(kn) Zur o.g. Zeit befuhr ein Mann aus NRW mit seinem Wohnmobil die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge geriet er kurz hinter der Anschlußstelle Limburg-Süd von der Mittelspur unvermittelt nach rechts auf die Standspur und touchierte dort zweimal die Außenschutzplanke. Danach prallte das Wohnmobil mit der Front gegen einen auf der Standspur stehenden Kleinwagen, der mit zwei jungen Frauen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg besetzt war. Diese waren offenbar aufgrund einer Panne angehalten.
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Montabaur: VG-Rat beschließt mehrere Projekte und Planungen
Windeck: Heizöl verunreinigt die Sieg nach Unfall mit Tank
Rheinland-Pfalz: ADAC warnt vor hohen Preisen an Autobahntankstellen
Im VG-Rat Montabaur standen zahlreiche Themen auf der Tagesordnung. Unterstützt wird unter anderem der geplante Umzug eines Discounters im Industriegebiet Heiligenroth, dafür sollen die notwendigen Planungen vorbereitet werden. Außerdem beteiligt sich die Verbandsgemeinde künftig an einer Klärschlammverwertung und treibt die Energieplanung mit einem neuen Partner für Photovoltaik-Projekte voran. Beschlossen wurden auch Maßnahmen an Schulen, darunter eine Erweiterung der Grundschule am Ahrbach in Ruppach-Goldhausen. Unterstützung erhält zudem das von Insolvenz bedrohte Familienferiendorf Hübingen.
In Windeck sind bis zu 2.000 Liter Heizöl in die Sieg gelangt. Ursache war ein beschädigter Tank auf einem Anhänger, aus dem das Öl über die Straße und einen Regenwasserkanal in ein Gewässer gelangte. Feuerwehr und Spezialkräfte errichteten Ölsperren und versuchten, die Ausbreitung einzudämmen. Die Behörden warnen weiterhin vor dem Baden, Angeln und Betreten der Sieg, da gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können. Die Reinigungsarbeiten laufen.
In Rheinland-Pfalz ist Tanke an der Autobahn am teuersten. Das geht aus einer Untersuchung des ADAC hervor. Bei Super E10 beträgt der Unterschied im Durchschnitt mehr als 40 Cent je Liter, bei Diesel ähnlich viel. Der ADAC empfiehlt deshalb, vor längeren Fahrten Preise zu vergleichen und für einen günstigeren Tankstopp die Autobahn zu verlassen.
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Ettinghausen: Rollerfahrer bei Unfall lebensgefährlich verletzt
Montabaur: Wärmeplanung setzt auf dezentrale Lösungen
Westerwaldkreis: Kreistag stärkt Katastrophenschutz und Ärzteförderung
In Ettinghausen ist ein Rollerfahrer bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wollte der 20-Jährige mit einem Mitfahrer von einem Wirtschaftsweg auf eine Straße auffahren und missachtete dabei die Vorfahrt eines Autos. Durch den Zusammenstoß wurde der Rollerfahrer schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Mitfahrer erlitt leichte Verletzungen, der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Die Verbandsgemeinde Montabaur hat ihre kommunale Wärmeplanung vorgestellt und setzt dabei vor allem auf individuelle Lösungen für Hausbesitzer. Untersuchungen zeigen, dass großflächige Wärmenetze in vielen Orten wegen der ländlichen Struktur kaum umsetzbar sind. Stattdessen sollen Eigentümer beim Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme beraten und unterstützt werden. In einigen Bereichen, darunter die Altstadt von Montabaur sowie einzelne Ortsgemeinden, werden mögliche Wärmenetze jedoch weiter geprüft. Zusätzlich sollen digitale Gebäudesteckbriefe und gemeinsame Photovoltaik-Bestellungen Bürger unterstützen.
Der Westerwälder Kreistag hat mehrere Maßnahmen für den Katastrophenschutz und die medizinische Versorgung beschlossen. Vier neue Notfall-Krankentransportwagen wurden an DRK-Ortsvereine übergeben, außerdem erhielt die Feuerwehr ein neues Einsatzleitfahrzeug für größere Schadenslagen. Zusätzlich wurde die Förderung für die Ansiedlung von Ärzten erweitert, um auch Regionen mit besonderem Bedarf besser unterstützen zu können. Die zusätzliche Förderung kann bis zu 50.000 Euro betragen und soll die medizinische Versorgung im Westerwald langfristig sichern.
Die Fleischwaren Wulff GmbH & Co KG ruft verschiedene Fleisch- und Wurstwaren mit dem Produktionsdatum 29.05.2026 zurück, weil bei Laboranalysen eine mikrobiologische Verunreinigung mit STEC/VTEC-Erregern festgestellt wurde. Eine durch STEC/VTEC ausgelöste Erkrankung äußert sich meist innerhalb einiger Tage nach der Infektion mit Durchfall und Bauchschmerzen. Vom Verzehr wird abgeraten.
Die Raffelberger Mineralbrunnen GmbH ruft mehrere Chargen der Mineralwässer „Raffelberger Medium” und „Raffelberger Klassik” aus dem Handel zurück. Bei Routinekontrollen wurde eine bakterielle Verunreinigung durch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa festgestellt, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. (LUA)
Geschwister-Scholl-Straße 11 lautet die neue Adresse des Montabaurer Stadtarchivs. Mitten im Quartier Süd hat die Einrichtung eine der alten Werkhallen und die dazugehörigen Büro- und Lagerräume bezogen. Nun befindet sich der gesamte Bestand an einem Ort. Außerdem sind die Lagermöglichkeiten für viele alte Dokumente und die Arbeitsbedingungen für Stadtarchivar Dennis Röhrig und sein Team in den ebenerdigen Räumen besser als am alten Standort im Rathaus unterm Dach. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher besuchte das Archiv nach dem Umzug.
Weiterlesen ...Im Westerwaldkreis starten in den kommenden Wochen die Vorbereitungen für den geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramms von Bund und Land. Ziel ist es, die Breitbandversorgung in bislang unterversorgten Bereichen nachhaltig zu verbessern und den Ausbau einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur voranzutreiben.
Seit Anfang März ist Matthias Preußner als Breitbandkoordinator des Westerwaldkreises im Referat „Wirtschaft und Kreisentwicklung“ angesiedelt und für die Verbands- und Ortsgemeinden sowie für Bürgerinnen und Bürger der zentrale Ansprechpartner. Von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet er die Umsetzung des Förderprojektes im Bereich Glasfaserausbau.
Helferinnen und Helfer wurden zum Essen eingeladen
Wüscheid/Glockscheid/Waldbreitbach – „Ohne unsere Vereinsmitglieder, Helfer und Unterstützer hätten wir in diesem Jahr nicht wieder ein erfolgreiches Dorffest in Glockscheid auf die Beine stellen können – für euren Einsatz danken wir euch recht herzlich“, so hat sich der 1. Vorsitzende des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid, Pierre Fischer, im Rahmen des „Helfer-Essens“ in Waldbreitbach im Namen des gesamten Vorstands bedankt. „Ohne ehrenamtliches Engagement sähe das Dorfleben ganz anders aus“, pflichtete ihm auch Manuel Hardt als 2. Vorsitzender bei.
Weiterlesen ...Gemeinsam Kilometer sammeln:
Kreis Altenkirchen. Nach der Premiere im vergangenen Jahr beteiligt sich der Landkreis Altenkirchen auch 2026 wieder an der bundesweiten Klimaschutzkampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnisses. Vom 10. bis 30. August sind Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine, Organisationen und Unternehmen eingeladen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Ziel der Kampagne ist es, das Fahrrad als gesundes, umweltfreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel stärker in den Fokus zu rücken und gleichzeitig möglichst viele Menschen für das Radfahren zu begeistern.
Gelbachtal. Eine passende Gelegenheit zum Austausch mit anderen Radsportlern und Radsportlerinnen bietet die jährliche Radsportfete am Samstag, 8.8.2026 ab 17.00 Uhr. Dazu lädt die „Equipe EuroDeK“ in der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau alle Freunde, Unterstützer, Sponsoren und an der Arbeit der Equipe Interessierten, die an diesem Tag auf dem Fahrrad unterwegs sind, zu einem Umtrunk mit einem kleinen Imbiss vom Grill in die Grillhütte in MT-Bladernheim ein.
Weiterlesen ...Das Veterinäramt des Westerwaldkreises informiert
Angesichts des diesjährigen historischen Hitzesommers mit neuen Temperaturrekorden appelliert die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an Landwirte und private Tierhalter, ihre Tiere nicht ungeschützt der prallen Sonne auszusetzen oder gar im Auto zu lassen. Trotz wiederholter Hinweise in den vergangenen Jahren gibt es nach wie vor viele Sommerweiden, die weder über Bäume noch über mobile Sonnenschutzeinrichtungen verfügen.
Entgegen der landläufigen Meinung haben Nutztiere keine höhere Hitzetoleranz als Menschen. Bereits ab 25 Grad im Schatten sind bei Rindern und Schafen die ersten Symptome von Hitzestress zu erkennen. Stehen Schattenplätze unter Bäumen und Sonnensegel oder in einem Offenstall zur Verfügung, werden diese auch schon bei niedrigeren Temperaturen gerne aufgesucht. Ebenso wichtig wie der Schatten ist die ständige Versorgung mit frischem Wasser. Während ausgedehnter Hitzeperioden rechnet man bei Milchkühen mit einem Wasserbedarf von bis zu 120 Litern, bei Pferden von 60 Litern und bei Mutterschafen von 18 Litern pro Tier und Tag.