Montabaur (ots) - Am 05.03.2018, gg. 16:50 h, befuhr ein mit Getränken beladener rumänischer Sattelzug die Zufahrt zur Rastanlage Fernthal. Der Fahrer nahm einen lauten Knall aus dem Motorraum wahr. Kurze Zeit später geriet der Motorraum in Brand und die Flammen griffen auf das gesamte Fahrzeug über. Der 50-jährige rumänische Fahrer konnte sich noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernen, bevor der Lkw vollständig ausbrannte. Von der sofort alarmierten Feuerwehr wurde der Lkw abgelöscht. Der Schaden wird auf ca. 100000 EUR geschätzt. Wegen der starken Rauchentwicklung musste die A 3 von Beamten der Polizeiautobahnstation Montabaur kurzfristig in beiden Richtungen gesperrt werden.

Putzt sie noch oder lebt sie schon? Diese Frage stellte sich Lina Ruhfus-Hartmann aus der Klasse 6b. Sie untersuchte die Zahnbürsten von etwa 50 Probanden auf ihre Keimbelastung und führte eine umfassende Umfrage zum Nutzungsverhalten durch. „Bei dieser Umfrage habe ich gemerkt, dass jeder Mensch eine andere Einstellung zu seiner Zahnbürste und deren Keimbelastung zeigt. Die Einen denken es wäre besser, wenn man die Zahnbürste im Schrank dicht bei den anderen Zahnbürsten lagert. Andere wiederum finden, dass es besser ist, die Zahnbürste in einem Becher über dem Waschbecken in der Nähe der Toilette aufzubewahren. Auch überraschte mich, dass manche ihre Zahnbürste weit länger als die empfohlenen sechs Wochen nutzen“. So konnte die Jungforscherin mit Ihrer Studie beispielsweise eindrucksvoll zeigen, dass lange genutzte Zahnbürsten oftmals eine wesentlich höhere Keimbelastung aufwiesen. Aber die Keimbelastung hing auch von vielen weiteren Faktoren, wie z.B. der Marke und der Reinigungsmethode ab.
Am vergangenen Wochenende trafen sich 20 Mitglieder der Bereitschaft des DRK Ortsverein Kannenbäckerland erstmalig zu einem Ausbildungswochenende in Vallendar. Als Teil der Katastrophenschutzein- heiten des Landkreises sind regelmäßige Aus- und Weiterbildungen verpflichtend, so er Ortsverein. Schwerpunkt der regelmäßigen Fortbildung ist die Rezertifizierung im Umgang mit dem automatischen externen Defibrilator, die jährlich wiederholt werden muss. Weitere Themen waren unter anderem das ABCDE-Schema zur Untersuchung und Behandlung von Notfallpatienten sowie das Vorbereiten von Infusionen und Medikamenten.
Foto: DRK Kreisverband Kannenbäckerland
Während die Vögel aus dem Süden nun langsam wieder nach Deutschland zurückkehren, sind die Hachenburger Frischlinge auf dem Weg in den Süden. Am Samstagmorgen startete das Team um den 1. Vorsitzenden, Organisator und Planer Bruno Meder vom Gelände der Westerwald Brauerei Hachenburg. Er und seine fünf weiteren Ralley-Begeisterten Markus Windhagen, Markus Grodtmann, Stefan Andres, Bernd Hilz und Lars Hümmeler fahren rund 8000 km. Die Ralleyflotte, bestehend aus drei Fahrzeugen setzte sich um kurz nach halb elf in Bewegung und startete zur ersten Etappe. Von Hachenburg führte der Weg nach Koblenz auf die A48. Dort gings es weiter nach Luxemburg und bei Thionville auf die französischen Landstrassen. Via Bar-le-duc gings es durch die Champagne über Troyes nach Sens. In der Champagne sah das Team am Samstag dann auch zum ersten Mal die Sonne und die Temperaturen stiegen ebenfalls etwas an. Quer durch sieben Länder geht es in die Hauptstadt von Gambia, Banjul. Die Streckenführung ist sehr anspruchsvoll und wird dem Team und den Fahrzeugen alles abverlangen. Die Autos der „Hachenburg-Dakar-Banjul-Challenge“ werden am Ziel für einen karitativen Zweck versteigert. Mit der Rallye wird ein Schulbau sowie weitere Kinderhilfsprojekte unterstützt. Die Etappen und die gesamte Tour der Frischlinge kann man natürlich auch live im Internet über http://www.hachenburger-frischlinge.de verfolgen.
Interview mit Bruno Meder zum Ralley-Start (Teil 1)
Interview mit Bruno Meder zum Ralley-Start (Teil 2)
Interview mit Hachenburger-Chef Jens Geimer zum Ralley-Start
GEMEINSAM IM WESTERWALD „JA zum Alter“ SAGEN
WW. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft das Netzwerk „Senioren-Rat Westerwald“ (SRW) dazu auf, aktiv zu werden und das Thema Älterwerden im Westerwaldkreis stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ beteiligt sich das Senioren-Netzwerk mit bundesweit vielen Organisationen, Kommunen, Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen an der Initiative der Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Ziel ist es, eine positive Haltung gegenüber dem Alter zu fördern. Vor Ort bedeutet dies: die vom Wäller Kreistag beschlossene fortschrittliche „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) nun kraftvoll umzusetzen!
Weiterlesen ...Drei neue Angebote runden das Programm ab
Drei zusätzliche Erlebnisse im Herbstferienprogramm der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises sorgen für jede Menge Abwechslung und gute Laune. Gemeinsam mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen und dem Jugendzentrum Hachenburg hat das Team ein vielseitiges Angebot auf die Beine gestellt: Es reicht vom actionreichen Toben im Flippolino über spannende Einblicke in die faszinierende Welt des Waldes in Oberhausen bis hin zu einem zweitägigen Kulturtrip nach Essen mit Varietébesuch.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ist seit dem 8. September 2026 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestages.
Er übernimmt die Aufgabe von seinem rheinland-pfälzischen Fraktionskollegen Johannes Steiniger, der als Parlamentarischer Staatssekretär in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gewechselt ist.
Ab dem 5. Oktober 2026 werden im Verlauf der B 413 bei Dierdorf auf einer Länge von insgesamt ca. 1,7 km schadhafte Fahrbahnbereiche instandgesetzt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der betrieblichen Unterhaltung und dienen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.
Für die Arbeiten ist aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit eine Vollsperrung erforderlich. Dabei wird der Kreisverkehr am Knotenpunkt lediglich im Bereich der Zufahrt zur B 413 gesperrt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet bleibt während der gesamten Bauzeit befahrbar.
Mehr als 15 Jahre arbeiten die deutsch-äthiopische
Sängerin Menna Mulugeta und der Multi-Instrumentalist
und Harfenist Gernot Blume bereits zusammen. Am
nächsten“krummen Dienstag“, dem 29. September sind
sie wieder im Gewölbekeller zu hören und zu sehen. Der
erste Auftritt im Juni des vergangenen Jahres war
ausverkauft und das Planungsteam von KULTUR im
KELLER hat eine Wiederholung versprochen. Das Duo
"Menna & The Harp" bietet ein außergewöhnliches
Format, in dem die beiden Musiker ihre fein aufeinander
abgestimmte Kreativität zum Klingen bringen. Ihr
Repertoire reicht von Soul-Klassikern und Jazz-Standards
über äthiopische und eigene Songs bis hin zu aktuellen
Pop-Songs. Beginn ist 19:30 Uhr im historischen
Gewölbe am Walpadyn-Turm in Montabaur. Einlass ist
ab 18:30 und bietet die Möglichkeit einen erlesenen
Schluck der angebotenen Weine zu genießen. Der
Eingang ist Ecke Kolpingstraße / Hospitalstraße zu
finden. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen oder
direkt über Ticket Regional, www.ticket-
regional.de/kultur-im-keller und natürlich an der
Abendkasse zum Preis von 15 €. Die helle Tiefgarage
Süd und der Parkplatz „Kalbswiese“ stehen allen
Besuchern ab 17:00 Uhr kostenfrei zur Verfügung. (Kultur im Keller)
Westerwälder Verein erhält BIG BANG INNOVATION Award 2026 und erneut den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte
Westerwald/Berlin. Gleich zwei bundesweite Auszeichnungen für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement gehen in diesem Jahr in den Westerwald: Wäller Helfen e. V. wird in Berlin sowohl mit dem BIG BANG INNOVATION Award 2026 als auch – bereits zum zweiten Mal in Folge – mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 ausgezeichnet.
Aus 430 Einsendungen hat es Wäller Helfen unter die 46 Gewinner geschafft. Die Preisverleihungen fanden im Rahmen des BIG BANG KI Festivals am 16. und 17. September in Berlin statt. Für den 2020 gegründeten Verein ist die doppelte Auszeichnung eine besondere Bestätigung für einen Weg, bei dem klassische Nachbarschaftshilfe längst mit neuen Konzepten für Jugendengagement, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft verbunden wird.
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