Auf die Kleiderschränke fertig los. Es steht der Frühjahrsputz an. Warum immer nur die Wohnung putzen - jetzt ist der Kleiderschrank an der Reihe. Am Samstag den 14.04.18 findet wieder die GROSSE Kleidersammlung des DRK OV Kannenbäckerland e.V. statt. Gesammelt wird in allen Orten und Straßen der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen sowie Ransbach-Baumbach. Bitte stellen Sie gut sichtbar Ihre Kleiderspende bis spätestens 08.00Uhr an den Straßenrand. Zurückgelegene Häuser dürfen wir bitten, die Spende an die nächste Fahrstraße zu bringen.
Streithausen (ots) - Am Morgen wurde der hiesigen Dienststelle über die Rettungsleitstelle Montabaur ein Brand im Kunststoff verarbeitenden Betrieb in Streithausen gemeldet. In einer Lagerhalle, in der Pappverpackungen lagerten, kam es zu einem Feuer. Hierdurch wurde ein Großteil der Lagerware sowie Teile des Gebäudes beschädigt. Durch das Eingreifen der anwesenden Feuerwehren aus der VG Hachenburg konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude sowie eine Brandausbreitung in der Lagerhalle verhindert werden. Drei Mitarbeiter des Unternehmens wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus Altenkirchen eingeliefert. Der geschätzte Sachschaden liegt bei ca. 70.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalinspektion Montabaur übernommen, derzeit ist die Ursache noch ungeklärt. Aufgrund der Lage des Objektes und der vor Ort bestehenden Windverhältnisse bestand keine Gefahr für die Bevölkerung, da der Brandrauch in ein benachbartes Waldgebiet abzog.
Foto: Wolfgang Tischler/ww-kurier
Neben den 40.073 Personen mit Hauptwohnsitz sind noch 1.341 Personen mit Nebenwohnsitz gemeldet, zusammen also 41.414. Sie alle leben in einer der 24 Ortsgemeinden oder der Stadt Montabaur. Die Stadt Montabaur zählte am Stichtag 13.772 Einwohner mit Hauptwohnsitz; bei den Ortsgemeinden reicht das Spektrum von 460 Einwohnern mit Hauptwohnsitz in Daubach bis hin zu 2.488 in Eitelborn. Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 war die VG Montabaur immer die größte VG in Rheinland-Pfalz und damit – weil es nirgends sonst Verbandsgemeinden gibt – die größte Verbandsgemeinde der Welt. Im Zuge der Kommunalreform schlossen sich im Jahr 2014 die Verbandsgemeinden Guntersblum und Nierstein-Oppenheim zur Verbandsgemeinde Rhein-Selz zusammen, die seither die nach Einwohnern größte Verbandsgemeinde ist. Die VG Rhein-Selz hatte am Stichtag 31.Janaur 2018 genau 41.852 Einwohner mit Hauptwohnsitz.
Die Bevölkerungszahlen in der VG Montabaur haben sich in den letzten rund 50 Jahren stetig bergauf entwickelt: Im Jahre 1970 lebten in dem Gebiet rund 29.000 Personen, 1987 waren es circa 33.000 und vor zehn Jahren, also zum Jahresende 2008, waren es bereits 39.418 Personen mit Hauptwohnsitz. Seither pendelte die Zahl immer um 39.000 Einwohner, bis sie nun die 40.000er-Marke übersprang. „Ich freue mich, dass wir nun mehr als 40.000 Einwohner sind. Es zeigt, dass die VG Montabaur ein attraktiver Wohnstandort ist - das Ergebnis der klugen Strukturpolitik meiner Vorgänger“, so Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich.
Die Einwohner in der VG Montabaur sind zu 49,9% männlich und zu 50,1% weiblich. 7.788 Personen(19,4%) sind 20 Jahre oder jünger; 90 Jahre oder älter sind 361 Personen; davon sechs Frauen mit 100 oder mehr Jahren Lebenserfahrung. Etwa die Hälfte der Einwohner (49,2%) ist verheiratet, die anderen sind ledig (36,7%), verwitwet oder leben in eingetragenen Lebenspartnerschaften. Etwas mehr als die Hälfte (56,2%) gehört der katholischen Kirche an, 16,2 % sind evangelisch und 22,3% gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Die Verbandsgemeinde Montabaur hat eine Bodenfläche von 151,4 Quadratkilometern; davon sind rund 120 Wald-, Feld- und Wiesenflächen.
Montabaur (ots) - Am 05.03.2018, gg. 16:50 h, befuhr ein mit Getränken beladener rumänischer Sattelzug die Zufahrt zur Rastanlage Fernthal. Der Fahrer nahm einen lauten Knall aus dem Motorraum wahr. Kurze Zeit später geriet der Motorraum in Brand und die Flammen griffen auf das gesamte Fahrzeug über. Der 50-jährige rumänische Fahrer konnte sich noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernen, bevor der Lkw vollständig ausbrannte. Von der sofort alarmierten Feuerwehr wurde der Lkw abgelöscht. Der Schaden wird auf ca. 100000 EUR geschätzt. Wegen der starken Rauchentwicklung musste die A 3 von Beamten der Polizeiautobahnstation Montabaur kurzfristig in beiden Richtungen gesperrt werden.

Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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