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Westerburg: Zwei Menschen bei schwerem Frontalunfall tödlich verletzt
Westerwaldkreis: Brandschutz- und Katastrophenschutzplanung bis 2030 wird fortgeschrieben
Rheinland-Pfalz: Polizei warnt vor illegalen Autorennen zum „Car Friday“
Auf der L 288 bei Westerburg ist es zu einem schweren Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr gekommen. Eine 22-jährige Fahrerin setzte zum Überholen an und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 65-jährigen Fahrers zusammen. Beide Fahrzeugführer wurden dabei tödlich verletzt, eine 17-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt. Die Landstraße war über mehrere Stunden voll gesperrt, die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Der Westerwaldkreis arbeitet an der Fortschreibung der Bedarfsplanung für den Brandschutz und Katastrophenschutz bis zum Jahr 2030. Grundlage ist ein bereits angepasster Plan nach den Erkenntnissen der Flutkatastrophe im Jahr 2021. Künftig soll auch die Förderpraxis bei interkommunalen Beschaffungen angepasst werden, um eine einheitliche Finanzierung zwischen Kreis und Verbandsgemeinden sicherzustellen. Zudem sind gemeinsame Beschaffungen von Abrollbehältern Wasser mit mehreren Verbandsgemeinden vorgesehen.
Das Landeskriminalamt warnt vor illegalen Autorennen rund um den sogenannten „Car Friday“. Besonders im Bereich des Nürburgrings werden zahlreiche Auto-Tuning-Treffen erwartet, bei denen es immer wieder zu gefährlichen Fahrmanövern kommt. Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an und weist auf hohe Strafen bis hin zum Führerscheinentzug und Freiheitsstrafen bei schweren Verstößen hin.
Mainz (ots)
Die bundesweite Autoschrauber-Szene hat den Karfreitag seit einigen Jahren als sogenannten "Car Friday" etabliert und läutet damit traditionell die Tuning-Saison ein. Vor allem rund um den Nürburgring, eine der bekanntesten Motorsportstätten Deutschlands, zog die Veranstaltung in der Vergangenheit zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Für den kommenden Karfreitag werden erneut viele Auto-Enthusiasten erwartet, die ihre leistungsstarken und individuell gestalteten Fahrzeuge präsentieren.
Neben der Begeisterung für Technik und Design kommt es bei solchen Treffen jedoch immer wieder zu problematischen Begleiterscheinungen - insbesondere illegale Autorennen, überhöhte Geschwindigkeiten sowie unnötige Lärmbelästigungen.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt im Zuge der A3 in Fahrtrichtung Köln im Bereich der Anschlussstelle (AS) Montabaur die Fahrbahn instand setzen. Die angekündigten Arbeiten konnten noch nicht abgeschlossen werden, daher wird die AS Montabaur in Fahrtrichtung Köln in der Zeit von Freitag, 27. März 2026, circa 19.00 Uhr, bis Samstag, 28. März 2026, circa 5.00 Uhr erneut gesperrt; die Abfahrt von der A3 zur B255/ B49 in Richtung Koblenz ist möglich. Der rechte Fahrstreifen in Richtung Köln wird in Höhe der AS Montabaur abschnittsweise eingezogen. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt ist von der Maßnahme nicht betroffen.
Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert und führt die Verkehrsteilnehmenden, aus Richtung Frankfurt kommend, im Zuge der A3 bis zur nächstgelegenen AS Ransbach-Baumbach und von hier wieder zurück zur AS Montabaur. Eine alternative Umleitungsstrecke in Fahrtrichtung Montabaur führt über die B49. Aus Richtung Siegen (B255) kommend, wird der Verkehr mit dem Ziel Köln zunächst über die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt bis zur AS Diez und von hier via A3 zurück in Fahrtrichtung Köln geleitet.
Westerburg (ots)
Am Freitagabend, dem 27.03.2026, gegen 20.28 Uhr kam es auf der Umgehungsstraße von Westerburg (L288) zwischen den beiden Abfahrten Guckheim und Westerburg-Wörth zu einem schweren Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Nach Unfallaufnahme durch die Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizeiinspektion Westerburg und Hinzuziehung des Verkehrsunfallteams ergab sich folgender Unfallhergang: Eine 22-jährige Fahrerin aus der VG Rennerod befuhr mit ihrem PKW die L288, aus Richtung Guckheim kommend in Fahrtrichtung Gemünden. Ein 65-jähriger Fahrer aus der VG Bad Marienberg befuhr die L288 in entgegengesetzter Richtung. In Höhe der Ausfahrt Westerburg-Wörth überholte die Fahrerin einen anderen PKW und kollidierte hierbei frontal mit dem entgegenkommenden PKW. Durch den Unfall wurde sowohl die 22 Jahre alte Fahrerin des PKW, als auch der 65-jährige Fahrer des entgegenkommenden PKW tödlich verletzt. Im Fahrzeug der mutmaßlichen Unfallverursacherin befand sich zudem eine 17-jährige Beifahrerin aus der VG Bad Marienberg. Diese wurde durch den Unfall schwer verletzt. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Fahrbahn gesperrt werden. Um 03:00 Uhr wurde die Landstraße wieder freigegeben.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. (Polizei Westerburg)
„Junges Blech“ in Selters
Am Sonntag, den 26. April, verwandelt sich das Stadthaus Selters um 11.30 Uhr in eine Bühne für junge musikalische Talente: Unter dem Titel „Junges Blech“ präsentieren sich Blechbläser-Ensembles des Landesmusikgymnasiums Montabaur im Rahmen einer Matinee.
Die jungen Musikerinnen und Musiker haben sich bereits beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ im März erfolgreich behauptet und bereiten sich nun intensiv auf den Bundeswettbewerb Ende Mai in München vor. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches und klanglich facettenreiches Programm freuen, das Werke aus fünf Jahrhunderten vereint.
Altenkirchen (ots)
Am Dienstag, 14.04.2026, führten Kräfte der Verkehrsdirektion Koblenz in den Vormittagsstunden Geschwindigkeitskontrollen in Altenkirchen, Driescheider Weg, durch. Hierbei konnten 7 Fahrzeugführer gemessen werden, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. Gegen die Betroffenen werden die entsprechenden Verwarnungs- und Bußgeldverfahren eingeleitet. (Polizei Altenkirchen)
Deutsches Kinderhilfswerk drängt bei Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz auf Stärkung der Kinderrechte
Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert angesichts der Koalitionsgespräche in Rheinland-Pfalz eine Stärkung der Kinderrechte. Dazu hat die Kinderrechtsorganisation in Schreiben an die Verhandlungsführer von CDU und SPD, Gordon Schnieder und Alexander Schweitzer, Vorschläge zu vier zentralen kinderrechtlichen Handlungsfeldern unterbreitet. Diese betreffen die Stärkung der Kinderrechte in der Landesverfassung, die Absenkung der Altersgrenze für das aktive Wahlrecht bei Kommunal- und Landtagswahlen auf 16 Jahre, notwendige Verbesserungen im Bereich der schulischen Bildung sowie die Unterstützung von Kommunen bei der Umsetzung der Kinderrechte.
Weiterlesen ...Matthias Ludwig lädt zum Spagat
Hachenburg. „Spagat“ heißt das erste Soloprogramm, mit dem Matthias Ludwig am Samstag, 18. April, um 20 Uhr auf Einladung der Hachenburger KulturZeit und Unterstützung der Naspa in der Stadthalle gastiert. Pointiert, provokant und tiefgründig zugleich balanciert Ludwig geschickt zwischen widersprüchlichen Perspektiven, alltäglichen Absurditäten und provokanten Gedanken.
Dabei macht er weder vor Gott noch vor der Gürtellinie halt. Das kann weh tun, aber für einen Spagat muss man eben an Grenzen gehen. Wer genau hinschaut, erkennt, dass auch hinter den bösen Witzen mehr steckt als nur Provokation. Am Ende geht es um die Suche nach Wahrheit. Und wenn es nicht so ein Klischee wäre, vielleicht sogar… Liebe?
Gottesdienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Hachenburger Land
Hachenburg (shg) In einem gut besuchten Gottesdienst in der Schlosskirche Hachenburg sind neun Jugendliche in ihren Dienst als Teamer*innen in der Kirchengemeinde Hachenburger Land eingeführt worden.
Die Predigt hielt Pfarrer Yannik Steffens über den Bibeltext aus Jesaja 40,26–31. Der Prophet Jesaja spricht darin dem Volk Israel, das im Exil leben muss, Mut zu. Es geht um die Kraft der Hoffnung und Erneuerung für die Menschen, die auf Gott vertrauen. Pfarrer Steffens bezeichnete es als tragisch, dass die allmächtige Gegenwart Gottes im alltäglichen Leben übersehen werden kann.
Diez/Cramberg (ots)
Am Montag, 13. April, erhielt ein Anwohner aus Cramberg am Morgen einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters der Volksbank, welcher ihm mitteilte, dass es Sicherheitsprobleme bei der Bank gebe und man die Kundenkonten sicherer machen müsse. Hierzu wurde der Geschädigte aufgefordert, für eine Probebuchung seine Bankkarte in den sog. TAN-Generator zu stecken und die angezeigte TAN mitzuteilen, was der Geschädigte auch tat. Am Folgetag wurde der Mann von seiner Bank darüber informiert, dass von seinem Bankkonto drei Abbuchungen über einen insgesamt niedrigen fünfstelligen Betrag erfolgt waren. Eine Nachfrage der Polizei bei der Bank ergab, dass dies wohl kein Einzelfall war. Es wird daher gewarnt, am Telefon sensible Daten herauszugeben. Bankmitarbeiter werden niemals telefonisch nach solchen Daten fragen! (Polizei Diez)