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Görgeshausen: Schwerverletzte nach Überschlag auf der A3
Westerwald: FDP gratuliert neuem Landrat und fordert Reformen
Rheinland-Pfalz: AOK bearbeitet rund 550 Verdachtsfälle
Auf der A3 bei Görgeshausen hat sich ein Auto mehrfach überschlagen. Die Fahrerin verlor vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen, der auf dem Dach an der Schutzplanke zum Stillstand kam. Die Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Die Fahrerin kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde ein Verkehrsgutachten angeordnet. Die Unfallaufnahme sorgte für einen langen Rückstau bis über die Anschlussstelle Limburg hinaus.
Die FDP Westerwald hat Klaus Lütkefedder zum Wahlsieg bei der Landratswahl gratuliert und eine konstruktive Zusammenarbeit angeboten. Der Kreisverband will unter anderem die Gesundheitsversorgung, den Katastrophenschutz und die Digitalisierung der Kreisverwaltung voranbringen. Auch schnellere Genehmigungen für Wohnraum und bessere Bedingungen für Unternehmen gehören zu den Forderungen. Weitere Themen sind flexible Mobilitätsangebote sowie eine bessere Ganztags- und Ferienbetreuung. Die FDP kündigte an, konkrete Vorschläge in den Kreistag einzubringen. Zugleich kritisierte der Kreisverband die erneut niedrige Wahlbeteiligung.
Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland werden derzeit rund 550 Verdachtsfälle auf Behandlungs- oder Pflegefehler bearbeitet. Etwa 100 dieser Fälle stammen aus dem Saarland. Besonders häufig geht es um orthopädische und unfallchirurgische Eingriffe, gefolgt von Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtsmedizin. In den vergangenen 3 Jahren bestätigte sich etwa jeder 4. gemeldete Verdachtsfall. Im vergangenen Jahr konnte die AOK rund 2,1 Millionen Euro an Beitragsgeldern zurückfordern. Die betroffenen Versicherten werden dabei von medizinischen und juristischen Experten unterstützt.
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Kirchen: 38-Jähriger wegen Totschlags angeklagt
Rheinland-Pfalz: Arbeitslosenquote sinkt auf 4,9 Prozent
Betzdorf: Brandruine in Bahnhofstraße ist einsturzgefährdet
Ein 38-Jähriger muss sich in Kirchen wegen des Vorwurfs des Totschlags verantworten. Er soll seinen Mitbewohner in der gemeinsamen Küche mit mehreren Bratpfannen geschlagen und mit einem Messer auf ihn eingestochen haben. Der Mann starb noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Zwischen den beiden Bewohnern soll es zuvor weder eine Freundschaft noch ein von Streit geprägtes Verhältnis gegeben haben. Unklar ist bislang, ob beim Angeklagten eine psychiatrische Erkrankung vorliegt. Das Gericht muss nun die genauen Umstände der Tat klären.
Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald ist auf 4,9 Prozent gesunken. Im August waren rund 17.500 Menschen arbeitslos gemeldet, etwa 300 weniger als im Vormonat. Gleichzeitig suchen noch 649 junge Menschen einen Ausbildungsplatz. Dem stehen rund 1.100 freie Ausbildungs- und duale Studienplätze gegenüber. Die Unternehmen meldeten allerdings rund 11 Prozent weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahr. Im Westerwaldkreis blieb die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent, während sie im Kreis Altenkirchen auf 5,9 Prozent und im Kreis Neuwied auf 5,6 Prozent sank.
Die Brandruine in der Bahnhofstraße in Betzdorf ist laut einem Gutachten einsturzgefährdet. Die Kreisverwaltung hatte die Untersuchung nach einer Forderung des Verwaltungsgerichts in Auftrag gegeben. Das Grundstück soll nun umfassend gesichert werden, um Passanten und angrenzende Gebäude zu schützen. Fußgänger können den Bereich weiterhin auf einem schmalen Streifen passieren. Ob die bereits geplanten Abrissarbeiten nun durchgeführt werden können, muss erneut mit dem Verwaltungsgericht geklärt werden. Das Gutachten bestätigt damit die erheblichen Gefahren durch das beschädigte Gebäude.
Koblenz (ots)
Am 29.08.2026 gegen 10:50 Uhr kam es auf der A3 in Höhe Görgeshausen zu einem Verkehrsunfall. Eine 36 jährige italienische Staatsbürgerin verlor vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug, überschlug sich mehrfach und kam letztlich auf der rechtsseitigen Schutzplanke auf dem Dach zum Stillstand. Die Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Fachklinik gebracht. Die Fahrerin wurde leicht verletzt in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Aufgrund der Schwere der Verletzungen der Beifahrerin wurde ein Verkehrsgutachten angeordnet.
Aufgrund der Unfallaufnahme, Spurensicherung, Gutachtertätigkeiten sowie Aufräum- und Abschlepparbeiten kam es zu einem längeren Rückstau, der bis über die Anschlussstelle Limburg hinausreichte.
Um 14:30 Uhr wurden zwei Fahrstreifen wieder freigegeben. Die Ableitungsmaßnahmen führten zudem zu beträchtlichen Verkehrsbeeinträchtigungen in den umliegenden Ortschaften.
Zeugen die Angaben zum Unfallhergang machen können, melden sich bitte bei der Polizeiautobahnstation Montabaur. (Polizei Montabaur)
Arbeitslosenquote sinkt auf 4,9 Prozent – noch 1.089 freie Ausbildungsstellen
Schon im August setzte die übliche Herbstbelebung am Arbeitsmarkt ein. So gingen wieder mehr Menschen aus Arbeitslosigkeit in eine Erwerbstätigkeit. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald sind derzeit 17.531 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 316 Personen weniger als im Juli. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung um 117 Personen. Die Arbeitslosenquote fiel im August um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent und liegt damit wieder exakt auf dem Wert des Vorjahres.
„Das ist eine erfreuliche Entwicklung für den Spätsommer. Die Zahl der Menschen, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten liegt deutlich über dem üblichen Niveau“, erklärt Elmar Wagner, Chef der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald.
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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