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Die Schillerschule in Höhr-Grenzhausen erhält neue Fenster. Sie sollen gegen Aluminiumfenster ausgetauscht werden. Die Holzfenster lassen sich altersbedingt nicht mehr Instandsetzen, insbesondere sind keine Ersatzteile mehr verfügbar. Erneuert werden auch die Fensterbänke. Bei allen notwendigen Reparaturen sowie um die Lüftungsfunktion zu gewährleisten, wurde bislang improvisiert.

Barfuß im Brexbach
Drei Täuflinge und hundert Taufgäste

Höhr-Grenzhausen (shg) Mit nackten Füßen im kalten Wasser stehen die Täuflinge und ihre Familien, wenn Pfarrerin Monika Christ im Brexbach tauft. Sie erinnert damit an die Taufe der ersten Christen, die auch nicht in der Kirche im Taufbecken, sondern draußen im Fluss tauften. Die Pfarrerin bietet damit älteren Kindern ein mit allen Sinnen erfahrbares Erlebnis an, denn zur Taufe von Säuglingen ist das Bachbett des Brexbachs dann doch zu glitschig und damit zu gefährlich. Diesmal haben sich ein neunjähriges und zwei dreijährige Kinder und ihre Familien zur Bachtaufe angemeldet und sich auch vom Regen an diesem Sonntag nicht abhalten lassen. Pfarrerin Monika Christ tauft gerne im Bach: „Das Wassers sprudelt, sucht sich seine Bahn – so in etwa ist das Versprechen Gottes für unser Leben in der Taufe.

220912 BachtaufeHG

Wohncontaineraufstellung im Stadtgebiet Limburg

Aufmerksamen Bürgern ist es nicht entgangen, dass in den Stadtteilen Linter, Blumenrod, Staffel sowie im Industriegebiet Dietkircher Höhe Wohncontainer errichtet wurden. Nicht alle werden unter Regie der Stadt aufgestellt, einen Großteil der Container stellt der Landkreis Limburg-Weilburg zur Verfügung, der auch für die Umverteilung der Flüchtlinge verantwortlich ist.
Hierbei handelt es sich um Wohnraum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die als Notunterkunft für Familien und Einzelpersonen dienen.

Soziales Wohncontainer

In Linter in Ortsrandlage wurde die ursprünglich für einen Spielplatz vorgesehene Fläche mit Schotter begradigt, sodass eine ebene Fläche entstand. Am hinteren Teil des Grundstücks ist die Autobahn zu sehen. Zwei Sitzbänke und ein Tisch laden zum Verweilen ein, dahinter verläuft ein Pfad, den Radfahrer und Gassi Geher nutzen. Auf der linken Seite steht ein Einfamilienhaus, rechts ein Mehrfamilienhaus.

Journalismus ist eine Grundfeste der Demokratie

„Wir leben in einer Zeit, die große Herausforderungen an uns stellt, besonders auch an diejenigen, die in der Öffentlichkeit agieren, wie beispielsweise Journalisten und Journalistinnen, Politiker und Politikerinnen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem traditionellen Pressefest in Mainz. „Wir haben schon fast sieben Monate Krieg in Europa und ich kann und will mich nicht daran gewöhnen. Ein russischer Angriffskrieg mitten in Europa mit schrecklichsten Kriegsverbrechen.“ Die Folgen des Krieges seien auch in Deutschland sehr deutlich spürbar. „Aber wir erleben auch die Stärke des Sozialstaates. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, durch diese schwere Krise zu kommen“, sagte die Ministerpräsidentin und unterstrich die zentrale Rolle der Medien dabei: „Ohne freie Medien gibt es keine freie Gesellschaft. Ihre journalistische Arbeit ist eine Grundfeste der Demokratie.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Die Welt verliert eine große Persönlichkeit
Mit großer Trauer hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf die Todesnachricht von Queen Elizabeth II. reagiert. „Das Land Rheinland-Pfalz trauert mit den Menschen in Großbritannien. Die Welt verliert eine große Persönlichkeit. Mit dem heutigen Tag geht eine Ära zu Ende“, so die Ministerpräsidentin. „Im Juni 2015 durfte ich der Königin in der Residenz der britischen Botschaft in Berlin persönlich begegnen und dies hat mich sehr beeindruckt und berührt. Die Queen war eine zutiefst aufgeschlossene und interessierte Persönlichkeit, die ihren Gesprächspartnern große Aufmerksamkeit zukommen ließ“, sagte die Ministerpräsidentin.

„Ihr Tod macht Millionen Menschen auf der ganzen Welt traurig. 70 Jahre hat sie das Königreich geführt. Unerschütterlich durch alle Krisen. Sie war eine moralische Instanz, die ihr Leben in die Pflicht für ihr Land gestellt hat. Ihre Besuche bleiben in Rheinland-Pfalz unvergessen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. (Quelle Staatskanzlei Mainz)