Der Kreisverwaltung in Montabaur wurde die Sichtung einer kleinen Schlange gemeldet, die sich am Burggarten in Hachenburg aufhielt. Es konnte zwar kein Foto gemacht werden, aber der Beobachter ist sich ziemlich sicher, dass es sich bei dem etwa 30 Zentimeter langen Reptil um eine Aspisviper handelt.
„Die Begegnung mit einer Schlange in freier Wildbahn ist immer ein Glücksfall und niemals ein Grund zur Panik“, betont Dr. Helmut Stadtfeld, Umweltdezernent des Westerwaldkreises. „Das Vorkommen einer Aspisviper in der heimischen Natur wäre allerdings ungewöhnlich, da das Verbreitungsgebiet der streng geschützten Art zwar weite Teile von Spanien, Italien und Frankreich umfasst, in Deutschland aber nur den Südschwarzwald. Die Schlange könnte auch aus einer Terrarienhaltung stammen.“
Die Aspisviper ist neben der Kreuzotter die einzige in Deutschland natürlicherweise vorkommende Giftschlangenart. Beide Arten werden maximal 90 Zentimeter lang und sind schwer zu unterscheiden. Die Giftwirkung dieser Schlangenarten ist keinesfalls mit der von exotischen Giftschlangen wie der Schwarzen Mamba oder der Königskobra zu vergleichen, aufgrund ihres Bisses kann es gleichwohl zu schmerzhaften Symptomen wie bei einem Wespenstich kommen. In äußerst seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen.
Dennoch – so Stadtfeld - sollte man auch unsere europäischen Giftschlangen keinesfalls anfassen, wenn man denn überhaupt so nahe herankommt. Schlangen sind gegenüber leichten Erschütterungen des Erdbodens sehr sensibel und ziehen sich normalerweise zurück, wenn sich ein Mensch nähert. Das Einfangen oder Töten der Tiere ist aufgrund des Naturschutzrechts streng verboten. Nicht verboten ist es dagegen, eine Schlange aus respektvoller Entfernung zu fotografieren. Helmut Stadtfeld wörtlich: „Die Kreisverwaltung ist zwar kein zoologisches Spezialinstitut, hilft aber nach Möglichkeit bei der Artbestimmung gerne weiter.“
Unnau (ots) - Seit vergangenen Sonntag, 15.04.2018, wird der in Unnau-Korb wohnhafte Jugendliche, Daniel Damian Malinowski gesucht. Der 15-Jährige hatte sein elterliches Wohnhaus am Sonntagabend, zirka 19.00 Uhr, mit dem Hinweis, er habe sein Handy verloren und wolle dieses nun suchen, verlassen. Letztmalig wurde er kurze Zeit später von einer Dorfbewohnerin gesehen, als er in Korb in Richtung Bahnhof ging. Der 15-Jährige ist zirka 175 -180 cm groß und 60 kg schwer. Er hat eine schlanke Statur und dunkle, kurze Haare. Bekleidet war er mit einem silbergrauen Trainingsanzug, gelben T-Shirt und schwarzen adidas Turnschuhen. Wer hat den 15-Jährigen nach dem 15.04.18, 19.00 Uhr, gesehen? Hinweise erbittet die Polizei Hachenburg unter der Rufnummer 02662-9558-0.
Koblenz (ots) - Die 54 jährige Fahrerin aus Nordrhein-Westfalen befuhr mit ihrem McLAREN 650S SPIDER die Bundesautobahn 48 in Fahrtrichtung Höhr-Grenzhausen. In Höhe des Parkplatzes Grenzau, Gemarkung Höhr-Grenzhausen, fuhr sie aufgrund von Sekundenschlaf auf den vor ihr auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug auf. Nur durch Zufall wurde niemand bei dem Unfall verletzt. Am MCLaren (Neupreis 258000 Euro)entstand ein Sachschaden von zirka 200000 Euro. Der Schaden am Sattelauflieger hielt sich mit zirka 3000 Euro in "Grenzen".
HACHENBURG. Besucher, Bewohner und Mitarbeiter des Caritas-Altenzentrums Haus Helena in Hachenburg müssen derzeit einen kleinen Umweg über die C.J. Freudenberg Straße ins Kauf nehmen, wenn sie die Einrichtung in der Nisterstraße 3 erreichen wollen. Im Bereich des eigentlichen Zugangs sind aktuell Bauarbeiten in vollem Gange. „Die komplette Zufahrt zum Haus wird erneuert“, erklärt Anja Kohlhaas. Das Vorhaben stand schon länger auf der Agenda der Einrichtungsleiterin, „umso schöner ist es, dass wir den Plan nun endlich umsetzen konnten“, betont Kohlhaas.
Kirchen (Sieg) (ots)
Am Samstag, 03.10.2026, befuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Kraftrad der Marke Honda die K 101 aus Richtung Herdorf kommend in Fahrtrichtung Kirchen.
Im Verlauf einer Rechtskurve kam der 20-Jährige mit seinem Kraftrad von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Schutzplanke. Hierbei zog er sich unter anderem eine Beinfraktur zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der 20-Jährige nicht im Besitz der für das Kraftrad erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Gegen den 20-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. (Polizei Betzdorf)
Herdorf (ots)
Am Freitag, 02.10.2026 befuhr eine 64-jährige Fahrerin eines VW gegen 10:15 Uhr die Hauptstraße in Fahrtrichtung Sassenroth. Während der Fahrt erlitt die Fahrzeugführerin nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall und kam infolgedessen nach links von der Fahrbahn ab.
Hierbei kollidierte der VW mit einem ordnungsgemäß am linken Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieser auf einen dahinter abgestellten Pkw geschoben. Dieser wiederum wurde auf ein weiteres, dahinter abgestelltes Fahrzeug geschoben.
An allen vier beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 64-jährige Fahrzeugführerin wurde aufgrund des medizinischen Notfalls ärztlich versorgt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Polizei Betzdorf)
Im Einsatz für intakte Ökosysteme, Wasserrückhalt und Artenvielfalt
Biotoppflege, Jungwaldpflege, Waldrandgestaltung und Pflanzung: Diese Arbeiten haben die fast 20 Bergwaldprojekt-Freiwilligen aus ganz Deutschland vom 27. September bis 3. Oktober 2026 in Hachenburg u. a. durchgeführt. Ziele des Einsatzes waren, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Die Projektwoche wurde von der Westerwald Bank eG mit 13.500 Euro gefördert.
Die niederländische Firma Herman Kuijper BV ruft die “Cokoc Fruchtgummis Spiegeleier” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.10.2027 aus dem Handel zurück. Bei dem Produkt kann sich schon vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums Schimmel bilden, es ist daher nicht für den Verzehr geeignet. Vertrieben wurden die Fruchtgummis über Filialen des Discounters “Action”.
Die Firma “Tema Fine Foods” ruft die Sesampaste (Tahina) der Marke “Chtoura Garden” aus dem Handel zurück, weil sie Salmonellen enthalten kann. Vom Verzehr wird abgeraten. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10-2027. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. (LUA)
Steinebach (ots)
Am Samstagabend, 03.10.2026, kam es gegen 19:36 Uhr auf der K 122 zwischen Malberg und Steinebach zu einem schweren Verkehrsunfall unter zwei Pedelec-Fahrern, bei dem eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 50-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 49-jährigen Ehefrau die K 122 aus Richtung Malberg kommend in Fahrtrichtung Steinebach. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau zu Sturz. Die 49-Jährige erlitt durch den Sturz schwere Kopfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Spurensicherung wurde die K 122 bis ca. 22:30 Uhr voll gesperrt. (Polizei Betzdorf)
36. KLEINKUNSTFESTIVAL „FOLK & FOOLS“
Großes Finale am 14.11.2026 in Montabaur
Montabaur / WW. Mit dem 36. Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ verabschiedet sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor nach fast 40 Jahren endgültig von der Wäller Kulturbühne – für immer! Es war leider kein Nachwuchs zu finden, der die 5 in der Region bekannten Formate wie „Musik in alten Dorfkirchen“ oder die “Westerwälder Kabarettnacht“ auf dem bekannt hohen Niveau weiterführen wollte oder konnte. Doch am Samstag, 14.11.2026 lassen es die ehrenamtlichen Kulturschaffenden der Bühne nochmal richtig krachen: mit der letzten Ausgabe des wohl traditionsreichsten Kleinkunstfestivals in Rheinland-Pfalz. Die Gastgeber hoffen beim FINALE ab 19.00 Uhr auf eine bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle in Montabaur. Einlass ist ab 18.30 Uhr.