Nentershausen/Görgeshausen (ots)
Am Dienstag, 07.04.2026, wurde entlang der L 318 zwischen Nentershausen und Görgeshausen eine stationäre Kontrollstelle eingerichtet. In der Zeit von 15:00 Uhr und 22:30 Uhr wurden bei hohem Verkehrsaufkommen Fahrzeug- und Personenkontrollen mit dem Schwerpunkt der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeugführenden und dem ordnungsgemäßen Zustand der Fahrzeuge durchgeführt. Insgesamt wurden 115 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt standen vier Kraftfahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmittel, weshalb ihnen zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen und entsprechende Verfahren eingeleitet wurden. Neben ihnen wurde auch einem Fahrer, welcher ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war, die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitenverfahren unter anderem wegen Verstoß gegen die Gurtpflicht, die Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt und Ladungssicherung festgestellt und geahndet. Mehrere Fahrzeuge blieben, wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis, vor Ort stehen. (Polizei Montabaur)
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Hilchenbach-Dahlbruch: Polizei sucht flüchtigen Unfallfahrer nach tödlichem Zusammenstoß
Montabaur: Verbandsgemeinderat plant Millioneninvestitionen für Feuerwehren
Westerwaldkreis: Umfrage zur Katastrophenvorsorge soll Krisenbewusstsein messen
Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B 508 bei Hilchenbach sucht die Polizei einen flüchtigen Unfallfahrer. Ein 29-jähriger Mann war am Ostermontagabend von einem Fahrzeug erfasst worden und später an seinen Verletzungen gestorben. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann zuvor alkoholisiert auf der Fahrbahn gelegen. Ein Zeuge konnte eine Kollision mit dem Liegenden noch knapp verhindern und warnte weitere Fahrzeuge mit Lichthupe. Ein Wagen soll jedoch nicht reagiert haben und anschließend weitergefahren sein. Laut Zeugenaussagen handelt es sich möglicherweise um einen silberfarbenen Opel Astra.
Der Verbandsgemeinderat Montabaur hat über umfangreiche Investitionen in die Feuerwehrinfrastruktur beraten. Aus einem Bundes-Sondervermögen sollen in den kommenden Jahren rund 22 Millionen Euro in die Verbandsgemeinde fließen. Geplant sind unter anderem neue Gerätehäuser, Sanierungen und mehrere Fahrzeugbeschaffungen. Die Maßnahmen sollen den Feuerwehrbedarfsplan umsetzen und bestehende Investitionsrückstände abbauen.
Eine Online-Umfrage beschäftigt sich aktuell mit der Katastrophenvorsorge in deutschen Haushalten. Dabei sind auch Stimmen aus unserer Region gefragt. Ziel ist es, den Stand der individuellen Vorbereitung auf Krisen wie Stromausfälle oder Extremwetter systematisch zu erfassen. Besonders im Fokus steht, ob Menschen in früher von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Regionen heute besser vorbereitet sind. Die Teilnahme ist noch bis Ende April möglich und soll Erkenntnisse für den Bevölkerungsschutz liefern.
Hilchenbach-Dahlbruch (ots)
Am gestrigen Ostermontagabend (06. April) ist es auf der Bundesstraße B 508 in Hilchenbach-Dahlbruch zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 29-jähriger Mann im weiteren Verlaufe infolge seiner Unfallverletzungen verstarb. Derzeit sucht die Polizei nach einem flüchtigen Unfallfahrer.
Gegen 22:42 Uhr erhielt die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Kenntnis über den schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person durch einen Pkw angefahren worden sein soll. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 29-Jähriger lebensgefährlich verletzt auf der Fahrbahn lag. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann zuvor zu Fuß alkoholisiert unterwegs. Er soll sich dann auf die Fahrbahn der B 508 gelegt haben. Ein Zeuge, der selber noch eine Kollision mit dem Liegenden verhindern konnte, versuchte mittels Lichthupe Fahrzeuge, die aus Richtung Hilchenbach in Richtung Kreuztal fuhren, zu warnen. Das erste Fahrzeug, welches er so warnte, habe jedoch nicht reagiert und kurz darauf habe er nur noch einen Knall gehört. Der Wagen, laut Aussagen des Zeugen möglicherweise ein silberfarbener Opel Astra, sei jedoch anschließend weitergefahren. Weitere Zeugen bestätigen diesen Zusammenstoß sowie die Weiterfahrt des Unfallfahrzeuges.
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Isselbach: Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der L 313
Rheinland-Pfalz: Große Polizeikontrollen beim Car-Friday am Nürburgring
Siershahn: Neues Hilfeleistungslöschfahrzeug offiziell in Dienst gestellt
Auf der L 313 ist am Ostermontag ein Motorradfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Strecke zwischen Giershausen und Horhausen musste zeitweise voll gesperrt werden. Zum genauen Unfallhergang macht die Polizei zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.
Rund um den diesjährigen Car-Friday hat die Polizei in der Region zehntausende Besucher und Mitglieder der Tuning-Szene kontrolliert. Es kam zu mehreren Strafverfahren sowie zahlreichen Ordnungswidrigkeiten, unter anderem wegen technischer Veränderungen und Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel. In fast 40 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Trotz hoher Verkehrsbelastung blieb die Lage nach Polizeiangaben weitgehend unter Kontrolle.
Die Feuerwehr Siershahn hat ein neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt. Der Wagen im Wert von rund einer halben Million Euro soll die Einsatzbereitschaft deutlich stärken. Nach mehrjähriger Planungs- und Beschaffungsphase wurde es nun offiziell eingeweiht. Aktuell werden die Einsatzkräfte intensiv auf die neue Technik geschult.
IStA ist ein Programm des Psychosozialen Zentrums
Westerwaldkreis. Ein neues Projekt der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine im Blick: IStA nennt es sich – eine Abkürzung, die für „Identifizierung und Stabilisierung traumatisierter Asylsuchender“ steht. Das aus dem europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds geförderte Programm läuft bis 2028 und richtet sich speziell an die unbegleiteten minderjährigen- und die ukrainischen Geflüchteten.
Die seit September 2025 laufenden Arbeiten zum Ersatzneubau der Dreisbachbrücke im Verlauf der K 142 in der Ortslage Hilgert werden voraussichtlich noch bis Ende Juni 2026 andauern.
Weiterlesen ...Diez (ots)
Am Montag, den 13. April, führten Beamte der Polizeiinspektion Diez zusammen mit Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Diez und des Jugendamts Bad Ems sogenannte "Testkäufe" bei insgesamt sechs Verkaufsstellen für Alkohol und Tabakwaren durch. Hierzu wurde eine minderjährige Testkäuferin mit der Vorgabe, hochprozentigen Alkohol oder Tabakwaren zu erwerben, in die Geschäfte geschickt. Bei drei Verkaufsstellen erhielt die Jugendliche, ohne einen Altersnachweis vorzeigen zu müssen, die von ihr gewünschten Waren. Mit den betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufern wurde im Anschluss ein Gespräch geführt. Von einer gesetzlich möglichen Sanktionierung wurde abgesehen. Es blieb bei einer mündlichen Verwarnung, was im Wiederholungsfall jedoch nicht mehr der Fall sein wird. (Polizei Diez)
Hachenburg. Im Parkhotel Hachenburg hat der Verein „von Herzen e.V.” seine diesjährige
Jahreshauptversammlung abgehalten. Neben einem ausführlichen Rückblick auf das
vergangene Jahr standen die Weiterentwicklung des Vereins sowie die Neuwahlen des
Vorstands im Mittelpunkt des Tages.
Der TV „Frisch Auf“ 1912 Dresselndorf lädt am 1. Mai zur 10. ku(h)linarischen Wanderung in den Hickengrund ein. Die überregional bekannte Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung ab 11:00 Uhr an der Hickengrundhalle in Niederdresselndorf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach einer dreijährigen Pause findet die beliebte Wanderung endlich wieder statt – und knüpft damit an den großen Erfolg der letzten Ausgabe an, bei der über 3000 Gäste den Weg ins südliche Siegerland fanden.
Weiterlesen ...Mainz (ots)
Verkehrsunfälle mit schweren oder gar tödlichen Folgen haben häufig vermeidbare Ursachen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist vor dem Hintergrund der aktuellen Verkehrsunfallbilanz 2025 erneut auf die vier zentralen Hauptunfallursachen hin: Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie unzureichender Sicherheitsabstand.
Nach der Verkehrsunfallbilanz der Polizei Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2025 insgesamt 139.065 Verkehrsunfälle registriert. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich ereigneten sich damit täglich rund 380 Verkehrsunfälle. Trotz dieser Entwicklung ist ein deutlicher Anstieg der Verkehrstoten zu verzeichnen: 158 Menschen verloren im Straßenverkehr ihr Leben (2024: 130; +21,5 Prozent).
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