermittlungen dürfte die Hitze eines Kamins eine dort abgestellte Spraydose zum Bersten gebracht haben. Verletzt wurde niemand, auch Sachschaden entstand nicht. Die Polizei warnt davor, Spraydosen und andere Druckbehälter in der Nähe von Öfen oder Wärmequellen aufzubewahren.
Die Industrie- und Handelskammer Koblenz warnt vor den Folgen steigender Gewerbesteuern im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis. Die IHK appelliert an die Kommunen, bei der Festlegung der Hebesätze mit Augenmaß vorzugehen. Viele Betriebe stünden bereits wegen der schwachen Konjunktur, hoher Energie- und Arbeitskosten sowie zunehmender Bürokratie unter Druck. Weitere Belastungen könnten Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze gefährden. Die IHK zeigt Verständnis für die schwierige Haushaltslage der Städte und Gemeinden, spricht sich aber dagegen aus, die Gewerbesteuer vorrangig zur Haushaltssanierung einzusetzen. Stattdessen fordert sie einen engeren Austausch zwischen Kommunalpolitik und Wirtschaft.
Die Sanierung des Wiesensees bei Westerburg geht in die letzte Bauphase. Derzeit werden noch rund 10.500 Lkw-Ladungen Schlamm umgelagert, das entspricht etwa 190.000 Kubikmetern. Der See wird auf eine Tiefe von bis zu zweieinhalb Metern gebracht, zusätzlich entstehen flachere Uferbereiche. Der Abfluss wurde bereits erneuert, die Hochwasserentlastungsanlage wird noch verbessert. Die Gesamtkosten liegen bei rund 3,9 Millionen Euro, davon kommen etwa 1,6 Millionen Euro aus Fördermitteln. Bei günstiger Witterung könnte der Wiesensee bis Anfang März 2027 wieder vollständig gefüllt sein.
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Wirges: Steine auf der L 313 beschädigen zwei Autos
Ransbach-Baumbach: Werkzeuge im Wert von mehr als 70.000 Euro gestohlen
Westerwald: Gericht lehnt Eilantrag gegen Wolfsabschuss ab
Auf der L 313 bei Wirges haben Unbekannte mehrere größere Steine auf die Fahrbahn geworfen. Die Hindernisse lagen in Höhe des Skaterparks. Zwei Fahrzeuge fuhren über die Steine und wurden dabei beschädigt. Die Polizei Montabaur sucht Zeugen, die Hinweise auf die Verursacher geben können.
In Ransbach-Baumbach sind Unbekannte in eine Werkzeugbaufirma in der Krugbäckerstraße eingebrochen. Die Täter stahlen zahlreiche Werkzeuge und Rohmaterial. Für den Abtransport dürften nach Einschätzung der Polizei ein größeres Fahrzeug und mehrere Beteiligte nötig gewesen sein. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 70.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Einbruch dauern an.
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat einen Eilantrag gegen den möglichen Abschuss des Westerwälder Wolfs abgelehnt. Die Naturschutzinitiative wollte erreichen, dass der Widerspruch gegen die Abschussgenehmigung vorerst aufschiebende Wirkung erhält. Das Gericht wog dabei die Interessen des Artenschutzes und der Nutztierhalter gegeneinander ab. Über die eigentliche Beschwerde will das Gericht möglichst zeitnah entscheiden. Die Naturschutzinitiative hält die Genehmigung weiterhin für rechtswidrig und kündigt an, das Verfahren fortzuführen.
Ransbach-Baumbach, Krugbäckerstraßetraße (ots)
Ransbach-Baumbach - In der Nacht vom Freitag, den 09.10.26 auf Samstag, den 10.10.26 wurde in der Krugbäckerstraße in Ransbach-Baumbach in eine Firma für Werkzeugbau eingebrochen. Dabei wurde eine Vielzahl von Werkzeugen und Rohmaterial entwendet. Für den Abtransport wurde ein größeres Fahrzeug und mehrere Täter benötigt. Der Schaden wird auf über 70.000 EUR geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.
Wirges (ots)
Durch Unbekannte Täter wurden am Abend des 09.10.2026 gegen 22:45 Uhr mehrere größere Steine auf der L 313 in Höhe des Skaterparks auf die Straße geworfen. Zwei Fahrzeuge fuhren über diese Hindernisse und wurden hierbei beschädigt.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei Montabaur zu melden. (Polizei Montabaur)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.