Deesen (ots) - Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Schnellfahrstrecke zwischen Montabaur und Köln, Höhe Ortschaft Deesen, zu einem Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Vier Deutsche im Alter von 17-20 Jahren hatten in zeitlichen Abständen drei Mal Schottersteine auf beide Richtungsgleise gelegt. Drei Züge überfuhren die aufgelegten Steine, wobei bei Zweien Beschädigungen an den Radreifen eines Drehgestells festgestellt wurden. Beeinträchtigungen des Fahrkomforts waren die Folge; eine eingehende Untersuchung der betroffenen Züge wird durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Durch den Vorfall erhielten 10 Züge insgesamt 568 Minuten Verspätung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde durch die Bundepolizeiinspektion Trier gegen die vier jungen Männer eingeleitet.
Die ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke fahren Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h und entwickeln eine enorme Druck- und Sogwirkung. Der Aufenthalt in unmittelbarer Schienennähe ist absolut lebensgefährlich und strengstens verboten. Ebenso ist das Bereiten von Hindernissen kein Jugendstreich, sondern eine schwerwiegende Straftat. Unabhängig davon können zivile Schadensansprüche gegen die Verursacher geltend gemacht werden.
Erst vor wenigen Tagen warnte der Deutsche Wetterdienst vor einem erneuten Dürresommer. Es soll warm und extrem trocken werden. Das ist nicht nur für Mensch und Tier anstrengend. Auch die Vegetation leidet unter dem fehlenden Wasser.
Das sorgt in vielen Teilen Deutschlands zu einer hohen Brandgefahr. Oftmals reicht schon eine fahrlässig weggeworfene Zigarette, um ganze Wälder in Brand zu setzen. Dabei ließen sich Brände ganz leicht vermeiden, so der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz. Dazu gibt der Verband fünf Tipps, die Brände verhindern.
Im Rahmen einer Begehung des Naturschutzgebietes Hasslichskopf bei Elkenroth wurde der zuständige Biotopbetreuer Peter Weisenfeld darauf aufmerksam, dass in einem Amphibientümpel zwei Reusen ausgelegt wurden. Die Reusen wurden ohne Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde sowie ohne Kenntnis des Biotopbetreuers in dem streng geschützten Areal angebracht.
In den Reusen befanden sich etwa 20 Kammmolche sowie rund 25 Bergmolche. Der Kammmolch ist europaweit nach der FFH-Richtlinie (Anhang II und IV) geschützt und sogar „streng geschützt“ nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Der Bergmolch gilt als „besonders geschützt“ nach Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung. Nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetz (§ 39) dürfen wild lebende Tiere nicht von ihrem Standort entnommen werden. Darüber hinaus ist es verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören (§ 44 BNatSchG). Wird dies dennoch praktiziert, handelt sich hierbei um einen Straftatbestand, der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann. Von Seiten der unteren Naturschutzbehörde wurde daher Anzeige erstattet und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Ein poetischer Kino-Dokumentarfilm mit Tanzkonzert und ein anregender Vortrag über Zen-Buddhismus – das erwartet die Besucher am Samstag, den 25. Mai, in Hachenburg. Der Eintritt kostet jeweils 10 Euro.
„Im Spiegel Deines Angesichts - Aus dem Leben einer Tempeltänzerin“ nimmt die Zuschauer im Cinexx ab 10 Uhr mit auf eine mystische Reise durch verschiedene Länder, Kulturen, Traditionen und Religionen – ein modernes Märchen über eine Tänzerin, die aus ihrem Leben erzählt. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen an die Regisseurin Carola Stieber zu stellen. Abschließend wird sie, begleitet von Musikfreunden, live für das Publikum tanzen.
Im Behandlungsfehler-Management sind aktuell rund 550 Verdachtsfälle auf einen Behandlungs- oder Pflegefehler (davon rund 100 im Saarland) bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland in Bearbeitung. Die meisten der von AOK-Versicherten gemeldeten Verdachtsfälle betrafen orthopädische oder unfallchirurgische Eingriffe, gefolgt von den Fachgebieten Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtsmedizin, Innere Medizin sowie Zahnmedizin. In den vergangenen drei Jahren lag die Quote der bestätigten Behandlungsfehler konstant bei rund 25 Prozent. Insgesamt konnten im Jahr 2025 rund 2,1 Millionen Euro an Beitragsgeldern erfolgreich zurückgefordert und die Versicherten mit einem Team aus medizinischen sowie juristischen Experten entsprechend fachlich betreut werden. (AOK RLP Saar)
„Wir wünschen Klaus Lütkefedder für seine verantwortungsvolle Aufgabe viel Kraft und eine glückliche Hand. Viele unserer Anliegen verbinden uns mit dem neuen Landrat. Nun geht es darum, diese Gemeinsamkeiten mit Leben zu füllen und den Westerwaldkreis mutig weiterzuentwickeln“, erklärt FDP-Kreisvorsitzende Jana Gräf.
Weiterlesen ...Klassische Saxophonklänge verzaubern in Höhr-Grenzhausen
Nach der Sommerpause meldet sich die Konzertreihe des Freundeskreises der Kreismusikschule Westerwald mit einem besonderen musikalischen Erlebnis zurück: Am Sonntag, 6. September, laden Alexandra von Hammel-Herche und Christoph Herche (beide Saxophon) sowie Marina Jekel (Klavier) zu einem stimmungsvollen Konzert ins Keramikmuseum nach Höhr-Grenzhausen ein. Auf dem Programm stehen französische Originalkompositionen für diese Besetzung ebenso wie Werke von George Gershwin und Astor Piazzolla. Unter dem Titel „Pas des deux pour saxophone“ entfaltet sich dabei ein facettenreiches musikalisches Spektrum.
Das Konzert beginnt um 11 Uhr im Keramikmuseum Westerwald, Lindenstraße 13, in Höhr-Grenzhausen. Der Eintritt ist frei. Über Spenden zugunsten der Arbeit der Kreismusikschule Westerwald freut sich der Freundeskreis sehr. (Westerwaldkreis)
Am Sonntag, den 06. September findet das letzte Kurkonzert in Bad Marienberg statt. Von 16:00 bis 17:00 Uhr spielt die Stadtkapelle Betzdorf im Kurpark Bad Marienberg.
Die Kulisse des Musikpavillons im Kurpark bietet dabei den perfekten Rahmen für einen entspannten Nachmittag voller Musikgenuss. Gerne können Getränke zum Konzert mitgebracht werden.
Die Bad Marienberger Gastronomie freut sich darauf, die Konzertbesucher vor oder nach dem Kurkonzert zu bewirten.
Der Eintritt ist frei. (VG Bad Marienberg)
MGV Höhr e.V.: Proben
Nach dem erfolgreichen Start des gemischten Projektchores im letzten Jahr gehen wir dieses Jahr in
die 2. Runde.
Das neue Projekt soll mit ca. 3-4 modernen und traditionellen weihnachtlichen Liedern zum Erfolg
des Adventssingens am Sonntag, den 20. Dezember beitragen. Der Eintritt ist kostenlos und es wird
für einen guten Zweck gesammelt. Die Spenden verbleiben in unserer Stadt und werden zu 100 %
weitergegeben. Letzte Beispiele waren Förderverein der Schiller-Schule, Kindergarten,
Kinderschutzbund …
Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungssaison öffnen die Westerwälder Eisenbahnfreunde 44.508 e.V. am Sonntag, 06.09.2026, von 11:00 bis 17:00 Uhr in Westerburg wieder den Lokschuppen des Erlebnisbahnhofs Westerwald zum traditionellen Herbst-Modellbahntag.
Hierzu gehört auch eine große Modellbahnbörse, die auf ca. 150 Metern Standlänge im historischen Lokschuppen am Bahnhof in Westerburg stattfindet. Dort kann nach Herzenslust in einer großen Auswahl an Modellbahnzubehör gestöbert, gekauft und getauscht werden. Auf der großen Spur I Anlage um den historischen Kohlenladekran drehen verschieden Lokomotiven im Maßstab 1:32 zur Freude der Besucher ihre Runden.