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Gebäudebrand in Freilingen verursacht hohen Schaden
Gefährliches Überholmanöver auf der B 62 bei Mudersbach
15,6 Millionen Euro für modernen OP-Bereich in Dierdorf
In Freilingen ist ein Gebäudekomplex in der Hohen Straße in Brand geraten. In dem Gebäude befinden sich neben einer Wohnung auch die Räume eines Clubs, der zum Zeitpunkt des Brandausbruchs geschlossen war. Menschen wurden nicht verletzt. Das Feuer breitete sich im Verlauf nahezu auf das gesamte Gebäude aus. Die Löscharbeiten dauerten einige Stunden an. Der Gebäudeschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Auf der B 62 zwischen Mudersbach und Kirchen soll es zu einem gefährlichen Überholmanöver gekommen sein. Nach Angaben von Zeugen versuchte ein 23-jähriger VW-Fahrer im Bereich Euteneuen in einer Kurve ein vorausfahrendes Auto zu überholen, obwohl Gegenverkehr kam. Sowohl der VW-Fahrer als auch der bislang unbekannte Fahrer des entgegenkommenden Autos mussten stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Polizei Betzdorf sucht nun Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des VW-Fahrers machen können. Besonders wichtig ist für die Ermittler der bislang unbekannte Fahrer des entgegenkommenden Autos, der gebeten wird, sich zu melden.
Der Standort Dierdorf des Evangelischen Klinikums Westerwald soll umfassend modernisiert werden. Gesundheitsminister Hoch hat dafür einen Förderbescheid des Landes über rund 15,6 Millionen Euro übergeben. Insgesamt umfasst das Projekt ein Investitionsvolumen von rund 19 Millionen Euro. Der rund 30 Jahre alte Operationsbereich soll unter anderem um einen 3. OP-Saal erweitert und technisch umfassend erneuert werden. Geplant sind außerdem neue Medizintechnik, Verbesserungen beim Brandschutz und optimierte Arbeitsabläufe. Die Arbeiten sollen bei laufendem Krankenhausbetrieb in 6 Bauabschnitten über rund 3,5 Jahre erfolgen. Die operative Versorgung soll dabei weitgehend aufrechterhalten werden.
Schwere Unwetter haben am Abend große Schäden verursacht. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor teils schweren Gewittern und Sturm gewarnt. In einzelnen Bereichen wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h gemessen. Dutzende Einsätze von Feuerwehr und Polizei waren die Folge. Zahlreiche Gebäude, Fahrzeuge und Gärten wurden beschädigt. Windhosen zogen über mehrere Gemeinden und durch Waldgebiete, vielerorts stürzten Bäume und Äste auf Straßen und sorgten für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Auch auf der Autobahn kippten mehrere Lastwagen um. Die Schäden gehen nach ersten Einschätzungen in die Hunderttausende. Nach nur rund 15 Minuten war das extreme Wetterphänomen wieder vorbei. (RWW)
Freilingen (ots)
Am Dienstag, 18.08.2026 um 23:05 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in die Hohe Straße in Freilingen alarmiert. Dort kam es aus aktuell ungeklärter Ursache zu einem Brandausbruch in einem Gebäudekomplex, welcher neben einer Wohnung auch die Räumlichkeiten eines Clubs enthält. Dieser hatte zum Zeitpunkt des Brandausbruchs geschlossen. Es entstand kein Personenschaden. Der Brand bereitete sich in seinem Verlauf fast auf das gesamte Gebäude aus. Die Löscharbeiten dauern aktuell weiter an. Der entstandene Gebäudeschaden wird aktuell auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.
Die Brandursache ist noch unklar, entsprechende Ermittlungen erfolgen durch die Kriminalpolizei in den nächsten Tagen. (Polizei Montabaur)
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Montabaur: Straße nach Ettersdorf bleibt dauerhaft gesperrt
Westerwaldkreis: KfW stellt 64,5 Millionen Euro bereit
Unnau: Freibad begrüßt mehr als 20.000 zahlende Gäste
Die Straße zwischen Stahlhofen und Ettersdorf bleibt dauerhaft gesperrt. Nach fast 2 Jahren Sperrung hat der Stadtrat Montabaur beschlossen, auf eine aufwendige Sanierung der Steilstrecke zu verzichten. Damit ist die geplante Instandsetzung endgültig vom Tisch. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob die Strecke künftig als Wirtschaftsweg genutzt werden kann. Für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer bedeutet die Entscheidung dauerhaft längere Wege. Noch offen ist, wie die künftige Nutzung und Unterhaltung der Strecke geregelt werden.
Im ersten Halbjahr 2026 sind im Westerwaldkreis rund 64,5 Millionen Euro aus KfW-Förderprogrammen bereitgestellt worden. Das Geld floss unter anderem in Unternehmen, Wohngebäude, Klimaschutz und erneuerbare Energien. Insgesamt wurden im Kreis mehr als 1.200 Projekte gefördert. Rund 11 Millionen Euro unterstützten energetische Sanierungen und erneuerbare Energien in Wohngebäuden. Zudem erhielten 176 Familien Unterstützung beim Bau oder Kauf von Wohneigentum. Für den Westerwaldkreis und den Rhein-Lahn-Kreis zusammen wurden rund 91 Millionen Euro bewilligt.
Das Freibad in Unnau hat in dieser Saison bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste begrüßt. Damit hat sich die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr bereits verdoppelt. Das modernisierte Bad war 2024 nach einer umfassenden Sanierung wiedereröffnet worden. Rund 3,6 Millionen Euro wurden damals in die Anlage investiert, davon etwa 1,3 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Zu den Neuerungen gehören Edelstahlbecken, eine Dreifachrutsche und eine Solarabsorberanlage zur Beheizung des Wassers. Die Verantwortlichen sehen die Entwicklung als Bestätigung für die umfangreiche Investition.
A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, seit Anfang August 2026, im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Aufgrund des unerwartet größeren Schadensausmaßes und der daraus folgenden zeitintensiveren Betoninstandsetzungsarbeiten werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montag, 19. Oktober 2026, andauern.
Schritt für Schritt zu mehr Kinderrechten:
Mit dem neuen „Pfad der Kinderrechte“ zwischen Kölbingen und Kaden schafft das Haus für Jugend- und Familienhilfe Westerwald (HaJuFa) in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. neue Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte. Der neue Pfad, der passend zum Weltkindertag am 20.09. insgesamt 2009 Meter lang ist, informiert anschaulich über wichtige Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention. Die Idee zum „Pfad der Kinderrechte“ aus dem HaJuFa Westerwald fand schnell Befürworter – nicht nur beim DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. als Träger der Jugendhilfeeinrichtung, sondern auch bei den umliegenden Gemeinden und der Touristeninformation WällerLand.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 07.09.2026, kam es zwischen 09.30 Uhr und 13.20 Uhr in Altenkirchen, Schloßplatz, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter ein, auf einem Parkplatz abgestelltes, schwarzes Kleinkraftrad des Herstellers Honda. Das Fahrzeug konnte, unweit des Tatortes, auf dem Parkplatz im Schloßweg aufgefunden werden. Bereits abmontierte Fahrzeugteile lagen im Bereich der nahegelegenen Unterführung. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.