Am Mittwoch, 20. März ist es soweit: Die Rheinlandliga-Mannschaft der Eisbachtaler Sportfreunde trifft um 19.30 Uhr in Nentershausen im Fußball-Rheinlandpokal auf den Oberligisten TuS Koblenz. Es ist allerdings nicht irgendein Spiel, sondern das Halbfinale des diesjährigen Pokalwettbewerbs.
Die „Eisbären“ um Trainer Marco Reifenscheidt haben die Chance das erste Mal seit 1998 wieder in das Finale des Verbandspokals einzuziehen, dass in diesem Jahr auch wieder in der ARD übertragen wird. Damit die erste Mannschaft der Westerwälder dieses große Erlebnis erreichen kann, muss sie zuvor jedoch zuhause erst einmal gegen die Fußballer von Oberligist TuS Koblenz gewinnen. „Ich muss keinen Spieler motivieren für so ein Spiel. Wir wissen, dass wir es können. Wir haben eine Chance, aber dafür muss alles passen an dem Tag“, fiebert Marco Reifenscheidt bereits jetzt der Partie entgegen, in der er den früheren Zweitligisten aus der Rhein-Mosel-Stadt als klaren Favoriten sieht.
Hadamar-Oberweyer. Landrat Michael Köberle hat dem Vorsitzenden des Sängerkreises Limburg, Gerhard Voss, während des Kreissängertages im Bürgerhaus in Oberweyer den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. Sichtlich überrascht und auch etwas gerührt nahm der 61-Jährige diese hohe Auszeichnung entgegen. „Nicht zuletzt durch das Engagement von Gerhard Voss ist es dem Sängerkreis gelungen, die Zahl der Chöre und Chormitglieder in all den Jahren auf einem hohen Niveau zu halten“, sagte Landrat Michael Köberle bei seiner Laudatio für Gerhard Voss, der sich seit zwölf Jahren als Vorsitzender des Sängerkreises engagiert. Die große Zahl an Chören habe viel mit Gerhard Voss zu tun, betonte Köberle. Demnach gehören dem Sängerkreis aktuell 2796 Sängerinnen und Sänger in fünf Gruppen an. „Bei 66 Vereinen in 90 Chorgattungen wissen wir, dass im Sängerkreis noch mit Freude und Begeisterung gesungen wird“, so der Landrat.
Weilmünster-Laubuseschbach. Nach zwölf Jahren als Erster Beigeordneter des Landkreises Limburg-Weilburg ist Helmut Jung im Bürgerhaus in Laubuseschbach mit einer gelungenen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. „Helmut Jung hat sein Dezernat in der Kreisverwaltung mit Herz und Hand geführt. Seine zielorientierte Arbeit an den unterschiedlichsten Themen war von großem Engagement und Durchhaltevermögen gekennzeichnet. Helmut Jung hat in seinem Amt als Erster Kreisbeigeordneter Spuren hinterlassen, die noch lange nachwirken“, so Landrat Michael Köberle in Laubuseschbach.
Bei der Verabschiedung des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten erhielt Helmut Jung zudem von „seiner“ SPD die Willy-Brandt-Medaille. Der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Tobias Eckert übergab sie ihm mit großer Freude. Dies ist die höchste Würdigung der Partei für ihre Mitglieder. Im Bürgerhaus seines Wohnorts Laubuseschbach bekam Jung von allen Rednern viel Lob und Anerkennung für seine politische Tätigkeit. Der 67-jährige Architekt Helmut Jung war insgesamt 34 Jahre in der Kommunalpolitik tätig, darunter als Kreistagsabgeordneter, Landtagsabgeordneter und zuletzt zwölf Jahre als hauptamtlicher Kreisbeigeordneter. Zahlreiche Mitglieder des Kreistages, des Kreisausschusses, Kolleginnen und Kollegen sowie die Bürgermeister des Landkreises waren mit engen Freunden und der Familie des neuen Ruheständlers zur Verabschiedung nach Laubuseschbach gekommen, das Helmut Jung als Architekt selbst einmal geplant hatte.
Sie wirkt wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit, die rote Zelle mit dem Schriftzug „Telephone“ und der darüber befindlichen Krone. Auf dem Platz vor der Dombibliothek und dem Trombetta-Haus an der Ecke Frankfurter Straße/Grabenstraße ist das zu finden. „Altertümlich“ und gleichzeitig geht von ihr etwas Verbindendes aus. Es ist Zeichen der Freundschaft zwischen zwei Städten in Deutschland (Limburg) und England (Lichfield) in schwierigen Zeiten. Mehr noch, denn die Telefonzelle ist ihrer ursprünglichen Funktion beraubt, mit Telefontechnik kann sie nicht mehr aufwarten. Stattdessen lädt sie ein zu Ausflügen in die Phantasie, in die Geschichte, in die Traumwelt – mit Büchern.
Schon seit einigen Wochen steht die Telefonzelle mit ihrer signalroten Farbe an ihrem neuen Standort gegenüber dem Eingang zur Dombibliothek und auf dem kleinen Hof mit mächtigem Baum und Grün zwischen Grabenstraße und Trombetta-Haus. Nun ist sie offiziell von Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Stadtverordnetenvorsteher Stefan Muth, Silvia Kremer als Leiterin der Dombibliothek sowie Dirk Opel als Vertreter der Eigentümerfamilie ihrer neuen Funktion übergeben worden: Ein Platz für Bücher, wobei das Prinzip des Tauschens umgesetzt werden soll. Wer sich ein Buch holt, sollte auch ein neues Buch in der Telefonzelle zurücklassen.
Die Telefonzelle als ein Ort für Bücher gegenüber der Dombibliothek, das macht Sinn. Die Idee dazu hatte Andreas Döblitz aus der Stadtverwaltung. Nach Angaben von Bürgermeister Dr. Marius Hahn fiel diese Idee bei der Familie Opel, in deren Besitz sich das Trombetta-Haus mit dem Grundstück befindet, auf dem die rote Telefonzelle nun steht, sofort auf fruchtbaren Boden. Und nachdem die Dombibliothek noch zustimmte, sich um die Pflege und Bestückung der „Bücherzelle“ zu kümmern, waren die Rahmenbedingungen für den neuen Standort gegeben.
Limburg (ots)
Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr
(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)
Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.
Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing)
Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor
Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.
In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.
Weiterlesen ...EINLADUNG ZUR INFOVERANSTALTUNG AM 29.6. IN HÜBINGEN
Hübingen/WW. Es gab schon schlechtere Ideen: vor über 60 Jahren hatten sich der damalige Landrat des Westerwaldkreises und der Limburger Bischof zu einem Spaziergang im Buchfinkenland verabredet. Oberhalb von Hübingen am Buchenberg fassten Sie den Plan: hier in dieser reizvollen Landschaft mit Panoramablick ist genau der richtige Platz für eine größere Einrichtung. Daraus entstand dann das Familienferiendorf (FFD). Viele Familien aus ganz Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus sowie andere Gruppen und Vereine fanden dort über Jahrzehnte Erholung. Jetzt droht der traditionsreichen Freizeit- und Bildungseinrichtung im Grünen mit 40 Häusern und 234 Betten das Ende! Doch damit sind viele Verantwortliche vor Ort und die Bevölkerung nicht einverstanden, sie wollen das FFD erfolgreich aus dem Insolvenzverfahren und in eine sichere Zukunft führen.
Weiterlesen ...Dr. Hans Gehle: „Wir fordern Strukturreform statt drastischer Spargesetze.“
Köln, den 8. Juni 2026. „Aktuell verzeichnen bereits drei von vier Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hohe Defizite, einem Drittel droht derzeit sogar die Insolvenz“, warnt Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund NRW/RLP.
Trotz steigender Personal- und Sachkosten hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) in dieser Situation ein milliardenschweres Sparpaket zur Stabilisierung der GKV-Beiträge vorgelegt, dessen gravierende Folgen am Ende vor allem die Patienten hart treffen wird, da nur am Personal und somit an der Qualität der Versorgung gespart werden kann.
Weiterlesen ...Frau aus Boden wird durch ärztlichen Fehler bei Bandscheiben-OP querschnittsgelähmt: Sohn und Ehemann starten Spendenaufruf für barrierefreien Hausumbau
„Wir sind Julian und Jörg – Siggis Sohn und ihr Ehemann. Vor wenigen Monaten hat sich Siggis Leben von einem Tag auf den anderen dramatisch verändert. Was zunächst als „gewöhnlicher“ Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde, stellte sich leider als folgenschwerer medizinischer Fehler heraus. Durch die verspätete bzw. falsche Behandlung ist Siggi heute querschnittsgelähmt.
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