Hachenburg (ots)
Am 06.05.2026 ereignete sich gegen 16:23 Uhr auf der B414 zwischen den Gemeinden Norken und Unnau-Korb ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Hierbei befuhr eine 49-jährige Verkehrsteilnehmerin die B414 aus Kirburg kommend in Fahrtrichtung Hachenburg. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Fahrerin auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn in eine dortige Hanglage ab, fuhr in den Hang auf und wurde erneut auf die Fahrbahn zurückgewiesen. Dabei überschlug sich der PKW und kam auf dem Dach liegend zum Stehen. Die schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzte Unfallbeteiligte entstieg eigenständig aus dem Fahrzeug. Sie wurde einem Siegener Krankenhaus zugeführt. Es entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die B414 war für die Unfallaufnahme und anschließenden Reinigungsmaßnahmen circa zweieinhalb Stunden gesperrt. Neben der Polizei Hachenburg waren die Feuerwehren aus Norken und Kirburg sowie der Rettungsdienst im Einsatz. (Polizei Hachenburg)
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Hellenhahn-Schellenberg: Wohnhaus nach Scheunenbrand unbewohnbar
Montabaur: Kreistag bringt Millionenpaket für Zukunftsprojekte auf den Weg
Rheinland-Pfalz: Bund fördert Sanierung von Sportstätten im ganzen Land
In Hellenhahn-Schellenberg ist ein Wohnhaus nach einem Brand nicht mehr bewohnbar. Nach bisherigen Ermittlungen hatten unsachgemäße Flexarbeiten in einer angrenzenden Scheune das Feuer ausgelöst, das sich rasch auf das Wohngebäude ausbreitete. Verletzt wurde niemand, der Schaden wird auf rund 180.000 Euro geschätzt. Mehrere Feuerwehren aus der Region waren im Einsatz und konnten den Brand unter Kontrolle bringen und löschen.
Im Westerwaldkreis hat der Kreistag ein umfangreiches Investitionspaket auf den Weg gebracht. Grundlage ist ein Bundesprogramm mit insgesamt rund 165 Millionen Euro, die in den kommenden Jahren in Bildung, Verkehr, Digitalisierung, Energie und Infrastruktur fließen sollen. Ein Teil der Mittel wird direkt vom Landkreis eingesetzt, der Rest geht an die Verbandsgemeinden nach einem festgelegten Schlüssel. Geplant sind unter anderem Maßnahmen an Schulen, Verbesserungen der Verkehrsanbindung sowie Projekte im Raum Montabaur und in Gewerbegebieten. Ziel ist es, die Region langfristig zu stärken und moderne Infrastruktur auszubauen.
In Höhr-Grenzhausen und weiteren Teilen des Westerwaldkreises laufen zahlreiche Bau- und Modernisierungsprojekte an Schulen und öffentlichen Einrichtungen weiter. Dazu gehören neue Fachklassenausstattungen, Sanierungen und ein Schulneubau in Montabaur. Gleichzeitig steigen die Schülerzahlen deutlich an und liegen bei rund 1.800 neuen Anmeldungen für kommende Jahrgänge. Auch im Bereich Klimaschutz werden Projekte umgesetzt, darunter Photovoltaikanlagen und energieeffiziente Beleuchtungssysteme an öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen. Die Maßnahmen sollen langfristig Kosten senken und die Infrastruktur modernisieren.
Der Landrat des Westerwaldkreises, Schwickert, wird nach Informationen aus CDU-Kreisen als möglicher künftiger Innenminister von Rheinland-Pfalz gehandelt. Hintergrund sind die laufenden Personalüberlegungen für die neue Landesregierung unter dem designierten Ministerpräsidenten Schnieder. Die CDU steht nach der Landtagswahl vor einer möglichen Regierungsübernahme nach mehreren Jahrzehnten in der Opposition. Während die inhaltliche Ausrichtung bereits abgesteckt ist, wird hinter den Kulissen noch intensiv über die Besetzung der Ministerien verhandelt. Offiziell bestätigt ist bislang keine Personalie. Auch die mögliche Berufung von Schwickert gilt daher als Teil interner Spekulationen. Mit einer Entscheidung wird erst in den kommenden Tagen gerechnet, wenn das neue Kabinett endgültig vorgestellt werden soll. (RWW)
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Betzdorf: Sorge um Folgen nach Pagnia-Insolvenz
Linkenbach: Unfallflucht nach Fahrt durch Viehweide
Höhr-Grenzhausen: Gemeindeschwester plus vor Ausbau
In Betzdorf wächst nach der Insolvenz des Traditionsunternehmens Pagnia die Sorge um die wirtschaftliche Zukunft der Stadt. Im Rathaus wird befürchtet, dass nicht nur Arbeitsplätze verloren gehen, sondern auch Kaufkraft, Gewerbesteuern und die Attraktivität des Standorts leiden könnten. Die Verantwortlichen sehen darin ein Warnsignal für die starke Abhängigkeit von einzelnen großen Betrieben und warnen vor möglichen langfristigen Folgen für das wirtschaftliche Gleichgewicht in Betzdorf.
Zwischen Linkenbach und Urbach hat ein Autofahrer auf der K123 für erheblichen Schaden gesorgt und ist anschließend geflüchtet. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Weidezaun, fuhr mehrere Meter durch das Gelände, riss einen weiteren Zaun nieder und setzte seine Fahrt über eine Wiese fort. Dabei dürfte das Auto deutlich beschädigt worden sein. Der Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, die Polizei ermittelt.
Im Westerwaldkreis könnte das Projekt Gemeindeschwester plus künftig auf alle Verbandsgemeinden ausgeweitet werden. Bei einem Seniorentalk in Höhr-Grenzhausen wurde deutlich, dass das Angebot seit Jahren hilft, ältere Menschen länger selbstständig zu halten und Einsamkeit zu reduzieren. Fachleute sehen darin ein wichtiges Instrument im Umgang mit dem demografischen Wandel und fordern, das Konzept flächendeckend auszubauen.
Horhausen/WW. (ots)
Am Abend des 13.05.2026 gegen 23:30 Uhr kam es in der Rheinstraße in Horhausen zur Entwendung eines Fahrzeugs. Im Bereich eines Parkplatzes einer dortigen Bank, wurde ein roter Hyundai mit Zulassung der Stadt Bonn, durch bislang unbekannte Täter entwendet. (Polizei Straßenhaus)
Musikgenuss „sonntags um vier“ im Kurpark
Mit Beginn der warmen Jahreszeit wird der Musikpavillon im Kurpark von Bad Marienberg wieder zum festen Treffpunkt für Musikliebhaber: Ab dem 24. Mai 2026 lädt die Stadt jeden Sonntag um 16:00 Uhr zur Kurkonzert-Reihe „sonntags um vier“ ein. Bis einschließlich 6. September erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm unter freiem Himmel.
Hachenburg (ots)
In der Nacht vom 12.-13.05.2026 kam es zur Sachbeschädigung von zwei Firmenfahrzeugen eines Wäschereibetriebes im Kleeberger Weg in Hachenburg. Beide Fahrzeuge befanden sich im Außenbereich im Hofraum der Firma geparkt. Durch unbekannte Täter wurde an einem LKW mittels hartem Gegenstand vorsätzlich auf die Windschutzscheibe eingewirkt, so dass diese sprunghaft beschädigt wurde. Der zweite LKW, ebenfalls ein Fahrzeug mit Kastenaufbau, wurde mittels Auftragen von roter Sprühfarbe am Kastenaufbau beschädigt. Dort wurde durch bislang unbekannte Täter ein Hakenkreuz großflächig markiert. Weitere, im Hofraum geparkte Firmen-LKW wurden nicht angegangen. Die Tat lässt auf puren Vandalismus schließen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich im mittleren 5-stelligen Bereich. (Polizei Hachenburg)
Linie 466 erleichtert Radtouren zwischen Koblenz und Rennerod
Seit April sind die 22 RadBus-Linien in Rheinland-Pfalz wieder unterwegs und bringen Ausflügler bequem zu den schönsten Rad- und Wanderregionen des Landes. Die Linie 466 RadBus „Hoher Westerwald“ verbindet die Städte Koblenz, Montabaur, Westerburg und Rennerod. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen können Fahrradfans und Naturfreunde zu vier täglichen Abfahrtszeiten auf Tour gehen und abwechslungsreiche Strecken im Westerwald entdecken.
IT-Übung „Gelber Merkur 2026“ der Bundeswehr deutschlandweit im Mai
Unter dem Übungsnamen „GELBER MERKUR 2026“ trainiert die Bundeswehr unter der
Leitung der Teilstreitkraft (TSK) Cyber- und Informationsraum in der Zeit vom 8. Mai bis
22. Mai 2026 mit rund 1.200 Soldaten deutschlandweit.
Der Gelbe Merkur ist eine nationale, bundesweite Übung, bei der es um den Betrieb von
Führungs- und Kommunikationssystemen unter der Rahmenbedingung Landes- und
Bündnisverteidigung geht. Die Übung soll die Bataillone der Teilstreitkraft (TSK) CIR und
andere teilnehmende Übungsverbände aus den anderen TSK und militärischen Organisati-
onsbereichen gezielt auf die Landes- und Bündnisverteidigung vorbereiten.
Eröffnungsfeier mit geführter Wanderung am 8. Mai war voller Erfolg
Nach einer intensiven Umsetzungsphase und einer mit viel Hingabe der beteiligten Organisatoren und Impulsgeber vorausgehenden Entwicklungszeit, kann ab sofort der Wanderweg GeoRoute Glasstadt Wirges erkundet werden. Der knapp acht Kilometer lange Rundweg nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt, in welcher der Werkstoff Glas eine besondere Rolle spielt. Die Informationen werden über Info-Tafeln vermittelt, die an markanten Punkten entlang des Weges zu finden sind, so z. B. in Nähe der Dornbergsiedlungen, dem Bahnhof oder dem Silbersee.