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Schutzbach: Polizisten bei Einsatz nach eskalierter Gartenparty verletzt
Kürmmel-Sessenhausen: Feuerwehr verteidigt Landespokal
Westerwaldkreis: Radaktion bringt über 350.000 Kilometer für Klimaschutz
In Schutzbach ist eine Gartenfeier völlig aus dem Ruder gelaufen und hat einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. In einer Straße kam es zunächst zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem Gast und dem Gastgeber, die sich anschließend verlagert hat. Auch nach dem Ende der Rangelei ging ein Beteiligter massiv auf die eingesetzten Polizeikräfte los. Mehrere Beamte wurden bei der Festnahme leicht verletzt, der Mann musste nach einer angeordneten Blutentnahme in Gewahrsam gebracht werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Krümmel-Sessenhausen hat bei den Landesmeisterschaften in Mainz ihren Landespokal erfolgreich verteidigt. Im Löschangriff erzielte das Team eine starke Zeit, musste jedoch Strafpunkte hinnehmen, konnte im Staffellauf aber fehlerfrei überzeugen. Im zweiten Durchgang reichte es trotz eines weiteren Fehlerpunkts noch für eine Platzierung im Mittelfeld der Tageswertung. Entscheidend war am Ende der Gesamterfolg in der Pokalwertung vor mehreren Teams aus der Region und dem Ausland.
Beim diesjährigen Stadtradeln haben im Westerwaldkreis rund 2.000 aktive Teilnehmende insgesamt etwa 350.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. In knapp 20.000 Fahrten wurde damit ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr erreicht und rechnerisch rund 60 Tonnen CO₂ eingespart. Besonders erfolgreich waren Firmen-, Schul- und Verbandsgemeindeteams, die teils mehrere tausend Kilometer sammelten. Bei einer Abschlussveranstaltung wurden die besten Teams ausgezeichnet und das Engagement für Klimaschutz und Mobilität hervorgehoben. Gleichzeitig flossen zahlreiche Hinweise zur Verbesserung der Radwege in die Auswertung ein.
Diez, Baggersee (ots)
Am gestrigen Sonntag wird die Polizeiinspektion Diez um 18:30 Uhr darüber informiert, dass sich am Baggersee in Diez ein Mann aufhalte, der mit seinem Handy Fotos von Frauen im Bikini gefertigt habe. Als er auf dieses Verhalten von einem Mann angesprochen worden sei beleidigte er diesen als "Nazi". Zudem hob er den rechten Arm zum "Hitlergruß". Nach einem kurzen Wortgefecht entfernte sich der Täter. Auch die drei betroffenen Frauen konnten nicht mehr angetroffen werden. Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- ca. 40 bis 50 Jahre alt,
- korpulent,
- Glatze mit wenigen kurzen Haarstoppeln an der Kopfaußenseite,
- bekleidet mit einer schwarzen Badehose und einem blauen T-Shirt,
- sprach mit russischem Akzent.
Wer kann Hinweise zu dem Mann geben? Weiterhin werden die drei Frauen gebeten, sich bei der Polizei Diez zu melden. (Polizei Diez)
Schutzbach (ots)
Am Samstag, 27.06.2026, riefen Anwohner die Polizei gegen 23:30 Uhr zu einer Gartenparty in der Straße "Auf der Bühnhardt", welche offenbar eskaliert war. Demnach sollte es dort zu einer Schlägerei gekommen sein.
Eingesetzte Streifen der Polizeiinspektion Betzdorf trafen vor Ort auf einen enorm aggressiven 27-jährigen. Der Mann aus der Gemeinde Reichshof (NRW) war zuvor offenbar mit dem Gastgeber der Party aneinandergeraten, woraus eine handfeste Auseinandersetzung entstanden war. Obwohl die Auseinandersetzung durch das Eingreifen weiterer Feiernder bereits beendet worden war, ging der 27-jährige unmittelbar auf die eingesetzten Polizeikräfte los.
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Stockum-Püschen: Schwelbrand im Wald erfordert langen Feuerwehreinsatz
Westerwaldkreis: Tafel sucht dringend Fahrer für Lebensmittelrettung
Montabaur: 170 Jahre Barmherzige Brüder feiern Jubiläum im kleinen Rahmen
Im Wald bei Stockum-Püschen hat eine aufmerksame Spaziergängerin zunächst Rauchentwicklung festgestellt und dann die Feuerwehr alarmiert. Kräfte aus Stockum-Püschen und Langenhahn mussten eine Wasserversorgung aus dem Ort aufbauen und dafür mehrere Hundert Meter Schlauch durch unwegsames Gelände legen. Mit zusätzlichem Löschmittel wurde der Waldboden intensiv behandelt, um tief sitzende Glutnester zu erreichen. Die Ursache für den Schwelbrand ist noch unklar.
Im Westerwaldkreis werden dringend weitere Fahrer für die Tafelausgabestellen gesucht, um Lebensmittel regelmäßig bei Supermärkten und Betrieben abzuholen. Die Touren dauern meist nur wenige Stunden und finden ein- bis zweimal pro Woche statt, doch ohne Helfer lassen sich die Abläufe kaum aufrechterhalten. Ehrenamtliche berichten, dass sie nicht nur Lebensmittel retten, sondern auch direkte Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen leisten. Trotz besserer Planung der Märkte bleibe weiterhin Ware übrig, die sonst entsorgt würde. Die Organisation ruft dazu auf, sich bei der regionalen Diakonie zu melden.
In Montabaur blickt die Gemeinschaft der Barmherzigen Brüder auf rund 170 Jahre Geschichte zurück und feiert dieses Jubiläum im kleinen, würdigen Rahmen. Aus einer Gründung im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine soziale Einrichtung, die Krankenpflege und Hilfe für Bedürftige geprägt hat. In Montabaur entstanden über die Jahrzehnte zahlreiche Angebote, Arbeitsplätze und Unterstützungsstrukturen für Menschen in Notlagen. Auch heute gehört die Versorgung Bedürftiger weiterhin zum festen Bestandteil der Arbeit.
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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