Der Bund übernimmt spätestens ab 2021 die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung für die Bundesautobahnen. Die gesetzlichen Grundlagen dafür hat der Deutsche Bundestag bereits im vergangenen Jahr geschaffen. Der Bund wird dazu ein Fernstraßenbundesamt und eine Bundesfernstraßengesellschaft gründen. Die Bundesregierung hat den Ländern jetzt die Konzeption der Infrastrukturgesellschaft Autobahn vorgestellt. Montabaur wird eine von 10 Niederlassungen, zuständig für Rheinland-Pfalz, das südliches Hessen und das Saarland mit Außenstellen in Bad Kreuznach, Neunkirchen, Darmstadt, Wiesbaden und temporär Frankfurt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabi Weber sagte dazu: „Für unsere Heimat wichtig ist, dass in Montabaur die Niederlassung West, angesiedelt wird. Hiermit wird Klarheit geschaffen, was aus dem derzeitigen Autobahnamt in Verantwortung des Landesbetriebs Mobilität in unserer Heimat wird“, Von Montabaur aus werden zukünftig rund 1.550 Kilometer Autobahn betreut werden. „Wichtig ist auch, dass die Bundesregierung zusagt, die Interessen der Beschäftigten hinsichtlich des Status, des Arbeitsorts und des Arbeitsplatzes zu wahren und keine Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter gegen eigenen Willen versetzt werden.“, so Weber weiter. „Damit wird gleich zu Beginn den Menschen die Verunsicherung genommen, die eine solche Neuordnung mit sich bringen könnte und das ist gut so“, lobte die SPD-Bundestagsabgeordnete die Entscheidung der Regierung.
Buntes Treiben herrscht ab dem 27.April 2018 auf dem Töpfermarktplatz in Höhr-Grenzhausen. Dort haben die Höhr-Grenzhausener und auch alle anderen Besucher in Zukunft jeden Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr die Gelegenheit regionale Händler zu unterstützen und zudem mit Freunden und Bekannten in gemütlicher Atmosphäre auf dem Töpfermarktplatz, mitten im Herzen von Höhr-Grenzhausen ein Schwätzchen zu halten. Dabei schadet es nicht, dass der Wochenmarkt gleichermaßen Genuss für die Augen und die Nase sein wird.
MONTABAUR. Über insgesamt 3.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich zwei Vereine aus der Verbandsgemeinde Montabaur freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Mittwoch, 18. April, übergab Ulrich Botsch, Kommunalbetreuer bei der evm, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hans Ulrich Richter-Hopprich, den Spendenbetrag an die begünstigten Vereine.
Foto: evm/Ditscher
Der Kreisverwaltung in Montabaur wurde die Sichtung einer kleinen Schlange gemeldet, die sich am Burggarten in Hachenburg aufhielt. Es konnte zwar kein Foto gemacht werden, aber der Beobachter ist sich ziemlich sicher, dass es sich bei dem etwa 30 Zentimeter langen Reptil um eine Aspisviper handelt.
„Die Begegnung mit einer Schlange in freier Wildbahn ist immer ein Glücksfall und niemals ein Grund zur Panik“, betont Dr. Helmut Stadtfeld, Umweltdezernent des Westerwaldkreises. „Das Vorkommen einer Aspisviper in der heimischen Natur wäre allerdings ungewöhnlich, da das Verbreitungsgebiet der streng geschützten Art zwar weite Teile von Spanien, Italien und Frankreich umfasst, in Deutschland aber nur den Südschwarzwald. Die Schlange könnte auch aus einer Terrarienhaltung stammen.“
Die Aspisviper ist neben der Kreuzotter die einzige in Deutschland natürlicherweise vorkommende Giftschlangenart. Beide Arten werden maximal 90 Zentimeter lang und sind schwer zu unterscheiden. Die Giftwirkung dieser Schlangenarten ist keinesfalls mit der von exotischen Giftschlangen wie der Schwarzen Mamba oder der Königskobra zu vergleichen, aufgrund ihres Bisses kann es gleichwohl zu schmerzhaften Symptomen wie bei einem Wespenstich kommen. In äußerst seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen.
Dennoch – so Stadtfeld - sollte man auch unsere europäischen Giftschlangen keinesfalls anfassen, wenn man denn überhaupt so nahe herankommt. Schlangen sind gegenüber leichten Erschütterungen des Erdbodens sehr sensibel und ziehen sich normalerweise zurück, wenn sich ein Mensch nähert. Das Einfangen oder Töten der Tiere ist aufgrund des Naturschutzrechts streng verboten. Nicht verboten ist es dagegen, eine Schlange aus respektvoller Entfernung zu fotografieren. Helmut Stadtfeld wörtlich: „Die Kreisverwaltung ist zwar kein zoologisches Spezialinstitut, hilft aber nach Möglichkeit bei der Artbestimmung gerne weiter.“
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
Weiterlesen ...Hasselbach (ots)
In der Zeit von Freitag, 25.09.2026, 12.00 Uhr, bis Montag, 28.09.2026, 07.00 Uhr, kam es in Hasselbach, Mehrbachtalstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Dieser war auf einer Baustelle abgestellt. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Deutschland hat die Wahl: Wer erhält den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises? Zur Abstimmung stehen knapp 500 Projekte und Personen, die an anderer Stelle schon überzeugt haben – alle haben bereits einen Preis für ihr Engagement erhalten. Das Publikumsvoting läuft ab Donnerstag, den 1. Oktober, 10:00 Uhr, bis zum 29. Oktober, 17:59 Uhr, unter deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis. Im vergangenen Jahr gaben fast 100.000 Menschen ihre Stimme ab.
Aus Rheinland-Pfalz stehen 42 Nominierte zur Abstimmung, aus Großstädten ebenso wie aus Dörfern. Sie sind unter anderem im Tierschutz, in der politischen Beteiligung junger Menschen und in der Theaterarbeit aktiv.
Weiterlesen ...Das Demokratie-Fest rund um das Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung hat Zeichen gesetzt für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Menschlichkeit und damit für unsere Demokratie.
Foto: Röder-Moldenhauer
Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Marvin Kraus und der Beigeordneten Eva Ehrlich-Lingens für das Team des Projektes „Demokratiesommer“ startete das Fest mit einem besinnlichen Teil, den der Chor „ChoRespondenz“ unter anderem mit dem Titel „Wir sind laut“ eröffnete. Es folgten Ansprachen von Pfarrer Rüdiger Stein für die Evangelische Kirche, Pfarrer Benedikt Wach für die Katholische Kirche und Imam Daniyal Ahmed Tamur von der Ahmadiyya- Muslim-Gemeinde.