Mainz (ots) An der europaweiten TISPOL-Kontrollwoche "Lkw und Busse" vom 19. bis 24. Februar 2019 beteiligten sich insgesamt 29 Länder. Nach aktuellen Rückmeldungen aus 20 Ländern wurden europaweit insgesamt 103.515 Lkw und 18.047 Busse von der Polizei kontrolliert (in Deutschland 8.040 Lkw und 378 Busse). Dabei wurden über 33.000 Verstöße festgestellt (Lkw: 30.014, Busse: 3.371; Deutschland: 3.550 Lkw und 105 Busse). Insgesamt musste in 2.092 Fällen die Weiterfahrt untersagt werden, bis der ordnungsgemäße Zustand der Fahrzeuge wieder hergestellt war (in Deutschland 790). In Rheinland-Pfalz wurden 1.109 Fahrzeuge kontrolliert (995 Lkw und 114 Busse). Von den insgesamt 417 beanstandeten Fällen durften 78 Lkw und zwei Busse die Fahrt nicht weiter fortsetzen. 8.411 Fahrer (Lkw 8.203, Busse 208) verstießen gegen die europaweit geltenden Sozialvorschriften, was bedeutet, dass sie länger als gesetzlich erlaubt ihr Fahrzeug führten, ohne die vorgeschriebenen Pausen einzuhalten (Deutschland 2.278 Lkw, 32 Busse). In Rheinland-Pfalz waren 66 Lkw und zwei Busse ohne vorgeschriebene Pause unterwegs.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird am 11. April Bundesverkehrsminister Scheuer treffen, um auf Lösungen für die Bahnlärmbelastung im Mittelrheintal zu drängen. „Die Menschen im Mittelrheintal leiden schon heute unter unerträglichem Bahnlärm“, unterstrich die Ministerpräsidentin. Die Aussagen des Bundesverkehrsministeriums, eine Alternativtrasse zum Mittelrheintal lohne sich erst bei einer erheblichen Steigerung des Güterverkehrs, werde sie nicht stehen lassen. „Ich fordere, dass die lang angekündigte Machbarkeitsstudie für eine alternative Trasse durch den Taunus und Westerwald unverzüglich in Auftrag gegeben wird, um auf dieser Basis zu einer schnellstmöglichen Entscheidung und Planung zu kommen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mittel- und langfristig gingen Prognosen von weiter steigendem Schienengüterverkehr aus. Das Mittelrheintal zähle zu den am stärksten benutzten Strecken Europas und müsse endlich auf die Dringlichkeitsliste. Im rheinland-pfälzischen Landtag haben bereits alle Fraktionen einstimmig einem Antrag zu diesem Thema zugestimmt. „Wir alle wollen gemeinsam die Situation für die Menschen verbessern. (Landespressestelle Mainz)
Unternehmen mit Weitsicht bilden aus. Damit sichern sie die betriebliche Zukunft, stellen die Weichen für wirtschaftlichen Erfolg und ermöglichen jungen Menschen den Start ins (Berufs)Leben. Einfacher ist das nicht geworden in Zeiten des demografischen Wandels und hoher Studierneigung. Die Agentur für Arbeit Montabaur unterstützt die Arbeitgeber der Region, geeignete Azubis zu gewinnen. Und sie würdigt das Engagement derer, die mit gutem Beispiel vorangehen: In der bundesweiten Woche der Ausbildung erhielt jetzt die Goerg & Schneider GmbH u. Co. KG das Zertifikat für Nachwuchsförderung der Bundesagentur für Arbeit.
„Die Schönheit und Vielfalt unserer Westerwälder Landschaft erhalten“ soll das Motto des Tages am Samstag, den 06. April, in möglichst vielen Ortsgemeinden des Westerwaldkreises sein, denn dann startet wieder die Aktion „Saubere Landschaft“.
Auch in diesem Jahr soll die Natur von Schmutz und Unrat befreit werden, ist sie doch für uns alle ein wertvoller Lebens- und Erholungsraum. Sage und schreibe 170 Gemeinden sind dem Aufruf von Landrat Achim Schwickert gefolgt und haben sich angemeldet. Als kleiner Anreiz werden wieder Gutscheine für Obstbaum-Hochstämme im Wert von 1.000 Euro verlost. Hinzu kommt ein „kleines Verzehrgeld“ für jede teilnehmende Ortsgemeinde.
Viele tüchtige Helfer von verschiedensten Organisationen, Vereinen, Jugendfeuerwehren und Schulen sowie Kindergärten sind bereit, unsere Westerwälder Landschaft von Müll und Unrat zu befreien. Aus den Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Selters und Wirges nimmt sogar aus jeder Ortsgemeinde eine Gruppierung teil. Die erforderlichen Müllsäcke wurden vom Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) verteilt. Der gesammelte Müll soll an einer zentralen Stelle im Ort zusammengetragen werden, sodass ihn die WAB-Fahrzeuge problemlos abtransportieren können.
Limburg (ots)
Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr
(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)
Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.
Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing)
Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor
Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.
In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.
Weiterlesen ...EINLADUNG ZUR INFOVERANSTALTUNG AM 29.6. IN HÜBINGEN
Hübingen/WW. Es gab schon schlechtere Ideen: vor über 60 Jahren hatten sich der damalige Landrat des Westerwaldkreises und der Limburger Bischof zu einem Spaziergang im Buchfinkenland verabredet. Oberhalb von Hübingen am Buchenberg fassten Sie den Plan: hier in dieser reizvollen Landschaft mit Panoramablick ist genau der richtige Platz für eine größere Einrichtung. Daraus entstand dann das Familienferiendorf (FFD). Viele Familien aus ganz Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus sowie andere Gruppen und Vereine fanden dort über Jahrzehnte Erholung. Jetzt droht der traditionsreichen Freizeit- und Bildungseinrichtung im Grünen mit 40 Häusern und 234 Betten das Ende! Doch damit sind viele Verantwortliche vor Ort und die Bevölkerung nicht einverstanden, sie wollen das FFD erfolgreich aus dem Insolvenzverfahren und in eine sichere Zukunft führen.
Weiterlesen ...Dr. Hans Gehle: „Wir fordern Strukturreform statt drastischer Spargesetze.“
Köln, den 8. Juni 2026. „Aktuell verzeichnen bereits drei von vier Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hohe Defizite, einem Drittel droht derzeit sogar die Insolvenz“, warnt Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund NRW/RLP.
Trotz steigender Personal- und Sachkosten hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) in dieser Situation ein milliardenschweres Sparpaket zur Stabilisierung der GKV-Beiträge vorgelegt, dessen gravierende Folgen am Ende vor allem die Patienten hart treffen wird, da nur am Personal und somit an der Qualität der Versorgung gespart werden kann.
Weiterlesen ...Frau aus Boden wird durch ärztlichen Fehler bei Bandscheiben-OP querschnittsgelähmt: Sohn und Ehemann starten Spendenaufruf für barrierefreien Hausumbau
„Wir sind Julian und Jörg – Siggis Sohn und ihr Ehemann. Vor wenigen Monaten hat sich Siggis Leben von einem Tag auf den anderen dramatisch verändert. Was zunächst als „gewöhnlicher“ Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde, stellte sich leider als folgenschwerer medizinischer Fehler heraus. Durch die verspätete bzw. falsche Behandlung ist Siggi heute querschnittsgelähmt.
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