Steinefrenz (ots)
Am 30.08.2020 wird gegen 19.03 Uhr bekannt, dass in Steinefrenz Heuballen in Brand geraten sind. Die umliegenden Feuerwehren waren mit 57 Kräften im Einsatz. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr sowie des Landwirtes konnte ein Großteil der dort gelagerten Ballen gerettet werden. Der Sachschaden wird auf ca. 1000EUR geschätzt. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache können bislang keine Angaben gemacht werden.
Durch verschiedene Zeugen konnte der Hinweis erlangt werden, dass unmittelbar vor dem Brand zwei Jugendliche über die Siloballen liefen und sich dort aufhielten. Weiterhin wurden durch Zeugen in der Nähe zwei Motorroller oder kleine Motorräder festgestellt.
Zeugen, welche Angaben zu Personen oder Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Montabaur in Verbindung zu setzten. (Quelle Polizei Montabaur)
Koblenz (ots)
In der Zeit zwischen Sonntag, 30.08.2020 und Dienstag, 01.09.2020 findet in Koblenz das Treffen der EU-Agrarminister statt. In diesem Zeitraum finden mehrere (angemeldete) Aufzüge und Versammlungen statt. Am heutigen Tage fand um 13.00 Uhr eine Auftaktveranstaltung am Koblenzer Hauptbahnhof statt. Nach dieser Kundgebung setzten sich rund 350 Personen und circa 20 Traktoren vom Bahnhof aus in Richtung des Kurfürstlichen Schlosses in Bewegung. Diese Veranstaltung verläuft bislang aus polizeilicher Sicht absolut problemlos und Corona konform. (Quelle Polizei Koblenz)
Kurz vor dem Pflichtspielstart in die Saison 2020/2021 hat Fußball-Oberligist Sportfreunde Eisbachtal sich noch einmal verstärkt: Die Eisbären haben Alen Muharemi vom FC Cosmos Koblenz für die Offensive verpflichtet.
Der 21-jährige Deutsch-Kosovare wurde in der Jugend bei der EGC Wirges, dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf ausgebildet und kann unter anderem 39 Spiele in der U19-Bundesliga (1 Tor) und 28 Partie in der U17-Bundesliga (5 Tore) vorweisen. In den vergangenen beiden Jahren konnte Alen Muharemi dann im Seniorenbereich bei der TuS Koblenz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (22 Spiele/8Tore) und bei TuS Rot-Weiß Koblenz in der Regionalliga Südwest (6 Spiele/1 Tor) höherklassige Erfahrungen sammeln. Bildunterzeile:
Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt (links) freut sich über seinen offensiven Neuzugang Alen Muharemi (rechts). Quelle / Foto: SF Eisbachtal
Viele Bäume weisen aufgrund der Trockenheit schon braune Blätter auf oder haben schon ihr Laub abgeworfen. Der Bergahorn in der Nähe des Kiosks am Dom sieht noch deutlich angegriffener aus. Kein Laub, absterbende Äste. Und wo die Rinde abblättert, zeigen sich schwarze Flecken. Der Baum hat die Rußrindenkrankenheit und muss möglichst schnell gefällt werden, damit sich die Pilzsporen nicht weiter verbreiten.
„Wir wollen gerne an den überaus gelungenen ersten Bauabschnitt zur Neugestaltung des Domareals anknüpfen“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Er verspricht sich eine deutliche Aufwertung der Fläche entlang der Domstraße. Wichtiges Ziel dabei sei es, behutsam vorzugehen, dazu seien die nun laufenden Vorarbeiten durch Baumgutachterin, Archäologen und einer Fachfirma für Kampfmittelsondierung notwendig.
„Das ist kein Einzelfall hier auf dem Domberg, sondern derzeit bei Ahornbäumen sehr häufig anzutreffen“, sagt Claudia Hodel vom Sachverständigenbüro Zorn. Die Baumgutachterin ist auf dem Platz im Einsatz, um dort drei Bäume und deren Wurzelwerk in Augenschein zu nehmen. Neben dem von der Rußrindenkrankheit betroffenen Ahorn noch einen zweiten, deutlich größeren Ahorn und einen alten Kirschbaum. Der große Ahornbaum zeigt noch keine Spuren der Pilzerkrankung und soll möglichst auch davor geschützt werden.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.